Italien bekennt Farbe

Wir nehmen Dolce Vita hier mal wörtlich: Zu Espresso oder Cappuccino gönnen wir uns fruchtige Tarte, sahnig gefüllte Cannoli, Cassata oder toskanisches Panforte

Die Italiener mögen es morgens gerne süß

Ein Hörnchen, ein Cornetto, gern mit Konfitüre oder Creme gefüllt, ist zum kleinen starken Espresso der richtige Start in den Tag. Mehr braucht es erst mal nicht. Touristen sehen sich im Hotel oft einer großen Auswahl von Kuchen und kleinen süßen Teilchen gegenüber. Oft finden sie nur in der äußersten Ecke etwas Käse oder Wurst. Denn zum Frühstück etwa Salziges zu servieren, ist ein Zugeständnis der Italiener an die Essgewohnheiten ausländischer Gäste.

 

Am Nachmittag

Nachmittags sind die feinen Konditoreien ein Anlaufpunkt. Die Vitrinen sind voll mit Törtchen und Keksen, die man sich mit auf die Café-Terrasse zum ausgiebigen Erzählen nimmt. Jede Region hat ihre typischen Gebäcke. Im Piemont ist die Haselnuss unerlässlich, in der Toskana die weichen Mandelkekse Ricciarelli, auf Sizilien sind die gefüllten Cannoli beliebt.

 

Zur Weihnachtszeit

 

In der Weihnachtszeit steht das Panettone im Vordergrund, während zu Ostern die Colomba, ein großer Kuchen in Form einer Taube, die Auslagen beherrscht. Das fluffige Hefegebäck ähnelt dem Panettone. Die Colomba ist mit Mandeln und Hagelzucker verziert, der Teig wird zuweilen mit Zitrone oder Orangenwasser aromatisiert.

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