30 Top-Weinlokale in Deutschland

30 Top-Weinlokale in Deutschland

Wir empfehlen 30 Top-Weinlokale in Deutschland mit außergewöhnlichem Konzept – von lässiger Weinbar bis zum Luxusrestaurant. Eine Lustreise von Nord nach Süd. 
Datum16.05.2023

Was darf’s denn sein? Ein Trollinger zur Pizza Neapoletana oder ein exklusiver Chardonnay aus Burgund zum Kalbsrücken mit Périgord-Trüffeln? Herrlich, als Weinfreund:in solch eine schöne Wahl zu haben – ob gemütlich-lässiges Bistro oder Luxusrestaurant. Hauptsache, die Weinauswahl passt nicht nur zum Menü, sondern ist mit Leidenschaft, Individualität und Sachverstand zusammengestellt. Genau solche Lokale haben wir gesucht, deren Akzent auf der attraktiven Weinsammlung eines engagierten Sommeliers oder einer Sommelière liegt.

Von Sylt bis Freiburg stellen wir Ihnen eine facettenreiche Riege vor, die jedoch nur ein Ausschnitt der beeindruckenden Weingastronomie in Deutschland sein kann. Sie aber zeigt, wie vielfältig unsere Weinkultur ist: Da sind Newcomer wie das Berliner „Prism“ , das seinen Gästen Gewächse aus dem Nahen Osten ans Herz legt, oder das „L’Ecume“ in Frankfurt mit spannenden Champagnern von kleinen, kaum bekannten Häusern. Jedes der Lokale zeigt eine tiefe Liebe zum Wein: mit ungewöhnlichen Schwerpunkten, beeindruckenden Jahrgangstiefen, Neuentdeckungen und Raritäten oder großer Klassik. Probieren Sie es aus und gern immer wieder – denn ein Besuch reicht meistens nicht aus. Zum Wohl!

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Sylt/Westerland: JM Restaurant Jörg Müller

Vive la France an der Nordsee. Echte Schätze aus Bordeaux und Burgund finden sich in Jörg Müllers Friesenstube des „JM“-Restaurants (von DER FEINSCHMECKER mit 2,5F bewertet): 1955er Pichon-Lalande aus Pauillac etwa oder 1976er Pétrus. Weinfreunde sollten sich Zeit nehmen und der profunden Beratung des Sommeliers Ben Müller Birkholz vertrauen – zu genießen gibt es Pot au Feu vom Hummer, Hasenpfeffer aus Sylter Jagd oder Tournedos „Rossini“ mit Gänseleber und Trüffelsauce.

Weitere Infos finden Sie unter: www.hotel-joerg-mueller.de

Cuxhaven: Sterneck im Badhotel Sternhagen

Wein-Weltreise am Strand: Im Fine-Dining-Restaurant, das von DER FEINSCHMECKER mit 3F ausgezeichnet ist, begeistert der begehbare Weinkeller, drei Meter unter dem Meeresspiegel auf drei Etagen und 200 Quadratmeter groß. Der Vorrat ist spektakulär: 540 Positionen aus 15 Ländern mit 15 000 Flaschen. Sommelière Anika Nührenberg führt äußerst fachkundig durch die Weinbegleitungen. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.badhotel-sternhagen.de

Lütjensee: Fischerklause

Reife Leistung am See: Aal, Hecht, Karpfen, Forellen oder Krebse ultrafrisch aus dem Wasser, dazu eine Weinkarte, die es mit 600 Positionen in sich hat: Das Weinlokal, das DER FEINSCHMECKER mit 2F bewertet hat, nördlich von Hamburg ist ein beliebtes Ziel für Weinfans, vor allem sommers mit der schönen Terrasse. Inhaberin und Sommelière Claudia Retter hat vor allem Deutschland und Frankreich (mit Akzenten auf Burgund und Loire) im Keller, darunter Klassiker mit Jahrgangstiefe (etwa Rebholz, Dönnhoff), aber auch Entdeckungen: Vor allem kleine Bio-Champagnerwinzer haben es ihr angetan. Nicht alle Schätze stehen auf der Karte, sondern werden als Ass präsentiert, alles perfekt gereift. Dazu eine klassisch-traditionelle Küche mit ausgesuchten Produkten (unbedingt das hausgemachte Eis der Chefin probieren). Wer sein Auto stehen lassen will (oder muss): Zwölf modern-charmante Zimmer stehen bereit.

Weitere Infos finden Sie unter: www.fischerklause-luetjensee.de

Weinlokale in Hamburg: Kinfelts Kitchen & Wine

Weinbibel aus Meisterhand: Im licht-modernen Lokal nahe der „Elphi“ lesen Sie sich in der opulenten Weinkarte regelrecht fest, die der mehrfach ausgezeichnete Sommelier Maximilian Wilm (siehe Bild oben) aus dem Weinlokal Kinfelts Kitchen & Wine (von DER FEINSCHMECKER mit1,5F ausgezeichnet) zusammengestellt hat: Die geschmackvoll-bodenständigen Gerichte (Pasta mit Trüffeln, Ochsenbacke, Pulpo mit Süßkartoffelcurry) lassen den internationalen Weinen, Champagnern, Portweinen, Sherrys und Madeiras die volle Bühne. Toll: die wechselnde Auswahl von 30 offenen Positionen, die Raritätenriege mit Coravin; sympathisch die „Staff’s Favourites“. Magnet auch für Sommeliers. 

Mehr Infos finden Sie unter: www.kinfelts.de

Poletto Winebar

Poletto Weinbar: bittet auch im Weinkeller zu Tisch – hier feiert man das Belpaese vom Trentino bis Sizilien

Bella Italia im Norden! Über 90 Prozent der gelisteten Weine importieren Remigio Poletto und sein Kompagnon Luigi Francia direkt. Schwerpunkt der wuchtigen, 900 Positionen starken Weinkarte (fast täglich aktualisiert) in dem Weinlokal, das von DER FEINSCHMECKER mit 0,5F bewertet wurde, ist: naturalmente Italia. Mindestens sechzehn Weine gibt es täglich glasweise. Malvasia von Ronco del Gelso, Sauvignon Blanc von Livio Felluga aus dem Friaul, Barbaresco von La Spinetta in großer Jahrgangstiefe sind zu erkunden, auch Entdeckungen wie Tenuta Argentiera und Brunello di Montalcino in immenser Auswahl. Neu ist die „Cantina“ mit gemütlichem Tisch im Weinkeller, schön für private Tastings oder Feiern. Die Küche bietet etwa Risotto mit Radicchio oder Rinderfilet mit gratiniertem grünem Spargel.

Weitere Infos unter: www.poletto-winebar.de

Witwenball

Junge Weinkultur mit Art-déco-Flair: Ehemals ein Tanzlokal („Elfriedes Witwenball“), geben hier seit zehn Jahren Julia und Axel Bode den Takt an. Das schicke, farbenfrohe Interieur des Weinlokals, das von DER FEINSCHMECKER mit 1,5F ausgezeichnet ist, huldigt den Golden Twenties, die abwechslungsreiche Küche bietet saftiges Maishuhn mit Schwarzwurzeln, aber auch kreativ Vegetarisches. Auf der Weinkarte: „entspannte Tropfen oder intellektuelle Freakshow“, viele wechselnde offene Weine und 350 Flaschen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Portugal und Südafrika.

Weitere Infos finden Sie unter: www.witwenball.com

Bremen: Ratskeller

Die größte Sammlung deutscher Weine befindet sich in historischen Gewölben unter dem Marktplatz – im Ratskeller Bremen: 500 000 Flaschen, 1200 Positionen – inklusive einem Fass Rüdesheimer Wein von 1653 und den besten Auslesen eines jeden Jahrgangs. Für das Weinlokal, das von DER FEINSCHMECKER mit 1F bewertet wurde, hat Ratskellermeister Frederik Janus 146 Flaschen ausgesucht, die die deutsche Weinlandschaft sehr gut abbilden: alle Regionen und Qualitätsstufen, frisch und gereift, pointiert beschrieben und mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu eine „Schoppenkarte“ und zünftige Gerichte wie Roulade, Labskaus oder Matjes

Weitere Infos finden Sie unter: www.ratskeller-bremen.de

Berlin: Prism

Tausend und einen Wein genießen die Gäst:innen bei Küchenchef Gal Ben Moshe aus Tel Aviv und mit Wurzeln im Irak in diesem Weinlokal in Berlin. Im kleinen, schönen Restaurant in Charlottenburg (von DER FEINSCHMECKER mit 3,5F ausgezeichnet) tischt er seine ganz eigene „moderne arabischmetropolitane“ Küche auf, in der er Einflüsse aus der arabischen und jüdischen Welt verbindet. Sommelière und Ehefrau Jacqueline Lorenz hat dazu entsprechend eine in Deutschland einzigartige Weinkarte (rund 300 Positionen) mit Gewächsen aus Israel, dem Libanon, Syrien und Palästina zusammengestellt. Viele Weine importieren sie über teils abenteuerliche Wege selbst, wie Margalit, Recanati, Sphera und Lewinsohn aus Israel oder Gaston Hochar aus dem Libanongebirge. Hier fließt Herzblut!

Weitere Infos finden Sie unter: www.prism-berlin.de

Wenn Sie in Charlottenburg sind, genießen Sie auch bei Koch Arne Anker in seinem Restaurant BRIKZ ein Dinner.

Freiberg/Sachsen: Herder Zehn

Die junge Weinwelt Europas steht im Fokus: Ausgerechnet im kleinen Universitätsstädtchen Freiberg in Sachsen können Sie die neuesten Entwicklungen der Szene erleben. Freiberg kannte kaum ein Weinenthusiast in Deutschland – bis Janek Schumann, einer von nur zehn deutschen Masters of Wine, hier seine Weinbar eröffnete. Ausgezeichnet vom Deutschen Weininstitut und von DER FEINSCHMECKER mit 0,5F, bietet Schumann mit über 2000 Positionen eine der umfangreichsten Weinkarten des Landes. Im Fokus des Weinlokals stehen Winzer der jüngeren Generation wie Max Geitlinger aus Baden oder Yohan Lardy aus dem Beaujolais. Als Begleitung gibt’s gute bodenständige Küche wie Wolfsbarsch mit Spitzkohl oder Rehgulasch auf Schupfnudeln.

Weitere Infos unter: www.herder10.com

Dresden: Weinzentrale

Weinzentrale: Jens Pietzonka (l.) und Küchenchef Sebastian Roisch verknüpfen in Dresden lässiges Ambiente, anspruchsvolle Küche und erlesene Weine aus West- und Osteuropa

Offen von West bis Ost: Jens Pietzonka, Dresdner „Gewächs“, zeigt seit 2015, wie gut hochklassige Weinkultur und lässiges Ambiente harmonieren. In der Weinzentrale, die von DER FEINSCHMECKER mit 1F bewertet wurde, gibt es Bar Food oder Wachtelbrust, dazu 400 handverlesene internationale Positionen. Beeindruckend ist die Auswahl an „Orange“ und starker deutscher Winzer, vereinzelt mit Jahrgangstiefe und breitem Rebsortenspiegel (Schwedhelm, Nik Weis, Joh. Jos. Prüm). Natürlich sind auch Sachsen und Saale-Unstrut vertreten sowie Clai aus Istrien oder Sagmeister aus Serbien. Originell ist das „Sommelier Battle“ zwischen Pietzonka und Kollegin Jana Schellenberg.

Weitere Infos finden Sie unter: www.jenspietzonka.de

Tipps für Sehenswürdigkeiten in Dresden finden Sie bei unseren Kolleg:innen von MERIAN: Zwinger bis Frauenkirche: Dresdens Sehenswürdigkeiten

Leipzig: Falco

Riesling, Riesling, Riesling. Diese Rebsorte ist das Steckenpferd von Sommelier Thilo Kownatzki, der im besten Restaurant der Stadt ein Opus magnum vorlegt: ganz stark im Weinlokal (von DER FEINSCHMECKER mit 4,5F ausgezeichnet) die Schaumwein-Auswahl (inklusive Sussex), atemberaubend das Deutschland-Kapitel mit bis zu 15 Jahrgängen der Stars. Schätze findet man aber auch bei Österreich, Italien, Frankreich – etwa einen Château Lafite von 1925. Ehrensache: Spitzenweine aus Radebeul und Meißen sind auch mit dabei. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.falco-leipzig.de

Weinlokale in Hannover: Beckers

In über 130 Weinen bis nach Übersee – im Beckers (von DER FEINSCHMECKER mit 1F bewertet) können Sie sich zum Menü durch die verschiedensten Weinanbaugebiete von Europa über Nord- und Südamerika bis nach Südafrika sowie Australien probieren. Ein Tipp ist die gut gefächerte Auswahl der Legende Penfolds aus Südaustralien, den Koonunga Hill genießt man auch glasweise! Und beim Essen unbedingt die Austern „Moscow Mule“ bestellen! 

Weitere Infos finden Sie unter: www.beckers-hannover.de

Tropeano di vino

Italiens erster Weinbotschafter. Die italienische Weinkultur in Deutschland und Biagio Tropeano gehören zusammen wie Chianti und Toskana, seit fast 40 Jahren. Der leidenschaftliche Gastgeber und ausgezeichnete Sommelier des Weinlokale (von DER FEINSCHMECKER mit 1,5F ausgezeichnet) hat sogar eine Wein Academy ins Leben gerufen, Spitzenwinzer:innen sind oft bei ihm zu Gast. Und seine tolle Weinkarte mit 300 Positionen bietet auch Ungewöhnliches wie Baglio di Pianetto aus Sizilien.

Weitere Infos finden Sie unter: www.restaurant-tropeano.de

Egal ob Sie aus Hannover kommen oder nur zu Besuch in der Stadt sind: Unsere Kolleg:innen von MERIAN legen Ihnen 10 besondere Sehenswürdigkeiten der niedersächsischen Hauptstadt ans Herz.

Weinlokale in Düsseldorf: Nine O Five

Im Nine o Five in Düsseldorf lassen sich die Gäste zur neapolitanischen Pizza hochklassige Weine junger Talente schmecken

Grand Cru trifft Pizza. Als einer der Ersten hat der ehemalige Spitzensommelier Sebastian Georgi (Restaurant „Dieter Müller“) die Krawatte gelockert und bewiesen, dass hochkarätige Weine auch zur Pizza passen – wenn diese original neapoletanisch ist, aus besten Zutaten und im original Ofen backt bei „905“ Grad Fahrenheit (485 Grad Celsius). Auf der Weinkarte des Weinlokals (von DER FEINSCHMECKER mit 0,5F bewertet) viele Entdeckungen wie Julian Haart von der Mosel, Valfaccenda aus dem Piemont oder die Domaine Majas aus dem Roussillon, dazu Champagner, Riesling oder Burgunder bekannterer Erzeuger. In Düsseldorf ergänzt handgefertigte Pasta das Angebot, Filialen in Augsburg, Jena, München und Regensburg. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.nineofive.de

Rocaille

Große Erlebnisse im lockeren Bistro in Düsseldorf. Im „Rocaille“ (von DER FEINSCHMECKER mit 1,5F bewertet) locken Charcuterie und rosa Lammkarree, geradezu gigantisch ist die spiralgebundene Weinkarte mit über 1000 Positionen. Für große Rieslinge mit enormer Jahrgangstiefe wie von Schäfer-Fröhlich oder gereifte Sangiovese aus der Toskana holt Wein-Aficionado Michael Spreckelmeyer mundgeblasene Gläser heraus und dreht die Musik noch einen Tick auf.

Weitere Infos finden Sie unter: www.rocaille.de

Saittavini

Von Italien in die Welt. Dass Michaelangelo Saittas Restaurant in der Luegallee in 25 Jahren auch zu einem renommierten Weinhandel wurde, freut die Gäste, die zu besten italienischen Klassikern aus mehr als 1000 Positionen von der Weinkarte wählen können. Italien ist in diesem Weinlokal, das von DER FEINSCHMECKER mit 1,5F bewertet wurde, natürlich opulent vertreten, aber auch Frankreich und Deutschland sowie Kalifornien mit ihren Spitzengütern – eine Topadresse für Freunde großer Weinnamen.

Weitere Infos finden Sie unter: www.saittavini.de

Weinlokale in Köln: Henne Weinbar

Drei-Stufen-Plan für Kosmopoliten. Sommelier Fabrice Thumm hat seine Weinkarte nach Rebsorten sortiert – und in drei Stufen: „Classic“ für den unkomplizierten Trinkspaß, „Icon“ für die großen Weine, „freakshow“ für, nun ja, Neuentdeckungen. Das macht neugierig auf ungewöhnliche Weine wie den Fuoripista von Foradori (Trentino) oder den Glimmerschiefer vom Weingut Kolfok (Burgenland). Dazu serviert Hendrik „Henne“ Olfen in seinem Weinlokal (von DER FEINSCHMECKER mit 2,5F bewertet) durchweg kleinere Vorspeisen, die Sie sich jeweils teilen oder hintereinander genießen können, wie gebeizte Makrele mit Feldsalat oder Lammkeule mit Sauce hollandaise. Lässiges Konzept.

Weitere Infos finden Sie unter: www.henne-weinbar.de

Phaedra

Phaedra: Die noch wenig bekannte Welt griechischer Topweine bringt uns in Köln Kostas Tzikas nahe. Dazu serviert er Rotbarbe und gegrillte Zucchini.

Griechisch-unorthodox ist Kostas Tzikas’ Weinkarte im lässig-schicken Weinlokal (von DER FEINSCHMECKER mit 2F bewertet), wo er griechisch bis mediterran kocht. Zu frittierten Tintenfisch-Bällchen mit schwarzer Knoblauchmayo als Mezze passen die griechischen Topweine, darunter Retsina-Neuinterpretationen. Wenn der Franz-Keller-Schüler Vendée-Seehecht brät und mit Schnittlauch-Beurre-blanc serviert, punktet die fair kalkulierte, weltumspannende Weinkarte mit rund 400 Positionen: Neben großen Griechen verführen viele Winzerchampagner, Spitzenrieslinge und schillernde Pinot Noirs.

Weitere Infos finden Sie unter: www.phaedra-restaurant.de

Kölner Sternekoch Daniel Gottschlich im Portrait: Tausendsassa in der Küche und am Schlagzeug

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Steinheuers Restaurant Zur Alten Post

Heimatverbunden gibt sich die umfangreiche Weinkarte von Sommelière Désirée Steinheuer – hier finden Gäst:innen die wohl größte Auswahl an Weinen der Ahr, von Weingut Adenauer bis Jean Stodden, dazu natürlich die Topwinzer:innen aus Deutschland und Frankreich. Vater Hans Stefan und Schwiegersohn Christian Binder kreieren im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (von DER FEINSCHMECKER mit 5F ausgezeichnet) dazu mediterran inspirierte Hochküche zum Schwelgen.

Weitere Infos finden Sie unter: www.steinheuers.de

Frankfurt: L’Ecume

Champagner-Laune. Prickelnde Momente erleben die Gäst:innen bei Küchenchef Alexandre Sadowczyks Gerichten wie Heilbutt mit schwarzen Bohnen oder Maronen-Linguine mit Steinpilzen – sowie bei den Getränken: Die Menüs sind auf korrespondierende Champagner ausgerichtet. Frankreich spielt klar die Hauptrolle auf der Weinkarte im L’Ecume (von DER FEINSCHMECKER mit 3F ausgezeichnet), aber auch die Gewächse aus dem Rheingau und Rheinhessen sind hochkarätig. Spannend ist außerdem die riesige Auswahl von Champagner weniger bekannter und kleiner Häuser.

Weitere Infos finden Sie unter: www.restaurant-lecume.de

Lesen Sie auch: Die besten Restaurants in Frankfurt

Mainz: Steins Traube

Alina und Philipp Stein aus Steins Traube zeigen in Mainz ihre große Liebe zu den Weinen aus Rheinhessen

Große Heimatliebe zu Rheinhessen leben Alina und Philipp Stein in ihrer „Traube“ in Mainz (von DER FEINSCHMECKER mit 2,5F bewertet). Die Weinkarte liest sich wie ein Who’s who der Spitzenweingüter aus Rheinhessen: Gunderloch, Battenfeld-Spanier, Kühling- Gillot, Keller, Wagner-Stempel, Wittmann und viele andere, in bemerkenswerter Jahrgangstiefe bis zurück in die 1980er. Da reicht ein Besuch nicht!

Weitere Infos finden Sie unter: www.steins-traube.de

Eltville: Kronschlösschen

Magnet für Weinfreund:innen in ganz Europa. Das Weinlokal (von DER FEINSCHMECKER mit 3F bewertet) mitten im Rheingau hat in aller Welt heute ein Top-Renommee – nicht nur wegen seiner 2500 Positionen starken Weinkarte (geführt von Florian Richter), die neben den Klassikern auch Exoten aus Rumänien und den Kanaren auflistet und Jahrgänge bis in die 1940er-Jahre anbietet. Hier begrüßt das Rheingau-Gourmet-& Wein-Festival jährlich internationale Spitzenköche und 6500 Gäst:innen.

Weitere Infos finden Sie unter: www.kronenschloesschen.de

Deidesheim: L.A. Jordan im Ketschauer Hof

L.A. Jordan: Das Restaurant im Hotel Ketschauer Hof in Deidesheim liegt über einem Gewölbekeller voller Weinschätze

Exzellenzen im Winzerhotel. Das Restaurant (von DER FEINSCHMECKER mit 4F ausgezeichnet) im Anwesen des Weinguts Bassermann-Jordan kann auf einen gut gefüllten Keller zurückgreifen, um die kreativen Gerichte von Küchenchef Daniel Schimkowitsch passend zu begleiten. Rund 850 Weine schlummern im klimatisierten Gewölbekeller, ausgesuchte Gewächse aus aller Welt und in allen Preislagen bis zu 2900 Euro für einen 2004er Krug Champagner. dazu auf Nachfrage Weinraritäten bis zum Jahrgang 1811.

Weitere Infos finden Sie unter: www.ketschauer-hof.com

Naurath (Wald): Rüssels Restaurant

Rüssels Restaurant: Oberkellner Thomas Ruecker hat exzellente Weine von der Mosel auf Lager – zum Beispiel von Nik Weis aus dem Urbanshof

Die Meisterwinzer:innen von der Mosel finden sich seit jeher bei Harald Rüssel – schließlich ist seine Ehefrau Ruth die Schwester von Nik Weis, Starwinzer der Mosel. Die Weinkarte im Rüssels Restaurant (von DER FEINSCHMECKER mit 4,5F ausgezeichnet) bietet den berühmtesten Riesling-Winzern eine Bühne, von Molitor bis Wegeler, inklusive gereifter edelsüßer Auslesen. Viele Gäst:innen bleiben in den schönen Landhauszimmern wohlweislich auch gleich über Nacht.

Weiter Infos finden Sie unter: www.ruessels-landhaus.de

Weinlokale in Stuttgart: Délice

Schätze im Gewölbekeller. Das malerisch-urtümliche Gewölbe des Restaurants (von DER FEINSCHMECKER mit 2,5F ausgezeichnet) bietet die perfekte Kulisse für ambitionierten Weingenuss: Etliche der 850 Positionen starken Weinkarte sind sonst nur selten zu ergattern, wie alte Jahrgänge von Portweinen. Gastgeber und Sommelier Evangelos Pattas setzt seinen Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich, Bordeaux und Burgund, seine Weinbegleitung zu Gelbschwanzmakrele mit Steckrübe oder Skrei mit Grapefruit und Oliven-Yuzu trifft den Punkt.

Weitere Infos finden Sie unter: www.restaurant-delice.de

Zur Weinsteige

Deutschland-Reise. Andreas Scherles Weinkarte ist vielfach ausgezeichnet – zu Recht, denn seine Leidenschaft gilt den deutschen Weinen. Knapp zwei Drittel der 1500 Positionen stammen aus den deutschen Anbaugebieten. Die Auswahl zeigt dabei nicht nur die Exzellenz bei der württembergischen und badischen Weinszene, sondern präsentiert auch die anderen Anbaugebiete auf demselben Niveau. Das Weinlokal Zur Weinsteige ist von DER FEINSCHMECKER mit 2F bewertet.

Weitere Infos finden Sie unter: www.zur-weinsteige.de

Vogtsburg: Schwarzer Adler (Fritz Keller)

Die Spitzenliga der Weinszene tummelt sich auf der Weinkarte dieses legendären Restaurants (von DER FEINSCHMECKER mit 3,5F bewertet). Die Weinschatzkammer der Familie Keller umfasst 4000 Positionen, der Schwerpunkt liegt auf Frankreich sowie deutschen Klassikern in Jahrgangstiefe. Sommelière Melanie Wagner begleitet treffsicher die französische Hochküche mit passenden Weinen. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.franz-keller.de

Freiburg: Drexlers

Der Weinkunde ist König bei Küchenchef Mario Fuchs und seinem kongenialen Partner Ralph Schmidt als Hüter des Kellers. Sie haben ein erfolgreiches Gastrokonzept rund um den Wein erschaffen, mit gästefreundlicher Preisgestaltung. Rund 500 Positionen mit dem Besten aus Baden und Deutschland vor allem Spitzen aus Burgund, Bordeaux und Italien. Das Weinlokal wurde von DER FEINSCHMECKER mit 2F bewertet.

Weitere Infos finden Sie unter: www.drexlers-restaurant.de

Weinlokale in München: Brothers

Burgund für Kenner. Mit seiner 800 Positionen starken Weinkarte im Brothers (von DER FEINSCHMECKER mit 3,5F ausgezeichnet) setzt Tobias Klaas ein für Weinfreund:innen unübersehbares Ausrufezeichen. Neben bekannten und neu entdeckten Weingütern (Jülg aus der Pfalz) begeistert die immense Auswahl an Weingütern aus Frankreich, ob Loire oder Burgund – Gevrey-Chambertin, Meursault, Montrachet – hier lässt sich viel entdecken! Bestens abgestimmt auf Daniel Bodamers (Ex-„Tantris“) französisch geprägte Küche.

Weitere Infos finden Sie unter: www.brothers-munich.com

Johannas

Über 2000 Weine auf der Karte des Weinlokals in München (von DER FEINSCHMECKER mit 1,5F bewertet), 30 davon im offenen Ausschank – das gibt es nur im Restaurant des Hotels Neumayr in Großhadern. Preise reichen von 25 Euro bis 12 500 für einen Romanée-Conti Grand Cru Monopole. Serviert wird gediegene Hochküche wie Loup de Mer mit Hummersauce oder Milchlamm mit Bärlauch und Bohnen. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.restaurant-johannas.de 

Top 30 Weinlokale im Überblick

Restaurant JM
M R Q F

Schätze aus Bordeaux und Burgund finden sich in Jörg Müllers Friesenstube des „JM“-Restaurants: 1955er Pichon-Lalande aus Pauillac etwa oder 1976er Pétrus. Sommelier Ben Müller Birkholz berät kenntnisreich – zu genießen gibt es Pot au Feu vom Hummer, Hasenpfeffer aus Sylter Jagd oder Tournedos „Rossini“ mit Gänseleber und Trüffelsauce.

Süderstr. 8, 25980 Sylt
+49 (0) 4651 27788
www.jmsylt.de
Mi-So abends geöffnet
Sterneck
H I M R Q V

Im Fine-Dining-Restaurant begeistert der begehbare Wein­keller, drei Meter unter dem Meeresspiegel auf drei Etagen und 200 Quadratmeter groß. 540 Positionen aus 15 Ländern mit 15 000 Flaschen. Somme­lière Anika Nührenberg führt äußerst fachkundig durch die Weinbegleitungen.

Cuxhavener Str. 86, 27476 Cuxhaven
+49 (0) 4721 4340
www.badhotel-sternhagen.de
Do-So abends, So mittags und abends geöffnet
Menüs € 95 - 215
Fischerklause am Lütjensee
H I K M N R Q

Claudia Retter hat das À-la-carte-Restaurant Anfang September 2023 geschlossen. Das zugehörige Bootshaus bleibt ganzjährig geöffnet, dort geht es ab 16. September 2023 mit verändertem Konzept weiter.

Am See 1, 22952 Lütjensee
+49 (0) 4154 792200
www.fischerklause-luetjensee.de
Mi-Fr 12-23 Uhr, So, Sa 9-23 Uhr
Menüs € 30 - 60
Kinfelts Kitchen & Wine
K N R Q F

Das licht-moderne Lokal nahe der „Elphi“ bietet eine opulente Weinauswahl, die Sommelier Maximilian Wilm zusammengestellt hat. Dazu gibt es eine Karte mit geschmackvoll-bodenständigen Gerichte (Pasta mit Trüffeln, Ochsenbacke, Pulpo mit Süßkartoffelcurry). Wechselnde Auswahl von 30 offenen Positionen, Raritäten im Coravin-System. Treff auch für Somme­liers.

Am Kaiserkai 56, 20457 Hamburg
+49 (0) 40 30068369
www.kinfelts.de
Mo, Do-Sa 17-23 Uhr, So 12-23 Uhr
Menüs € 49 - 89
Poletto Winebar
I K R Q F V

Konzept: Große Weinbar mit italienischer Küche von Sommelier Remigio Poletto.
Küche: Als Einstieg und zum Teilen empfiehlt sich die Etagere mit Schinken, Salami, Mortadella (€ 34). Danach etwa Leber auf venezianische Art (mit Tropea-Zwiebeln; € 29,50) oder eine Tagliata vom Dry-aged-Steak von der Metzgerei „vizenzmurr“ aus Bayern (€ 39). Pizza gibt es auch, zum Beispiel mit junger Salami aus dem Veneto (€ 16,50)
Getränke: Die Auswahl ist groß und ruft selbstbewusste Preise auf. Auf die Empfehlungen von Remigio ist Verlass.
Atmosphäre: Die große Weinbar ist ein beliebter Treff – in den stuckverzierten, hohen Räumen, an der Bar, auf der Terrasse ist immer Betrieb und gute Stimmung.

Eppendorfer Weg 287, 20251 Hamburg
+49 (0) 40 38644700
www.poletto-winebar.de
Mo-Fr 12-23 Uhr, So, Sa 17-23 Uhr
Menüs ab € 39
Witwenball
K N R Q F V

Konzept: Szeniges Restaurant mit zeitgemäßer Küche und Weinschwerpunkt.
Küche: Die Inhaber Julia und Axel Bode wählen die Produkte für die kreativen Gerichte genauso sorgfältig aus wie die Weine – gerne bio, gerne regional, etwa für Erbsen-Panna-cotta mit Falafel, Ayran, Granatapfel und Minze (€ 16), das Seafood-Pot-au-feu kommt mit Fregola-Sarda-Pasta und Bouillabaisse-Schaum (€ 23). Sonntag ist Wiener-Schnitzel-Tag (€ 29).
Getränke: Handwerkliche Weine abseits des Mainstreams sind auf der fulminanten 390 Positionen umfassenden Karte vertreten. Überwiegend aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Portugal und Südafrika kommen die Güter, die biodynamisch, biologisch oder naturnah arbeiten.
Atmosphäre: Ehemals ein Tanzlokal („Elfriedes Witwenball“), ist das Art-déco-Flair erhalten. Innen schick und farbenfroh. Kleiner Außenbereich mit Olivenbäumchen.

Weidenallee 20, 20357 Hamburg
+49 (0) 40 53630085
www.witwenball.com
Mi-Fr 18-23 Uhr, Sa 17.30-23 Uhr, So 17-23 Uhr
Menüs € 59 - 59
Ratskeller
I K R Q V

Die größte Sammlung deutscher Weine befindet sich in historischen Gewölben unter dem Marktplatz: 500 000 Flaschen, 1200 Positionen. Für das Restaurant hat Ratskellermeister Frederik Janus 146 Flaschen ausgesucht, die die deutsche Weinlandschaft sehr gut ab­bilden: alle Regionen und Qualitätsstufen, pointiert beschrieben und mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu eine „Schoppenkarte“ und zünftige Gerichte wie Roulade, Labskaus oder Matjes.

Am Markt, 28195 Bremen
+49 (0) 421 321676
www.ratskeller-bremen.de
Mo-So mittags und abends geöffnet
Prism
R Q

Konzept: Fine Dining mit Inspirationen aus der levantinischen Küche im Menü, von dem es immer auch eine vegetarische Variante gibt.
Küche: Küchenchef Gal Ben Moshe ist in Israel aufgewachsen und hat als Koch die Welt kennengelernt. Das zeigt sich in seiner Küche, in der levantinische Elemente vorhanden sind, die aber mit asiatischen und europäischen Akzenten kombiniert werden. Das zeigt sich beim weißen Zackenbarsch „iskender“, der von der türkischen Küche inspiriert ist und mit Tomaten und Joghurt serviert wird. Zur Wachtel gibt es Feigen und libanesischen Kohlsalat.
Wein: Gastgeberin Jacqueline Lorenz hat mehr als 500 Positionen auf der Karte, darunter europäische Spitzenwinzer und eine spannende Auswahl israelischer und libanesischer Weingüter. Das Besondere: Jeder Wein kann glasweise getrunken werden.
Atmosphäre: Dunkle Wände, gedämpftes Licht und ein freundlicher, entspannter Service schaffen eine angenehme Atmosphäre.
Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Fritschestr. 48, 10627 Berlin
+49 (0) 30 54710861
www.prismberlin.de
Di-Sa 18-0 Uhr
Menüs € 195 - 300
Herder Zehn
I R Q

Freiberg kannte kaum ein Weinenthusiast in Deutschland – bis Janek Schumann, einer von nur zehn deutschen Masters of Wine, hier seine Weinbar eröffnete. Schumann bietet mit über 2000 Positionen eine der umfangreichsten Weinkarten des Landes. Im Fokus stehen Winzer der jüngeren Generation. Als Begleitung gibt’s gute bodenständige Küche wie Rehgulasch auf Schupfnudeln.

Herderstr. 10, 09599 Freiberg
+49 (0) 3731 23013
www.herder10.com
Mi mittags, Do-Sa mittags und abends geöffnet,
Weinzentrale
K N R Q F

ens Pietzonka zeigt seit 2015, wie gut hochklassige Weinkultur und lässiges Ambiente harmonieren. Es gibt Bar Food oder Wachtelbrust, dazu 400 handverlesene internationale Posi­t­ionen. Beeindruckend ist die Auswahl an „Orange“ und starker deutscher Winzer. Natürlich sind auch Sachsen und Saale-Unstrut vertreten sowie Clai aus Istrien oder Sagmeister aus Serbien.

Hoyerswerdaer Str. 26, 01099 Dresden
+49 (0) 351 89966747
www.weinzentrale.com
Mo-Do 17-23 Uhr, Fr 17-1 Uhr
Menüs € 49 - 119
Beckers
I K R Q V

Hier kann man sich zum Menü durch die verschiedensten Weinanbaugebiete von Europa über Nord- und Südamerika bis nach Südafrika sowie Australien probieren. Ein Tipp ist die gut gefächerte Auswahl der Legende Penfolds aus Südaustralien. Unbedingt die Austern „Mos­cow Mule“ bestellen!

Bödekerstr. 43, 30161 Hannover
+49 (0) 511 3364006
www.beckers-hannover.de
Di-Fr mittags und abends, Sa abends geöffnet,
Tropeano di vino
I K R Q

Die italienische Weinkultur in Deutschland und Biagio Tropeano gehören seit fast 40 Jahren zusammen. Der leidenschaft­liche Gastgeber und ausgezeichnete Sommelier hat sogar eine Wein Academy ins Leben gerufen, Spitzenwinzer sind oft bei ihm zu Gast. Seine Weinkarte mit 300 Positionen bietet auch Ungewöhnliches wie Baglio di Pianetto aus Sizilien.

Kleiner Hillen 4, 30559 Hannover
+49 (0) 511 3533138
www.restaurant-tropeano.de
Di-So mittags und abends geöffnet
nineOfive
I K N R Q V

Konzept: In-Pizzeria mit großer Weinkarte, Mehrfach-Seatings gehören hier zum Konzept.
Küche: Den Schwerpunkt bilden beste neapolitanische Pizzen mit 72-stündiger Teigführung, alles aus guten Produkten. Wasserbüffel-Mozzarella aus Kampanien mit Tomate (€ 8), baskische Anchovis auf Brot (€ 12,50), Pizza mit 24 Monate gereiftem Parma-Schinken, Kuhmilch-Mozzarella und Parmesan (€ 15,50).
Wein: Umfangreiche Karte mit rund 550 Positionen, vom Einstiegswein bis hoch in die Spitzen von Mosel, Jura und Burgund.
Atmosphäre: Warm, eng, lebhaft. Nichts für die Schwiegereltern oder den romantischen Abend zu zweit. Man trägt Sneaker statt Krawatte, Hoodie statt High Heels.

Herzogstr. 29, 80803 München
+49 (0) 89 54849556
www.nineofive.de
Mo-Fr 17-23 Uhr, So, Sa 15-23 Uhr
Menüs € 19 - 35
Rocaille
I K N R Q F V

Konzept: Die Ecklocation vereint Bistro, Weinbar und Patisserie. Abends besser reservieren. Einige Gehweg-Außenplätze.
Küche: Umfangreiche Karte mit Bistro-orientierten, französisch-mediterranen Gerichten mit guten Grundzutaten: Winzerpastete (€ 24), Lammkarree mit Kräuterkruste (€ 38) und sogar authentisches Bulgogi (€ 28), feine hausgemachte Patisserie.
Getränke: Espresso läuft aus dem Siebträger, viele Weine im Offenausschank. Star ist allerdings Patron Michael Spreckelmeyers Weinkarte mit über 2200 Positionen, enorme Jahrgangstiefe bei Großen Gewächsen vom Riesling, viele gereifte Toskana-Sangiovese.
Atmosphäre: Blanke Holztische, Originalkunst und eine launige Playlist: für den lebhaften Abend zu zweit oder für ausgelassenen Spaß in kleiner Runde.

Weißenburgstr. 19, 40476 Düsseldorf
+49 (0) 211 97711737
rocaille.de
Mo-Sa 11-23 Uhr
Menüs € 55 - 115
Saittavini
K R Q

Luegallee 79, 40545 Düsseldorf
+49 (0) 211 5779790
www.saittavini.de
Henne Weinbar
I K R Q F

Konzept: Lockere Mischung aus Weinbar und Restaurant mit Spitzenküche im Miniaturformat, bei der mehrere kleine Gerichte gut geteilt werden können. Durchgehend geöffnet ab 12 Uhr mit attraktiver Lunchkarte (bis 15 Uhr). Freitags und samstags abends Doppelbelegung. Im Sommer kleiner Innenhof.
Küche: Während mittags Bouillabaisse oder Rindertatar (€ 12) als Vorspeisen und dann Miéral-Entenkeule, Beifußjus, Rotkohl und Klöße (€ 26) locken, sind die Unterteilungen abends bei der munteren Mischung um gute Zutaten aufgehoben: Pilzkroketten mit Liebstöckelmayo (€ 9,50), Schwertfischtatar mit Flusskrebsen, violettem Senf und frittiertem Grünkohl (€ 12), Vacherin Mont d’or-Maultasche mit Topinamburschaum (€ 12).
Wein: Neben 20 offenen Weine, einem gutem Angebot an Drinks und Alkoholfreiem überzeugt Sommelier Fabrice Thumm mit seiner nach Rebsorten und Weintypen sortierten Karte in zumeist trinkfreundlicher Kalkulation.
Atmosphäre: Mittags für die Shopping- oder Arbeitspause, abends unbedingt reservieren: Einheimische und Besucher lieben das kommunikative Lokal mit seinen hohen Decken und dem Bistro-Mobiliar.
Fazit: Casual Dining mit Gourmet-Anspruch in lässigem Rahmen.

Pfeilstr. 31-35, 50672 Köln
+49 (0) 221 34662647
www.henne-weinbar.de
Mo-Sa ab Mittag durchgehend geöffnet
Menüs ab € 48
phaedra
K N R Q F V

Konzept: Kleines quadratisches Restaurant hinter einer großen Glasfront. Eine DIN-A4-Seite Speisenauswahl, viergängiges Menü (€ 62), auch vegetarisch (€ 56). Bei guter Witterung stehen Tische auf dem Trottoir.
Küche: Deutliche Leistungssteigerung! Patron Kostas Tzikas weitet griechische Küche mit hinreißend pointiertem Intensivgeschmack auf den Mittelmeerraum aus. Top-Produktfokus bei kleinen Appetithappen Mezze: gegrillte Calamaretti mit Sauce Rouille (€ 12), kretischer Salat aus Cherrytomaten, Kalamata-Oliven und Kapern mit Fetacreme-Vinaigrette (€ 10). Kalbstatar (€ 18) erhielt von Sardellen und Charentais-Melone einen Aromenkick, vom Grill kam intensiver Pulpo (€ 18). Mit Meeresfrische brillierte saftige Rotbarbe auf Bohnenpüree mit Bouillabaisse-Sud (€ 36).
Getränke: 400 Positionen auf der Weinkarte mit viel Griechenland inklusiver moderner Retsina-Interpretationen und Naturweinen. Seltene Winzerchampagner, Jura-Raritäten, deutsche Rieslinge – dafür lohnt bereits das Kommen!
Atmosphäre: Lässig-gemütlich eingerichtet mit Steinwänden, Thekenplätzen und teiloffener Küche. Hier treffen sich ganz unterschiedliche Grüppchen und sorgen für lebhafte Lautstärke.

Elsaßstr. 30, 50677 Köln
+49 (0) 221 16826625
www.phaedra.restaurant.de
Mi, Do 17.30-0 Uhr, Fr 17.30-1 Uhr, Sa 16-1 Uhr
Menüs € 56 - 62
Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“
H I M N R Q V Y

Konzept: Die klassische Zweiteilung: gehobene regionale Küche im Landgasthof, im Gourmetrestaurant daneben die hochkomplexe Inszenierung von Spitzenküche. Viele Gerichte nehmen Bezug zur Heimat, müssen dabei aber nicht auf die pointierte Begleitung von internationalen Spitzenprodukten verzichten. Zwei Menüs: beide 4-6 Gänge.
Küche: Gemüse kommt, wenn möglich, aus eigenem Anbau und viele Zutaten aus der Region. Im Zusammenspiel verbinden Hans Stefan Steinheuer und sein Schwiegersohn und Küchenchef Christian Binder sie leichthändig und zugleich mit perfektionistischem Anspruch zu nachhaltig beeindruckenden Inszenierungen. Die fallen mal kraftvoll und intensiv aus wie bei der Jakobsmuschel in Lardo im Schinkensud auf gegrilltem Lauch, mal feinsinnig und zartcremig wie beim Hummer mit Kohlrabi in Hummersoße, mal dezent exotisch wie beim Onsenei auf Steinpilzen mit Maccaroni und Lapsang-Souchong-Sud, mal bewusst herzhaft wie beim Rücken und Bauch vom Lamb mit Powerade und Paprika. Den ausgefeilten Abschluss macht Blaubeeren in allerlei Texturen.
Wein: Die Weinkarte erfüllt jeden Wunsch, umfassendes Angebot aus Deutschland, daneben vor allem die Klassiker aus dem Burgund, für die Hans Stefan Steinheuer eine Vorliebe hegt. Dank Tochter Désirée finden sich auch spannende Neuentdeckungen aus aller Welt.
Atmosphäre: Zeitlos elegant in gedeckten Farben, mit golddurchwirkter Decke, bequemen grauen Sesselchen und kunstvollen Gewächsen zur optischen Raumtrennung. Der Service wird von Patronin Gabriele und Tochter Désirée Steinheuer mit Herzlichkeit und jeder nur denkbaren Aufmerksamkeit vollführt.
Fazit: Küche, Wein und Atmosphäre verdichten sich zu einem kulinarischen Spitzenerlebnis.

Landskroner Str. 110, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
+49 171 6124670
www.steinheuers.de
Do-Sa 18.30-21.30 Uhr, So 12-13.30 und 18.30-21.30 Uhr
Menüs € 185 - 225
l'Ecume
H R Q

Konzept: Seit nunmehr vier Jahren trifft in eher unprätentiösem Rahmen Champagner auf moderne französische Hochküche: in einem Wahlmenü (vier bis neun Gänge € 92-198).
Küche: Der mit dem Schaum (französisch „écume)“ von Champagner in seiner Heimatstadt Reims getaufte Alexandre Sadowczyk richtet seine Menüs – auch – auf korrespondierende Champagner aus. Typisch ist sein Gespür für subtile Akzente, so bei Seehecht mit Sauerkraut, Cornichons und geräucherter Kartoffel. Entenleber kombiniert er mit Satsuma und Ponzu, deren Säure dem Gericht die Schwere nehmen. Über das 64-Grad-Ei mit Spinat und Sellerie hobelt er generös weiße Alba-Trüffel (Aufpreis € 20).
Wein: Vorrangig französische Weine sowie Rheingau und Rheinhessen; exzellente Champagnerauswahl auch von Kellereien, die man in Frankfurt sonst nicht findet. Wein- und Champagnerbegleitung!
Atmosphäre: Das Lokal gehört noch zu den Geheimtipps. Von außen unscheinbar, ist man an dem schlichten Eingang an einer Hauptverkehrsader schnell vorbeigefahren. Drinnen dann blank polierte Holztische, bequeme Sessel, champagnerfarbene Polster und ein munterer Service.
Fazit: Entspannter Hochgenuss in zwanglosem Rahmen.

Friedberger Landstr. 62, 60316 Frankfurt am Main
+49 (0) 69 90437307
www.restaurant-lecume.de
So, Mi-Sa 18-23 Uhr
Menüs € 92 - 198
Steins Traube
H I K M N R Q V

Konzept: Mit Philipp Stein und seiner Frau Alina hat nun die sechste Familiengeneration das Sagen. Im rundum verjüngten Anwesen wandeln sie sicher zwischen Tradition und Innovation. Zwei Menüs, Légère (4 Gänge € 90) und Prestige (7 Gänge € 175), sowie Gerichte à la carte (€ 44-50).
Küche: Philipp Stein beherrscht eine enorme Bandbreite vom Gänsemenü bis zum marinierten Hummerschwanz mit Limettenvinaigrette, Kokos-Tapioka und Zwergorange. Er arbeitet exakt und auf den Punkt, setzt deutliche Akzente wie beim Carpaccio von provenzalischen Artischocken mit Pata-Negra-Schinken, einer gebratenen Tranche vom Atlantik-Heilbutt mit Waldpilz-Algen-Sud oder Rehrücken mit eingelegten Aprikosen und Selleriepüree. Die Desserts sind kleine Kunstwerke.
Wein: Umfangreiche Weinkarte mit gut 200 Positionen, Schwerpunkt Rheinland-Pfalz, umfangreiche Champagner-Auswahl.
Atmosphäre: Elegante Moderne und gepflegte Tradition prägen das Lokal mit den markanten Lamellenholzwänden, bequemen Sessel und Akzenten in Grau und Gelb zum dunklen Parkett. Die liebenswürdige Alina Stein hat alles souverän im Blick. Schöner Hofgarten, Kaminzimmer.
Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Poststr. 4, 55126 Mainz
+49 (0) 6131 40249
www.steins-traube.de
Di, Mi 18-22 Uhr, Do-Sa 12-14 und 18-22 Uhr, So 12-20 Uhr
Menüs € 75 - 160
Gourmet Restaurant Kronenschlösschen
H K M N R Q V

Konzept: Im in der Region als Treffpunkt für Feinschmecker und Weinliebhaber etablierten Haus serviert Roland Gorgosilich internationale Spitzenprodukte im französischen Stil. Viele Weintastings und Events. Auch das Rheingau Gourmetfestival hat hier seine Basis. 4- bis 6-gängiges Menü.
Küche: Der gebürtige Österreich hat bereits viele Stationen in der Topgastronomie absolviert, zuletzt 14 Jahre in Südafrika, und ist seit 2020 Chefkoch im Kronenschlösschen. Seine Ausrichtung ist klassisch-französisch, wenn er etwa Elsässer Entenleber mit in Salz gegartem Sellerie, Cox-Apfel, schwarzen Nüssen und Buchteln kombiniert. Den bretonischen Steinbutt serviert er mit kleinen Artischocken, fermentiertem Knoblauch in einer Bouillabaisse-Nage. Zum Abschluss eine französische Feigensorte mit Asbach-Weinbrand, Espresso und Schokolade.
Wein: Die Karte des Hauses wurde schon mehrfach ausgezeichnet – sie umfasst 3000 Positionen, gedruckt 100 Seiten. Die Beratung durch Sommelier Florian Richter macht immer wieder Freude.
Atmosphäre: Das detailgetreu restaurierte Ensemble beeindruckt mit historischen Elementen wie er geschwungenen bemalten Holzdecke. Moderne, bequeme Möbel fügen sich hier gut ein. Im Sommer ist die ausladende Terrasse der Place to be.
Fazit: Ein Genussrefugium für Feinschmecker und Weinliebhaber gleichermaßen.

Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
+49 (0) 6723 640
www.kronenschloesschen.de
Do-Sa 18-20.30 Uhr
Menüs € 110 - 148
L. A. Jordan
H K M R Q Y

Konzept: Kreatives Fine Dining auf dem historischen Gelände des Ketschauer Hofs im Ortskern von Deidesheim. Ein Menü mit 6-8 Gängen.
Küche: Intensive Aromatik, jede Menge Kreativität, hochkarätiger Einkauf – das sind die Pfeiler von Daniel Schimkowitschs Erfolg. Beim besten Koch der Pfalz dreht sich alles um das große Produkt: Für das Tatar vom Odinstaler Rind lässt er das Fleisch 40 Tage abhängen und serviert es mit den Aromen von Foie gras, Kopfsalat und Trüffelvinaigrette; Seeforelle von Niki Birnbaum rahmt er mit Walnuss, Pfifferlingen und geräucherter Hollandaise ein. Im Frühjahr scoutet er baskische Lagrima-de-Costa-Erbsen und serviert sie mit Kaviar auf Gazpacho von der Green-Zebra-Tomate; sein Japanfaible lebt er aus, wenn er klassische Sauce royale zum Reh mit Ponzu, Kombu-Alge und Yuzu aromatisiert.
Wein: Sommelier Stephan Nitzsche hütet einen eindrucksvollen Keller, naturgemäß mit vielen Pfälzer Schätzen (Jahrgangstiefe!), aber auch die weite Weinwelt ist gut vertreten.
Atmosphäre: Gäste haben die Wahl: zeitgemäß-locker mit Blick auf die Küche im Wintergarten oder nebenan unter Kreuzgewölbe mit weiß eingedeckten Tischen. Freundlich-zuvorkommender Service.
Fazit: Großes Genusserlebnis, ganz entspannt präsentiert.

Ketschauerhofstr. 1, 67146 Deidesheim
+49 (0) 6326 70000
www.ketschauer-hof.com
Di-Sa 18.30-22 Uhr
Menüs € 155 - 245
Gourmet Restaurant in Rüssels Landhaus
H I K M N R Q F

Konzept: Traditionsreiches, klassisch-elegantes Restaurant im Landhaus in einem Parkgelände mit See. Menü mit fünf bis sieben Gängen.
Küche: Harald Rüssel beherrscht die Klassik und geht dabei mit der Zeit – auch nach vielen, vielen Jahren am Herd. Sehr geschmackssicher bindet er in seinem Menü Einflüsse aus Asien oder der arabischen Küche ein, was den klassischen Gerichten eine moderne Lässigkeit verleiht. Der Großteil der Zutaten stammt aus der näheren Umgebung, vor allem das Wild aus eigener Jagd. Rüssel kombiniert die Jakobsmuschel mit Chicorée, der mit Kardamom und Orangen aromatisiert wird, dazu Couscous und dem scharfen Togarashi-Gewürz. Fans der Klassik kommen mit dem Hunsrücker Hirschkalbsrücken auf ihre Kosten, der mit Äpfeln und Sanddorn fruchtige Frische bekommt, mit einer Kohlroulade ergänzt und mit Portwein-Nougat-Jus herrlich aromatisch untermalt wird.
Wein: Die gewaltig große Weinkarte bietet ein Best-of der Anbaugebiete Mosel und Saar, aber natürlich auch Spitzenwinzer aus Frankreich, Italien und Spanien sowie Übersee. Rüssels eigener Gin ist einen Probeschluck wert.
Atmosphäre: Das Landhaus vereint die Eleganz eines französischen städtischen Restaurants mit dem Charme eines Landhauses mitten in der Natur, ideal für eine Pause auf dem Land.
Fazit: Überaus stimmiges Genusserlebnis, das rundum Spaß macht, kreativ und einfallsreich.

Büdlicherbrück 1, 54426 Naurath (Wald)
+49 (0) 6509 91400
www.ruessels-landhaus.de
Mo, Do 18.30-22 Uhr, Di 0-0 Uhr, So, Fr, Sa 12-14 und 18.30-22 Uhr
Menüs € 160 - 190
Délice
N R Q

Konzept: Gehobenes Restaurant in einem Gewölbekeller mit außergewöhnlichem Ambiente. Im Februar 2024 gibt Evangelos Pattas die Restaurantleitung an Andreas Lutz (ehemals Wielandshöhe) weiter, was in der Stuttgarter Gastroszene mit Spannung erwartet wird.
Küche: Küchenchef Andreas Hettinger verfolgt einen klassischen, bisweilen mediterran geprägten Stil. Es gibt ein Menü pro Abend, das stetig wechselt. Der Skrei kommt mit Grapefruit, Kresse, Sellerie und Flusskaviar. Die Imperialtaube wird von Süßkartoffel, Speck und Quinoa begleitet. Im Hauptgang schickt Heittinger ein Rinderfilet mit Polenta, Belper Knolle und Topinambur. Hettinger war früher Chefpâtissier in der Zirbelstube, das Dessert ist hier meist der glanzvolle Höhepunkt.
Wein: Der leidenschaftliche Sommelier Evangelos Pattas hat das „Délice geprägt“, nicht zuletzt durch seine gekonnte glasweise Begleitung. Andreas Lutz ist ebenso ein versierter Kenner. Man darf davon ausgehen, dass es keinen Qualitätseinbruch geben wird.
Atmosphäre: Der Gewölbekeller hat ein gemütliches, privates Flair bei wenigen Tischen. Da Hettinger alleine in der Küche ist, folgt der Abend bislang einer tischsynchronen Choreografie.
Fazit: Stuttgarts genussvoller Gewölbekeller.

Hauptstätter Str. 61, 70178 Stuttgart
+49 (0) 711 6403222
www.restaurant-delice.de
Di-Fr 19-20.30 Uhr
Menüs ab € 138
Zur Weinsteige
H K M N R Q V

Konzept: Menükonzept mit kleinem 3-Gang-Menü und großem Menü "Weinsteige" mit vier bis sechs Gängen sowie einem vegetarischen Menü mit vier bis sechs Gängen.
Küche: Den großartigen schwäbischen Rostbraten vom Dry-Aged-Rind mit Rotweinschalotten und Maultäschle, seit jeher ein Hausklassiker, gibt es als Hauptgang im kleinen Menü. Japanische Inspirationen (der Küchenchef ist ein renommierter Koi-Züchter) findet man hingegen im großen Menü mit Schwarzwälder Bachforelle mit Apfel, Yuzu, Gurke und Ponzu oder dem Signature-Dish von Koshihikari-Reis mit Wasabi-Rotkohlgelée, Edamame und Dashi-Beurre blanc. Klassische Moderne dann beim Hauptgang mit zweierlei von der Ente mit Rosenkohl, Schwarzwurzeln und Cassis-Jus.
Wein: Die grandiose Weinauswahl umfasst sagenhafte 1650 Positionen, neben vielen namhaften internationalen Klassikern in bester Trinkreife vor allem auch deutsche Spitzenweine mit toller Jahrgangstiefe, perfekt gelagert im Kellergewölbe des Hauses.
Atmosphäre: Zeitloses Traditionsrestaurant, mit modernen Elementen belebt. Eine umfangreiche Überarbeitung des Gastraumes ist für dieses Jahr geplant.
Konzept: Stimmiges Genusserlebnis, das einfach Spaß macht.

Hohenheimer Str. 30, 70184 Stuttgart
+49 (0) 711 2367000
www.zur-weinsteige.de
Di-Sa 18-23 Uhr
Menüs € 70 - 158
Schwarzer Adler
H K M N R Q V

Konzept: Eine Institution am Kaiserstuhl für Wein und gehobene badisch-französische Küche. Die Gäste können zwischen einem fünfgängigen Menü und Speisen à la carte wählen.
Küche: Küchenchef Christian Baur steht für badisch-französische Haute Cuisine mit zeitgemäßen Interpretationen wie gegrilltem Wolfsbarsch in Baumtomatensud mit Cashewkernen und Babychicoree oder gebeiztem Zander mit Bagna Cauda. Die Klassiker stehen nach wie vor auf der Karte und sind aus einem solchen Traditionshaus nicht wegzudenken. Handwerklich perfekt und präzise abgeschmeckt, von den Froschschenkeln in Knoblauch-Petersilienbutter bis zur Taubenbrust mit Brioche-Milchschnitte und Taubenjus. Die Desserts haben hier ihre eigene Karte, in die es sich zu schauen lohnt, zum Beispiel für die glasierten Zwetschgen mit Zimteis und Pflaumensorbet.
Wein: Ohne die Hilfe der Sommelière Melanie Wagner wäre man bei 4000 Positionen aufgeschmissen. Mit ihrer Hilfe findet man den passenden Tropfen oder eine einzigartige Rarität.
Atmosphäre: Holzvertäfelte Wände, weiße Tischdecken, hier bestimmt klassische Eleganz das französisch geprägte Ambiente der gemütlichen Stuben mit tadelloser Tischkultur und ausgezeichnetem Service.
Fazit: Klassische, stilvolle Genusskultur mit Anspruch - ein Ort zum Genießen und Wohlfühlen.

Badbergstr. 23, 79235 Vogtsburg im Kaiserstuhl
+49 (0) 7662 933010
www.franz-keller.de
Mo, Di, Fr 18.30-23 Uhr, So, Sa 12-15 und 18.30-23 Uhr
Menüs € 148 - 158
Brothers Restaurant
R Q

Konzept: So locker kann Fine Dining sein: Die Klaas-Brüder bieten mitten in Schwabing ein Gastro-Erlebnis mit Fun-Faktor. Ein Menü und à la carte.
Küche: Daniel Bodamer, ausgestattet mit exzellenten Referenzen („Tantris“, „Schwarzwaldstube“, „Le Clarence“) war mit seinem ambitionierten, zeitgemäß französisch geprägten und ideenreichen Stil vom Start weg erfolgreich. Schön, dass alle Gerichte auch à la carte erhältlich sind! Auf den Punkt gegart die Langustine mit Roter Bete, Estragon und intensivem Krustentier-Sabayon (€ 38), bestes Handwerk demonstriert die Sauce Gribiche zur Dorade Rosé mit den feinen Bitternoten von Castelfranco-Salat (€ 36). Delikat und stimmig begleitet die Wachtel mit Topinambur, Brombeere und schwarzem Trüffel (€ 50).
Wein: Tobias Klaas‘ Weinkarte beeindruckte vom Start weg, heute zählt sie fast 1000 Positionen, von großen Burgundern bis zum nerdigen Naturwein.
Atmosphäre: Kleines Restaurant mit trendigem Club-Feeling; bequeme Polsterbänke, eher kleine Tische, coole Playlist. Markus Klaas ist als vollendeter Gastgeber überall präsent.
Fazit: Ein Ort zum entspannten Wohlfühlen und anspruchsvollen Genießen.

Kurfürstenstraße 31, 80801 München
(0) 89 45461930
www.brothers-munich.com
Mi-Sa abends geöffnet, Sonntag mittags geöffnet
Menüs ab € 185
Johannas
I M R Q

Über 2000 Weine auf der Karte, 30 davon im offenen Ausschank. Die Preise reichen von 25 Euro bis 12 500 für einen Romanée-Conti Grand Cru Monopole. Serviert wird gediegene Hochküche wie Loup de Mer mit Hummersauce oder Milchlamm mit Bärlauch und Bohnen.

Heiglhofstr. 18, 81377 München
+49 (0) 89 7411440
www.restaurant-johannas.de
Mi-Do abends, Fr-So mittags und abends geöffnet
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