Weinregionen im Fokus

In den Weinregionen, die sich von der Elbe bis zum Bodensee erstrecken, bauen Winzer:innen auf über 100.000 Hektar mehr als 100 verschiedene Rebsorten an. 1300 Sonnenstunden pro Jahr, einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius während der Rebblüte sowie unterschiedliche Bodenstrukturen sorgen für einzigartige Aromaprofile der Weine. Wir stellen zehn Weinregionen vor. 

Weinregion Mosel/ Saar/ Ruwer

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Ausblick auf Bernkastel-Kues von den Lagen Piesporter Goldtröpfchen und Günterslay.

Es ist das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands und viele sind überzeugt, dass es auch das schönste ist. Die Weinregion Mosel/Saar und Ruwer ist schlicht spektakulär mit ihren verwunschenen Schleifen, den pittoresken Städten und steilen Hängen. Wer sich aktiv in der Region bewegen möchte, kann die Flüsse mit dem Fahrrad abfahren. Entlang der Ufer von Mosel, Saar und Ruwer gibt es durchweg gut ausgebaute Wege. Auf den Rebhängen dominiert eine Rebsorte: der Riesling. Die Auslesequalitäten und edelsüßen Spezialitäten von Mosel, Saar und Ruwer zählen zu den begehrtesten und teuersten Weinen der Welt. Kein Wunder, dass die Namen der ortsansässigen Weingüter für Weinsammler wie Musik klingen: Egon Müller, Molitor, Van Volxem, Haag, Schloss Lieser oder J.J. Prüm. Entlang der Mosel reihen sich Güter von Weltruhm aneinander wie auf einer Perlenkette. Und wo große Weine getrunken werden, sind die Meister der Spitzenküche nicht weit: Ob Clemens Rambichler vom Sonnora in Dreis, Christian Bau im Victor’s Fine Dining in Perl oder Thomas Schanz in Piesport – wer hochklassigen Genuss liebt, wird in der Weinregion Mosel glücklich.

Weinregion Franken

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Fahrradpause in der Weinregion Franken

Bei Aschaffenburg geht es los und bis Bamberg erstreckt es sich – und zwar immer dem Main entlang: die Weinregion Franken. Das vinophile und städtische Zentrum der Region ist Würzburg. Eine Stadt, die nicht nur für Genießer, sondern auch für Kunst- und Kulturfans viele Anziehungspunkte bietet. Das Mozartfest etwa ist eines der größten und renommiertesten Klassikfestivals Deutschlands. Auch außerhalb der Stadt gibt es viel zu entdecken: Kleinere Weinstädte wie Miltenberg, Iphofen oder Volkach sind mit ihren Gässchen, Giebeln und Innenhöfen eindrucksvolle und liebevoll restaurierte Zeugen des Mittelalters. Namen wie Weingut am Stein, Wirsching oder Sauer stehen für Betriebe, die das Wein-Erbe der Region in die Neuzeit gebracht haben. Die Würzburger Spitäler wie das Julius- oder Bürgerspital mit ihrer jahrhundertealten Tradition zeigen zudem, wie man Größe und Qualität verbindet: So ist das Juliusspital etwa das größte Silvanergut der Welt. Der Silvaner ist ohnehin der Star in der Region. Auf den vielfältigen Böden entwickelt er seinen würzig-frischen Charakter, eine Spannung aus Frucht und Kräutrigkeit – ein perfekter Speisenbegleiter!

Reise zum Frankenwein

Das Weinland Franken ist ein Paradies für Weinliebhaber – und die schönsten Reiseanlässe zum Frankenwein vereint Franken – Wein. Schöner.Land! Nur Angebote, die von Experten ausgezeichnet wurden, tragen dieses Gütesiegel. Wer ihren Empfehlungen folgt, entdeckt in Franken eine Weinheimat, in der Winzertradition und höchste Qualität gelebt werden: bei Winzern und Weingütern, bei Weinfesten und weinkulturellen Veranstaltungen, bei kulinarischen Höhepunkten, beim Weinwandern und vielem mehr. Das macht das Weinland Franken zum Traumziel für alle, die sich nach genussvoller Leichtigkeit sehnen.

Keine andere Rebsorte ist enger mit Franken verbunden als der Silvaner. Seit 1659, als die ersten Stecklinge in fränkischen Boden gepflanzt wurden, ist Franken Silvaner Heimat. Nirgendwo sonst fühlt er sich so wohl wie hier und kaum eine andere Rebsorte spiegelt so deutlich die Besonderheiten der fränkischen Weinbergsböden wider. Die fränkischen Winzer schenken „ihrer" Rebsorte deshalb besondere Aufmerksamkeit - und das wird mit vielen Preisen belohnt.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.franken-weinland.de

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim ist ein enger Partner von „Franken Wein.Schöner.Land!". Sie ist unter anderem zuständig für die angewandte Forschung und Ausbildung im Bereich Weinbau und Kellerwirtschaft. Und sie ist immer wieder wertvoller Ideengeber für die Reisen zum Frankenwein - wunderbar verwirklicht zum Beispiel an den Aussichtspunkten unter dem Motto terroir f - magische Orte des Frankenweins.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.lwg.bayern.de

Weinregion Rheinhessen

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Sonnenuntergang über den Weinbergen der Weinregion Rheinhessen

Als Land der tausend Hügel bezeichnen die Rheinhessen gern ihre Heimat. Das größte deutsche Anbaugebiet ist eine liebliche Landschaft mit sanften Erhebungen, die vielerorts an die Toskana erinnert und mit zahlreichen Picknickplätzen, Gasthäusern und Aussichtspunkten auf Gäste wartet. Diese Topografie macht es zum idealen Wandergebiet. Auch Fahrradtouren sind gut möglich – allerdings brauchen Sie für die Hügel schon eine gewisse Fitness, oder Sie lassen sich von einem E-Motor unterstützen.  Die Weinregion Rheinhessen ist das optimale Ziel für alle, die unverfälschte Weinkultur erleben wollen. Es gibt über 1000 Betriebe, darunter große Namen der Weinwelt wie Klaus Peter Keller und Philipp Wittmann, bis hin zu hoffnungsvollen Newcomern. Sie haben vor allem eines gemeinsam: eine aktuell beeindruckende Dynamik. In vielen Gütern hat eine junge Generation das Ruder übernommen und sorgt für Schwung in den Weinbergen und Kellern. Die rheinhessischen Youngster haben Lust auf die Zukunft, experimentieren mit biologischem Anbau und entwickeln die Stilistik weiter.

Rheinhessen, wo Weine zuhause sind

Wein so weit das Auge reicht. Mit viel Leidenschaft arbeiten die Winzer:innen aus Rheinhessen an herausragenden Weinen und einer intakten Kulturlandschaft. Das größte deutsche Weinanbaugebiet Rheinhessen liegt am Rhein zwischen Mainz, Worms und Bingen. Im warmen Klima wachsen zu 70 Prozent weiße Rebsorten unter anderem Riesling, Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder sowie der Silvaner. Bei den roten Sorten dominieren Dornfelder und Spätburgunder.

Mehr Informationen zur Weinregion Rheinhessen finden Sie unter: www.rheinhessen.de

Weinregion Pfalz

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Blick vom Kalmitwingert auf das IIbesheimer Rebenmeer

Es ist kein Zufall dass die Deutsche Weinstraße durch die Pfalz führt: Kaum ein zweites Anbaugebiet zelebriert die Wein- und Genusskultur so gekonnt. Nicht nur durch die Nähe zu ihren französischen Nachbarn pflegen die Pfälzer ein gewisses Savoir-vivre, sie integrieren auch gastronomisch viele Einflüsse der französischen Küche. In den vergangenen Jahren hat sich die Pfalz zu einer der nachhaltigsten Weinregionen hierzulande entwickelt. Die Weingüter profitieren vom trocken-sonnigen Wetter und bewirtschaften nur wenige Steillagen. Der Anteil an Biobetrieben ist hier besonders hoch. Dies liegt auch an der Pionierarbeit großer, namhafter Betriebe wie Bürklin-Wolf, Christmann oder Rebholz, die allesamt biodynamisch produzieren. Viele Wander- und Spazierwege erlauben Naturerlebnisse durchs Jahr – im Frühling etwa mit blühenden Mandelbäumen, im Herbst mit bunten Laublandschaften, die an Schachbretter erinnern. Viele Weingüter bieten in Weinstuben direkten Ausschank an. In der neuen Smartphone-App „Zum Wohl. Die Pfalz“ sind über 600 Weingüter und Straußwirtschaften gelistet – und dazu die schönsten Weinfeste der Region.

Weinregion Ahr

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Die Saffenburg oberhalb von Mayschoß ist die älteste Ruine im Ahrtal.

Noch ist nicht alles so wie zuvor. Doch ein Jahr nach der Flutkatastrophe kann das Ahrtal auf einen außergewöhnlichen Kraftakt zurückschauen: Mit Blick nach vorn stemmten die Winzer den Wiederaufbau. Viele schufen aus der Zerstörung Neues, trotz aller schmerzlichen Verluste. Andere setzten instand, was verloren war. Bis zur Flut lebte die Weinregion von Touristen und Ausflüglern. Kein Wunder: Das Ahrtal ist wunderschön, die steilen Hänge rahmen den kleinen Fluss ein und zogen mit ihren spektakulären Aussichten seit jeher Gäste an. Die Mischung aus pittoresker Kulisse und Spitzenweinen ist das große Plus: Betriebe wie Meyer-Näkel, Stodden oder Deutzerhof haben dem deutschen Spätburgunder zu weltweitem Ruhm verholfen. Die meisten Gäste haben ein Ziel vor Augen: den Rotweinwanderweg. Er bietet beeindruckende Ausblicke über Tal und Felslandschaften. Sowohl die Steillagen als auch die Strecke sind von der Flut unberührt geblieben. Einige Gastronomen konnten direkt nach der Überschwemmung wieder aufmachen wie Hans Stefan Steinheuer, Zur Alten Post. Auch andere Lokale laden längst wieder ein. Eine Übersicht der geöffneten Einkehrmöglichkeiten gibt es unter ahrtal.de/fuer-dich-da.

Weinregion Rheingau

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Burg Rheinstein mit Blick auf den Rheinsteig zwischen Lorch und Assmannshausen

Rheingau ist Weingau – und das seit 1200 Jahren. Die Karriere der kleinen Region mit den südlich ausgerichteten Lagen begann mit Karl dem Großen, der um 817 die Bepflanzung des Johannisberges mit Reben anordnete. Benediktinermönche auf dem Johannisberg und Zisterzienser im Kloster Eberbach lebten später vom Weinbau. Sie verbesserten die An- und Ausbaumethoden, erfanden den Cabinet-Wein als Qualitätsbezeichnung, entdeckten 1775 die Spätlese und setzten, neben dem Spätburgunder in Assmannshäuser Lagen, auf Riesling als Hauptrebsorte, was er bis heute geblieben ist. Schloss Johannisberg und Kloster Eberbach wurden, neben Herrensitzen, Burgen, Schlössern und Kirchen auch zu Bühnen kultureller und kulinarischer Veranstaltungen. Die Wichtigsten sind das Rheingau Musik Festival und das Rheingau Gourmet & Wein Festival im „Kronenschlösschen“. Restaurants, Gutsschänken und Straußwirtschaften bieten ein breit gefächertes kulinarisches Programm. Die Weinszene wird dominiert von mittelgroßen Familienbetrieben wie Peter Jakob Kühn, Weingut Breuer, heute geführt von Theresa Breuer, oder dem Gut von Eva Fricke, einer gebürtigen Bremerin. Weingenuss und Wandern – so lässt sich die Weinregion Rheingau aktiv erleben. Oder bequem vom Rheinschiff aus.

Weinregion Sachsen & Saale-Unstrut

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Rudelsburg bei Naumburg an der Saale

Die beiden östlichen Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut gehören zu den kleinsten Weinregionen Deutschlands. Perfekt für Urlauber: Die Wege sind kurz, die Aussichten weit und die Kultur rund um Dresden, Meißen und Freyburg außergewöhnlich schön. Spannend ist auch die Vielfalt der Winzer und Weingüter: vom historischen Schloss Proschwitz in Meißen über Charakterköpfe wie Martin Schwarz in Sachsen bis zu Spitzenbetrieben aus Saale-Unstrut wie Hey oder Pawis – alle haben sich kompromisslos auf Qualität fokussiert. Die sächsische Weinszene wird durch eine lebendige Gastronomie in der Kulturmetropole Dresden perfekt ergänzt. Für Weinfans besonders interessant sind in der Stadt die renommierte WeinKulturBar von Sommelier Silvio Nitzsche sowie die ebenfalls hochklassige Weinzentrale von Jens Pietzonka. Entlang der beiden Flüsse Saale und Unstrut (westlich von Leipzig) liegen die Weinhänge des gleichnamigen zweiten östlichen Anbaugebiets. Hier werden Natur- und Aktivurlauber glücklich, etwa mit dem Kanu oder dem Fahrrad.

Weinregion Baden

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Weinberge von Schloss Staufenberg in Ortenau

Der Kaiserstuhl, nordwestlich von Freiburg, zählt zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Das kleine vulkanische Gebirge liegt im Regenschatten der Vogesen – das bedeutet: Die Wolken regnen sich bereits in Frankreich ab, und das sorgt für Trockenheit auf den Höhenlagen. Die Weine profitieren von diesem Umstand, insbesondere die Burgunder. Sie entwickeln hier eine unvergleichliche Kraft und Eleganz. Weingüter wie Dr. Heger, Bernhard Huber, Franz Keller oder Salwey haben längst Standards gesetzt. Auch Besucher lieben die Mischung aus Weinkultur, Aussichten und ausgezeichneter Küche. Viele Lokale sind merklich frankophil, Frankreich ist ja nur einen Sprung entfernt. Der Kaiserstuhl erhebt sich wie auf kleinen Plateaus über der Rheinebene. Ein verwunschenes Land mit Freiburg als studentischem Mittelpunkt: Hier hat sich eine lebendige Genießerszene etabliert mit modernen Weinbars wie der Trotte Weinbar, jungen Küchenkonzepten wie dem Kuro Mori von Steffen Disch. Und wer Fine Dining auf Gourmetniveau sucht, wird bei Martin Fauster in der jüngst eröffneten Wolfshöhle glücklich.

Besuch der Sektkellerei Geldermann in der Weinregion Baden

Die Geschichte des Sekthauses Geldermann geht auf das Jahr 1838 zurück, seit 1925 ist das idyllische Breisach Zentrum feiner Perlen: Knapp drei Millionen Flaschen lagern in uralten Kellern unter dem Münster, beim Gang durch die mystischen Gänge kommen Sie auch an den historischen Rüttelpulten vorbei, in die traditionell die Flaschen am Ende des Gärungsprozesses kopfüber gesteckt werden. Tradition und Qualität – darauf liegt der Fokus bei Geldermann. Seit mehr als 30 Jahren wacht Chef-Kellermeister Marc Gauchey über die Erzeugnisse und entwickelt immer wieder neue Glanzlichter. Frisch auf den Markt ist die „Crémant Baden“-Linie, als Brut in Weiß und Rosé. Ein echtes Heimatprodukt, stammen die hochwertigen Trauben für die Cuvées doch vom Partner-Weingut Markgraf von Baden. Flaschengärung und mindestens neun Monate Reifung auf der Hefe bürgen für feinen Genuss. Tägliche Führungen (mit Anmeldung) vermitteln Wissenswertes über die Schaumweine. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.geldermann.de

Weinregion Württemberg

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Grabkapelle Rotenberg

Es gibt nicht viele Anbaugebiete, in denen der Anbau von Rotwein so dominiert wie in Württemberg – Lemberger und Trollinger sind hier die Platzhirsche. Der Trollinger als unkomplizierter, leichter Vesperwein; der Lemberger als ernster, tiefgründiger Roter mit Reifepotenzial. Stilistisch hat sich viel getan. Spitzenbetriebe wie Jürgen Ellwanger präsentieren Lemberger, die zu den besten Rotweinen Deutschlands gehören, junge Talente wie Moritz Haidle haben einen eigenständigen modernen Schwaben-Stil geschaffen, und auch Biopioniere wie Jochen Beurer machen Furore. Diese Dynamik spiegelt sich besonders in und um Stuttgart wider, die Nähe von City-Life und Weinregion (Remstal) ist unschlagbar: hier die Landeshauptstadt mit Kultur, Gourmetrestaurants und besten Hotels, ums Eck ambitionierte Weingüter und gepflegte Landgasthöfe. Und wo sonst kann man, wie hier, mit der Straßenbahn auf ein Viertele zum Winzer fahren?! Kernen-Stetten ist ein besonders attraktives Ziel und Heimat mehrerer Topwinzer (Aldinger, Schnaitmann, Heid). Gerade hier können Sie erleben, wie einzigartig auch der Rieslingstil in Württemberg ist. Unbedingt probieren! 

Weinregion Wachau

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Dürnstein mit Donau und Felsvordergrund

Wer die Weinregion Wachau erwandert, spürt, dass er sich in einer Kulturlandschaft befindet. Zwischen Donau, Wäldern und Felsen haben die Menschen hier, in Niederösterreich, markante Steinterrassen angelegt, wo die berühmten Grünen Veltliner und Rieslinge wachsen. Nur 30 Kilometer lang ist die Weinregion zwischen Melk und Krems – und zählt zu den berühmtesten Regionen Europas, seit dem Jahr 2000 klassifiziert als Unesco-Welterbe! Ihre Reize spielt sie das ganze Jahr über aus: ob zur Marillenblüte im Frühling oder zur Weinlese, wenn die Landschaft einem schottischen Tweedmuster gleicht. Der Wein ist der große Trumpf: Viele Winzerfamilien führen ihren Betrieb bereits seit mehreren Generationen, die Flaschen berühmter Güter (etwa Hirtzberger, Knoll, F.X. Pichler) sind in besten Restaurants zwischen New York und Hongkong gelistet. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Gebiete wie der Spitzer Graben oder das rechte Donauufer, die früher als zu kühl galten, werden nun von jungen Winzern kultiviert. Hervorragend essen können Sie hier auch: Liebevoll wird die österreichische Tradition samt bester lokaler Produkte gepflegt – mit dem Anspruch, auch international mitzuhalten. Marillenknödel sind natürlich ein Muss, schließlich haben sie den kulinarischen Ruf der Wachau begründet.

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