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Genfer See: Region mit Wow-Stimmung

Die Schweizer Region Waadt und der Kanton Genf werden gemeinsam von MERIAN und DER FEINSCHMECKER ausgezeichnet: als Genussregion. Streifzug durch eine Gegend, die mit ihrer besonderen Lage zwischen See und Bergen in vielerlei Hinsicht ein echter Genuss ist.

Die Lage zwischen den Bergen und dem Genfersee, die macht so eine richtige Wow-Stimmung“, erzählt Aurélia Joly. Gemeinsam mit ihrem Mann Jacques und mit den beiden Kindern Alexia und Jérôme betreibt sie ein kleines Weingut im Lavaux am östlichen Ende des Genfer Sees, das Cave Joly. Man könnte auch sagen: Die Jolys arbeiten daran mit, die Wow-Stimmung dieser Region noch zu intensivieren. Denn diese Lage ist nicht nur für die Augen ein Genuss, sondern ebenso für den Gaumen. 

Als Genussregion haben die beiden Premium-Magazine MERIAN und DER FEINSCHMECKER gerade den Kanton Genf und die angrenzende Region Waadt ausgezeichnet. Denn beide eint nicht nur die Lage entlang der gesamten Nord- und Teilen der Südseite des Genfer Sees – mit knapp 600000 Quadratkilometern immerhin der zweitgrößte See Mitteleuropas.

Genfer See: einzigartige Kulinarik

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Weinberge in Lavaux

Gemeinsam bieten Genf und die Region Waadt auch ein einzigartiges kulinarisches Angebot, zu dem hier neben der Spitzenküche ganz besonders auch die Spezialitäten zählen. Sie bereichern die gehobene Gastronomie ebenso wie die einfache Brasserien in Genf, Lausanne, Montreux. Und für diesen Genuss, eben diesen Wow-Geschmack, geben die Produzenten der Region alles, das wird im Gespräch mit Aurélia Joly schnell klar.

Ein gutes Dutzend verschiedener Rebsorten stehen auf den Weinterrassen der Jolys – steile Terrassen sind das, wie überall im Lavaux ist die Pflege der Reben und die Ernte hier Handarbeit. Die traditionelle Rotweinsorte der Region, den Plant Robert, bauen die Jolys ebenso an wie den hier sehr verbreiteten Chasselas. „Ein spritziger, frischer Weißwein mit einer leicht mineralischen Note“, schwärmt Aurélia Joly. Neben dem Wein bietet sie den Gästen ihrer Cave Joly regelmäßig auch tables d’hôtes an, bei denen sie bis zu 20 Gäste bewirtet: mit Produkten aus der nächsten Umgebung, mit ihren Weinen und mit Gerichten, die sie aus ihren Weinen heraus konzipiert hat. Eine Suppe, eine Sauce und eine Tarte hat sie bislang mit ihrem Chasselas entwickelt; wer will, bekommt die Zutaten als Set auch mit nach Hause.

Regionalität in Lausanne

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Sonnenuntergang am Genfersee in Lausanne

Nur wenige Kilometer am See entlang Richtung Osten, in Lausanne, arbeitet auch Renaud Meichtry in seiner Brasserie de Montbenon vor allem mit Zutaten aus der Region Waadt; „zu über 90 Prozent“, sagt er. Das Konzept sei für ihn und die anderen drei Gründer der Brasserie sofort klar gewesen, als sie 2014 den einmaligen Belle-Époque-Raum übernehmen konnten – ein Saal im prächtigen Casino von Montbenon. Drinnen, unter den acht Meter hohen Decken oder draußen, auf der Südterrasse mit Blick auf den See und die Berge, tischen Renaud Meichtry und sein Team traditionelle Gerichte der Genussregion auf. „Hier werden so tolle Brot- und Fleischwaren, Weine und Käse produziert, wir können aus dem Vollen schöpfen“, erklärt Meichtry den Erfolg seiner Brasserie-Küche. Sein Chefkoch sei von den Produkten der Region geradezu besessen: „Er besucht die Produzenten immer vor Ort, lässt sich zeigen, wie ihre Produkte entstehen. Und genau diesen lokalen Bezug schätzen unsere Gäste sehr.“

Sternegenuss am Genfer See

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Genf in der Schweiz

Auch Philippe Chevrier betont immer wieder, dass für ihn beim Kochen die Produkte im Vordergrund stehen. Heute prägt er mit seinen insgesamt sechs Restaurants in Genf entscheidend die Gastronomie-Szene; sein Restaurant Domaine de Châteauvieux, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen, ist längst eine Institution. Schon mit sieben habe er gewusst, dass er einmal Koch werden wolle, mit 14 begann er seine Karriere ganz klassisch als Tellerwäscher in einem der großen Hotels der Stadt. Zwar zog es ihn danach raus in die Welt, vor allem in die gehobenen Küchen Frankreichs, aber schon 1986, mit Mitte 20, kehrte er zurück in seine Heimatstadt Genf, arbeitete als Koch in der Domaine de Châteauvieux und übernahm das Landgut in den Genfer Weinbergen nur drei Jahre später. Kein Wunder für einen, der nur die hochwertigsten Zutaten in seinen Küchen duldet. Hier ist er direkt von ihnen umgeben.

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