17 Toplokale mit Terrasse
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Toplokale mit Terrasse

Die Temperaturen werden sommerlicher, die Abende immer länger. Endlich wieder draußen essen! Passend zum nahenden Sommer haben viele Gastronomen ihre Terrassen für die Gäste aufgerüstet. Wo isst man also am besten Open Air? 17 Toplokale mit Terrasse für das Dinner unter freiem Himmel – von Schleswig-Holstein bis zum Allgäu.
Datum08.06.2023

Gästehaus Klaus Erfort: Spitzenküche am Park (Saarbrücken)

In Klaus Erforts Saarbrücker "Gästehaus Erfort" sitzen Sie traumhaft auf der Terrasse hinter der Villa.

Klaus Erfort gehört zu den absolut besten Köchen des Landes, die Nähe seines "Gästehauses" im Dreiländereck zu Frankreich und Luxemburg prägt die heitere Genusskultur in dem Toprestaurant. Die Terrasse am Park unter großen schützenden Schirmen bietet ideale Bedingungen für ein Dinner der Extraklasse unter freiem Himmel: Top-Service, Spitzenküche und eine ebenso hochkarätige Weinkarte mit einigen exklusiven Abfüllungen, die es nur bei Klaus Erfort gibt.

www.gaestehaus-erfort.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Wein- und Tafelhaus OOS: Blick auf die Weinberge (Mosel)

Die Terrasse im "Wein und Tafelhaus Oos" mit Blick auf die Weinberge.

Fine Dining an der Moseluferpromenade: Im Sommer genießen Sie Ausblick, Küche und den fröhlich-charmanten Service auf der schönen Terrasse mit traumhaften Blick auf die Weinlage Trittenheimer Apotheke. "Heizstrahler brauchen wir nicht", sagt Gastgeberin Daniela Oos, "denn der Weinberg heizt sich tagsüber auf und gibt abends die Wärme ab. Und sonst führe ich mit den Gästen ein wärmendes Gespräch." Alexander Oos serviert eine klassisch geprägte Spitzenküche mit mediterranen Elementen, die Sie sich als Menü zusammenstellen (drei bis sechs Gänge) – etwa Meeresfrüchtesalat mit Artischocken oder Entenbrust mit Brombeere.

www.wein-tafelhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 25
FEINSCHMECKER-Bewertung: 2,5F

Kronenschlösschen: Der schönste Garten im Rheingau (Eltville)

Auf der romantischen Terrasse des "Kronenschlösschen" sitzen Sie bestens umsorgt vom aufmerksamen Service.

Auf der romantischen Terrasse sitzen Sie bestens umsorgt vom aufmerksamen Service. Die Küchenchefs Roland Gorgosilich und Simon Stirnal servieren Topprodukte aus Europa und dem Rest der Welt auf klassischer Basis – etwa Hamachi mit Yuzu und Dashi als Vorspeise und Seeteufel mit Lardo im Hauptgang. Die Natur sorgt für genügend Wärme: "Das ist unser großer Vorteil", sagt Sommelier Florian Richter, "der Buntsandstein heizt sich auf und speichert die Wärme. Da brauchen wir keine zusätzlichen Heizquellen."

www.kronenschloesschen.de

Schirme, Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Courtier: Spitzenküche am Meer (Ostsee)

Menü aus dem "Courtier": Rhabarber, Honig, Lavendel und Sauerrahm.

Das Gourmetrestaurant des Weissenhaus Grand Village Resort & Spa liegt im Herzen der Anlage in dem prächtigen Schloss, mit freiem Blick über den Schlosspark bis zur Ostsee. Unter weißen Sonnenschirmen serviert Küchenchef Christian Scharrer sein Menü auch an einigen Tischen auf der intimen Terrasse, etwa "Aus eigener Ernte" mit Rhabarber, Honig, Lavendel und Sauerrahm. Gut zu wissen: Nicht alle Gäste finden draußen Platz – früh reservieren. Das 75 Hektar große Privatgrundstück in der Holsteinischen Schweiz bietet viel Raum für Privatsphäre.

www.weissenhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Renchtalhütte: Dependance in Traumlage (Schwarzwald)

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald und dem Elsass locken Wanderer und Feriengäste in die "Rechtalhütte" – die gemütliche Dependance des beliebten Ferienhotels Dollenberg.

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald und dem Elsass locken Wanderer und Feriengäste in die gemütliche Dependance des beliebten Ferienhotels Dollenberg. Hotelier Meinrad Schmiederer hat die Hütte nach einem Brand völlig neu wieder aufgebaut: mit Materialien aus jahrhundertealten Scheunen, historischen Schindeln und einem antiken Kachelofen. Das charmante Kleinod ist heute Anziehungspunkt in der Region. Die geschmackvolle warme Küche wird hier durchgehend serviert: Auf der Speisenkarte stehen etwa ein Vesperkorb mit regionalen Wurstspezialitäten und Flammkuchen, aber auch eine Gänsestopfleberterrine sowie geräucherte Schwarzwaldbach-Forelle mit Meerrettich machen Freude.

www.renchtalhuette.de

Markise: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 140
FEINSCHMECKER-Bewertung: 1F

Werners Restaurant: Romantik auf dem Schloss (Schwarzwald)

Der Blick über das Murgtal und den hauseigenen Weinberg von "Werners Restaurant".

Im Sommer wird auf der separaten Gourmet-Terrasse aufgetischt, von hier geht der Blick über das Murgtal und den hauseigenen Weinberg. Gastgeber Bernd Werner ist gut gerüstet: "Wir haben alles gestrichen und auf Vordermann gebracht. Wenn hier wieder auf ist, werden wir überrollt, die Leute haben genug Nudeln gekocht und freuen sich auf ein Erlebnis." Wie auch in anderen Weinbauregionen, verzichtet man auf Heizquellen, die Südlage ist eher warm, da erfreut am Abend der kühlende Talwind. Die Küche unter Leitung von Andreas Laux macht Spaß mit klassischen Produkten wie Gänseleber, Bries und Steinbutt, alles allerdings zeitgemäß zubereitet.

www.hotel-schloss-eberstein.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 40
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Favorite: Terrasse mit Panorama (Mainz)

Erstklassiger Service im "Favorite Restaurant".

Die 40 Plätze auf der Panoramaterrasse sind für den Fine-Dining-Bereich vorgesehen. Hier ist es meist eher zu warm als zu kalt, sagt Restaurantleiter Julian Seitz, sodass zusätzliche Heizquellen überflüssig sind. Der junge Chefkoch Tobias Schmitt lässt hier zwei Menüs servieren: "Roots" verweist mit Gänsestopfleber, Bries und Hummer auf die klassischen Wurzeln der Hochküche, "Blossom" ist leichter und moderner orientiert mit Seeteufel mit Serrano-Crunch und Eigelb mit Sellerie-Espuma. Dazu gibt es ein vegetarisches Angebot sowie ein großes Stück zum Teilen.

www.favorite-mainz.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 35
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Bootshaus: Zeitgeist am Rhein (Bingen)

Von der Terrasse des "Bootshaus" aus genießen Sie einen erstklassigen Blick auf den Fluss.

Die Lage direkt am Fluss des Hotels Papa Rhein ist erstklassig, auf mehrere Terrassen verteilen sich hier unterschiedliche Gastro-Konzepte. Rund 80 Plätze sind für das "Bootshaus" von Spitzenkoch Nils Henkel reserviert. Der hat hier neben seinen herausragenden Gemüsegerichten eine ebenso zeitgemäße wie leichte und aromastarke Heimatküche entwickelt: etwa geflämmtes Rindertatar mit Thunfischcreme und Kapern oder Spinat mit Eigelb und Nussbutter oder auch 36 Stunden gegarter Schweinebauch aus dem Kraichgau. Wohlfühlküche vom Topkoch.

www.paparheinhotel.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Das Maxi: Topküche im Champagnergarten (Allgäu)

Weidekalb (Zunge, Kopf, Tatar) und geflämmtem Langustino Royal im "Das Maxi".

"Was gibt es Schöneres, als unter freiem Himmel Gourmetküche zu genießen. Unser Champagnergarten liegt ganz windgeschützt und ein wenig versteckt", so preist Hausherrin Margret Bolkart-Fetz ihre Fine-Dining-Terrasse. Das Hotel Freiberg ist zudem in der glücklichen Lage, für jedes der drei im Haus befindlichen Restaurants einen separaten Außenbereich bieten zu können. Chefkoch Henrik Weiser und sein Team freuen sich, ihre Gäste verwöhnen zu können, etwa mit Feinem vom Weidekalb (Zunge, Kopf, Tatar) und geflämmtem Langustino Royal.

www.das-freiberg.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung (Das Freiberg): 3F

Wielandshöhe: Ikone im Ländle (Stuttgart)

Vincent Klink vom Restaurant "Wielandshöhe" mit seiner Tochter Eva.

Vincent Klink kocht hoch über Stuttgart kompromisslos klassisch – und das seit rund dreißig Jahren. Die große Terrasse bietet Schutz und Aussicht zugleich, elegant in Weiß ausgestattet wie der Raum innen. Heimatküche ohne Heimattümelei ist Klinks Devise, "Schnitzkunst" kommen ihm und seiner Tochter Eva (Foto) nicht auf den Teller. Ihm geht es um die Qualität, da hat Biofleisch von vertrauenswürdigen Züchtern schon lange einen Platz auf der Karte, Wild ebenso und Fisch nur, wenn er frisch und nicht tiefgefroren ist. Die Karte wechselt täglich, immer dabei ist das berühmte Kotelett vom Schwäbisch-Hällischen Schwein.

www.wielandshoehe.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Landhaus Mönchenwerth: Idyll in bester Lage (Niederrhein)

Menü aus dem "Landhaus Mönchenwerth": Zanderfilet mit Kürbis-Fenchel-Gemüse.

Der Elsässer Guy de Vries setzt auf einen klassisch französischen Stil mit mediterranen Noten – im Sommer ist die große Terrasse direkt am Rhein der beste Platz weit und breit. Zum Auftakt stehen etwa Austern, Jakobsmuscheln oder Vitello tonnato zur Wahl sowie Sashimi von der Dorade mit Yuzu und Tobikko-Kaviar außerdem Zanderfilet mit Kürbis-Fenchel-Gemüse oder für Vegetarier:innen Curry-Mandel-Quinoa mit gratiniertem Spargel. Das idyllisch gelegene Fachwerkhaus am Rhein hat längst den Status eines Klassikers – umso besser, da solche Logenplätze selten sind.

www.moenchenwerth.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Rüssels Restaurant: Regionales im Grünen (Naurath/Mosel)

Der Garten im "Rüssels Restaurant".

"Der Nachteil der Lage ist manchmal auch der Vorteil", weiß Patron und Chefkoch Harald Rüssel. Sein Restaurant steht etwas abseits mitten im Grünen und bietet mit viel Platz genau das, was die meisten Gäste jetzt wollen: Genuss gern in der Natur. Rüssel lässt draußen im Garten am hauseigenen Teich ebenso fein eindecken wie drinnen. Er gehört zu den Pionieren der Regionalküche und kochte schon so, als das noch längst kein Trend war. Fast alle Produkte seiner Hochküche stammen aus der Region und der eigenen Jagd, etwa das Sellericher Ei mit Kartoffelcreme und Schinkenbutter oder der Rehrücken mit Wildkräuterpesto.

www.ruessels-landhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 25
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Gut Lärchenhof: Nicht nur für Golfer (bei Köln)

Der Blick geht weit über das gepflegte Grün des zugehörigen Golfclubs vom "Gut Lärchenhof".

Der Blick geht weit über das gepflegte Grün des zugehörigen Golfclubs, hier lässt es sich genussvoll entspannen. Geschäftsführer Christoph Barciaga kann zudem auf der weitläufigen Terrasse gut den geforderten Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Stühlen garantieren, ein großes Zeltdach sorgt in der Vorsaison für Schutz, bevor im Sommer Schirme genügen. Aus der Küche von Torben Schuster kommen komplexe Aromenspiele moderner Prägung im Menü und à la carte, etwa Taschenkrebs mit Kombu-Alge, Miso und Spinat oder Bries mit Apfel, Gewürzsand und Rauch.

www.restaurant-gutlaerchenhof.de

Schirme, Zelt: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3,5F

Seehalde: Näher am Wasser geht nicht (Bodensee)

Chefkoch Markus Gruler aus dem Restaurant "Seehalde".

Direkt am See sitzen die Gäste auf der Terrasse entweder unter einer Pergola oder unter Bäumen und hören, wie die Wellen an die Kaimauer schwappen. Markus Gruler ist der Region in seiner Küche stark verbunden: Kartoffelschaum mit Felchenkaviar zum Aperitif, Bouillabaisse von Bodenseefischen und Kretzerfilet mit Topinambur, Pomelo und Krebssauce sind schmackhafte Beispiele aus seiner Karte. Mit von der Partie im Familienrestaurant in vierter Generation ist Thomas Gruler, der sich um den Service und die Weinkarte kümmert.

www.seehalde.de

Pergola, Bäume: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätz: 50
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Fährhütte 14: Beachclub in Bayern (Tegernsee)

Die naturbelassene Bucht der "Fährhütte 14" am Tegernsee.

Der beliebte Ableger des Hotels Überfahrt liegt an einer naturbelassenen Bucht des Tegernsees. In dieser exklusiven Alleinlage präsentiert sich die Küche des Lokals mit Beachclub bodenständig, aber ausgesprochen ambitioniert, traditionell und trotzdem modern. Die junge Chefköchin Magdalena Klein verbindet Region und Mittelmeer, etwa bei Saiblingscarpaccio mit Wassermelone. Gazpacho von Spitzpaprika mit Calamaretti und Renke aus dem Tegernsee mit Blumenkohl und Salzzitrone. Für lockere Stimmung sorgt auch Restaurantleiterin Sarmeela Rupietta.

www.althoffcollection.com

Dach, Schirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 42
FEINSCHMECKER-Bewertung: 2,5F

Facil: Urbane Stadtoase (Berlin)

Die Terrasse des "Facil" auf dem Dach des Hotels "The Mandala".

Hoch über der Hauptstadt fühlen Sie sich auf dem Dach des Hotels The Mandala aller Großstadthektik entrückt. Mit dem Glaskubus, dessen Decke und Wände eingefahren werden können, hat das Toprestaurant die ideale Voraussetzung fürs Fine Dining Open Air – dazu gibt es noch ein paar Tische unter Schirmen, die wetterabhängig eingedeckt werden. Die hochkreative Küche von Michael Kempf und Jochen Gerner ist dabei schon ein Erlebnis für sich. Internationale Topprodukte wie Kaisergranat von den Färöer Inseln oder Étouffée-Taube mit einer Sauce aus ihrer Karkasse sind herausragend.

www.facil.de

Glaskubus: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 60
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Yunico: Omakase auf dem Dach (Bonn)

Obsiblue, blauer Garnele aus Neukaledonien, Avocado, Saiblingskaviar, Miso-Eicreme und Apfel-Wasabi-Sorbet im "Yunico" in Bonn.

Christian Sturm-Willms prägt mit seinem japanischen inspirierten Gourmetkonzept einen ganz eigenen Stil. Sie sitzen in stylischem Ambiente hoch oben über Bonn – und im Sommer auch auf der großen Dachterrasse. Empfehlenswert ist das Omakase-Menü, das mit vielen kleinen Tellern überrascht, zum Beispiel mit Obsiblue, blauer Garnele aus Neukaledonien, Avocado, Saiblingskaviar, Miso-Eicreme und Apfel-Wasabi-Sorbet oder Entenbrust mit Sancho-Pfeffer und Nashi-Birne. Restaurantleiterin Melanie Hetzel empfiehlt dazu passend gute Weine und auch Sake.

www.kamehabonn.de

Markise: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4F

Alle Toplokale mit Terrasse im Überblick

Gästehaus Klaus Erfort
H I K R Q Y

Konzept: Große, französisch inspirierte Gourmetküche. Ein Menü (4-7 Gänge); Klassiker des Hauses à la carte (auf Anfrage).
Küche: Klaus Erfort hat sich wirtschaftlich mit Erfolg neu strukturiert, er kocht beflügelt und in Bestform. Viel klassisches Handwerk und die besten Produkte der Saison prägen seinen Stil, etwa beim Bretonischen Hummer im Duett: gebraten auf glasiertem Lauch, abgerundet mit Pfifferlingen und Beurre Blanc. An der Seite Hummersalat mit Sesam-Vinaigrette, frischen Kräutern und Korianderöl. Steinbutt bekommt man selten zu so perfekter Konsistenz gebraten, Erfort serviert ihn auf weißen Spargelspitzen mit Imperialkaviar, Trüffeljus und auf Holzkohle kurz angeräucherten Erbsen. Als Hauptgang im Salzmantel gegarte Miéral-Taube: Zartester Biss, dazu klassische Taubenjus, Selleriepüree und, in der Saison, frische Morcheln im eigenen Sud.
Wein: Eindrucksvolle Weinkarte (rund 600 Positionen), Schwerpunkte Deutschland und Frankreich.
Atmosphäre: Großzügig-lichtdurchflutete Räume, weiß gedeckte Tische, gepflegtes Parkett – man fühlt sich auf Anhieb wohl. Große Sommerterrasse; Pascal Morsch sorgt für charmanten Service.
Fazit: Große Küche in stilvoll-entspannten Rahmen.

Mainzer Straße 95, 66121 Saarbrücken
+49 (0) 681 9582682
www.gaestehaus-erfort.de
Mo-Fr 12-14 und 19-23 Uhr
Menüs € 175 - 244
Wein- & Tafelhaus Oos
H K M N R Q V

Konzept: Entspanntes Gourmetrestaurant im ehemaligen Winzerhaus mit Terrasse unweit der Mosel. Abendliches Menü in 4 bis 6 Gängen, zuzüglich einer feinen Käseauswahl.
Küche: Alexander Oos liebt die klassisch französische Küche als Basis seiner feinen, auf hohem handwerklichem Niveau zubereiteten Gerichte. Als Entree überzeugt er mit saftig-würzigem Rinder-Tatar mit Ochsenschwanzgelee oder einer durchdachten Melange aus Blumenkohl, Wachtelei und geklärter Buttermilch, getoppt von einer generösen Portion Kaviar. Die gebratene Jakobsmuschel mit Krustentier-Sabayon ist ein ebenso geschmackliches Vergnügen wie der geflämmte Kabeljau mit Miso-Beurre-blanc und Papaya.
Wein: Große Auswahl an Moselweinen, attraktiv ergänzt mit österreichischen Gewächsen.
Atmosphäre: Stilvolles Ambiente im behaglichen Landhausstil. Freundlicher junger Service unter der Leitung von Gastgeberin Daniela Oos.
Fazit: Stimmiges Genusserlebnis mit herzlicher Gastlichkeit.

Moselpromenade 4, 54349 Trittenheim
+49 (0) 6507 702803
www.wein-tafelhaus.de
Di-Fr 18.30-0 Uhr, Sa 12-14 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 160 - 240
Gourmet Restaurant Kronenschlösschen
H K M N R Q V

Konzept: Mit Marcus Langer steht ein neuer Mann am Herd des Gourmet-Restaurants, der aktuell ein Menü in 5-7 Gängen anbietet.
Küche: Auf Basis der klassischen französischen Hochküche kreiert Marcus Langer Gerichte von geschmacklicher Tiefe, die dennoch angenehm unbeschwert wirken. Sie sind eine Klasse für sich wie etwa die Gelbschwanz Makrele, serviert mit Schaum aus Kräutern, Kefir und Limettenkaviar. Über das klassische „Ei Benedict“ hobelt er in der Saison weißen Alba Trüffel, und den Atlantik-Hummer richtet er auf Topinambur-Confit mit Holunder-Kaper-Vinaigrette.
Wein: Die Weinkarte ist eine der besten in Deutschland, das Angebot hat erstaunliche Jahrgangstiefe. Dazu findet man hier nicht nur nationale und internationale Spitzenweine, sondern auch Raritäten aus vielen Jahrzehnten.
Atmosphäre: Das historische Ambiente hat Charme und Flair, der junge Service agiert außerordentlich freundlich und kompetent.
Fazit: Ein großer Rheingauer Restaurantklassiker mit neuem frischem Schwung.

Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
+49 (0) 6723 640
www.kronenschloesschen.de
Do-Sa 18-20.30 Uhr
Menüs € 100 - 160
Renchtalhütte
H I K M R Q F V

Rohrenbach 8, 77740 Bad Peterstal-Griesbach
+49 (0) 7806 910075
www.renchtalhuette.de
So, Mo-Sa 11-22 Uhr
Werners Restaurant
H K M R Q

Konzept: Fine Dining im herrlich gelegenen Schloss, in dem bodentiefe Fenster einen schönen Blick auf die eigenen Rebhänge und das Flüsschen Murg gewähren. Menü in 5 und 6 Gängen (auch vegetarisch), à la carte. Zweiterestaurant „Schlossschänke“ mit badischer Küche. Kochkurse und Themenabende.
Küche: Filigrane badisch-französische Hochküche. Der Rehrücken mit Hokkaidokürbis, Buchenpilzen und Cassis ist im Herbst gesetzt. Der Kabeljau wird mit getrockneter Tomate, Safran, Amalfizitrone und Chorizo mediterran interpretiert. Als vegetarische Alternative Velouté aus Cannellini-Bohnen mit Parmesan und schwarzem Trüffel.
Wein: Gut 500 Positionen mit Schwerpunkt Frankreich und deutscher Südwesten, prominent vertreten ist das eigene Steillagen-Sortiment.
Atmosphäre: Mut zur Farbigkeit im gediegenen Schloss: Dunkelbeige Wände und Orange-Töne bei den Sitzmöbeln – da dürfen auch die Kunstwerke an den Wänden etwas bunter sein. Dazu ein unaufgeregter, stets aufmerksamer Service.
Fazit: Genuss auf zuverlässig hohem Niveau. Und das mit Aussicht.

Schloss Eberstein 1, 76593 Gernsbach
+49 (0) 7224 995950
www.schlosseberstein.com
Mi-Sa 18.30-0 Uhr, So 12-14 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 145 - 158
Favorite restaurant
H I K M N R Q F V Y

Konzept: Im elegant gestalteten Gourmetrestaurant lässt der neue Chefkoch Aniello Casalino seine finessenreichen Kreationen in zwei Menüs, eines davon vegetarisch, in 4 bis 7 Gängen servieren. Zum Lunch werden drei und vier Gänge angeboten.
Küche: Weltoffen und stilsicher in der „haute cuisine“ präsentieren sich die ausgetüftelten Gerichte von Aniello Casalino, kleine und große geschmackliche Arrangements von nachhaltig aromatischer Kompaktheit. Großartig die mit Hummerbutter bepinselte Langustine, ebenso das Kalbsbries in Parmesankruste und die Burgund-Ente, die mit einem mit Entenkeulenragout gefüllten Raviolo serviert wird.
Wein: Das umfangreiche Sortiment bietet deutsche Weine in allen Qualitätsstufen, dazu internationale Gewächse von Rang und Namen.
Atmosphäre: Elegante Tischkultur wird im familiengeführten Hotel und schicken Restaurant großgeschrieben.
Fazit: Kreatives Fine Dining im gehoben ansprechenden Ambiente.

Karl-Weiser-Str. 1, 55131 Mainz
+49 (0) 6131 8015133
www.favorite-mainz.de
Mi-Sa 12-14 und 18.30-21 Uhr
Menüs € 135 - 190
Bootshaus
H I K M R Q F V Y

Konzept: Mittags und abends wird in dem puristisch dekorierten Restaurant serviert, neben den À-la-carte-Gerichten werden Menüs in 3 bis 4 Gängen auch in vegetarischer Variante angeboten.
Küche: Mit Nils Henkel als Küchenchef fährt das Team seit Jahren auf kulinarischem Erfolgskurs und bietet moderne Gerichte. Immer bodenständig verankert und aufgepeppt mit kreativen, internationalen Akzenten: Die Fjordforelle kombiniert er mit Buttermilch, Wasabi setzt dabei eine pikante Note, dazu passen Sesam und Kichererbsen. Ein Genuss ist die Gewürzentenbrust mit Jus von japanischen Togarashi. Safranfenchel, Pistazie und Polenta vollenden das Ganze.
Wein: Neben fünf Lieblingsweinen, die die Teammitglieder auf der Karte vorstellen, wird ein guter Querschnitt durch das Weinland Deutschland geboten.
Atmosphäre: Die Stimmung im maritim angehauchten Vintage-Look ist entspannt, die besten Plätze sind am Fenster mit Blick auf den Rhein und die Rüdesheimer Weinberge.
Fazit: Rundum stimmiges Genusserlebnis im Lifestyle-Hotel.

Hafenstr. 47, 55411 Bingen am Rhein
+49 (0) 6721 35010
www.paparheinhotel.de
Di-Sa 12.30-13.30 und 17.30-21 Uhr
Menüs € 69 - 99
Das Freiberg
H R Q F

Freibergstr. 21, 87561 Oberstdorf
+49 (0) 8322 96780
www.das-freiberg.de
Wielandshöhe
I K R Q

Konzept: Tradition und Eleganz mit Blick über Stuttgart. À la carte und im Menü (€ 135-155).
Küche: Vincent Klink verschaffte dem Restaurant Legendenstatus mit seinem kompromisslosen, handwerklich orientierten Stil. Der meinungsstarke Koch scherte sich nie um Moden, das Produkt ist hier der Star. Auf der stetig wechselnden Karte findet sich etwa Salat von Kuttel-Herz-Wurst mit Kräutersalat und Lemberger-Vinaigrette, die Heimat feiert eine Maultaschensuppe und ein Rostbraten vom Allgäuer Rinderrücken mit Dinkelspätzle. Ausflüge ans Mittelmeer mit Knurrhahn in Safran-Nage mit Blattspinat. Top gereifte Käse von Bernard Anthony.
Wein: Beeindruckende Auswahl mit großer Jahrgangstiefe von Eva Klink mit viel Leidenschaft zusammengestellt.
Atmosphäre: Eva Klink sorgt nicht nur für einen reibungslosen Ablauf am Abend, sondern auch für tollen Blumenschmuck auf den Tischen. Ihre Instagram-Storys dazu haben Kultstatus.
Fazit: Elegante Klassik jenseits der Moden mit bestem Handwerk erleben.

Alte Weinsteige 71, 70597 Stuttgart
+49 (0) 711 6408848
www.wielandshoehe.de
Mi-Sa 12-15.30 und 18-23 Uhr
Menüs € 135 - 155
Landhaus Mönchenwerth
H K R Q Y

Konzept: Denkmalgeschütztes Ausflugslokal der Promi-Familie Pooth in bester Lage am Rhein. Klassische À-la-carte-Auswahl.
Küche: Hummer, Steinbutt, Rinderfilet, Foie Gras, Trüffeln: Guy de Vries kocht im exklusiven Düsseldorfer Vorort mit luxuriösen Zutaten für anspruchsvolle Stammgäste. Seine französische Karte bleibt trotz asiatischer Anklänge frei von Experimenten: Eine würzige rote Gazpacho hebt den Geschmack der zarten Hummermedaillons, Wassermelone bringt Frische ins Spiel. Saftiges Lammkarree mit Artischockenpüree und Paprika-Jus. Süßes Finale: Pfirsich-Millefeuille mit Aprikosen-Ragout und Sorbet vom weißen Pfirsich.
Wein: Die Karte (350 Positionen) ist fair kalkuliert, doch stimmt nicht mit den Kellerbeständen überein. Beratung durch Restaurantleiter Sascha Bürgel schafft schnell Abhilfe.
Atmosphäre: Ein stilvoller Ort zum Wohlfühlen, im Sommer auf der überdachten Terrasse. Bei vollem Haus verläuft der Service etwas schleppend.
Fazit: Klassisches Fine Dining in privilegierter Lage.

Niederlöricker Str. 56, 40667 Meerbusch
+49 (0) 2132 757650
www.moenchenwerth.de
Di-Sa 18-21.30 Uhr, So 12-15 und 18-21.30 Uhr
Gourmet Restaurant in Rüssels Landhaus
H K M R Q Y

Konzept: Idyllisch unweit der Mosel zwischen Wiesen, Wald und hauseigenem Teich gelegen, ist das familiengeführte Landhotel mit Gourmetrestaurant seit vielen Jahren ein verlässlicher Hort des guten Geschmacks.
Küche: Souveräne Gelassenheit und aromatische Raffinesse zeichnen den Küchenstil von Harald Rüssel aus, der als passionierter Jäger auch immer wieder frisches Wild wie etwa Naurather Rehbock im Langpfefferjus auf der Karte stehen hat. Meisterlich zubereitet das Kalbsbries mit Risotto und Zwiebelschaum, ebenso der saftige Rinderrücken mit Polenta und fermentierten Champions.
Wein: Die durchdachte Weinauswahl von Ruth Rüssel konzentriert sich vorwiegend auf Gewächse von Mosel, Saar und Ruwer, die das ganze Qualitätsspektrum abdecken.
Atmosphäre: Entspannte Tischkultur ist hier spürbar, herzliche Gastlichkeit in familiärer Atmosphäre.
Fazit: Ein lohnendes Ausflugsziel mit Genussgarantie.

Büdlicherbrück 1, 54426 Naurath (Wald)
+49 (0) 6509 91400
www.ruessels-landhaus.de
So, Mo, Do-Sa 18.30-0 Uhr
Menüs € 160 - 195
Gut Lärchenhof
H I K N R Q F V Y

Konzept: Genusskultur im renommierten Golfclub – handwerklich souveräne Haute Cuisine, weltoffen und von Leichtigkeit getragen. Monatlich wechselndes Menü in 7 Gängen. Benachbartes Bistro unter demselben Dach.
Küche: Küchenchef Torben Schuster kocht französisch und japanisch inspiriert, doch mit unverwechselbarer Handschrift: mutig in der Komposition, präzise in der Ausführung. Die Seezunge mit N25-Kaviar begeistert durch feine Textur und ein harmonisches Spiel aus salziger Tiefe, Nussbutter und frischer Erbse. Es folgt das Kalbsbries mit Gänseleber-Schaum, ein luxuriöser Gang zwischen Erdigkeit und Eleganz: Sellerie, Spinat und Kartoffel bringen Struktur und Wärme. Ein weiteres Highlight die Taube mit schwarzen Trüffeln, deren aromatische Dichte durch Paprika und Rauchmandel eine feine Spannung erhält – ein Gericht von satter Intensität.
Wein: Die Karte umfasst über 1000 überwiegend deutsche, französische, italienische und spanische Tropfen.
Atmosphäre: Nach umfassender Renovierung erstrahlt das noble Clubhaus im Hampton-Stil – man wähnt sich fast in den USA. Im Sommer öffnet sich die Terrasse zum Grün. Herzlicher Service mit diskreter Aufmerksamkeit unter Patron Peter Hesseler, der das Haus seit 1999 leitet.
Fazit: Deutschlands bestes Golfrestaurant zelebriert Glücksgefühle für Genießer.

Hahnenstr. 1, 50259 Pulheim
+49 (0) 2238 923100
www.restaurant-gutlaerchenhof.de
Do, Fr 18-21 Uhr, Sa 12-13.30 und 18-21 Uhr, So 12-13.30 Uhr
Menüs € 199 - 199
Hotel Restaurant Seehalde
H I K M R

Konzept: Die Brüder Markus (Koch) und Thomas (Restaurantleitung) Gruler führen das regional orientierte Restaurant im familieneigenen Hotel direkt am See in vierter Generation. À la carte und ein Regionalmenü.
Küche: Markus Gruler feiert die Region, blickt kulinarisch aber auch über den Tellerrand. Auf der Karte finden sich etwa Häppchen von Bodensee-Fischen sowie eine lauwarme Roulade von Kalbskopf und Pulpo mit Kernöl, Käferbohnen und Kürbisperlen. Eine Bouillabaisse von Bodensee-Fischen serviert er mit heimischem Käse und Rouille. Im Hauptgang steht sowohl Zwiebelrostbraten wie Barberie-Ente in zwei Gängen zur Wahl.
Wein: Thomas Gruler empfiehlt aus rund 200 Positionen mit deutschem Schwerpunkt.
Atmosphäre: Großzügig gestellte Tische vor der Wand mit Nussbaumholz. Die breite Fensterfront bietet direkten Blick auf den See. Terrasse direkt am Wasser.
Fazit: Die Region kreativ interpretiert in Traumlage am See.

Birnau-Maurach 1, 88690 Uhldingen-Mühlhofen
+49 (0) 7556 92210
www.seehalde.de
So, Mo, Do-Sa 12-14 und 18-21 Uhr
Menüs € 67 - 95
Fährhütte 14
K R Q V

Konzept: Idyllisch gelegen in einer ruhigen Bucht; entspanntes Konzept der Althoff-Gruppe mit kulinarischem Anspruch und vielfältigem À-la-carte-Angebot.
Küche: Der junge Küchenchef Arne Schmitz zeigt viel Kreativität und Handwerk bei Gelbschwanzmakrele als Mosaik, an die Seite gibt er den confierten Fischbauch, umspielt von gelbem Chili-Sud (Aji Amarillo). Sehr schmackhaft das Tatar vom Simmentaler Rind mit Topinambur-Variation und Urkarotte. In der Ochsenschwanzconsommé schwimmen kleine Gyoza, gefüllt mit Ochsenschwanz, aromatisiert mit Schalottenmarmelade und Kumquat. Das junge Team hat auch ein Herz für Gemüse: Blumenkohl kommt in allen Spielarten: geröstet, gepickelt und roh mariniert, als Creme und Velouté
Wein: Gut sortierte Karte, hier werden Einsteiger und Kenner fündig.
Atmosphäre: Dass die Stimmung in der gemütlichen Stube mit Kamin und auf der schönen Terrasse immer bestens ist, dafür sorgt als geborene Gastgeberin Sarmeela Rupietta.
Fazit: Genussvolle Küche, hoher Wohlfühlfaktor, tolle Lage.

Weissachdamm 50, 83700 Rottach-Egern
+49 (0) 8022 188220
www.faehrhuette14.de
Mi-Sa 18-22 Uhr
Menüs € 80 - 109
FACIL
H I K M R Q Y

Konzept: Spitzenleistung seit über 20 Jahren im Dachgarten-Restaurant des Hotel The Mandala am Potsdamer Platz. Zwei Menüs (eines vegetarisch), mittags à la carte.
Küche: Michael Kempf und Johannes Gerner sind seit über 20 Jahren in der Küche unzertrennlich. Für die Gäste ein Glücksfall mit ganz eigenständigem Mix aus Klassik und Kreativität, regionalen und internationalen Produkten: Zu Perfektion gegarter Heilbutt aus Island trifft auf Gillardeau-Auster, Zucchiniblüte und erfrischende Sauce aus Buttermilch und Kapuzinerkresse-Öl. Ein Fest der Meeresfrüchte: Langostino von den Färöer-Inseln mit Karotten-Variation, Vogelbeere und Currykraut oder Rote Japanische Meerbrasse „Bordelaiser Art“, kongenial begleitet von Mangold mit dem Schmelz von Lardo di Colonnata. Im Hauptgang Huhn aus Gerners österreichischer Heimat mit Artischocken-Barigoule. Thomas Yoshida sorgt für kreative Desserts wie Eichennuss mit Nougat, Haselnuss-Eis, Quitte, Rosmarin und Zitrone.
Wein: Felix Voges hat immer überraschende Pairings parat; seine Karte zählt rund 450 Etiketten.
Atmosphäre: Maître Manuel Finster sorgt für beste Wohlfühlatmosphäre im luftig-eleganten Wintergarten mit Blick in den grünen Bambusgarten.
Fazit: Großes Rundum-Genusserlebnis.

Potsdamer Straße 3, 10785 Berlin
+49 (0) 30 590051234
www.facil.de
Mo-Fr 12-14 und 19-22 Uhr
Menüs € 175 - 295
YUNICO-Japanese fine dining
H M N R Q V Y

Konzept: In der obersten Etage des Hotels Kameha Grand trifft authentisch japanische Kochkunst spannungsreich auf mediterrane Einflüsse. Omakase-Menü in 4 bis 6 Gängen.
Küche: Küchenchef Christian Sturm-Willms zelebriert höchste Produktkultur, Reduktion im Ausdruck, Finesse im Detail. Ob Hamachi mit Yuzu und Ponzu, meisterliche Sushi-Kreationen oder Wagyu mit Miso und fermentiertem Knoblauch – jeder Gang erzählt von Balance und Emotion. Die Entenbrust „Silverhill“ ist zart rosa gegart, mit feiner Kruste und tief aromatischem Sanshokraft-Jus, der dem Fleisch mit japanischer Würze und elegantem Umami-Ton Tiefe gibt. Süßkartoffelcreme bringt sanften Schmelz, während Nashi-Birne für frische, leicht säuerliche Akzente sorgt. Nussbutter-Schaum verbindet alle Komponenten mit seidiger Wärme – ein sinnliches, meisterhaftes Gericht, das uns in Struktur und Geschmack gleichermaßen begeistert.
Wein: Karte mit 400 Positionen, harmonisch abgestimmte Weinbegleitung. Die Sake-Auswahl gehört zu den besten Deutschlands.
Atmosphäre: Sanftes Licht, eine goldene Decke und überdimensionale Deko-Vasen schaffen fernöstliche Stimmung. Der Service um Restaurantleiterin Melanie Hetzel agiert präzise und charmant
Fazit: Stimmiger Crossover-Genuss, der den Namen „einzigartig“ (Yunico) wahrlich verdient.

Am Bonner Bogen 1, 53227 Bonn
+49 (0) 228 43345500
www.yunico-kameha.com
Mi-Sa 19-22 Uhr
Menüs € 119 - 249

Die FEINSCHMECKER-Bewertungskriterien

In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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