Chef:in Awards 2026: Diese Frauen wurden ausgezeichnet

Chef:in Awards 2026: Eine Bühne für Exzellenz

Premiere für die Chef:in Awards: Erstmals werden in Deutschland ausschließlich Frauen aus der Gastronomie ausgezeichnet. Wir zeigen die Preisträgerinnen aus Küche, Patisserie, Service, Wein, Bar und Unternehmertum.
Datum15.09.2026

Mit den Chef:in Awards werden in Deutschland erstmals ausschließlich Frauen aus der Gastronomie ausgezeichnet – von der Küche über Patisserie und Service bis hin zu Wein, Bar und Unternehmertum. Hinter dem Preis steht Chef:in, die von Foodjournalistin Denise Snieguolė Wachter gegründete Plattform für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Gastronomie. Die Jury für die Auszeichnungen wurde von Foodjournalistin Anja Wasserbäch (Stuttgarter Zeitung) geleitet. Schirmherrin der Awards ist Spitzenköchin Cornelia Poletto.

Köchinnen des Jahres: Sarah Hallmann & Julia Leitner

Julia Leitner bei ihrer Dankesrede, im Hintergrund CHEF:IN Schirmherrin Cornelia Poletto. Sarah Hallmann konnte zur Preisverleihung leider nicht vor Ort sein.

Sarah Hallmann, Hallmann & Klee, Berlin 
Sarah Hallmann steht für eine Küche, die klar, präzise und trotzdem voller Tiefe ist. Im „Hallmann & Klee“ verzichtet sie auf Effekthascherei und konzentriert sich lieber auf intensive Aromen, gute Produkte und eine Atmosphäre, in der sich Gäste wie Team gleichermaßen wohlfühlen.

Julia A. Leitner, CODA, Berlin
Im Berliner „CODA“ bewegt sich Julia A. Leitner an einer der spannendsten Schnittstellen der Spitzengastronomie: zwischen Küche und Patisserie. Gemeinsam mit dem Team zeigt sie, dass Dessertküche weit mehr sein kann als der süße Abschluss eines Menüs – eigenständig, komplex und kompromisslos gedacht.

Patissièren des Jahres: Larissa Metz & Emma Betti

Patissières des Jahres Emma Betti (l.) und Larissa Metz (r.) mit Sabine Eyler von Rosenthal, Sponsorin der Auszeichnung.

Larissa Metz, Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach 
Larissa Metz arbeitet dort, wo Patisserie auf höchste Präzision trifft: im „Vendôme“. Ihre Desserts stehen für handwerkliche Souveränität, feine Balance und den Anspruch, auch den letzten Gang eines Menüs mit derselben Spannung zu erzählen wie den ersten.

Emma Betti, Tantris Maison Culinaire, München
Emma Betti denkt bei der Patisserie eher wie eine Köchin als wie eine klassische Konditorin. Nach Stationen in Hongkong, Menton, Courchevel und Kyoto setzt sie im „Tantris“ auf Reduktion, wenig Zucker, klare Aromen und Desserts, die vertraut wirken und dennoch überraschen.

Gastgeberin des Jahres: Ilona Scholl

Ilona Scholl, Tulus Lotrek, Berlin
Ilona Scholl ist Gastgeberin aus Überzeugung – und macht daraus keine große Inszenierung. Im „Tulus Lotrek“ begegnet sie ihren Gästen auf Augenhöhe, mit Humor, Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür dafür, wie viel Nähe oder Zurückhaltung gerade richtig ist.

Sommelière des Jahres: Nancy Grossmann

Nancy Grossmann, Grill Royal, Berlin

Nancy Grossmann, Grill Royal, Berlin
Nancy Großmann gehört seit Jahren zu den profiliertesten Sommelières Deutschlands. Nach ihrer Zeit im „Rutz“ bringt sie heute im „Grill Royal“ enormes Wissen, Erfahrung und vor allem ein Gespür dafür mit, welcher Wein im richtigen Moment für eine echte Überraschung sorgt.

Barkeeperin des Jahres: Maria Gorbatschova

Maria Gorbatschova, Green Door Bar, Berlin
Hinter dem Tresen verbindet Maria Gorbatschova Handwerk mit Neugier und einem ausgeprägten Sinn für Aromen. In der legendären „Green Door Bar“ entstehen unter ihrer Leitung Drinks, die klassisches Barwissen mit frischen, saisonalen Ideen vereinen – unangestrengt und doch höchst präzise.

Unternehmerin des Jahres: Kristin Hendricks-Fuchs

Kristin Hendricks-Fuchs, Romantik Hotel Spielweg, Münstertal
Kristin Hendricks-Fuchs führt den traditionsreichen „Spielweg“ gemeinsam mit ihrer Schwester Viktoria Fuchs in die nächste Generation. Ihre Vorstellung von Gastlichkeit verbindet Leinentischwäsche und Silberbesteck mit modernem Service auf Augenhöhe – und mit dem Anspruch, dass auch das Team ein gutes Leben neben der Arbeit haben kann.

Internationale Köchin des Jahres: Ana Roš

Ana Roš, Hiša Franko, Slowenien
Ana Roš hat die slowenische Küche auf die internationale Bühne gebracht. Im „Hiša Franko“ übersetzt die Autodidaktin Landschaft, Jahreszeiten und persönliche Erinnerungen in eine eigenständige Küche, die ebenso kompromisslos wie emotional ist.