Feinschmecker Guide 2024: Die 12 besten Restaurants
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Restaurantguide 2024: Die 12 besten Restaurants in Deutschland

Im neuen Feinschmecker-Guide hat die Redaktion wieder die Besten der Besten gekürt. Wir verraten die 12 deutschen Top-Adressen von Sylt über Berlin bis München und die spannendsten Neuzugänge.
Datum14.02.2024

Der Feinschmecker hat auch dieses Jahr wieder die 500 besten Restaurants in Deutschland gekürt. Dafür waren unsere Tester und Testerinnen in ganz Deutschland unterwegs und haben anonym und unabhängig getestet. 59 Restaurants wurden neu in den Guide aufgenommen, 47 Restaurants wurden aufgewertet und 13 Restaurants wurden abgewertet. Trotz schwieriger Zeiten für die Gastronomie feiern Newcomer mit unkonventionellen Konzepten Erfolge und etablierte Größen beweisen einmal mehr, dass sie ihrem Ruf gerecht werden.

Die 12 besten Restaurants

Trommelwirbel für die absolute Spitzenklasse: Die folgenden 12 Restaurants wurden vom Feinschmecker mit der Höchstbewertung von 5F ausgezeichnet und führen die Liste der besten Adressen Deutschlands an. Sie alle bieten einzigartige Spitzenküche, perfekten Service und herausragende Weine auf höchstem Niveau. Dahinter stehen erfahrene Spitzenköche, die auch dieses Jahr mit ihren Kreationen begeistern.

Die 12 besten Köche 2024: Marco Müller, Christian Bau, Tohru Nakamura, Sven Elverfeld, Claus-Peter Lumpp, Clemens Rambichler, Jan-Philipp Berner, Jan Hartwig, Thomas Schanz, Torsten Michel, Joachim Wissler, Hans Stefan Steinheuer & Christian Binder (v.l.)

1. Aqua in Wolfsburg

Restaurant Aqua

Das Team um Küchenchef Sven Elverfeld präsentiert im Restaurant Aqua im Ritz-Carlton Wolfsburg eine so innovative wie raffinierte Spitzenküche mit unverwechselbarer Handschrift. Was bisweilen einfach klingt, ist bei Sven Elverfeld stets ein Gericht von kreativer Raffinesse aus regionalen und internationalen Produkten allerbester Qualität. Highlights in zwei Menüs sind etwa karamellisierte Kalamata-Oliven, Pulpo, Pimentos und Holzkohle-Mayonnaise, Rehrücken „Purple Curry“ mit Johannisbeersenf, Rotkohl und Kartoffelknödel oder Wagyu-Rind mit "Cima di Rapa" und Dauphine-Kartoffel. 

Restaurant Aqua
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Konzept: Nach Drucklegung: Nach 25 höchst erfolgreichen Jahren schließt das Restaurant „Aqua“ im The Ritz-Carlton. Mit diesem Schritt beendet Sven Elverfeld, der das Restaurant seit der Eröffnung im Jahr 2000 prägte, eine Ära. Das Konzept Aqua wird nicht fortgeführt, bis zum 21. März 2026 serviert das Team ein einziges, kuratiertes Acht‑Gänge‑Menü.

Parkstr. 1, 38440 Wolfsburg
+49 (0) 5361 606056
www.restaurant-aqua.com
Mi-Sa 18-20 Uhr
Menüs € 265 - 295

2. Bareiss in Baiersbronn

Klassisches Dekor: das "Bareiss" in Baiersbronn

Claus-Peter Lumpp sorgt seit 30 Jahren dafür, dass das Drei-Sterne-Restaurant im gleichnamigen Hotel in Baiersbronn zu den besten Restaurants in Deutschland gehört. Hier wird die große französische Klassik in zeitgemäßer Form und großzügiger Opulenz zelebriert. Das erstklassige Serviceteam beherrscht die Kunst der perfekten Balance zwischen professioneller Gastlichkeit und authentischer Empathie.

Bareiss
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Konzept: Weltläufige Gourmetküche der Spitzenklasse mit einem souveränen, perfekt eingespielten Team. Gäste haben eine opulente Auswahl: Lunch- menü, drei Abendmenüs (eines vegetarisch), à la carte und dazu eine Dessert- und eine Kaviar-Karte.
Küche: Auch nach 34 Jahren als Chefkoch kreiert Claus-Peter Lumpp Gerichte voller aromatischer Spannung, Präzision und Wohlgeschmack. Die französisch grundierte, feinsinnig-souveräne Geschmacksreise führt von Gänseleber mit Mais- (geröstet und als Mousse) und Cassis-Varianten (u.a. als Marshmallow) über wunderbaren Langostino mit sweet Chili und Orangenvinaigrette zum Signature-Reh aus der Bareiss-Jagd mit Pfeffer-Glace, Ingwerschaum und Birnenchutney. Stefan Leitner, seit 25 Jahren einer der großen Patissiers des Landes, krönt das Menü mit einer Kreation von Brombeere, dunkler Schokolade und Sauerklee-Sorbet. Schön, dass hier noch die Tradition der stattlichen Pralinen- und Käsewagen (Tölzer Kasladen) gepflegt wird.
Wein: Dem Charakter der Hochküche entsprechend wacht Sommelier Teoman Mezda über 1000 Positionen, darunter eine vortreffliche Champagnerkarte.
Atmosphäre: Seit der Renovierung herrscht modern-klassischer Chic mit Alabaster-Lampen, Samtsesseln, warmen Farben. Formvollendeter Service.
Fazit: Stilvolle Gastlichkeit, die große Erfahrung mit Zeitgeist verbindet. Einer der großen Klassiker auf Europas Gourmet-Landkarte.

Hermine-Bareiss-Weg 1, 72270 Baiersbronn
+49 (0) 7442 470
www.bareiss.com
So, Do-Sa 12-14 und 19-22 Uhr
Menüs € 178 - 335

3. JAN in München

Das Restaurant Jan von Jan Hartwig

Jan Hartwig ist sein eigener Herr am Herd und steht auch in seinem neuen Münchner Restaurant Jan, in dem rund 40 Gäste Platz finden, für die neue deutsche Küche. Auf der Basis exzellenten klassischen Handwerks kreiert er aus vorwiegend heimischen und nachhaltig erzeugten Spitzenprodukten raffinierte weltläufige. Das Jan können Sie sowohl am Mittag als auch am Abend besuchen.  

JAN
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Konzept: Jan Hartwigs neue deutsche Küche zählt zur Spitze im Land, er inszeniert sie zeitgemäß attitüdenfrei im urbanen Ambiente. Ein Degustationsmenü, mittags auch reduziert in 5 Gängen.
Küche: Exzellentes Handwerk, geschmacklicher Tiefgang und durchaus eine gewisse Süffigkeit zeichnen Hartwigs Stil aus. Sein Menü startet mit einem Defilee verführerischer Happen von Foie gras à la Chantilly mit Rumrosine bis zum verfeinerten Gaisburger Marsch (schwäbischer Eintopf). Danach reihen sich die Highlights: Hechtnocke, gefüllt mit Johannisbeerstrauch-Butter, mit Nori-Algen-Marmelade und roh aufgeschnittener Jakobsmuschel aus Norwegen. Gegrillte Felsenrotbarbe mit Kalbszunge, dazu Teriyaki-Lack, Kürbis in Variationen und zweierlei Saucen, Sauternes-Safran-Vinaigrette und pikante Seeigel-Nage. Last not least eine neue Spielart von Hartwigs Lieblingsprodukt Kalbsbries, diesmal „Königsberger Art“. Und zum Dessert? Tarte Tatin von der Klassikerkarte!
Wein: Gut aufgestellte Karte mit Schwerpunkt in Deutschland und Frankreich; dazu zahlreiche Raritäten.
Atmosphäre: Puristisch-stilvoll mit geschickt gesetzten Designattributen, viel helles Holz. Das Serviceteam um Kilian Skalet ist herzlich, unkompliziert und gut informiert.
Fazit: Große Küche, gelebte Gastfreundschaft – zeitgemäßes Fine-Dining der Spitzenklasse.

Luisenstraße 27, 80333 München
+49 (0) 89 23708658
www.jan-hartwig.com
Di-Do 18.30-19 Uhr, Fr 12-12.30 und 19-19.30 Uhr
Menüs € 305 - 355

4. Rutz Restaurant in Berlin

Regionale Zutaten und allerhöchste Qualität – dafür steht das "Rutz Restaurant"

Sternekoch Marco Müller ist einer der Pioniere der neuen deutschen Regionalküche und in seinem Berliner Rutz auch einer ihrer konsequentesten Vertreter. Für exzellente und innovative Produkte, wie zum Beispiel trocken gereifter Fisch, kooperiert er eng mit nachhaltig arbeitenden lokalen Erzeugerbetrieben und kombiniert sie mit internationalen Zutaten zu hocharomatischen, komplexen Gerichten. Für die passende Weinbegleitung sorgt Sommelière Nancy Großmann. 

Rutz Restaurant
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Konzept: Chapeau: Die 25-jährige Entwicklung einer ambitionierten Weinbar zu einem Gourmetrestaurant der Weltspitze ist beeindruckend. Menüs in 12 oder 13 „Inspirationen“ (omnivor oder vegetarisch). Limitiertes „Berlin Size Menü“ in 6 Gängen.
Küche: Die Kreationen von Executive Chef Marco Müller und seinem Team sind reduziert, naturverbunden und präzise komponiert. Heimische Produkte – ob Wurzelgemüse, Wild oder Kräuter – werden auf das Wesentliche konzentriert und neu interpretiert. Aromen wie Fichte, Holunder oder Essigbaum treffen auf Fermentiertes, Gereiftes und Puristisches, getragen von feiner Säure und subtiler Umami-Tiefe. Texturen werden bewusst kontrastiert, Süße und Säure fein austariert. Ein moderner Stil, der Klarheit sucht statt Opulenz, handwerklich reflektiert und voller Spannung.
Wein: Man merkt der Karte (700 Positionen) an, dass die Inhaber Weinhändler sind. Sommelier Sebastian Höpfners Pairings gehen harmonische Verbindungen ein.
Konzept: Das stilvolle Interieur spielt auf zwei Etagen mit Nussbaum-Holz, Leder und Naturstein. Gastgeber Falco Mühlichen und Team finden die Balance zwischen Lässigkeit und Präzision.
Konzept: Stimmiges Gesamterlebnis, in dem kreative Naturküche, charaktervolle Weine und souveräner Service zu vollendeter Harmonie finden.

Chausseestr. 8, 10115 Berlin
+49 (0) 30 24628760
www.rutz-restaurant.de
Mo-Fr 18-22 Uhr
Menüs € 250 - 350

5. schanz. restaurant. in Piesport

Familienbetrieb mit Spitzenküche: Im schanz. restaurant. hat sich Thomas Schanz konsequent in die deutsche Spitze hochgearbeitet. Auf klassischer französischer Basis pflegt er an der Mosel eine zeitgemäße, hochpräzise und filigrane Spitzenküche als Menü oder à la carte. Er gehört zu den zurückhaltenden Vertretern seiner Zunft, hier geht es nicht um Inszenierung, sondern um ein unprätentiöses Restauranterlebnis auf höchstem Niveau in einem außergewöhnlich sympathischen Familienbetrieb. 

schanz. restaurant.
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Konzept: Moselländische Bodenständigkeit begegnet moderner französischer Finesse: Thomas Schanz hat das elterliche Hotel garni vor 15 Jahren um ein Restaurant der Weltspitze erweitert und kocht hier seither mit leiser Souveränität. Menü in 4 bis 6 Gängen.
Küche: Das ikonische Trüffel-Ei steht beispielhaft für Schanz’ Hang zu subtiler Perfektion: Jeder Gang zeugt von filigraner Struktur, aromatischer Tiefe und vollendeter Balance. Der Gänseleber-Gratte-Ciel (Wolkenkratzer) beeindruckt durch architektonische Präzision, während Pampelmuse, Pastis und Gouda der Leber unerwartete Tiefe geben. Der gratinierte Kohlenfisch brilliert mit Leichtigkeit und Klarheit, der Carabinero mit Ferkelfüßchen entfaltet sinnlich-rauchige Kontraste. Die Wachtel im Champignonmantel verkörpert klassische Eleganz, das Vacherin glacé mit Himbeere und Sauerklee beschließt das Menü mit Frische und botanischer Würze.
Wein: Die Karte (500 Positionen) ist eine Hommage an die Mosel, ergänzt durch französische Gewächse. Fein abgestimmte Weinbegleitung von Sommelière Janine Löwenberg.
Atmosphäre: Warme Materialien und klare Linien schaffen ein Ambiente, das entspannt und konzentriert zugleich wirkt. Service mit natürlicher Herzlichkeit.
Fazit: Ein unaufgeregtes Spitzenrestaurant, das keinen Pomp braucht, um zu beeindrucken.

Bahnhofstr. 8 a, 54498 Piesport
+49 (0) 6507 92520
www.schanz-restaurant.de
Mo 0-0 Uhr, Mi, Fr 18.30-20.30 Uhr, Do, Sa 12-13.30 und 18.30-20.30 Uhr
Menüs € 247 - 320

6. Schwarzwaldstube in Baiersbronn

Restaurant Schwarzwaldstube

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach im Schwarzwald ist seit Jahrzehnten eine Traditionsadresse für Kulinarik auf absolutem Spitzenniveau. Das Flaggschiff und eine der besten deutschen Adressen von internationalem Ruf bleibt auch weiterhin das Sternerestaurant Schwarzwaldstube. Küchenchef Torsten Michel präsentiert eine zeitgemäße und meisterliche Haute Cuisine auf französischer Basis. Nicht nur die Küche, sondern auch das Team sind hier Spitzenklasse: Sommelier Stéphane Gass gehört zu den Besten seiner Zunft.

Schwarzwaldstube
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Konzept: Gourmet-Ikone und eines der wenigen deutschen Häuser von Weltrang. Drei Menüs (eines vegetarisch) und à la carte.
Küche: Torsten Michel gelingen Gerichte von großer innerer Harmonie, die alle Sinne glücklich machen. Die große französische Basis interpretiert er zeitgemäß, herausragendes Handwerk und Top-Produkte bilden das Rückgrat seines souveränen Stils. Und es müssen nicht immer Edelprodukte sein: Komplex und fast schon herzhaft im Geschmack eine Art Terrine von Kalbsbries und -bäckchen, eingerahmt von gelierter Kalbsschwanzbouillon, dazu Artischocken-Salat mit Sardelle und Kapern, alles inhaltlich geeint durch süffige Kalbskopfvinaigrette. Luxuriös wird‘s bei glasiertem Steinbutt mit Austernschuppen, der auf gedämpftem Brunnenkressespinat thront, als Highlight dazu feinstjodige Seeigelmousseline mit Schalentieren. Unbedingt Platz lassen für Piet Gliesches inspirierte Desserts!
Wein: Stéphane Gass empfiehlt mit fachlichem Bravour; seine Karte (rund 600 Positionen) setzt Schwerpunkte in Deutschland und Frankreich (Burgund!).
Atmosphäre: Acht Meter Raumhöhe, Panoramablick und weiß gedeckte Tische, dabei angenehm unprätentiöse Stimmung. Das sympathische Serviceteam lässt es an nichts fehlen.
Fazit: Sehr zugängliches Gesamtkunstwerk großer Genusskultur.

Tonbachstr. 237, 72270 Baiersbronn
+49 (0) 7442 492746
www.traube-tonbach.de
Mi-Fr 19-22 Uhr, So, Sa 12-14 und 19-22 Uhr
Menüs € 295 - 325

7. Sonnora in Dreis

Stilvoll: Das "Sonnora" bietet Kulinarik auf allerhöchstem Niveau.

Gastgeber und Küchenchef Clemens Rambichler sorgt mit seiner klassisch basierten Spitzenküche auch weiterhin dafür, dass die legendäre Top-Adresse am Rande der Eifel zu einer der besten Adressen des Landes gehört. Nur noch selten werden Menü und à la carte angeboten – Großzügigkeit ist hier ein eherner Grundsatz. Gastgeberin und Sommelière Magdalena Rambichler stellt dazu stets eine außergewöhnliche Weinauswahl auf Weltklasseniveau bereit.   

Waldhotel Sonnora
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Konzept: Eine der großen europäischen Gourmet-Adressen, gerühmt für zeitgenössisch interpretierte Klassik. Ein Menü mit 7 oder Gängen, auch einzeln bestellbar, plus zusätzliche Ausbaustufen. Parallel dazu „Specials & Classics“ mit weiteren À-la-carte-Optionen.
Küche: Französische Küchenklassik in gegenwärtiger Interpretation, produktseitig, technisch wie geschmacklich maximal perfektioniert – ein kulinarisches Monument. Der allerorts kopierte Hausklassiker, ein Tortenstück vom Rinderfilet-Tatar mit Imperial-Kaviar auf Kartoffelrösti bleibt natürlich ebenso erhalten wie der Kanon aus bretonischen Krustentieren, Atlantikfisch und Eifler Rehrücken. Allerdings variiert Clemens Rambichler behutsam, um nicht zum starren Denkmal zu werden: Den prachtvollen Kaisergranat legt er gern leicht italienisch an, etwa mit einem knackig-frischem Kopfsalat-Herzblatt, darauf Zucchini, Kapernblüten und Pinienkerne. Einer Steinbuttschnitte geben geschmolzener Lardo und N25-Kaviar eine zarte Salzigkeit aus Land und Meer bei, aufgefangen von krautgrünem Spinat und frischem Zitrusabrieb. Kolonialexotisch wird es beim Dessert: Kokossorbet mit Piña-Colada-Schaum, serviert in der Nussschale, und „Baba au Rhum“, luxuriös erweitert mit marinierter Flugananas und 20 Jahre fassgereiftem Rum.
Wein: Die Sonnora-Weinauswahl schöpft aus 350 Positionen, Deutschland und besonders die Mosel sind stark vertreten. Man kann einen Kleinwagen in die Begleitung investieren, aber man muss nicht: Marco Franzelins fachliche und gastgebende Professionalität findet auch im niedrigstelligeren Bereich wunderbare Begleiter zur Luxusküche.
Atmosphäre: Lichtdurchflossen am Mittag, bei Dunkelheit wie eine matt schimmernde Perle: Das elegant-moderne Restaurant mit seinen Nischen und Winkeln bietet die perfekte Mischung aus Intimität und Theaterbühne, wird vom Service herzlich und ohne Allüren bespielt.
Fazit: Ein Ort der Genussflucht, durchdrungen von kulinarischer Lust und Substanz, mit Leidenschaft geführt durch Magdalena und Clemens Rambichler.

Auf'm Eichelfeld 1, 54518 Dreis
+49 (0) 6578 98220
www.hotel-sonnora.de
Do 19-20.30 Uhr, So, Fr, Sa 12-13 und 19-20.30 Uhr
Menüs € 255 - 450

8. Söl’ring Hof auf Sylt

Stilvolle Einrichtung im Söl'ring Hof auf Sylt

Auf Sylt inszeniert Jan-Philipp Berner im Zwei-Sterne-Restaurant beste Produkte von der Nordseeinsel sowie aus Europas Norden kreativ und höchst geschmackvoll. Gemeinsam mit Sommelière und Restaurantleiterin Bärbel Ring führt er den Söl’ring Hof auf der Rantumer Düne als Nachfolger von Johannes King jetzt als souveräner Gastgeber in die Zukunft. Natürlich ist auch die Weinauswahl, von Bärbel Ring kuratiert, weiterhin außergewöhnlich in Qualität und Umfang.

Söl’ring Hof
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Konzept: Söl'ring bezeichnet den friesischen Dialekt, der traditionell auf Sylt gesprochen wird. Im stilvollen Genuss-Refugium auf der Rantumer Düne findet der Name seine kulinarische Entsprechung: Das Menü in 6 Gängen bietet Kochkunst mit nordischer Klarheit. Upgrades sind durch zusätzliche „Herzstücke“ möglich.
Konzept: Im Rhythmus der Jahreszeiten zeichnen sich die filigranen, produktfokussierten Kreationen von Gastgeber Jan-Philipp Berner und Küchenchef Jan Fehling durch sensorisches Gleichgewicht aus. Harmonien, Texturen und Nuancen stehen über Opulenz: Der Heilbutt mit Roter Bete und Sauerklee eröffnet erdig und frisch, die Lachsforelle mit Kürbis und Rogen verführt mit sanfter Wärme. Lengfisch und Meeresfrüchte-Eintopf mit Lauch und Kaviar begeistern durch Tiefe und Eleganz, bevor die Taube mit jungem Kohl und Brombeere erdige Kraft und Frucht in feine Balance bringt. „Rosengewächse“ beschließen das Menü duftig-leicht und poetisch.
Wein: Die Pairings von Restaurantleiterin und Sommelière Bärbel Ring machen das Menü zu einem vollendeten Erlebnis. Karte mit 800 Positionen.
Atmosphäre: Helles, zeitgemäßes Interieur mit offener Küche. Professioneller, herzlicher Service.
Fazit: Präzision in der Küche, feinsinnige Weinpairings und gelebte Gastlichkeit führen zu vollkommenen Genussmomenten.

Am Sandwall 1, 25980 Sylt
+49 (0) 4651 836200
www.soelring-hof.de
Di-Sa 18.30-23 Uhr
Menüs € 319 - 379

9. Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Freundliches Ambiente mit Weltklasse-Küche: Steinheuers Restaurant

Im Ahrtaler Familienbetrieb wird die Generationennachfolge beispielhaft gelebt: In der Küche agieren Patron Hans Stefan Steinheuer und Küchenchef und Schwiegersohn Christian Binder partnerschaftlich und sorgen dafür, dass beide Restaurants im sympathischen Haus jedes für sich ein Erlebnis sind. Beste Zutaten aus dem hauseigenen Garten stehen zumeist im Zentrum ihrer zeitgemäßen, aber nie dogmatischen Regionalküche, die auch weltläufige Einflüsse präsentiert. Für die perfekte Weinbegleitung sorgt Sommelière Désirée Steinheuer. 

Steinheuers Restaurant
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Konzept: Dreiklang aus regionaler Küche im Landgasthof, Spitzenküche im Gourmetrestaurant – und Erholung im Hotel. Bei vielen Gerichten sucht das Duo aus Christian Binder und Hans Stefan Steinheuer den Bezug zur Heimat, verzichtet aber nicht auf internationale Spitzenprodukte. Zwei Menüs, 4 und 7 Gänge.
Küche: Die „Wurzeln“, so der Titel des einen Menüs, wie heimischen Gemüse oder regionales Fleisch sind nur die Grundlage, worauf die Gerichte gekonnt aufbauen: mal kraftvoll und intensiv wie bei dem geräucherten Onsen-Landei mit Maccaroni mit Lapsang-Souchong-Sud und Champignons, mal leicht und zart wie die Jakobsmuschel mit Erbsen, Seeigelschaum und Krustentierconsommé und Kaviar. Ein Klassiker: Eifeler Rehrücken. Starker Ausklang: Quitte mit Quark und karamellisiertem Honig.
Wein: Eine Karte für die höchsten Ansprüche, am stärksten besetzt mit Gewächsen von der Ahr und dem Rest von Deutschland, das Angebot aus Burgund zeugt von Hans Stefan Steinheuers Leidenschaft. Tochter Désirée ergänzt es durch spannende Neuentdeckungen aus aller Welt.
Atmosphäre: Zeitlos elegant, graue Sesselchen unter golddurchwirkter Decke. Herzlicher Service durch Patronin Gabriele Steinheuer.
Fazit: Küche, Wein und familiäre Atmosphäre – ein unvergessliches Erlebnis.

Landskroner Str. 110, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
+49 (0) 2641 94860
www.steinheuers.de
Do-Sa 18-21 Uhr, So 12-13.30 und 18-21 Uhr
Menüs € 215 - 290

10. Tohru in der Schreiberei in München

Spannende Atmosphäre im "Tohru in der Schreiberei": hochklassiges Gourmetmenü und elegantes Wohnzimmerambiente hinter denkmalgeschützten Mauern

Nach Jahren im Münchner Werneckhof startete Tohru Nakamura mit einem Partner und seinem eigenen Restaurant Tohru in der Schreiberei neu durch. Im denkmalgeschützten Gebäude entstand ein exklusives Gourmetrestaurant mit zeitgemäßem wie lässigen Wohlfühlambiente und einer meisterlichen japanisch inspirierten europäischen Spitzenküche. Restaurantleiter ist seit Februar 2024 Alexander Will.

Tohru in der Schreiberei
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Konzept: Fine-Dining der Extraklasse hinter denkmalgeschützten Mauern im Herzen der Münchner Altstadt; Degustationsmenü mit zehn Gängen.
Küche: Tohru Nakamura ist auf dem Gipfel seiner Kochkunst, seine Menüs fächern eine eigene kulinarische Welt auf, die Symbiose europäischer Avantgarde und seiner zweiten Heimat Japan. Zum Start Irish-Mor-Auster, sekundenkurz über Holzkohle anpochiert für seidige Konsistenz; dann Ozaki Wagyu, roh aufgeschnitten und scharf angegrillt für zweierlei Geschmacksempfindung, dazu Flussaal sowie milde Habanero mit vollem Geschmack und nur leichter Schärfe. Weitere Top-Produkte mit kreativer Entourage: Balfegó-Thunfisch mit Koshihikari-Reis, Wasabi und Shiokoji; Krustentier-Trio von Carabinero, Kaisergranat und Crevette mit Kimizu. Und: Herrmannsdorfer Schweinefilet, in Shiokoji gebeizt und angegrillt, daneben Blutwurst-Madeleine mit Schwarzwurzel, Schneckenbutter und gleich zwei geniale Saucen, klassische Jus mit Périgord-Trüffel und floraler Mädesüß-Schaum.
Wein: Chris Rainers Weinbegleitung ist auf den Punkt und gern überraschend, seine Karte bestens sortiert.
Atmosphäre: Die stilvoll renovierten Räume wirken sehr privat, mit warmen Farben, Leder-Drehsesseln und Licht-Akzenten. Kongenialer Service unter Alexander Will.
Fazit: Großes Rundum-Genusserlebnis, das sich jeder Gourmet einmal gönnen sollte.

Burgstr. 5, 80331 München
+49 (0) 89 21529172
schreiberei-muc.de
Di-Sa 19-0 Uhr
Menüs € 360 - 360

11. Vendôme in Bergisch Gladbach

Das Restaurant Vendôme von innen

Joachim Wissler steht mit dem Vendôme im Grandhotel Schloss Bensberg seit über zwei Jahrzehnten an der deutschen Spitze. Seit er sich im Sommer 2022 neu aufgestellt hat, ist eines der beiden Menüs eine vegetarische Speisenfolge – natürlich auch sie auf Spitzenniveau. Auch im Team gab es Veränderungen, und die Küche öffnet sich im eleganten Restaurant künftig für noch mehr Nähe den Gästen.

Restaurant Vendôme
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Konzept: Nach 25 Jahren an der Spitze hat Joachim Wissler das Zepter an seinen Souschef Dennis Kuckuck übergeben, dessen Handschrift die Küche bereits seit drei Jahren prägt. Zur Wahl stehen die Menüs „Fisch & Fleisch“ und „Vegetarisch“ in 5 oder 7 Gängen.
Küche: Produktorientierte Haute Cuisine auf französischem Fundament, getragen von filigranen Texturen und aromatischer Tiefe. Die komplexen, präzise gearbeiteten Gänge fügen sich zu einer subtilen Choreografie. Highlights: das außen krosse, innen cremige Kalbshirn Wiener Art mit Preiselbeeren, Kalbsschultersaft und Kapern. Puristisch, aber monumental im Geschmack: das Landei im Nudelblatt mit Piemont-Trüffeln, Spinatsauce und schaumiger Nussbutter. Die Crêpes Suzette von Larissa Metz - unserer Patissière des Jahres 2025 - sind eine faszinierende Hommage an ein ikonisches Gericht.
Wein: Die Karte mit 650 Positionen listet Klassiker und Entdeckungen, die Pairings von Sommelier Dennis Ruhl eröffnen feinsinnige Dialoge zwischen Glas und Teller. Empfehlenswert auch die hauseigenen alkoholfreien Kreationen.
Atmosphäre: Weiße Tischdecken, sanftes Licht und komfortable Sessel schaffen eine luxuriöse, entspannte Stimmung. Das Serviceteam um Christoph Strahl agiert mit unaufdringlicher Eleganz.
Fazit: Das „Vendôme“ bleibt eine der Top-Adressen in Deutschland.

Kadettenstr. 1, 51429 Bergisch Gladbach
+49 (0) 2204 420
www.schlossbensberg.com
So, Mi-Sa 19-21 Uhr
Menüs € 255 - 300

12. Victor’s Fine Dining by christian bau in Perl

Christian Bau steht mit seinen französisch-japanischen Kreationen auch weiterhin an der Spitze der deutschen Gourmetelite. In seinem Menü "Paris bis Tokio" präsentiert er die Produktqualität, Präzision und Traditionen Japans mit französischer Aromenopulenz. Sommelière Nina Mann begleitet die Weltklasse-Kreationen mit dem besten, was die deutsche und internationale Weinwelt zu bieten hat. 

Victor’s FINE DINING by christian bau
H M R Q

Konzept: „Arbeite mit Leidenschaft … oder lass es bleiben“ – diesem Credo folgend verarbeitet die Küche mit viel Hingabe einige der exklusivsten (Fisch)Zutaten des Weltmarkts. Das Menü „Paris – Tokio“ in 7 Gängen lässt sich durch Zusatzgerichte ergänzen. Fleisch gibt es nur als Supplement. Letzte Bestellannahme zum Dinner 20 Uhr, zum Lunch 12.45 Uhr.
Küche: Leicht, zeitgemäß, weltoffen: Der einzigartige „bau.stil“ vereint französische Klassik mit der Geschmackswelt und Ästhetik Japans. Die bilderbuchschönen Kreationen sind Ausdruck eines kompromisslosen Strebens nach Harmonie – getragen von tiefem Respekt gegenüber der Natur. Sie basieren vorwiegend auf Zutaten aus dem Meer – oft roh oder nur minimal gegart. Signature-Gerichte wie das Tuna-Tartar mit Kaviar, die Königskrabbe mit Kyoto-Dashi oder das Dessert „bau.stein“ mit exotischen Früchten und Yuzu-Eis verkörpern diesen Stil: handwerklich brillant und von eindringlicher Intensität.
Wein: Umfangreiche Karte (800 Positionen) mit Fokus Mosel. Die Weinbegleitung der Sommelières Nina Mann und Ester Eggert ergänzt die Gerichte kongenial.
Atmosphäre: Im kleinen, feinen Renaissance-Schloss ist alles auf Genuss ausgerichtet. Das Service-Team um Gastgeber Thomas Blessing beeindruckt durch Herzlichkeit und ruhige Präsenz.
Fazit: Ein Fine-Dining-Erlebnis auf Weltniveau, geprägt von großer Kochkunst.

Schloßstraße 27-29, 66706 Perl
+49 (0) 6866 79118
www.victors-fine-dining.de
Di-Fr 19-0 Uhr, So, Sa 12-16 und 19-0 Uhr
Menüs € 280 - 345

Die besten Neuzugänge 2024

Neuzugänge mit 4F:

Komu in München
Intense in Wachenheim an der Weinstraße


Neuzugänge mit 3,5F:

Gourmet-Restaurant Hilmar in Aerzen
Winzerhof & Weinrestaurant Stahl in Auernhofen/Simmershofen
Historisches Gasthaus Sanct Peter - Restaurant Brogsitter in Bad Neuenahr-Ahrweiler 
Schwarzreiter in München
LOUIS restaurant in Saarlouis

Neuzugänge mit 3F:

Yoso in Andernach
Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau
Panorama-Gourmet-Restaurant Sterneck in Cuxhaven
Jae in Düsseldorf
Restaurant Jacobi in Freiburg im Breisgau
Alte Baiz in Hamberg
Atlantic Restaurant in Hamburg
Haebel in Hamburg
Nikkei Nine in Hamburg
irori in Neustadt an der Weinstraße
Forsthaus Strelitz in Neustrelitz
die.speisekammer in Oberstaufen
Hio in Pilsach
Gasthof Alex in Weißenbrunn

Die Feinschmecker-Bewertungskriterien

In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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