Die besten Winzer und Weine

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Weingut Zähringer
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Mit Fabian Zähringer führt heute die sechste Generation das mit kurzer Unterbrechung seit 1844 in Familienbesitz befindliche Gut, auf dem seit 1986 biologischer, seit 2010 Demeter-zertifizierter Weinbau betrieben wird (federführend seinerzeit Vater Wolfgang Zähringer). Den interessierten Weinfreund erwartet eine gute, sehr stimmige Kollektion, mit eigenständiger, zuweilen vielleicht eigenwilliger Stilistik, was wir keineswegs als Makel empfinden, ganz im Gegenteil. Gute Basisqualitäten bescheinigen wir dem 2018er Gutedel trocken sowie dem 2019er Grauburgunder trocken, das und mehr dem anregend saftigen 2019er Spätburgunder Rosé trocken („sehr gefällige Nase, strahlend primärfruchtig, schöne Säure“). Der als Badischer Landwein deklarierte 2018er Weißburgunder Orange hat einen weichen phenolischen Grip, sehr gute Typizität und trotz eher diskreterer Säure eine vielversprechende Frische.

Probiertipps:

  • 2019 Spätburgunder Rosé trocken: 8,90 €
  • 2018 Weissburgunder ORANGE Badischer Landwein trocken: 25,00 €
Johanniterstr. 61, 79423 Heitersheim
+49 (0) 7634 504890
www.weingut-zaehringer.de
Weingut Martin Waßmer
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Martin Waßmer, Arbeiter im Weinberg und am eigenen Denkmal! Die aktuelle Kollektion dürfte zu den stärksten gehören, die er bisher vorgelegt hat, sie überzeugt jedenfalls auf ganzer Linie. Waßmer profitiert von zum Teil uralten Rebstöcken in Toplagen, die vom heimischen Schlatter Maltesergarten über den Ehrenstetter Ölberg, Glottertäler Roter Bur, Auggener Letten bis zum Dottinger Castellberg reichen. Seine Weine zeichnen sich durch Charme, Eleganz, Präzision und langes Reifepotenzial aus, jede Rebsorte weiß er exakt herauszuarbeiten: 2018er Dottinger Castellberg Grauer Burgunder „GC“ begeistert durch seine Geschmeidigkeit und aromatische Tiefe, der strahlend schöne 2018er Dottinger Castellberg Pinot Noir „GC“ durch eine schon fast seelenvolle Mineralität und eine von Meisterhand gewirkte Tanninstruktur. Der raureifkühle 2017er Schlatter Maltesergarten Pinot Noir „GC“ verzaubert mit würziger Beerenfrucht, glockenheller Säure und mineralischem Grip.

Probiertipps:

  • 2018 Dottinger Castellberg Grauer Burgunder GC trocken: 38,00 €
  • 2017 Schlatter Maltesergarten Pinot Noir GC trocken: 52,00 €
  • 2018 Dottinger Castellberg Pinot Noir GC trocken: 74,00 €
Am Sportplatz 3, 79189 Bad Krozingen
+49 (0) 7633 15292
www.weingut-wassmer.de
Weingut Rieger
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Das in Betberg bei Buggingen im Markgräflerland beheimatete Bioweingut, auf dem vier Generationen leben und arbeiten, überzeugt in diesem Jahr nicht auf der ganzen Linie – dafür ist die Qualität der Guts- und Selektionsweine doch ein wenig zu heterogen ausgefallen. Selbst der in vergangenen Jahrgängen dauerhaft „sicheren Bank“, dem 2018er Chasselas Steinig trocken, fehlt bei aller Geradlinigkeit die Balance, auch der sonst so animierende Zug will sich nicht recht einstellen. Ähnliches gilt für den 2018er Weißer Burgunder **SR** Alte Rebe trocken, den wir in jeder Hinsicht großzügiger und geschmeidiger in Erinnerung haben. Interessant und mit einigem Potenzial der dichte 2018er Bettebura Spätburgunder trocken, der mit geschliffen schöner Frucht, Konzentration und sehr präsenter Säure punkten kann.

Probiertipps:

  • 2018 Chasselas "Steinig" Gutedel trocken: 9,00 €
  • 2018 Bettebura Spätburgunder trocken: 28,00 €
Noblingstr. 13 b, 79426 Buggingen-Betberg
+49 (0) 7634 2013
www.weingutrieger.de
Weingut Rudolf Bosch
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Nadine und Andreas Brauneckers aktuelle Kollektion bestätigt auch im Folgejahrgang nach dem Aufstieg die (in diesem Fall) zwingende Richtigkeit unserer Entscheidung. Die Weine der beiden ausgebildeten Vollblutwinzer, die auf eine naturnahe Bewirtschaftung der Rebflächen und Biodiversität setzen, sind bei aller Frucht und Leichtfüßigkeit immer auch „terroirristisch“ gedacht und gemacht. Der 2019er Rosé (eine Cuvée aus Cabernet franc und Cabernet Sauvignon) macht einfach weinselig-glücklich: helle Frucht, knackige Säure – passt! „Schönes Spiel, schöner Schmelz“ – der 2019er Obergrombacher Michaelsberg Auxerrois Esprit ist ein verführerisches Plädoyer für die sofortige Renaissance dieser Rebsorte. Und für den 2018er Eigenart Müller-Thurgau („extrem würzig und ungewöhnlich“) gilt weiterhin die Einschätzung des vergangenen Jahres: nahezu hitverdächtig!

Probiertipps:

  • 2019 Spielart Rosé: 7,90 €
  • 2018 Eigenart Müller-Thurgau: 12,80 €
  • 2019 Obergrombacher Michaelsberg Auxerrois Esprit: 7,90 €
An der Oberen Lußhardt 1/1, 76709 Kronau
+49 (0) 7253 9324024
Weingut Monika Bähr
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S Keine Kreditkartenzahlung möglich

Die ehemalige badische Weinkönigin, die das seit 1890 bestehende Weingut der Familie 2004 übernommen hat, bleibt sich treu und löst ihren Anspruch – „Ich will feinfruchtige Weine machen“ – zumindest bei den Rotweinen souverän ein. Aus dem vergleichsweise großen Sortiment (des nur flächenmäßig kleinen Weinguts) hat uns die im Duft leuchtend dunkelfruchtige 2018er Rotweincuvée „Almandin“ (Cabernet Dorsa und Cabernet Mitos) aus dem Oberkircher Schloßberg gefallen, zumal wenn leicht gekühlt. Sehr solide auch die im Barrique gereifte 2015er Spätburgunder Spätlese (ebenfalls aus dem Oberkircher Schloßberg).

Probiertipps:

  • 2018 Oberkircher Schloßberg, "Almandin" Rotweincuvee, QbA trocken: 7,20 €
Gaisbach 29, 77704 Oberkirch
+49 (0) 7802 2387
www.wein-baehr.de
Einer der besten Weinproduzenten
Herausragende Weinqualität
Sehr gute Weinqualität
Gute bis sehr gute Weinqualität
Gute Weinqualität
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