Die besten Restaurants in Deutschland 2022 | Seite 2

Die besten Restaurants in Deutschland 2022

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Goldener Hahn
K M R Q V

Konzept: Zwei klassische Menüs mit drei (€ 52) bis sieben Gängen (€ 139), deren Gänge auch à la carte bestellt werden können, ein vegetarisches mit drei (€ 41) bis sechs Gängen (€ 77) im familiengeführten Gasthof in dritter Generation. Küchenstil: Chefkoch Frank Schreiber ist fest in der Lausitz verankert. Das merkt man seinen Tellern an, die nach allen Regeln der klassischen Kochkunst Produkte und Traditionen der Region hervorheben, etwa im „Lausitzer Menü“bei der Grützwurst-Praliné mit Senf, Kartoffel-Espuma, mariniertem Kraut und Röstzwiebeln (€ 14). Schreiber richtet sich nach der Saison, wenn er die im „Küchenchef Menü“ Entenbrust mit Kürbis, Pilzen, gebackenem Rotkohl und Pflaumen (€ 38) serviert. Kunstvoll und akkurat angerichtet ist hier jeder Teller – ganz die alte Schule. Wein: Iris Schreiber verantwortet die Karte mit rund 150 Positionen. Hier sind die Produzenten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt gut vertreten. Atmosphäre: Helle Wände, einzelne rot getünchte Backsteinwände setzen farbige Akzente. Bei den Möbeln sorgen weiße Lederpolster und dunkle Holztische sowie klassische Holzstühle im Biedermeier-Look und Messingkronleuchter für eine angenehmes Ambiente. Herzlicher Service unter Gastgeberin Iris Schreiber. Fazit: Entspannte Genussadresse mit Anspruch, die in der Region verankert ist.

Bahnhofstr. 3, 03238 Finsterwalde
+49 (0) 3531 2214
Mi 17.30-22.30 Uhr, Do-Sa 18-22.30 Uhr
Menüs € 41 - 157
Falco
H M N R Q F

Konzept: Modernes Fine-Dining-Restaurant mit Bar und Lounge in der 27. Etage des Hotels The Westin. Menüvorschlag mit bis zu sieben Gängen. Küchenstil: Peter Maria Schnurrs „cuisine passion legère©“ bringt die Potenziale hochwertiger Produkte so zur Geltung, dass sie auftrittsstark arrangiert bei jedem Bissen in verschiedenen Texturen und Konsistenzen überraschen, die im Mund förmlich explodieren. Alle Gerichte sind durchkomponiert – unkonventionell und kontrastreich. So erlebt bei Smell of Success als erster Vorspeise (in Kokosglut gegartem Knollensellerie á la noisette, den eine hauchdünne, knusprige Kiwi-Scheibe und würziger Kaviar begleiten) oder beim sanft gegarten Sattel vom irischen Salzwiesenlamm, der durch Süßholzbutter gewinnt und mit eingewecktem Rhabarber sowie einer Auster im Nest serviert wird. Wein: Über das auffällige, transparente, vor allem aber international bestückte Weinlager mit nahezu 900 Positionen wacht Sommelier Thilo Kownatzki. Atmosphäre: In luftiger Höhe mit weitem Blick über die City sorgt eine professionellen Crew unter der Ägide von Maître Hannes Fischer für stimmungsvollen Genuss. Außer Servietten, Gläsern und Menükarten aus feinstem Papier liegt nichts auf den weißen, runden Tischen. Das Puristische steht im Gegensatz zu dem im Sommer 2021 auffällig in Gold und Grau neu inszenierten Ambiente. Fazit: Genussvolles Gesamterlebnis, dass die Küche in den Fokus rückt

Gerberstr. 15, 04105 Leipzig
+49 (0) 341 9882727
www.falco-leipzig.de
Di-Fr abends, Sa ab 14 Uhr durchgehend geöffnet
Menüs € 262 - 262
Stadtpfeiffer
H N R Q V

Konzept: Stylishes Restaurant mit hohem Gourmetanspruch und Kochschule. Ein klassisches und ein vegetarisches Menü mit drei bis sechs Gängen (€ 120-150) Küchenstil: Im Takt der Saison gestaltet Detlef Schlegel seine Menüs, zum Beispiel mit Limousin-Lamm oder Hirsch aus der Dübener Heide als Hauptzutaten. Zu diesen setzt seine Crew gern starke Kontraste, so erlebt beim Filet vom Saibling aus dem Buchenrauch, arrangiert mit Muskatkürbis und Ingwer, oder sanft glasig gegartem Faröer Lachs, den Avocado und Salzzitrone zum großen Auftritt helfen. Als Auftakt empfiehlt der Service um Petra Schlegel Gillardeau Austern mit Zitroneneis zum Pinot Blanc Winzersekt von Schloss Proschwitz. Feine Aromen sowie würzige Details wie Schäume, Saucen und fruchtige Tupfen krönen die auf weißem Porzellan aufwendig arrangierten Gerichte. Wein: Die einst vom Riesling dominierte Weinkarte mit mehr als 300 Positionen ist erweitert und internationaler geworden. Gastgeberin Petra Schlegel empfiehlt auch ausgewählte Ports zu einzelnen Gängen oder hochwertige Säfte als Begleitung zum Menü. Atmosphäre: Das moderne Ambiente lädt zum kulinarisch anspruchsvollen Dinner bei dezenter Musik. Das Serviceteam agiert umsichtig und mit persönlichem Charme. Fazit: Zuverlässige Gourmet-Adresse für Klassikfreunde.

Augustusplatz 8, 04109 Leipzig
+49 (0) 341 2178920
Di-Sa abends geöffnet
Menüs € 120 - 150
Frieda
K R Q F V

Konzept: Gekonnter Mix aus Bistro und Fine Dining mit einem Menü in fünf bis acht Gängen. Küchenstil: Lisa Angermann und Andreas Reinke kochen inspiriert von der Saison. Das Menü „Frieda en vogue“ überrascht mit einer frechen Kombination heimischer Zutaten und feiner Exoten. Fast naturbelassenen Knollensellerie werten schwarze Walnuss, Kaffeeöl und eine pfiffige Variation von Waldorfsalat auf. Zwiebelrostbraten vom Duroc-Schwein erhält dank feinen Nashi-Scheiben und gerösteten Schalotten eine kräftige Note. Fermentierter Miso-Knoblauch gibt rosa Lammrücken mit blanchiertem Wirsing Kraft und Aroma. Wein: Die Weinkarte bietet Tropfen junger, ambitionierter Winzer wie Herr & Frau Lüttmer aus dem Saale-Unstrut-Gebiet ebenso wie Naturweine des Pfälzers Felix Mayer. Das Fernweh stillen und internationale Abfüllungen aus Italien, Portugal, Frankreich und Österreich. Atmosphäre: Das individuell gestaltete, kleine Restaurant mit dem begrünten Gastgarten gefällt mit seiner unkonventionellen Art. Die Lust der Gastgeber an ihrer Passion überträgt sich allabendlich auf ihre Gäste. Fazit: Anspruchsvoll-entspannter Genuss im zwanglosem Rahmen.

Menckestr. 48-50, 04155 Leipzig
+49 (0) 341 56108648
www.frieda-restaurant.de
Di-Sa abends geöffnet
Menüs € 79 - 109
Scala
H I K M R Q F V

Konzept: Im malerischen Anwesen auf dem höchsten Punkt des Johannesbergs trifft Gourmet auf Gasthaus. Die heutige Auberge de Temple ist seit 1854 ein Haus für Genuss, Kunst und Kultur. Tagsüber und abends Gasthausmenü und eine vegetarische Variante mit jeweils drei bis vier Gängen (€ 47,60 und € 54,90), Genussmenü am Abend (vier bis sechs Gänge, € 91-127). Küchenstil: Die Küche fährt zweigleisig. Tagsüber stehen neben Nordseekrabben in Honig-Senf-Sauce (€ 18,90) und Kürbisrisotto mit Steinpilzen (€ 24,90) auch Taubenbrust mit geschmorter Sellerie und Zwetschgenlatwerge (€ 43,90) oder Adlerfisch und Pulpo mit Dinkel, Passepierre-Spinat und gebutterter Krustentieressenz (€ 43,90) auf der Karte. Abends tischt Helbig seine aktuellen Kreationen zusätzlich im Genussmenü auf, dazu gehören auch extravagante Desserts wie Oliven­öl-Schokoladen-Mousse mit Gewürzbanane, Passionsfruchtsorbet, Kakaobohnengranola und Koriandergel. Käseauswahl vom Tölzer Kasladen. Wein: Weinkarte mit Schwerpunkt Franken und Europa. Atmosphäre: Ob in der dörflich-eleganten Wirtschaft, dem Hauptraum, im Blauen Salon oder im Garten: Bei Helbigs genießen Gäste Landleben vom Besten. Freundliche Bedienung inklusive. Neu sind drei ganzjährig nutzbare Gastro-Cubes, eine Art Glashaus-Wintergarten, in denen jeweils bis zu sechs Personen – mit Fußbodenheizung! – im „Freien“ speisen können. Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Leutragraben 1, 07743 Jena
+49 (0) 3641 356666
Mo-Sa mittags und abends, So bis 17 Uhr geöffnet
Menüs € 66 - 109
In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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