17 Toplokale mit Terrasse

Toplokale mit Terrasse

Die Temperaturen werden sommerlicher, die Abende immer länger. Endlich wieder draußen essen! Passend zum nahenden Sommer haben viele Gastronomen ihre Terrassen für die Gäste aufgerüstet. Wo isst man also am besten Open Air? 17 Toplokale mit Terrasse für das Dinner unter freiem Himmel – von Schleswig-Holstein bis zum Allgäu.
Datum08.06.2023

Gästehaus Klaus Erfort: Spitzenküche am Park (Saarbrücken)

In Klaus Erforts Saarbrücker "Gästehaus Erfort" sitzen Sie traumhaft auf der Terrasse hinter der Villa.

Klaus Erfort gehört zu den absolut besten Köchen des Landes, die Nähe seines "Gästehauses" im Dreiländereck zu Frankreich und Luxemburg prägt die heitere Genusskultur in dem Toprestaurant. Die Terrasse am Park unter großen schützenden Schirmen bietet ideale Bedingungen für ein Dinner der Extraklasse unter freiem Himmel: Top-Service, Spitzenküche und eine ebenso hochkarätige Weinkarte mit einigen exklusiven Abfüllungen, die es nur bei Klaus Erfort gibt.

www.gaestehaus-erfort.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Wein- und Tafelhaus OOS: Blick auf die Weinberge (Mosel)

Die Terrasse im "Wein und Tafelhaus Oos" mit Blick auf die Weinberge.

Fine Dining an der Moseluferpromenade: Im Sommer genießen Sie Ausblick, Küche und den fröhlich-charmanten Service auf der schönen Terrasse mit traumhaften Blick auf die Weinlage Trittenheimer Apotheke. "Heizstrahler brauchen wir nicht", sagt Gastgeberin Daniela Oos, "denn der Weinberg heizt sich tagsüber auf und gibt abends die Wärme ab. Und sonst führe ich mit den Gästen ein wärmendes Gespräch." Alexander Oos serviert eine klassisch geprägte Spitzenküche mit mediterranen Elementen, die Sie sich als Menü zusammenstellen (drei bis sechs Gänge) – etwa Meeresfrüchtesalat mit Artischocken oder Entenbrust mit Brombeere.

www.wein-tafelhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 25
FEINSCHMECKER-Bewertung: 2,5F

Kronenschlösschen: Der schönste Garten im Rheingau (Eltville)

Auf der romantischen Terrasse des "Kronenschlösschen" sitzen Sie bestens umsorgt vom aufmerksamen Service.

Auf der romantischen Terrasse sitzen Sie bestens umsorgt vom aufmerksamen Service. Die Küchenchefs Roland Gorgosilich und Simon Stirnal servieren Topprodukte aus Europa und dem Rest der Welt auf klassischer Basis – etwa Hamachi mit Yuzu und Dashi als Vorspeise und Seeteufel mit Lardo im Hauptgang. Die Natur sorgt für genügend Wärme: "Das ist unser großer Vorteil", sagt Sommelier Florian Richter, "der Buntsandstein heizt sich auf und speichert die Wärme. Da brauchen wir keine zusätzlichen Heizquellen."

www.kronenschloesschen.de

Schirme, Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Courtier: Spitzenküche am Meer (Ostsee)

Menü aus dem "Courtier": Rhabarber, Honig, Lavendel und Sauerrahm.

Das Gourmetrestaurant des Weissenhaus Grand Village Resort & Spa liegt im Herzen der Anlage in dem prächtigen Schloss, mit freiem Blick über den Schlosspark bis zur Ostsee. Unter weißen Sonnenschirmen serviert Küchenchef Christian Scharrer sein Menü auch an einigen Tischen auf der intimen Terrasse, etwa "Aus eigener Ernte" mit Rhabarber, Honig, Lavendel und Sauerrahm. Gut zu wissen: Nicht alle Gäste finden draußen Platz – früh reservieren. Das 75 Hektar große Privatgrundstück in der Holsteinischen Schweiz bietet viel Raum für Privatsphäre.

www.weissenhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Renchtalhütte: Dependance in Traumlage (Schwarzwald)

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald und dem Elsass locken Wanderer und Feriengäste in die "Rechtalhütte" – die gemütliche Dependance des beliebten Ferienhotels Dollenberg.

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald und dem Elsass locken Wanderer und Feriengäste in die gemütliche Dependance des beliebten Ferienhotels Dollenberg. Hotelier Meinrad Schmiederer hat die Hütte nach einem Brand völlig neu wieder aufgebaut: mit Materialien aus jahrhundertealten Scheunen, historischen Schindeln und einem antiken Kachelofen. Das charmante Kleinod ist heute Anziehungspunkt in der Region. Die geschmackvolle warme Küche wird hier durchgehend serviert: Auf der Speisenkarte stehen etwa ein Vesperkorb mit regionalen Wurstspezialitäten und Flammkuchen, aber auch eine Gänsestopfleberterrine sowie geräucherte Schwarzwaldbach-Forelle mit Meerrettich machen Freude.

www.renchtalhuette.de

Markise: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 140
FEINSCHMECKER-Bewertung: 1F

Werners Restaurant: Romantik auf dem Schloss (Schwarzwald)

Der Blick über das Murgtal und den hauseigenen Weinberg von "Werners Restaurant".

Im Sommer wird auf der separaten Gourmet-Terrasse aufgetischt, von hier geht der Blick über das Murgtal und den hauseigenen Weinberg. Gastgeber Bernd Werner ist gut gerüstet: "Wir haben alles gestrichen und auf Vordermann gebracht. Wenn hier wieder auf ist, werden wir überrollt, die Leute haben genug Nudeln gekocht und freuen sich auf ein Erlebnis." Wie auch in anderen Weinbauregionen, verzichtet man auf Heizquellen, die Südlage ist eher warm, da erfreut am Abend der kühlende Talwind. Die Küche unter Leitung von Andreas Laux macht Spaß mit klassischen Produkten wie Gänseleber, Bries und Steinbutt, alles allerdings zeitgemäß zubereitet.

www.hotel-schloss-eberstein.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 40
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Favorite: Terrasse mit Panorama (Mainz)

Erstklassiger Service im "Favorite Restaurant".

Die 40 Plätze auf der Panoramaterrasse sind für den Fine-Dining-Bereich vorgesehen. Hier ist es meist eher zu warm als zu kalt, sagt Restaurantleiter Julian Seitz, sodass zusätzliche Heizquellen überflüssig sind. Der junge Chefkoch Tobias Schmitt lässt hier zwei Menüs servieren: "Roots" verweist mit Gänsestopfleber, Bries und Hummer auf die klassischen Wurzeln der Hochküche, "Blossom" ist leichter und moderner orientiert mit Seeteufel mit Serrano-Crunch und Eigelb mit Sellerie-Espuma. Dazu gibt es ein vegetarisches Angebot sowie ein großes Stück zum Teilen.

www.favorite-mainz.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 35
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Bootshaus: Zeitgeist am Rhein (Bingen)

Von der Terrasse des "Bootshaus" aus genießen Sie einen erstklassigen Blick auf den Fluss.

Die Lage direkt am Fluss des Hotels Papa Rhein ist erstklassig, auf mehrere Terrassen verteilen sich hier unterschiedliche Gastro-Konzepte. Rund 80 Plätze sind für das "Bootshaus" von Spitzenkoch Nils Henkel reserviert. Der hat hier neben seinen herausragenden Gemüsegerichten eine ebenso zeitgemäße wie leichte und aromastarke Heimatküche entwickelt: etwa geflämmtes Rindertatar mit Thunfischcreme und Kapern oder Spinat mit Eigelb und Nussbutter oder auch 36 Stunden gegarter Schweinebauch aus dem Kraichgau. Wohlfühlküche vom Topkoch.

www.paparheinhotel.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Das Maxi: Topküche im Champagnergarten (Allgäu)

Weidekalb (Zunge, Kopf, Tatar) und geflämmtem Langustino Royal im "Das Maxi".

"Was gibt es Schöneres, als unter freiem Himmel Gourmetküche zu genießen. Unser Champagnergarten liegt ganz windgeschützt und ein wenig versteckt", so preist Hausherrin Margret Bolkart-Fetz ihre Fine-Dining-Terrasse. Das Hotel Freiberg ist zudem in der glücklichen Lage, für jedes der drei im Haus befindlichen Restaurants einen separaten Außenbereich bieten zu können. Chefkoch Henrik Weiser und sein Team freuen sich, ihre Gäste verwöhnen zu können, etwa mit Feinem vom Weidekalb (Zunge, Kopf, Tatar) und geflämmtem Langustino Royal.

www.das-freiberg.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung (Das Freiberg): 3F

Wielandshöhe: Ikone im Ländle (Stuttgart)

Vincent Klink vom Restaurant "Wielandshöhe" mit seiner Tochter Eva.

Vincent Klink kocht hoch über Stuttgart kompromisslos klassisch – und das seit rund dreißig Jahren. Die große Terrasse bietet Schutz und Aussicht zugleich, elegant in Weiß ausgestattet wie der Raum innen. Heimatküche ohne Heimattümelei ist Klinks Devise, "Schnitzkunst" kommen ihm und seiner Tochter Eva (Foto) nicht auf den Teller. Ihm geht es um die Qualität, da hat Biofleisch von vertrauenswürdigen Züchtern schon lange einen Platz auf der Karte, Wild ebenso und Fisch nur, wenn er frisch und nicht tiefgefroren ist. Die Karte wechselt täglich, immer dabei ist das berühmte Kotelett vom Schwäbisch-Hällischen Schwein.

www.wielandshoehe.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Landhaus Mönchenwerth: Idyll in bester Lage (Niederrhein)

Menü aus dem "Landhaus Mönchenwerth": Zanderfilet mit Kürbis-Fenchel-Gemüse.

Der Elsässer Guy de Vries setzt auf einen klassisch französischen Stil mit mediterranen Noten – im Sommer ist die große Terrasse direkt am Rhein der beste Platz weit und breit. Zum Auftakt stehen etwa Austern, Jakobsmuscheln oder Vitello tonnato zur Wahl sowie Sashimi von der Dorade mit Yuzu und Tobikko-Kaviar außerdem Zanderfilet mit Kürbis-Fenchel-Gemüse oder für Vegetarier:innen Curry-Mandel-Quinoa mit gratiniertem Spargel. Das idyllisch gelegene Fachwerkhaus am Rhein hat längst den Status eines Klassikers – umso besser, da solche Logenplätze selten sind.

www.moenchenwerth.de

Markise: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 80
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Rüssels Restaurant: Regionales im Grünen (Naurath/Mosel)

Der Garten im "Rüssels Restaurant".

"Der Nachteil der Lage ist manchmal auch der Vorteil", weiß Patron und Chefkoch Harald Rüssel. Sein Restaurant steht etwas abseits mitten im Grünen und bietet mit viel Platz genau das, was die meisten Gäste jetzt wollen: Genuss gern in der Natur. Rüssel lässt draußen im Garten am hauseigenen Teich ebenso fein eindecken wie drinnen. Er gehört zu den Pionieren der Regionalküche und kochte schon so, als das noch längst kein Trend war. Fast alle Produkte seiner Hochküche stammen aus der Region und der eigenen Jagd, etwa das Sellericher Ei mit Kartoffelcreme und Schinkenbutter oder der Rehrücken mit Wildkräuterpesto.

www.ruessels-landhaus.de

Sonnenschirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 25
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Gut Lärchenhof: Nicht nur für Golfer (bei Köln)

Der Blick geht weit über das gepflegte Grün des zugehörigen Golfclubs vom "Gut Lärchenhof".

Der Blick geht weit über das gepflegte Grün des zugehörigen Golfclubs, hier lässt es sich genussvoll entspannen. Geschäftsführer Christoph Barciaga kann zudem auf der weitläufigen Terrasse gut den geforderten Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Stühlen garantieren, ein großes Zeltdach sorgt in der Vorsaison für Schutz, bevor im Sommer Schirme genügen. Aus der Küche von Torben Schuster kommen komplexe Aromenspiele moderner Prägung im Menü und à la carte, etwa Taschenkrebs mit Kombu-Alge, Miso und Spinat oder Bries mit Apfel, Gewürzsand und Rauch.

www.restaurant-gutlaerchenhof.de

Schirme, Zelt: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 30
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3,5F

Seehalde: Näher am Wasser geht nicht (Bodensee)

Chefkoch Markus Gruler aus dem Restaurant "Seehalde".

Direkt am See sitzen die Gäste auf der Terrasse entweder unter einer Pergola oder unter Bäumen und hören, wie die Wellen an die Kaimauer schwappen. Markus Gruler ist der Region in seiner Küche stark verbunden: Kartoffelschaum mit Felchenkaviar zum Aperitif, Bouillabaisse von Bodenseefischen und Kretzerfilet mit Topinambur, Pomelo und Krebssauce sind schmackhafte Beispiele aus seiner Karte. Mit von der Partie im Familienrestaurant in vierter Generation ist Thomas Gruler, der sich um den Service und die Weinkarte kümmert.

www.seehalde.de

Pergola, Bäume: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätz: 50
FEINSCHMECKER-Bewertung: 3F

Fährhütte 14: Beachclub in Bayern (Tegernsee)

Die naturbelassene Bucht der "Fährhütte 14" am Tegernsee.

Der beliebte Ableger des Hotels Überfahrt liegt an einer naturbelassenen Bucht des Tegernsees. In dieser exklusiven Alleinlage präsentiert sich die Küche des Lokals mit Beachclub bodenständig, aber ausgesprochen ambitioniert, traditionell und trotzdem modern. Die junge Chefköchin Magdalena Klein verbindet Region und Mittelmeer, etwa bei Saiblingscarpaccio mit Wassermelone. Gazpacho von Spitzpaprika mit Calamaretti und Renke aus dem Tegernsee mit Blumenkohl und Salzzitrone. Für lockere Stimmung sorgt auch Restaurantleiterin Sarmeela Rupietta.

www.althoffcollection.com

Dach, Schirme: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 42
FEINSCHMECKER-Bewertung: 2,5F

Facil: Urbane Stadtoase (Berlin)

Die Terrasse des "Facil" auf dem Dach des Hotels "The Mandala".

Hoch über der Hauptstadt fühlen Sie sich auf dem Dach des Hotels The Mandala aller Großstadthektik entrückt. Mit dem Glaskubus, dessen Decke und Wände eingefahren werden können, hat das Toprestaurant die ideale Voraussetzung fürs Fine Dining Open Air – dazu gibt es noch ein paar Tische unter Schirmen, die wetterabhängig eingedeckt werden. Die hochkreative Küche von Michael Kempf und Jochen Gerner ist dabei schon ein Erlebnis für sich. Internationale Topprodukte wie Kaisergranat von den Färöer Inseln oder Étouffée-Taube mit einer Sauce aus ihrer Karkasse sind herausragend.

www.facil.de

Glaskubus: ja
Heizpilz: nein
Außensitzplätze: 60
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4,5F

Yunico: Omakase auf dem Dach (Bonn)

Obsiblue, blauer Garnele aus Neukaledonien, Avocado, Saiblingskaviar, Miso-Eicreme und Apfel-Wasabi-Sorbet im "Yunico" in Bonn.

Christian Sturm-Willms prägt mit seinem japanischen inspirierten Gourmetkonzept einen ganz eigenen Stil. Sie sitzen in stylischem Ambiente hoch oben über Bonn – und im Sommer auch auf der großen Dachterrasse. Empfehlenswert ist das Omakase-Menü, das mit vielen kleinen Tellern überrascht, zum Beispiel mit Obsiblue, blauer Garnele aus Neukaledonien, Avocado, Saiblingskaviar, Miso-Eicreme und Apfel-Wasabi-Sorbet oder Entenbrust mit Sancho-Pfeffer und Nashi-Birne. Restaurantleiterin Melanie Hetzel empfiehlt dazu passend gute Weine und auch Sake.

www.kamehabonn.de

Markise: ja
Heizpilz: ja
Außensitzplätze: 20
FEINSCHMECKER-Bewertung: 4F

Alle Toplokale mit Terrasse im Überblick

Gästehaus Klaus Erfort
H I K N R Q V

Konzept: Große, französisch inspirierte Gourmetküche. Ein Menü in bis zu sieben Gängen; auf Anfrage à la carte auch Klassiker des Hauses.
Küche: Klaus Erfort beherrscht, was nur Wenige können: die Reduktion auf das Wesentliche. Im Mittelpunkt jedes Tellers steht ein exzellentes Produkt, zeitgemäß inszeniert, dabei voller Schmelz und Aromatik – dafür lieben ihn die Gäste. Unverfälscht-puristisch das Tatar vom japanischen Wagyu-Rind, bewusst grob geschnitten kommt die Fleischqualität zum Tragen, sie wird durch Imperial-Kaviar, Yuzu-Perlen und tiefgründigen Ramen-Sud unterstrichen. Keine Showeffekte brauchen Langostino-Tortellini mit duftenden Morcheln oder auf den Punkt gegarter Bretonischer Hummer mit Venusmuschel und Poverade, umspielt von Muschelsud, dem ein paar Tropfen Olivenöl Geschmeidigkeit schenken. Großes Handwerk kann man hier auch à la carte bei Klassikern des Hauses wie der mit Trüffel gespickten Bresse-Poularde mit Kartoffelschaum und jungem Lauch (€ 140 für Zwei) erleben.
Wein: Eindrucksvolle Weinkarte (rund 600 Positionen), auf den Küchenstil abgestimmt – Schwerpunkte sind Deutschland und Frankreich.
Atmosphäre: Ob an weiß gedeckten Tischen oder am unkomplizierten Gourmet-Tresen – in den stilvoll gestalteten Räumen der prachtvollen weißen Villa haben Gäste die Wahl. Wunderschön die Sommerterrasse im Grünen. Freundlicher, angenehm unprätentiöser Service.
Fazit: Große Küche, die man im stilvoll-entspannten Rahmen rundum genießen kann.

Mainzer Str. 95, 66121 Saarbrücken
+49 (0) 681 9582682
www.gaestehaus-erfort.de
Mo-Fr 12-13.30 und 19-21.30 Uhr
Menüs € 129 - 235
Wein- & Tafelhaus Oos
H K M N R Q V

Konzept: Im privat geführten Boutiquehotel von Daniela und Alexander Oos direkt an der Mosel gehen die heimischen Weine eine kongeniale Verbindung zu den Speisen ein. Menü 5-7 Gänge. Eigener Feinkostladen, die „Greisslerei“.
Küche: Hausherr Alexander Oos kombiniert regionale Produkte und Gerichte mit internationalen Zutaten zu sehr zugänglichen Gerichten. Tatar vom Rinderfilet serviert er etwa mit Kaviar, Schmand und Kartoffelplattl, den gebratenen Kaisergranat mit geschmortem Chicorée und Verjus-Schaum – und in der Saison Wachtel mit Trüffel, Petersilienwurzel und Wirsing.
Wein: Daniela Oos betreut die 1500 Positionen starke Karte – der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Mosel-Region, aber Österreich (die Heimat der Patronin) und der Rest der Weinwelt sind auch gut vertreten.
Atmosphäre: Dezent-elegant mit Naturfarben und weiß eingedeckten runden Tischen ist das moderne Ambiente. Unschlagbar ist im Sommer die große Terrasse mit Blick in die Weinberge.
Fazit: Entspannte Genießeratmosphäre mit dem Gast im Mittelpunkt.

Moselpromenade 4, 54349 Trittenheim
+49 (0) 6507 702803
www.wein-tafelhaus.de
So, Di-Sa 18.30-0 Uhr
Menüs € 140 - 200
Gourmet Restaurant Kronenschlösschen
H K M N R Q V

Konzept: Im in der Region als Treffpunkt für Feinschmecker und Weinliebhaber etablierten Haus serviert Roland Gorgosilich internationale Spitzenprodukte im französischen Stil. Viele Weintastings und Events. Auch das Rheingau Gourmetfestival hat hier seine Basis. 4- bis 6-gängiges Menü.
Küche: Der gebürtige Österreich hat bereits viele Stationen in der Topgastronomie absolviert, zuletzt 14 Jahre in Südafrika, und ist seit 2020 Chefkoch im Kronenschlösschen. Seine Ausrichtung ist klassisch-französisch, wenn er etwa Elsässer Entenleber mit in Salz gegartem Sellerie, Cox-Apfel, schwarzen Nüssen und Buchteln kombiniert. Den bretonischen Steinbutt serviert er mit kleinen Artischocken, fermentiertem Knoblauch in einer Bouillabaisse-Nage. Zum Abschluss eine französische Feigensorte mit Asbach-Weinbrand, Espresso und Schokolade.
Wein: Die Karte des Hauses wurde schon mehrfach ausgezeichnet – sie umfasst 3000 Positionen, gedruckt 100 Seiten. Die Beratung durch Sommelier Florian Richter macht immer wieder Freude.
Atmosphäre: Das detailgetreu restaurierte Ensemble beeindruckt mit historischen Elementen wie er geschwungenen bemalten Holzdecke. Moderne, bequeme Möbel fügen sich hier gut ein. Im Sommer ist die ausladende Terrasse der Place to be.
Fazit: Ein Genussrefugium für Feinschmecker und Weinliebhaber gleichermaßen.

Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
+49 (0) 6723 640
www.kronenschloesschen.de
Do-Sa 18-20.30 Uhr
Menüs € 110 - 148
Courtier
H K M N R Q

Konzept: Gourmetrestaurant im stilvollen Ostseeresort Grand Hotel Weissenhaus. In einem sechs bis sieben Gang-Menü plus Amuse Bouche, Dessert und Petits Fours präsentiert Christian Scharrer seine Kochkunst.
Küche: In „Scharrers Menü“ werden erstklassige Produkte und beste heimische Zutaten zu einer durchdachten Abfolge raffinierter Gerichte, bei denen der Genuss im Mittelpunkt steht. Die Gäste sollen sich einfach wohlfühlen. Kabeljau wird mit Linsen und Rosenkohl serviert, Seezunge mit Champignons und Lauch. Auf zwei Fischgerichte folgt Wild: Rehrücken mit Maronen und Kerbelwurzel. Klassische Küche, modern interpretiert und handwerklich einwandfrei zubereitet.
Wein: Große Auswahl von 550 Positionen, zehn werden glasweise ausgeschenkt.
Atmosphäre: Stilvoll-elegant, aber immer entspannt ist das Ambiente, dazu ein fantastischer Blick auf die Ostsee. Nathalie Scharrer leitet den Service charmant und zuvorkommend.
Fazit: Souveräne Gastlichkeit in stilvollem Rahmen mit dem Gast im Mittelpunkt – ein perfektes Genusserlebnis!

Parkallee 1, 23758 Weissenhaus
+49 (0) 4382 92620
www.weissenhaus.de
Mi-Sa 18.30-20 Uhr
Menüs € 239 - 259
Renchtalhütte
H I K M R Q F V

Rohrenbach 8, 77740 Bad Peterstal-Griesbach
+49 (0) 7806 910075
www.renchtalhuette.de
So, Mo-Sa 11-22 Uhr
Werners Restaurant
H K M N R Q V

Konzept: Fine Dining im herrlich gelegenen Schloss-Restaurant, im gleichen Gebäude ist die ebenfalls sehr hübsche „Schloss-Schänke“ mit klassischerer Karte. Vier- bis Sechsgang-Menü (€ 110-148), alle Elemente sind auch à la carte.
Küche: Originelle und filigrane Hochküche in badisch-französischer Stilistik: Ochsenbacke und -zunge mit Sellerie und schwarzem Knoblauch, Rehrücken mit Kürbis, Mandel und Cassis. Dezente asiatische Anleihen beim Kaisergranat mit Topinambur, Kaviar und Yuzu. Spannende vegetarische Alternativen wie die Variation von der Urkarotte mit Dill, Physalis und roten Zwiebeln.
Wein: Gut 500 Positionen mit Schwerpunkt Frankreich und deutschem Südwesten listet die Karte. Darunter natürlich das komplette Sortiment des eigenen Weinguts
Konzept: Malerischer Blick über die Rebhänge hinab ins Tal, den der Fluss Murg durchzieht. An den Wänden moderne, farbenfrohe Kunst, große Fensterfronten.
Fazit: Stilvolle Gastlichkeit in besonders schönem Rahmen.

Schloss Eberstein 1, 76593 Gernsbach
+49 7224 995950
www.schlosseberstein.com
Mi-Sa 18.30-22 Uhr, So 12-14 und 18.30-22 Uhr
Menüs € 105 - 140
Favorite restaurant
H I K M N R Q F V Y

Konzept: Tobias Schmitt klettert auf der Erfolgsleiter stetig nach oben und inszeniert mittags und abends kulinarische Erlebnisse vom Feinsten. Das Lunchmenü (3 und 4 Gänge € 59/74) gewährt Eindrücke in die Abendmenüs Roots, Blossom (4-7 Gänge € 160-200) und Vegetarisch (5 Gänge € 145).
Küche: Klassischen Wurzeln und einer nachhaltigen Produktküche verpflichtet, sind die Gerichte fokussiert, durchdacht und bestechen durch exzellente Fonds und Saucen. Zeitgemäß leicht und mit deutlichen Aromen gelingen gebratener Carabinero mit Kalbszunge und Quitte und im Green Egg gegarte Etouffé- Taubenbrust mit Sternanis-Gewürzjus. Heilbutt mit schwarzer Trüffelkruste und Räucherspeck-Espuma gelingt so souverän wie gebackenes Kalbsbries oder Kalbszunge mit Grünkohlchips.
Wein: Sommelier Sebastian Lisges verantwortet eine Weinkarte mit gut 500 Positionen, darunter die hauseigene Weinedition von Kühling-Gillot.
Atmosphäre: Im silbergrauen Salon wird stilvoll und feudal aufgetischt, vom Amuse-Bouche über feine Confiserie zum Kaffee. Besonders beliebt sind die Tische mit Rheinblick. Großzügige Panoramaterrasse.
Fazit: Stimmiges Genusserlebnis in klassischem Rahmen.

Karl-Weiser-Str. 1, 55131 Mainz
+49 (0) 6131 8015133
www.favorite-mainz.de
So, Mi-Sa 12-14.30 und 18.30-21.30 Uhr
Menüs € 145 - 200
Bootshaus
H I K M R Q F V Y

Konzept: Konzept-Lokal im Papa Rhein Hotel an der Rheinfähre nach Rüdesheim. Zwischen Lobby und Restaurant eine maritime Bar mit Holzbänken und -tischen, sitzsackähnlichen Polstern, Hängeschaukeln und Sand am Boden, hinter dem Restaurant fließt direkt der Rhein vorbei. Abends zwei Seatings (17.30 und 20 Uhr) und zwei Menüs (€ 69 vegetarisch; € 79). Mittags auch à la carte.
Küche: Typisch für Nils Henkel sind die naturverbundenen Gerichte, sein Konzept für die Küche sind moderne und klare Gerichte, die nicht nur Regionales einbeziehen, sondern sich durchaus weltoffen geben. So zum Beispiel ist Kokosdashi (Brühe) mit Ananas und Erbsen die Alternative zur Maronensuppe als Vorspeise. Zum saftigen Kabeljau unter der Kartoffelkruste gibt es Koriander-Pistou, zur Entenbrust Salbeisaucee und Polenta. Desserts wie Mascarpone mit Kirsche, Fichtennadelsorbet und Kekscreme wirken allerdings etwas zu handfest wie von langer Hand vorbereitetes Convenience Food.
Wein: Gut bestücktes Angebot, vor allem regional ausgerichtet.
Atmosphäre: Lässig, entspannt, es erinnert ein wenig an ein Urlaubshotel. Das Interieur ist maritim rustikal: Holzboden, mit hellen Leinenstoffen bezogene Polsterstühle, alles im Shabby Look gehalten.
Fazit: Ganz entspannt genießen wie in einem Ausflugslokal am Meer.

Hafenstr. 47, 55411 Bingen am Rhein
+49 (0) 6721 35010
www.paparheinhotel.de
Di-Sa 12.30-13.30 und 17.30-21.30 Uhr
Menüs € 69 - 89
Das Freiberg
H R Q F

Freibergstr. 21, 87561 Oberstdorf
+49 (0) 8322 96780
www.das-freiberg.de
Wielandshöhe
I K N R Q V

Konzept: Elegantes Restaurant in Halbhöhenlage mit Blick über die Stadt. Sowohl À-la-Carte Angebot als auch zwei Menüs, eins davon in vegetarischer Ausrichtung.
Küche: Vincent Klink hat auf erstaunlich souveräne Weise seine Mitte gefunden – und die liegt wohltuend weit entfernt vom hippen Zeitgeist. Gerichte stehen hier wohl ausformuliert statt nur pseudomodernen verkrypteten à la "Hirsch/Erbse/Kürbis" auf der Karte und Menüzwang ist ebenso verpönt wie unnötiger Zierrat, Kräuterblättchen, Gemüseschnitzkunst oder Tellertätowierungen (O-Ton Klink). Und man spürt, dass Klink nur noch das auf den Teller bringt, was ihm selbst auch gut schmeckt. Wo sonst findet man zeitgemäße Umsetzungen von Gerichten wie Salat vom Helgoländer Hummer (€60), gefülltem Schweinefuß mit Linsen (€28) oder dem legendären Lièvre à la royale (€60)?
Wein: Feinste Württemberger und Badener sowie die großen Klassiker Frankreichs stehen im Mittelpunkt
Atmosphäre: Klassische Eleganz in blütenweißem Ambiente und völlig unaufgeregtem Service schaffen die perfekte Balance von Noblesse und Wohlfühlatmosphäre.
Fazit: Souveränes Wohlfühlerlebnis für feinsinnige Kenner.

Alte Weinsteige 71, 70597 Stuttgart
+49 (0) 711 6408848
www.wielandshoehe.de
Mi-Sa 12-13.30 und 18-23.30 Uhr
Menüs € 125 - 150
Landhaus Mönchenwerth
H K N R Q V Y

Konzept: Historisches Fachwerkhaus mit Einrichtung im gediegenen Landhaus-Stil und modernem Wintergarten-Anbau in idyllische Lage am Rheinufer. Entzückender Sommergarten mit Rheinblick unter Bäumen. Umfangreiche À-la-carte-Auswahl.
Küche: Seit 2001 setzt der Elsässer Guy de Vries auf handwerkliche französische Küche und Gerichte mit regionalen und internationalen Akzenten. Neben dem Vorspeisen-Dauerbrenner Hummermedaillons mit Avocadotatar und Rote Bete-Carpaccio (€ 36) begleitet Pumpernickel-Tatar mit Crème fraîche (€ 23) jungen holländischen Matjes. Richtig schwelgerisch wird es bei den Hauptgerichten, z. B. bei Charolais-Rinderfilet mit Kräuter-Seitlingen, Pommes macaire und Trüffeljus (€ 47).
Wein: Zu dieser Küche passt wunderbar die Europa-Weinkarte mit vielen Spitzenerzeugern, stets einigen Entdeckungen und gut gereiften Flaschen zu fairen Preisen.
Atmosphäre: Hier kehrt man gerne aus Düsseldorf und Meerbusch ein, beliebt für festliche Familienfeiern und durch die großzügigen Räumlichkeiten größere Veranstaltungen. Bestens umsorgt die „gute Seele“, Maître-Sommelier Sascha Bürgel.
Fazit: Traditioneller Genuss mit Anspruch in lockerem-eleganten Rahmen in Bestlage.

Niederlöricker Str. 56, 40667 Meerbusch
+49 (0) 2132 757650
www.moenchenwerth.de
Mo 0-0 Uhr, Di-Sa 18-0 Uhr, So 12-15 und 18-23 Uhr
Gourmet Restaurant in Rüssels Landhaus
H I K M N R Q F

Konzept: Traditionsreiches, klassisch-elegantes Restaurant im Landhaus in einem Parkgelände mit See. Menü mit fünf bis sieben Gängen.
Küche: Harald Rüssel beherrscht die Klassik und geht dabei mit der Zeit – auch nach vielen, vielen Jahren am Herd. Sehr geschmackssicher bindet er in seinem Menü Einflüsse aus Asien oder der arabischen Küche ein, was den klassischen Gerichten eine moderne Lässigkeit verleiht. Der Großteil der Zutaten stammt aus der näheren Umgebung, vor allem das Wild aus eigener Jagd. Rüssel kombiniert die Jakobsmuschel mit Chicorée, der mit Kardamom und Orangen aromatisiert wird, dazu Couscous und dem scharfen Togarashi-Gewürz. Fans der Klassik kommen mit dem Hunsrücker Hirschkalbsrücken auf ihre Kosten, der mit Äpfeln und Sanddorn fruchtige Frische bekommt, mit einer Kohlroulade ergänzt und mit Portwein-Nougat-Jus herrlich aromatisch untermalt wird.
Wein: Die gewaltig große Weinkarte bietet ein Best-of der Anbaugebiete Mosel und Saar, aber natürlich auch Spitzenwinzer aus Frankreich, Italien und Spanien sowie Übersee. Rüssels eigener Gin ist einen Probeschluck wert.
Atmosphäre: Das Landhaus vereint die Eleganz eines französischen städtischen Restaurants mit dem Charme eines Landhauses mitten in der Natur, ideal für eine Pause auf dem Land.
Fazit: Überaus stimmiges Genusserlebnis, das rundum Spaß macht, kreativ und einfallsreich.

Büdlicherbrück 1, 54426 Naurath (Wald)
+49 (0) 6509 91400
www.ruessels-landhaus.de
Mo, Do 18.30-22 Uhr, Di 0-0 Uhr, So, Fr, Sa 12-14 und 18.30-22 Uhr
Menüs € 160 - 190
Gut Lärchenhof
H N R Q V

Konzept: Gourmetrestaurant und Bistro (wo es neben Currywurst auch Austern, Kaviar und Trüffeln gibt) befinden sich Seite an Seite im Clubhaus des gleichnamigen Golfplatzes. Serviert wird ein Menü mit 5 oder 7 Gängen, alternativ ein saisonales „Arrangement“ in 5 Gängen.
Küche: Vor sieben Jahren kam Torben Schuster aus dem Team von Jonnie Boers „De Librije“ in den exklusiven Golfclub vor den Toren Kölns. Seither hat der Chef seine aufwendigen, handwerklich präzisen Kreationen immer weiter verfeinert. Nach wie vor verraten zahlreiche japanische Anklänge seine Lehrzeit bei Yoshizumi Nagaya in Düsseldorf. So serviert er den Ikejime-Wolfsbarsch mit Mikan-Dashi und Daikon-Rettich, den glasigen Seeteufel begleitet eine herrlich jodige Kombu-Beurre-Blanc. Zarter Oosterschelde-Hummerwird am Tisch über Binchotan-Holzkohle gegrillt, feinstes Wagyu kommt im Shabu-Shabu- Feuertopf mit Gänseleber, Pfifferlingen, dicken Bohnen und Sansho-Pfeffer.
Wein: Abwechslungsreiche Karte mit den Schwerpunkten Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien verzeichnet eine vielfältige Auswahl an Spitzenweingütern aus den wichtigsten Anbaugebieten, bisweilen mit Jahrgangstiefe.
Atmosphäre: Charmantes Personal umsorgt die weiß eingedeckten Tische. Unter dem hohen Balkendach des Clubhauses herrscht stets eine sportlich-entspannte Stimmung. Patron Peter Hesseler, ein rheinisches Original, nimmt jegliche Schwellenangst. Große Sommerterrasse.
Fazit: Die anspruchsvolle, japanisch inspirierte Produktküche macht den Besuch zu einem hochrangigen Genusserlebnis.

Hahnenstr. 1, 50259 Pulheim
+49 (0) 2238 923100
www.restaurant-gutlaerchenhof.de
Do, Fr 18-21 Uhr, Sa 12-14 und 18-22 Uhr, So 12-14 Uhr
Menüs € 149 - 199
Hotel Restaurant Seehalde
H I K M N R

Konzept: Kleines, familiengeführtes Hotel am Bodensee. Im dazugehörigen Restaurant gibt es Menüs mit drei bis fünf Gängen und Gerichte à la carte.
Küche: Die Nähe zum Wasser prägt auch die Speisenkarte. Küchenchef Markus Gruler verwendet gerne Fische, die frischer nicht sein könnten, zum Beispiel in der Bouillabaisse von Bodenseefischen mit Röstbrot und Rouille oder im Kartoffelschaum mit geräuchertem Bodensee-Aal. Bodensee-Hecht wird als Filet mit Klößen serviert, aber auch Linzgauer Rehrücken oder Kalbskutteln nach Piemonteser Art mit Salsiccia und Mandeln stehen auf der Karte.
Wein: Regionale Weine aus der Pfalz, dem Rheingau und anderen bekannten Anbaugebieten stehen auf der Karte. Insgesamt stehen 250 Positionen zur Auswahl.
Atmosphäre: Im Sommer lädt die schöne Terrasse zum Verweilen ein, aber auch im Innern herrscht eine angenehme Atmosphäre durch die breite Fensterfront, die viel Licht hereinlässt und den Blick auf den See freigibt.
Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Birnau-Maurach 1, 88690 Uhldingen-Mühlhofen
+49 (0) 7556 92210
www.seehalde.de
So, Mo, Do-Sa 11.45-13.30 und 18-20.30 Uhr
Menüs € 56 - 98
Fährhütte 14
K R Q V

Konzept: Die idyllische Lage und das unkomplizierte à-la-carte-Angebot im Ableger des nahen Seehotel Überfahrt vermitteln „Sansibar“-Feeling am Tegernsee.
Küche: Hier zeigen junge Talente, was in ihnen steckt, zuletzt sehr erfolgreich David Iser, der Ende 2023 den Stab weiterreichte an den gebürtigen Kölner Arne Schmitz. Der setzt den mediterran wie regional geprägten Stil fort, begeistert aber auch mit rheinländisch inspirierten Himmel-un-Ääd-Ravioli: Handwerklich raffiniert sind sie „doppelt gefüllt“, in zwei Kammern einmal mit Kartoffel-Blutwurst-, einmal mit Boskop-Zwiebel-Creme. Tatar vom Simmentaler Rind kommt mit gepickelter Brombeere und Dinkelcracker (€ 23), sanft gegarter Saibling mit eingelegter Gurke und Granny-Smith-Apfel (€ 19,50), Roulade von der Wachtel mit glasierter Steckrübe, Fenchelsalat, Zitronenthymian und Geflügeljus (€ 39).
Wein: Guter Mix, auch preislich; auf Nachfrage auch gereifte Bouteillen.
Atmosphäre: Man fühlt sich gleich willkommen beim jungen Team rund um die geborene Gastgeberin Sarmeela Rupietta, egal ob auf der stimmungsvollsten Terrasse am See oder drinnen gemütlich am Kachelofen im alpenländischen Ambiente.
Fazit: Hoher Genuss- und Wohlfühlfaktor in Toplage.

Weissachdamm 50, 83700 Rottach-Egern
+49 (0) 8022 188220
www.faehrhuette14.de
So, Do-Sa 18-22 Uhr
FACIL
H I K M N R Q F V

Konzept: Gourmetrestaurant des Hotels the Mandala im gläsernen Pavillon hoch oben über der Stadt. Französisch geprägte Spitzenküche von einem hervorragend eingespielten Team in zwei Menüs (klassisch und vegetarisch).
Küche: Michael Kempfs Topküche ist eine feste Konstante in der Hauptstadt. Mit Chefkoch Joachim Gerner an seiner Seite setzt im einmaligen Ambiente Topprodukte hochkreativ in Szene. Berühmt sind inzwischen auch die Desserts von Thomas Yoshida, der einzigartige, bildhafte Tellerskulpturen – zum Teil mit eigenen Silikonformen – schafft. Ein Abend im „Facil“ beginnt etwa mit lombardischen Störfilet, begleitet von Süßkartoffel, fermentierter Heidelbeere und asiatischen Tom-Kha-Ghai-Aromen. In der vegetarischen Version kommen Alge und Wirsing mit weißen Bohnen und Grapefruit auf den Teller. Den Langostino aus dem Norden von den Färöer Inseln inszeniert er mit Kürbis, Erdnuss und Tandoori-Würze. Zum Wagyu-Filet passen Dörrzwetschgen, Roscoff-Zwiebeln und Brotmiso.
Wein: Sommelier Felix Voges gehört zu den besten in Deutschland. Aus der großen, 450 Positionen umfassenden Karte berät er immer wieder sehr individuell.
Atmosphäre: Der lichte Pavillon auf dem Dach ist eine Ruheoase in der Stadt. Mit vielen Pflanzen und Bäumen fühlt man sich wie in der Natur. Serviceleiter Manuel Finster sorgt für einen reibungslosen, ungemein entspannten Ablauf.
Fazit: Erstklassige Stimmung in einzigartigem Ambiente mit dem Gast im Mittelpunkt – das absolute Wohlfühlerlebnis!

Potsdamer Str. 3, 10785 Berlin
+49 (0) 30 590051234
www.facil.de
Mo-Fr 12-14 und 19-22 Uhr
Menüs € 178 - 258
YUNICO-Japanese fine dining
H M N R Q V Y

Konzept: Immer eine Herausforderung: die hochkomplexe Verbindung von japanischer und mediterraner Küche, die man am besten als Omakase genießt, ein Menü mit vier bis sechs Gängen, das Küchenchef Christian Sturm-Willms jeweils aktuell zusammenstellt. Daneben gibt es das Ossentiku-Menü mit drei klassischen japanischen Gängen sowie Kobe-Rind und Sushi à la carte.
Küche: Die Gerichte von Sturm-Willms bedürfen einer ausführlichen Erklärung, so anspruchsvoll und tiefgründig baut er sie auf. Es beginnt mit typisch japanischen Gerichten wie Tako-yaki (Teigbällchen mit Tintenfisch), geht über Amuse Gueule mit schwarzem Knoblauch-Miso-Schaum - sehr gut, aber auch schwer verständlich - bis zur gedämpften Poget-Auster mit Yuzu-Sesam, die köstlich schmeckt, weil sie auch nachvollziehbar ist. Je einfacher die Gerichte sind, desto zugänglicher erscheinen sie. Das gilt auch für das Sashimi mit frischem Wasabi und den in Miso marinierten Seehecht mit Seeigelschaum, Nordseekrabben und Kohlrabi. Das Eifeler Lamm mit Misobutter und Kaviar wird von einer Art blütenbedecktem Kartoffel-Mille-Feuille begleitet, die Nussbutter dazu ist überflüssig. Auch die Desserts sind zwischen Ost und West angesiedelt: zunächst Hokkaidokürbis und Nashi-Birne in verschiedenen Texturen, dann eine Karamellrolle mit Sake-Kasu-Eis (Sake Kasu ist der feste, weiße Rückstand nach dem Pressen des Mostes bei der Sake-Herstellung).
Wein: Sake ist die Spezialität von Maître Melanie Hetzel, die sie gerne mit anderen teilt - und man sollte ihrer Empfehlung zumindest einmal probieren und Entdeckungen wagen. Daneben gibt es eine ansehnliche Weinkarte - und eine beeindruckende Teeauswahl.
Atmosphäre: Die dominierenden Farben Rot, Schwarz und Weiß zitieren auch den japanischen Stil des Restaurants - mal als schimmernde Wände, mal als hohe Vasen oder schwungvolle Säulen. Die vorgelagerte Dachterrasse gibt den Blick auf den Rhein und Bonn frei.
Fazit: Ein faszinierender, aber auch herausfordernder Stil, der immer fesselnd ist.

Am Bonner Bogen 1, 53227 Bonn
+49 (0) 228 43345500
www.yunico-kameha.com
Mi-Sa 19-22 Uhr
Menüs € 119 - 219

Die FEINSCHMECKER-Bewertungskriterien

In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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