Citytrip Rotterdam: Die besten Hotels, Restaurants und Museen

Rotterdam erleben
Hotels in Rotterdam

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Einst private Residenz von 1867 unweit des Museumsparks, beherbergt die schneeweiße Villa heute ein DesignBoutiquehotel. Mitinhaber und Betreiber Angel Cheung-Kwok und Manfung Cheung haben dafür gesorgt, dass alle Details des Interieurs zueinander passen. Zu hohen Decken und ornamentalen Elementen wählten sie eine puristische Ausstattung im japanisch-skandinavischen Stil in hellen Farben. Die lichtdurchfluteten Zimmer sind ausgestattet mit CocoMat-Betten. Ein Café und ein Concept Store gehören zum Ensemble.
Haven Hotel
Das Hotel, zentral am Leuvehaven nahe der Erasmusbrücke gelegen, wurde 2024 umfassend renoviert. Bodentiefe Fenster erlauben im überwiegenden Teil der Zimmer Blick auf den betriebsamen Hafen – auch von der Eingangshalle mit einem Café sowie, eine Etage tiefer, aus dem Restaurant „Calan“ dessen Küche von Einflüssen aus Marokko, Surinam, Indonesien und der niederländischen Karibik geprägt ist. Die Gäste haben Zugang zum verglasten Pool unterm Dach des verbundenen Hotels Double Tree.
https://www.hilton.com/de/hotels/rtmccqq-haven-hotel-rotterdam/
Supernova
Das Haus mit nachhaltigem Fokus versteht sich als geselliger Treffpunkt von Travellern, Working Nomads und Einheimischen. In der ehemaligen Post von 1909 gibt es 38 sehr unterschiedliche Zimmer. Dominierend sind kräftige Farben. Manche haben Zugang zum Garten oder eine Loggia. Allen gleich sind behagliche Betten sowie ein Fernseher zum Downloaden eigener Inhalte. Lounge, Bücherei und Bar sowie das Restaurant „Xin“ komplettieren das Angebot.
Restaurants in Rotterdam

Little V
Das V steht für Vietnam. Zahlreiche asiatische Kunstobjekte sind in den dunkel gehaltenen Räumlichkeiten raffiniert ins Licht gesetzt. Wer mit den kräuter- und gewürzreichen Landesspeisen vertraut ist, schmeckt bei jedem Bissen Authentizität. Etwa bei Bún Heo, einem Teller mit Reisnudeln, Springrolls, eingelegtem Gemüse und knusprig gegrilltem Schweinebauch. Oder bei Bánh Xéo: Pfannkuchen, der Teig mit Kokosmilch aufgeschlagen, in die jeder selbst Sojasprossen, Garnelen, Streifen von gegrilltem Fleisch, Salatblätter und Kräuter einrollt und in hausgemachte Fischsauce stippt.
Parkheuvel
Das „Parkhügel“ im Het Park ist im ArtNouveau-Stil gestaltet, durch die bodentiefe Fenster sieht man auch die Maas. Obwohl seit Jahren hochdekoriert, gehört es fast zu den Insidertipps, weil Chefkoch Eric van Loo nicht viel Gewese um seine geniale Kochkunst gemacht hat. Seit 2009 ist Sohn Juliën rechte Hand und Küchenchef. Er brachte nach einem Aufenthalt in Australien frischen Wind in die französische Küche des Vaters. Das zeigt sich in neuen Techniken sowie in modernen Aromen, Konsistenzen und der Präsentation: etwa bei der mit Burrata, Pesto und Qinoa-Mix gefüllten „Joyn Tomato“ in einer Vinaigrette aus Tomatensamen und Basilikum. Vater und Sohn verbindet die Leidenschaft für Saucen, die leicht, aber umami-intensiv sind.
Tres
Im historischen Lagerhaus Entrepot am Hafenbecken beginnt der Abend etwa mit einem Mini-Pancake, auf dem sich Foie gras von Fischl eber und Filet von Hamachi schichten. Dann geht’s in den Keller, ins Reich von Chefkoch Michael van der Kroft und Gastgeberin Emy Koster: ein spartanisches, modernes AlchemistenKabinett. 12 Gäste finden am Tresen Platz, 18 Gänge umfasst das Menü, jeder küchentechnisch so aufwendig wie gewagt. Basis sind Lebensmittel aus dem Umkreis von 30 Kilometern, das gilt auch für die Zitrusfrucht Buddhas Hand, die über Tortellini aus Tintenfisch gehobelt wird, die mit Walnüssen und Sojasprossen gefüllt sind. Der „Oliebol“, ursprünglich ein süßer Krapfen, hat hier Artischocke als Inhalt sowie Lardo und Spargelspitzen on top.
https://www.tresrotterdam.com/
Xīn
Alexander Wong, Mitgründer des malayisch-chinesischen Restaurants „Ox“ in Rotterdam, entführt mit seiner Küche ins neue China. Sein Signature Dish ist Ceviche: die Basis peruanisch, doch anstatt in Zitrusfruchtsaft mariniert Wong die rohe Gelbschwanzmakrele mit chinesischem Essig. Dazu kommt fermentierter Rettich und Puffreis, Schnittlauch und Koriander sowie knallig grünes Olivenblatt-Öl.
Erlebnisse in Rotterdam

Depot
Das spektakuläre Bauwerk beherbergt die 150 000 Werke umfassende Sammlung des Museums Boijmans Van Beuningen, das zurzeit renoviert wird. Die Kollektion verteilt sich über sechs Stockwerke.
Fenix (Museum of Migration)
Der silberne Riesenkringel auf dem Dach des Museums heißt offiziell Tornado und steht für Bewegung und Aufbruch. Geschaffen hat ihn Ma Yangsong vom Architektenbüro MAD. Von der einst größten Verladehalle der Welt bestiegen Millionen Migranten die Schiffe ins neue Leben – Migration einst und jetzt, anschaulich und berührend.
Nederlands Fotomuseum
Früher wurden im Pakhuis Santos Kaffeebohnen gelagert, jetzt befindet sich hier eine der größten fotografischen Sammlungen der Welt. Vom lichterfülltem Atrium über moderne Etagen geht’s vom Fotobuch übers Dia bis zur Digitalisierung.

