Top 22: Die besten Restaurants in München 2026

Die besten Restaurants in München

Die Top-Gastronomie versammelt sich in München. Die besten Fine-Dining-Adressen haben wir im Feinschmecker-Restaurantguide gesammelt. Hier sind die 22 besten Restaurants, von französischer bis japanischer Küche.
Datum25.02.2026

München ist nicht nur für traditionelle Gerichte, sondern auch für sein vielfältiges Fine Dining-Angebot bekannt. Exklusive Restaurants wie das „Jan“ oder das moderne „Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof setzen auf kreative Küche und anspruchsvolles Ambiente. 

Gleichzeitig lockt die Stadt mit beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wie dem Marienplatz, der Frauenkirche und dem Englischen Garten, die das reiche kulturelle Erbe und die charmante Atmosphäre der bayerischen Hauptstadt widerspiegeln.

Mountain Hub Gourmet
H K M R Q Y

Konzept: Fine-Dining-Restaurant im Hilton Munich Airport. Mittags preislich attraktiver Lunch, abends zwei Menüs (omnivor + vegetarisch), deren Gänge auch à la carte bestellbar sind. U-30-Menü inkl. Parkschein.
Küche: Küchenchef Marcel Tauschek arbeitet mit Produkten aus dem Voralpenland und kleinen Verweisen Richtung Italien, es wird klassisch kombiniert und fingerfertig angerichtet: zartfleischiger Saibling bekommt mit Erbse und Brunnenkresse knackig grüne Aromen beigestellt, die Bachforelle mit Tomate und Fenchel zarte mediterrane Anklänge. Kreativer sind stets die Desserts, etwa mit Erdbeere, Balsamico und Burrata als fruchtig-frischem Ausklang.
Wein: International bestückte Karte mit rund 250 Positionen, die klassisches Europa und bekannte Produzenten favorisiert.
Atmosphäre: Zahlreiche Muster und Oberflächen ergeben ein etwas unruhiges Bild, dafür ist viel Platz – ein internationales Restaurant mit eloquentem Service.
Fazit: Kulinarisches Highlight des Flughafens, für das auch die Anfahrt aus der City lohnt.

Terminalstraße Mitte 20, 85356 München
+49 (0) 89 97824510
mountainhub.de
Mi, Sa 18-23 Uhr, Do, Fr 12-14.30 und 18-23 Uhr
Menüs € 160 - 185
THE CLOUD by Käfer
H N R Q F V Y

Konzept: Zeitgemäßes Fine-Dining in der BMW-Welt, unter dem Motto „Culinary Nomadism“ werden bayerische Produkte mit Einflüssen aus aller Welt verbunden. Zwei Menüs, eines vegetarisch.
Küche: Jens Madsen setzt in der ersten Saison auf Afrikas Aromen: Garnelen aus bayerischer Zucht treffen auf afrikanisches Biltong, in einer Art XO Sauce aus Räucheraal und Garnelenköpfen, dazu gibt es Kürbis in überraschenden Variationen. Lachsforelle badet in samtiger Kokosnuss-Sauce von Ostafrikas Küste, dazu Bohnen in verschiedenen Texturen, Tomaten, Minze und viele andere Gewürzen. Wachtel aus Niederbayern mit Hanfsamen und schwarzem Trüffel umspielt luftige Hollandaise, die mit Rooibos-Reduktion verfeinert wurde.
Wein: Luigi Pecchia hat neben der klassischen Weinkarte mit 300 Referenzen noch eine zweite für Entdeckungen, vom südafrikanischen Schaumwein bis zur armenischen Rotwein-Cuvée.
Atmosphäre: Großzügig, licht und urban, so wirkt der große Raum im komplett neuen Look. Blickfang sind ein grauer Monolith aus Titanstein und die darüber schwebende, namensgebende Wolke.
Fazit: Weltoffenes Konzept für überraschende Genussmomente in zeitgemäß-stylishem Ambiente.

Am Olympiapark 1, 80809 München
+49 (0) 89 358991815
thecloud.restaurant
Di-Sa 19-0 Uhr
Menüs ab € 290
Acetaia
I R Q

Konzept: Gesetzt-eleganter Italiener am Nymphenburger Grünwaldpark. À-la-carte oder Vier-Gang-Menü, dessen Dauer-Pastagang „Pecorino-Ravioli mit Aceto Balsamico“ den Restaurantnamen feiert.
Küche: Giorgio Maetzke steht für Münchens beste Italo-Küche, zuletzt jedoch mit kleinen Haken: Gleichermaßen knusprig und buttrig-zart der gebratene Oktopus, Zucchini, Aubergine und Paprika-Eis dazu waren recht fad. Biss und Sämigkeit gelangen beim Risotto mit würzig geschmortem Kaninchen, Oliven und Burrata. Mit Fenchelcreme gefüllte Zucchiniblüten und zwei Seeteufelmedaillons verbargen sich unter einer üppigen Wolke Zitronenschaum – geschmacklich gut, optisch weniger gelungen.
Wein: Rund 250 italienische Weine mit Schwerpunkt auf Piemont und Toskana plus eine Extraseite für internationale Spitzenflaschen.
Atmosphäre: Eine Adresse mit romantischer Patina, drinnen warm getönter Jugendstil, vor der Tür eine heimelig umgrünte Terrasse mit Fackeln und Laternen. Angenehmer, diskreter Service der klassischen Schule.
Fazit: Ein liebenswerter Klassiker, der sein elegantes Image pflegt.

Nymphenburger Straße 215, 80639 München
+49 (0) 89 13929077
www.acetaia.de
Sa 18.30-22 Uhr, So, Mo, Di, Do, Fr 12-14.30 und 18.30-22 Uhr
Menüs € 95 - 95
Tantris
R Q

Konzept: Restaurant-Ikone mit großer französischer Küche, aktuell interpretiert. Zwei Menüs (eines vegetarisch), mittags 5, abends 7 Gänge.
Küche: Benjamin Chmura steht für beste Produkte, bestes Handwerk und große französische Küche fürs 21. Jahrhundert, seine Bandbreite ist enorm – etwa bei bretonischer Seezunge, gefüllt mit Hechtfarce, angerichtet auf Erbsen und Saubohnen, dazu Brunnenkresse, die jodige Delikatesse von Seeigel, das Ganze getoppt mit cremiger Sauce Mousseline. Souveränes Können zeigt die Rotbarbe, dünn eingeschnitten und mit Sepia gefüllt, dann auf der Hautseite über Holzkohle gegrillt. Serviert wird sie auf einer Art eigenem Pesto, dazu eingelegte Kapernblätter, Salzzitrone und Sepia-Sauce. Im Fleischgang Kalbsbries, in Nussbutter gebraten, und Kalbszunge, zunächst geschmort, dann lackiert und über offenem Feuer angegrillt. Dazu Pinienkerne, Dattelcreme für etwas Süße und Sauce au Poivre. Zum Abschluss Maxime Rebmanns kreative Desserts mit wenig Zucker.
Wein: Die neuen Sommeliers Ilka Seitner und Noris Conrad schöpfen aus einem der besten deutschen Keller mit Frankreich-Schwerpunkt und Jahrgangstiefe.
Atmosphäre: Das Interior Design in Hummerrot und Schwarz ist Legende; bequeme Sessel, aufmerksamer Service.
Fazit: Große, zeitgemäße Kochkunst trifft auf spektakuläres Ambiente..

Johann-Fichte-Str. 7, 80805 München
+49 (0) 89 3619590
www.tantris.de
Menüs € 225 - 345
Tantris DNA
H K R Q Y

Konzept: Im Zweitrestaurant des Tantris Maison Culinaire wird klassisch französische Küche neu interpretiert – als Menü oder à la carte.
Küche: Benjamin Chmura lebt mehr und mehr seine Liebe zum Handwerk, exzellenter Produktqualität und großer französischer Tradition aus. Fisch und Meeresfrüchte kommen direkt aus der Bretagne; das Repertoire ist eindrucksvoll, auch bei Zubereitungen für zwei (Wolfsbarsch im Ganzen, Kalbsbries Rumohr). Ein Highlight sind die Wildgerichte, etwa Paté en croûte aus sieben verschiedenen Wildarten, darunter Fasan, Rebhuhn und Hirsch, dazu Waldpilze und Entenleberfond. Exzellent sein Wildhase „Façon Senateur Couteau“ nach einem Rezept von 1830: Der gebratene Sattel mit Roter Bete, Mangold, Kirsche und Sauce à la Royale, dazu à part buttriges Kartoffelpüree mit Ragout aus Innereien und geschmorter Schulter.
Wein: Auch hier steht der große Tantris-Keller zur Verfügung, mit Frankreich-Schwerpunkt und Jahrgangstiefe.
Atmosphäre: Intimer und lockerer als nebenan, mit blanken Marmortischen und hummerroten Polstern. Das Team um Lukas Reitzenstein sorgt für geschliffenen Service mit Humor. Große Sommerterrasse.
Fazit: Außergewöhnliches Genusserlebnis in stilvollem Rahmen.

Johann-Fichte-Str. 7, 80805 München
+49 (0) 89 3619590
www.tantris.de
Menüs € 250 - 250
Brothers Restaurant
I N R Q F Y

Konzept: Junges Fine-Dining in Schwabing. Ein Menü und à la carte.
Küche: Daniel Bodamer kam mit exzellenten Referenzen („Tantris“, „Schwarzwaldstube“, „Le Clarence“) – und machte sich mit seinem zeitgemäß französisch geprägten Stil rasch einen Namen in der Münchner Szene. Schön, dass alles auch à la carte zu haben ist! Seine Zubereitungen zeigen eindrucksvolles Können, von im Tataki-Stil über Holzkohle gegrillter Meeräsche bis Glattbutt mit Kruste von Pfifferlingen und geschmolzenem Rindermark. Großes Handwerk, großer Geschmack: Taubenbrust, nach Art eines Crépinette, in Mangold gehüllt und mit Foie-Gras-Pilzfarce gefüllt. Dazu Artischocken-Deklination und klassisch französische Wildsauce mit den Innereien des Geflügels.
Wein: Tobias Klaas‘ Weinkarte zählt rund 1000 Positionen, von großen Burgundern bis zum nerdigen Naturwein.
Atmosphäre: Legeres Restaurant mit Club-Feeling und offener Küche, kongenial geführt von Gastgeber Markus Klaas; eher kleine Tische, coole Playlist.
Fazit: Ein Ort zum Wohlfühlen und anspruchsvollen Genießen.

Kurfürstenstraße 31, 80801 München
+49 (0) 89 45461930
www.brothers-munich.com
Di-Do 18.30-22 Uhr, Fr 19-22 Uhr, Sa 12-14.30 und 19-22 Uhr
Menüs € 205 - 220
JAN
N R Q V Y

Konzept: Jan Hartwigs neue deutsche Küche zählt zur Spitze im Land, er inszeniert sie zeitgemäß attitüdenfrei im urbanen Ambiente. Ein Degustationsmenü, mittags auch reduziert in 5 Gängen.
Küche: Exzellentes Handwerk, geschmacklicher Tiefgang und durchaus eine gewisse Süffigkeit zeichnen Hartwigs Stil aus. Sein Menü startet mit einem Defilee verführerischer Happen von Foie gras à la Chantilly mit Rumrosine bis zum verfeinerten Gaisburger Marsch (schwäbischer Eintopf). Danach reihen sich die Highlights: Hechtnocke, gefüllt mit Johannisbeerstrauch-Butter, mit Nori-Algen-Marmelade und roh aufgeschnittener Jakobsmuschel aus Norwegen. Gegrillte Felsenrotbarbe mit Kalbszunge, dazu Teriyaki-Lack, Kürbis in Variationen und zweierlei Saucen, Sauternes-Safran-Vinaigrette und pikante Seeigel-Nage. Last not least eine neue Spielart von Hartwigs Lieblingsprodukt Kalbsbries, diesmal „Königsberger Art“. Und zum Dessert? Tarte Tatin von der Klassikerkarte!
Wein: Gut aufgestellte Karte mit Schwerpunkt in Deutschland und Frankreich; dazu zahlreiche Raritäten.
Atmosphäre: Puristisch-stilvoll mit geschickt gesetzten Designattributen, viel helles Holz. Das Serviceteam um Kilian Skalet ist herzlich, unkompliziert und gut informiert.
Fazit: Große Küche, gelebte Gastfreundschaft – zeitgemäßes Fine-Dining der Spitzenklasse.

Luisenstraße 27, 80333 München
+49 (0) 89 23708658
www.jan-hartwig.com
Di-Do 18.30-19 Uhr, Fr 12-12.30 und 19-19.30 Uhr
Menüs € 305 - 355
Sigi Schelling Werneckhof
I N R Q Y

Konzept: Hinter der Altschwabinger Fassade dreht sich alles um den Gast – und um Sigi Schellings klassisch-zeitlose Gourmetküche. Verschiedene Mittags- und Abendmenüs.
Küche: Die Chefin bleibt ihrem Stil treu: Spitzenküche auf französischer Basis mit österreichischem Touch und besten Produkten, der gute Geschmack steht immer an erster Stelle. Das gilt für perfekt glasig gebratene Jakobsmuschel mit Kürbis als Püree und süß-sauer mariniert, Beurre-Blanc und weißem Trüffel ebenso wie für Steinbutt mit Bouchotmuscheln, Sepiagnocchi und herrlich intensiver Bouillabaissecreme. Rücken vom Poltinger Reh kommt mit Selleriepüree, Briochenockerl, Blaukraut, Waldpilzen und Quittencreme. Ein Highlight sind die Saucen – und Desserts wie Marmorsoufflé mit Straciatella-Creme und Passionsfrucht-Eis.
Wein: Xavier Didier empfiehlt charmant aus der kenntnisreich sortierten Karte (ca. 250 Positionen) mit Schwerpunkt in Deutschland, Österreich und Frankreich.
Atmosphäre: Man fühlt sich – und so will es die Chefin – wie in einem guten Gasthaus, mit weiß gedeckten Tischen, dunkler Holztäfelung und Jugendstilfenstern.
Fazit: Stilvoll-herzliche Gastlichkeit mit der Küche im Mittelpunkt.

Werneckstrasse 11, 80802 München
+49 (0) 89 244189190
www.werneckhof-schelling.de
Mi-Sa 12-16 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 135 - 240
Restaurant Sparkling Bistro
H K N R Q F V

Konzept: Elegantes französisch-österreichisches Restaurant im Herz der Amalienpassage. Ein Menü, Freitag- und Samstagmittag auch in verkürzter Fassung als Lunch, alternativ Klassiker à la carte. Zwei Bistro-Ableger („Tschecherl“ und „Obers“), weiteres Restaurant in Planung.
Küche: Die wilden Zeiten scheinen vorbei, statt Innereien serviert Jürgen Wolfsgruber lieber klassisch-französisch inspirierte Gerichte mit klar konturierter Stilistik: Bittersalate mit einer schaumig leichten Hollandaise und gerösteter Hefe, bretonischer Hummer mit Topinamburpüree in einer leichten Kräuter-Molke-Vinaigrette oder Rücken vom Blonde-de-Aquitaine-Rind, dazu etwas Petersiliencreme und Sauce riche. Produktqualität und Saucenpflege stehen im Mittelpunkt, angerichtet wird in eleganter Schlichtheit.
Wein: Rund 300 Weine, Schwerpunkte liegen auf Österreich, Deutschland und Frankreich. Beachtliche Auswahl bei Schaumwein und alkoholfreien Begleitern.
Atmosphäre: Locker und unaufgeregt, mit souveränem Service. Der Chef sorgt durch regelmäßige Umbauten dafür, dass auch dem Auge nicht langweilig wird.
Fazit: Große Klassik-Kochkunst in entspanntem Rahmen.

Amalienstr. 89, 80799 München
+49 (0) 89 46138267
www.restaurantsparklingbistro.com
Mi, Do 18-23 Uhr, Fr 12-15 und 18-23 Uhr, Sa 12-15 und 18-0 Uhr
Menüs € 85 - 250
1804 Hirschau
H K R Q F V Y

Konzept: Fine-Dining-Beiboot des Hirschau-Biergartens, zwei Menüs (omnivor oder vegetarisch) in vier oder sechs Gängen, Erweiterungen um Nose-to-tail-Spezialitäten möglich. Gemüse und Kräuter kommen teils aus eigenem Anbau.
Küche: Dass Lukas Adebahr einst bei Tohru Nakamura im Werneckhof kochte, sieht und schmeckt man. Bildschön schon die Miniaturen zum Start, herausstechend ein Champignon-Bergpfirsich-Tartelett. Die Umami-Bombe eines Tomatensalats mit geröstetem Entenfett kontrastiert er mit einem saftig-frischen Streifen Wassermelone, dazu Kapuzinerblatt und winzige Knusper-Croûtons. Seeforellenfilet und buttriges Betepüree bekommt durch geröstete Pistazien und Schnittlauch Biss und grüne Noten, der Mini-Savarin mit Lorbeerblattöl wirkt aromatisch anhaltend nach.
Wein: 150 europäische Weine, hochwertig und nicht günstig, die Beratung ist ausbaufähig.
Atmosphäre: Edel-Landhausstil, elegantes Porzellan, feine Gläser von Riedel und Zalto – in die Ausstattung wurde erkennbar investiert. Der Service erreicht nicht das Niveau der Küche, es fehlt u.a. ein präsenter Gastgeber.
Fazit: Kulinarisch anspruchsvoll, im Service ausbaufähig – wir bleiben gespannt.

Gyßlingstrasse 15, 80805 München
+49 (0) 89 36090490
www.1804muc.de
Mi-Sa 18.30-23 Uhr
Menüs € 145 - 190
Weinhaus Neuner
I K N R Q V

Konzept: Traditionsreiches Weinhaus im Herzen der Stadt mit gehobener Küche unter der Patronage von Fabrice Kieffer („Les Deux“); Menü und à la carte.
Küche: Egal, was man von Benjamin Kunz’ angenehm häufig wechselnder Karte wählt, man genießt immer bestes Handwerk, aus einem Spektrum, das von kreativ-zeitgemäß bis klassisch reicht: Ob Carpaccio vom Saibling mit Rettich und Biervinaigrette, auf der Haut gebratenes Zanderfilet mit Blattspinat, Meerrettich und Kaviar-Beurre-Blanc oder gesottener Rindstafelspitz im eigenen Sud mit Serviettenknödel – alles schmeckt vorzüglich! Und zum Dessert vielleicht eine Sachertorten-Interpretation mit Schafsmilch-Stracciatella-Eis?
Wein: Frank Glüers Weinkarte würde mit ihren rund 300 Positionen jedem Gourmet-Restaurant Ehre machen!
Atmosphäre: Historisches Kreuzgewölbe, dunkle Holztäfelung und gusseiserne Leuchter sorgen für Stimmung; der junge Service ist freundlich-versiert.
Fazit: Entspannter Genussort im Herzen der Altstadt.

Herzogspitalstr. 8, 80331 München
+49 (0) 89 2603954
weinhaus-neuner.de
So, Mo-Sa 12-0 Uhr
Menüs € 69 - 98
Atelier
H K M R Q Y

Konzept: Nach Redaktionsschluss hat Anton Gschwendtner das Restaurant im Bayerischen Hof verlassen. Bis ein neuer Nachfolger gefunden ist. Bis zu einem erneuten Test setzen wir die Bewertung aus.

Promenadeplatz 2-6, 80333 München
+49 (0) 89 2120743
www.bayerischerhof.de
Menüs € 195 - 295
Pageou
H K R Q

Konzept: Casual Fine Dining im lebhaft-urbanen Rahmen. Zwei Menüs (eines vegetarisch) und à la carte.
Küche: Ali Güngörmüş prägt trotz Fernseh-Engagements weiterhin den Küchenstil, balanciert gekonnt zwischen französisch geprägtem Handwerk und orientalischer Gewürzvielfalt. Bester Einstieg in seine Aromenwelt ist die große Meze-Tafel, wenn der Tisch vollgestellt wird – cremiger Hummus mit geräucherter Paprika und Granatapfel, Feta-Börek mit Zucchini und Dattel-Dip, Oktopus mit Spitzkohl und Korinthen. Beliebtes Highlight ist die im Ofen kross gebratene Pageou-Ente für zwei, am Tisch tranchiert und mit Ingwer-Preiselbeeren, Apfelblaukraut und Knödel begleitet.
Wein: Gut sortierte Karte mit vielen bekannten Namen (rund 300 Positionen).
Atmosphäre: Großzügig, hell, mit hoher Decke – ein kosmopolitisches Restaurant mit geschickt gesetzten Lichteffekten und guter Stimmung. Schöne Terrasse; sympathischer Service.
Fazit: Entspannter Genuss, hoher Wohlfühlfaktor.

Kardinal-Faulhaber Str. 10, 80333 München
+49 (0) 89 24231310
www.pageou.de
Mo, Mi-Sa 18-23 Uhr
Menüs € 109 - 139
Mural Restaurant
I K N R Q V

Konzept: Casual-Fine-Dining im MUCA (Urban Art Museum) in der Münchner Altstadt. Ein Abend- und ein Lunch-Menü.
Küche: Bastian Falkenroth setzt als neuer Küchenchef auf klare, reduzierte Stilistik gemäß dem Motto des Hauses „Eat local, drink natural“: Vegetarisch geht es los mit Pastinake, in der Asche gegart, dazu Pastinaken-Apfel-Püree und -crumble. Bayerische Garnele, gebraten und mit Bisque-Emulsion abgelöscht, kommt mit Butternutkürbis-Püree und Petersilien-Emulsion. Fregola Sarda wird nach Art eines Risottos gekocht und mit weißem Trüffel serviert. Eine alpine Version des Filet Wellington ist das niederösterreichische Mufflon, eingehüllt in Waldpilz-Duxelles und Strudelteig, am Tisch wird Beeren-Jus angegossen.
Wein: Rund 1200 Positionen zählt die sehr zeitgemäße Weinkarte mit Schwerpunkt auf handwerklich erzeugten, naturnahen Weinen.
Atmosphäre: Postindustriell inszenierter Gastraum mit viel Beton, blanken Tischen und offener Küche.
Fazit: Postindustriell inszenierter Gastraum mit viel Beton, blanken Tischen und offener Küche.

Hotterstr. 12, 80331 München
+49 (0) 89 23023186
www.muralrestaurant.de
Mi-Sa 12-14 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 32 - 119
Les Deux Restaurant
N R Q F V Y

Konzept: Im Herzen der Stadt führt Fabrice Kieffer diese doppelte Genussadresse: Fine Dining im 1. Stock, ambitionierte Brasserie unten; oben zwei Menüs (eines vegetarisch) sowie einige Signatures à la carte.
Küche: Nathalie Leblond setzt in ihrem französisch basierten, zeitgemäß interpretierten Küchenstil auf hochwertige Produkte und raffinierte Leichtigkeit: Zum Start Carpaccio von Jakobsmuschel mit Zitronenconfit, Passepierre, Kartoffelespuma und Piment d’Espelette; dann vielleicht confierte Seeforelle in leicht geräuchertem Ananassud, mit Meerrettichschaum, Karottenvariation und Holunderblüte. Als Hauptgang ist Kalbsbries hier ein Klassiker, stets neu interpretiert, diesmal ausgebacken in Sonnenblumencrunch, mit Mango-Chili-Gel, weißem Spargel, Mais-Espuma und Kalbsjus.
Wein: Bestens bestückter Weinkeller mit deutsch-französischem Schwerpunkt (rund 700 Positionen).
Atmosphäre: Stilvolles Ambiente, großzügig und von zeitgemäßer Eleganz, im rundum verglasten Obergeschoss; Fabrice Kieffer und sein Team stehen für versiert-sympathischen Service.
Fazit: Rundum-Sorglos-Gourmet-Paket, mit viel Charme präsentiert.

Maffeistr. 3 a, 80333 München
+49 (0) 89 710407373
www.lesdeux-muc.de
Mo, Di, Do, Fr 18.30-0 Uhr, Mi 0-0 Uhr
Menüs € 165 - 215
Komu
I N R Q V

Konzept: Christoph Kunz‘ urbanes Fine-Dining-Lokal im Herzen der Altstadt. Ein Menü (abends 8, mittags 4 Gänge).
Küche: Hochgenuss in drei, vier Komponenten, so heißt hier das Leitmotiv; das Menü ist eine Folge geschmacklich extrem austarierter, von der Aromenkombination gerne auch überraschender, filigran angerichteter Köstlichkeiten. Kunz geht gern neue Wege, das zeigt französischer Ikejime-Wolfsbarsch fast roh belassen, eine Art Crudo, serviert mit Pfifferlingen, Zwiebelcreme und Kaviar. Überraschend auch der Seeteufel, ganz klassisch gebraten, inszeniert mit Palmherzen als Püree und rohem Salat, dazu Fingerlimes fürs Säurespiel. Elegant im Geschmack die Lammnuss mit den Aromen von Zitrone, Gelber Bete und Liebstöckel, und, überraschend, Kalbskopf. Desserts mit wenig Süße.
Wein: Fokus auf Deutschland und Österreich sowie Europas traditionelle Anbaugebiete.
Atmosphäre: Urbanes Ambiente mit großzügiger Raumhöhe, hellem Holz und gekonnt platzierten Farbakzenten. Chef’s Table mit Küchenblick; schöne Bar im Entree.
Fazit: Hier dreht sich in stilvollem Rahmen alles um die Küche.

Hackenstraße 4, 80331 München
+49 (0) 173 1560415
restaurant-komu.de
Mi 18.13-0 Uhr, Do-Sa 12-15 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 155 - 295
Alois - Dallmayr Fine Dining
I N R Q

Konzept: Gourmetrestaurant des Delikatessenhauses Dallmayr. Ein Menü in 16 (kleinen) Gängen, mittags reduzierte Version.
Küche: Rosina Ostlers Menü sprengt bewusst Konventionen und startet mit einer Kaskade raffinierter Häppchen, allen voran Mini-Tacos aus Spitzpaprika, gefüllt mit Gamskeulen-Ragout. Lammbauch kommt als Terrine, mit Honig karamellisiert, dazu grüne unreife Johannisbeeren und kräftige Lammjus mit Kürbiskernen. Gemüse spielt eine wichtige Rolle, etwa als Duett von Gelber Bete und Quitte in diversen Zubereitungen, garniert mit gerösteten Haselnüssen, am Tisch wird hausgemachte Mandelmilch angegossen. Im Hauptgang: Taube, sanft an der Karkasse gegart und über offenem Feuer gegrillt. Darunter Grünkohl in Texturen (u.a. als Kimchi, eingelegt und mariniert), Säurenoten von grüner und weißer Tomate, dazu klassische Taubenjus. An der Seite Pfannenbrot, gefüllt mit Taubenkeule, dazu ein Parfait von den Innereien.
Wein: Hochkarätige Weinkarte und Top-Sommelier: Julien Morlat steht für spannende Pairings.
Atmosphäre: Zwei stimmungsvolle Salons, edle Tapeten, hochfloriger Teppich – im stilvollen Ambiente servieren die Köche mit.
Fazit: Spannungsreiches Rundumerlebnis der Extraklasse.

Dienerstr. 14-15, 80331 München
+49 (0) 89 2135100
www.dallmayr.com
Mi 19-0 Uhr, Do-Sa 12.30-15 und 19-0 Uhr
Menüs € 195 - 300
Tohru in der Schreiberei
R Q

Konzept: Fine-Dining der Extraklasse hinter denkmalgeschützten Mauern im Herzen der Münchner Altstadt; Degustationsmenü mit zehn Gängen.
Küche: Tohru Nakamura ist auf dem Gipfel seiner Kochkunst, seine Menüs fächern eine eigene kulinarische Welt auf, die Symbiose europäischer Avantgarde und seiner zweiten Heimat Japan. Zum Start Irish-Mor-Auster, sekundenkurz über Holzkohle anpochiert für seidige Konsistenz; dann Ozaki Wagyu, roh aufgeschnitten und scharf angegrillt für zweierlei Geschmacksempfindung, dazu Flussaal sowie milde Habanero mit vollem Geschmack und nur leichter Schärfe. Weitere Top-Produkte mit kreativer Entourage: Balfegó-Thunfisch mit Koshihikari-Reis, Wasabi und Shiokoji; Krustentier-Trio von Carabinero, Kaisergranat und Crevette mit Kimizu. Und: Herrmannsdorfer Schweinefilet, in Shiokoji gebeizt und angegrillt, daneben Blutwurst-Madeleine mit Schwarzwurzel, Schneckenbutter und gleich zwei geniale Saucen, klassische Jus mit Périgord-Trüffel und floraler Mädesüß-Schaum.
Wein: Chris Rainers Weinbegleitung ist auf den Punkt und gern überraschend, seine Karte bestens sortiert.
Atmosphäre: Die stilvoll renovierten Räume wirken sehr privat, mit warmen Farben, Leder-Drehsesseln und Licht-Akzenten. Kongenialer Service unter Alexander Will.
Fazit: Großes Rundum-Genusserlebnis, das sich jeder Gourmet einmal gönnen sollte.

Burgstr. 5, 80331 München
+49 (0) 89 21529172
schreiberei-muc.de
Di-Sa 19-0 Uhr
Menüs € 360 - 360
Schwarzreiter Restaurant
H M R Q

Konzept: Gourmetrestaurant im traditionsreichen Hotel Vier Jahreszeiten. Zwei Menüs (eines vegetarisch); samstags Gourmet-Brunch.
Küche: Franz-Josef Unterlechner kocht ideenreich und eigenständig, mit Liebe zum guten Produkt und klassischem Handwerk. Bildschön die Kornblume aus lila und schwarzem Rettich, darunter versteckt sich roh marinierte Seeforelle mit Radieschen, umgeben von Buttermilch-Vinaigrette. Das Filet einer richtig großen Scholle inszeniert der Chef mit Avocado, Gurke, Jalapeño und gegrillter roter Paprika, dazu gleich zwei Saucen (gelbe Paprika und Chorizo). Und schließlich Lamm „von Kopf bis Fuß“ mit Leber, Bries und Lammkeule als Crépinette, dazu mediterrane Aromen von Artischocke, Dicken Bohnen und grüner Olive, umspielt von Salsa Verde und klassischer Lammjus.
Wein: Engagierte Empfehlungen, gut sortierte Karte.
Atmosphäre: Großzügiges Raumgefühl, die Harmonie von Crème- und Beigetönen sowie Wandreliefs der Porzellanmanufaktur Nymphenburg prägen das Ambiente. Zugewandt-freundlicher Service.
Fazit: Hochkarätiges Genusserlebnis und stilvolle Gastlichkeit.

Maximilianstr. 17, 80539 München
+49 (0) 89 21251717
schwarzreiter-muenchen.de
Mi-Sa 18.30-21.30 Uhr
Menüs € 125 - 180
Jin
K R Q

Konzept: Ein Restaurant wie ein Kurztrip nach China. Menü und à la carte.
Küche: Patron Hao Jins Heimatregion südlich von Shanghai inspiriert viele Gerichte: Sepia, in feine Streifen geschnitten und in heißer Brühe gar gezogen, aromatisiert mit Sesamöl, Lauch und Paprika. Karkassen vom Loup de Mer bilden die Grundlage für die intensive, magenwärmende Suppe von Weißgarnelen und Kabeljau, saisonale Akzente setzt weißer Spargel. Ein Highlight ist der Bretonische Hummer, gedämpft, ausgelöst und mit Ingwer, Reiswein und heißem Lauchöl aromatisiert. Und wer immer noch nicht satt ist, bestellt Jins legendäre Nudelsuppe mit hausgemachten Ramen-Nudeln und Rinderfilet, das mit Soja, Reiswein und Ingwer mariniert wurde, bevor es sekundenkurz in den brüllend heißen Wok kommt.
Wein: Engagierte Karte, auf den Küchenstil abgestimmt, mit rund 160 Positionen, Schwerpunkte sind Riesling und Burgund.
Atmosphäre: Fernöstlich-puristisch ohne jeden Ethno-Kitsch, dafür mit dem sehr persönlichen Service des Chefs.
Fazit: Entspannter Genuss mit kulinarischem Engagement für Asien-Fans.

Kanalstr. 14, 80538 München
+49 (0) 89 21949970
www.restaurant-jin.de
Menüs € 138 - 138
Restaurant Gabelspiel
K R Q

Konzept: Zeitgemäßes Gourmet-Konzept in ehemaliger Giesinger Eckkneipe. Ein Menü, vegetarisch auf Vorbestellung.
Küche: Florian Berger beherrscht die Grundlagen der französischen Küche, er interpretiert sie mit Kreativität und regionalem Anspruch immer wieder neu. Fein abgeschmeckt und enorm genussvoll sind seine Ravioli von Wildschwein und Eigelb mit Kakao und Berberitze; schon des Längerem auf der Karte hält sich die vegetarische „Faux Gras“, die er immer wieder neu interpretiert, etwa mit Feige und Haselnuss. Für seine raffinierte Gemüseküche steht der mit Tonburi, Ingwer und Senfkohl spannungsreich inszenierte Blumenkohl.
Wein: Gut sortierte Weinkarte und engagierte Getränkebegleitung (auch nichtalkoholisch).
Atmosphäre: Intim und reduziert im sympathischen Bistrostil mit blanken Holztischen.
Fazit: Entspanntes Ambiente trifft auf kulinarischen Anspruch.

Zehentbauernstr. 20, 81539 München
+49 (0) 89 12253940
restaurant-gabelspiel.de
Menüs € 179 - 189
Der Dantler
I R Q F V

Konzept: Mittags à la carte mit Pastrami-Sandwich, Pasta, Ramen oder Tagesfisch sowie einem dreigängigen Lunchmenü. Abends ausschließlich Menüs in fünf bis sechs Gängen, optional vegetarisch oder pescetarisch. Davor oder danach: Cocktail- und Weinbar „Weinstube“ nebenan.
Küche: Ganzjährig werden sommerlich-leicht gezeichnete Gerichte serviert, etwa der „salade de la bavière urbaine“, marinierte Tomaten in einem fruchtig-würzigem Basilikumsud mit Olivenkrokant. Die knusprig ausgebackene Zucchiniblüte ist mit Ricotta gefüllt, Frische steuert ein Tatar des Sommerkürbis mit Salzzitrone bei. Ein Dauerbrenner ist die kross gebratene Forelle mit Mandelbutter und zweierlei Kohlrabi, das Dessert tendenziell eislastig.
Wein: Rund 100 vorwiegend weiße Positionen aus Deutschland, Österreich und Südtirol (rot). Stilistisch eher klassisch als experimentell.
Atmosphäre: Lebendig, bistronomisch, ohne gekünstelte Barrieren. Man wird schnell geduzt und darf sich wie ein Stammgast fühlen.
Fazit: Genussort mit einer sympathischen Mischung aus Leichtigkeit und Anspruch.

Werinherstr. 15, 81541 München
+49 (0) 89 39292689
www.derdantler.de
Di-Fr 12-14.30 und 18-23 Uhr
Menüs € 110 - 125

Die Feinschmecker-Bewertungskriterien

In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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