Luca Allevato und Jonas Erhardt: Zuwachs im Restaurant La Vallée Verte

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Luca Allevato wird neuer Küchenchef im La Vallée Verte
Nach seiner Tätigkeit als Sous Chef im mit 4,5 FEINSCHMECKER-F und zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant Tantris in München übernimmt Allevato nun die Position des Küchenchefs im "La Vallée Verte – das grüne Tal" (vom FEINSCHMECKER mit 3,5F bewertet) im Hotel Hohenhaus im hessischen Herleshausen.
Luca Allevato weist einen herausragenden Lebenslauf vor. Zuerst bewies er sich als Chef de Partie und später als Sous Chef in den besten Küchen des Landes – anfangs im Gästehaus Erfort (bewertet mit 4,5F) unter der Leitung von Klaus Erfort, anschließend in der Schwarzwaldstube in der Traube Tonbach (ausgezeichnet mit 5F) unter der Führung von Harald Wohlfahrt, und dann im Restaurant Bareiss (ausgezeichnet mit 5F) unter Claus-Peter Lumpp. Alle drei Restaurants halten mehrere Michelin-Sterne.
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Jonas Erhardt als neuer Restaurantleiter
Neben Luca Allevato begrüßt das Restaurant La Vallée Verte mit Jonas Erhardt außerdem einen neuen Gastgeber.
Erhardt arbeitete bereits im Victor’s Fine Dining by christian bau (ausgezeichnet mit 5F, hält drei Michelin-Sterne) unter der Leitung von Christian Bau und im Restaurant Lea Linster in Frisange in Luxenburg.
Luxemburg blieb auch im Anschluss an diese Zeit vier Jahre lang Erhardts Heimat. Zunächst arbeitete er knapp drei Jahre lang als Chef de Rang im Restaurant Domaine la Fôret in Remich und verbrachte ein weiteres Jahr im DoubleTree by Hilton. Ende 2020 führte es Erhardt schließlich nach Deutschland zurück und er trat seine Stelle als stellvertretender Restaurantleiter im Schanz (ausgezeichnet mit 5F, hält drei Michelin-Sterne) in Piesport an der Mosel an.
Die Philosophie des La Vallée Verte
Als neuer Küchenchef im La Vallée Verte will Allevato die bisherige Philosophie der hochwertigen Produktqualität kompromisslos fortsetzen, zudem aber auch eigene Impulse einbringen.
Regionale Produkte und besondere Importe
Das Hotel legt großen Wert auf regionale Produkte, weshalb der überwiegende Teil der Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung stammt. Gemüse, wie Paprika, Aubergine, Knoblauch und die Kartoffeln werden lokal bezogen, ebenso das Fleisch. Salzwasserfische und Meeresfrüchte hingegen importiert Küchendirektor und Gastgeber Peter Niemann von befreundeten Fischern in Skagen und der Bretagne.
Mit Allevato als neuem Küchenchef verspricht das La Vallée Verte weiterhin eine kulinarische Reise der Extraklasse, die die Gäste mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen und regionalen Köstlichkeiten verwöhnen wird.
Unterstützung aus erfahrener Hand
Allevato wird in seiner kulinarischen Kreativität von Sous Chef Marco Schütz unterstützt. Schütz kann auf einige beeindruckende Erfahrungen zurückblicken und hat unter anderem im Restaurant Falconera am Bodensee (bewertet mit 3F), im Restaurant Maximilian in Augsburg und im Münchener Werneckhof gearbeitet – damals noch unter der Leitung von Tohru Nakamura.
Konzept: Das grüne Tal erwacht: Das intimste Gourmetrestaurant des Landes eröffnet im wunderschön restaurierten Schloss Hohenhaus – mit einem Küchenchef, der hoch hinaus will.
Küche: Schon im Hamburger Hotel Atlantic hat Alexander Mayer mit seinem Crossover aus französischer Klassik und asiatischen Aromen viele Fans gewonnen – nun aber präsentiert er mit den grandiosen Produkten aus der nordhessischen Region die große kulinarische Oper: Ob Wild aus den tiefen Wäldern ringsum, dem Kaviar aus Fulda oder den hoteleigenen Bergschafen – Mayers Kreationen sind wunderschön inszeniert und geschmacklich hocharomatisch wie selten hierzulande: Wie die Grünkohl-Velouté mit Boudin Noir-Krokette und Desietra-Kaviar oder das Reh aus Hohenhäuser Jagd als moderne Wellington-Interpretation und als zimtiges Ragout.
Wein: Aus dem Rheingauer Kronenschlösschen bringt Gastgeber Yvo Struckmeyer große Expertise mit, um die beeindruckende Weinkarte des Hauses mit ihrer Jahrgangstiefe an deutschen und französischen Schätzen zu empfehlen. Die Weine sind so gastfreundlich kalkuliert, wie man es sich in Deutschland öfter wünschen würde.
Atmosphäre: In der Eingangshalle wird der Apéro serviert, im Saal mit hölzernen Böden ist weiß eingedeckt, die historische Bildertapete ein beeindruckendes Kleinod. Schöner Ausblick ins Blutbuchental.
Fazit: Eine der besten Gourmetadressen des Landes erfindet sich neu.

