Citytrip Salzburg: Hotels, Restaurants und besondere Erlebnisse

Citytrip Salzburg
Hotels in Salzburg

Goldener Hirsch
Die Hotellegende blickt auf eine lange Geschichte zurück, schon 1564 wird sie als Gasthof erwähnt. Ab den 1950er-Jahren wurde sie zum Society-Treff; Herbert von Karajan hatte seinen Stammplatz an Tisch 4. Heute ist das verwinkelte Haus mustergültig renoviert, auch die holzgetäfelten Zimmer atmen mit vielen Antiquitäten Geschichte, bieten aber zeitgemäßen Komfort. Zur Festspielzeit trifft sich bis heute „tout Salzburg“ im neu benannten Gasthof „Herzl“ (reservieren!). Es gibt Kalbsrahmgulasch mit Sauerrahmspätzle und Salzburger Nockerln!
www.marriott.com
Hotel Schloss Mönchstein
Einzigartige Lage hoch auf dem Mönchsberg, umgeben vom Schlosspark, mit Blick auf die malerische Altstadt. Auch das architektonisch reizvolle Schlösschen mitten im Grünen ist eine Schau; man hat die Wahl zwischen historischen (Turmzimmer!) und modernen Zimmern, alle auf dem neuesten Stand und mit viel Komfort. Schöner Spa und Außenpool. Anziehungspunkt auch für externe Gäste ist das Fine-Dining-Restaurant „The Glass Garden“ mit Panoramablick. Der junge Küchenchef Simon Wagner hat sich rasch einen Namen gemacht mit engagierten Kreationen, die zwischen der Region und der weiten Welt pendeln.
Hotel Vier Jahreszeiten
Mitten in der Stadt und doch ein Rückzugsort: Das sympathische Boutiquehotel verbindet nach umfassender Sanierung historische Substanz mit zeitgemäßem Design. Die Zimmer reichen vom kompakten „Stadtnest“ für Alleinreisende bis zur großzügigen Suite, gestaltet in gedeckten Blau- und Grüntönen. Herzstück des denkmalgeschützten Hauses ist die stilvolle Lobby, angrenzend wird das Frühstück à la carte mit regionalen Produkten serviert. Die Lage nahe zu Schloss Mirabell, Altstadt und Bahnhof ist ideal für Touristen.
Restaurants in Salzburg

Gasthof Goldgasse
Ein gemütlicher Gasthof (seit 1874), versteckt in einem der engsten Gässchen der Altstadt, nur ein paar Schritte vom Domplatz. Hinter der Fassade des 1392 erstmals erwähnten Hauses setzt man im Einkauf ganz auf heimische Erzeuger, die Speisekarte liest sich wie ein Who’s who des Schrannenmarkts. Als Inspiration der Küche dient auch ein historisches Kochbuch aus der Barockzeit, das in einer Vitrine ausgestellt ist. Klassiker des Hauses sind das in der Kupferpfanne servierte, 24 Stunden marinierte Almtaler Backhendl mit Erdäpfelsalat und Preiselbeeren (Foto) oder knuspriger Rehstrudel mit Trüffeltascherl, Sauerkirschen und Schwarzwurzeln.
Merkel & Merkel
Eine noch neue Adresse mit bekannten Akteuren: Die beiden Köche Ramona und Alexander Merkel zogen Anfang des Jahres mit ihrem Restaurant vom Gwandhaus in die Riederburg um. Am neuen Ort mit den schönen holzgetäfelten Stuben und dem Gastgarten unter alten Kastanien kann sich das Paar, das zu zweit in der Küche steht, entfalten. Vom inspirierten Fine-Dining-Menü, das mit gebeiztem Seesaibling im Reigen von Sauerrahmmousse, Gurke, Dill und dem eigenen Kaviar köstlich startet, bis zu perfekt souffliertem Wiener Schnitzel und Tafelspitz à la carte ist alles möglich. Sehr gute Patisserie, engagierter Service; die Weinkarte umfasst 180 Positionen.
Schrei
Sie starteten als Pop-up, heute führen sie die angesagteste Fine-Dining-Adresse der Stadt: Daniel Reifecker und Jakob Schmid haben am Stadtrand ihr endgültiges Zuhause gefunden, mit schönem Gastgarten. Hier servieren sie ein Menü, das möglichst regional gedacht ist, aber ohne dogmatische Einschränkungen auskommt: Auster wird mit mariniertem Rettich und süffiger Hollandaise gepaart, zum Rücken vom Atter-Ochs, auf Holzkohle gegrillt, bringt mexikanische Mole, Reifeckers Lieblingssauce, Schärfekick und Umami. Jakob Schmid hält spannende Weinempfehlungen parat. Ach ja: Der Name „Schrei“ ist eine Kombi der beiden Nachnamen.
Senns.Bar & Food Lounge
Andreas Senns hochdekoriertes Restaurant im eindrucksvollen Ambiente des Gusswerks kann man auch ganz locker erleben: In der Bar, ebenso wie das Restaurant vom Industriedesign der ehemaligen Glockengießerei geprägt, lässt der Chef Auszüge des Menüs à la carte servieren. Wer mag, kommt nur auf einen Cocktail und drei delikat gefüllte Bao Buns (sehr gut: Mangalitza mit MisoMayo). Man kann aber auch bis zu vier Gänge genießen, allen voran als Hausklassiker behutsam gegarten Schwarzen Seehecht, etwa mit Gurke, grünem Apfel und Hefeschaum. Fine Dining entspannt!
Erlebnisse in Salzburg

Baltram – Feine Patisserie
Der Weg in den Stadtteil Mülln (vom Zentrum zu Fuß erreichbar) lohnt sich: Gerald Baltram war Top-Patissier in der Spitzengastronomie (u.a. „Landhaus Bacher“), und das sieht und schmeckt man: knusprigste Croissants, handgemachte Pralinen, vor allem aber herausragende Patisserie. Baltrams Macarons sind Mehlspeisen gewidmet, von „Wiener Sacher“ bis „Salzburger Nockerl“.
Museum der Moderne
Hoch über den Dächern der Stadt thront das Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg. Ein klarer, moderner Bau aus hellem Stein, spektakulär an den Fels angelehnt. Große Glasflächen öffnen den Blick auf Altstadt und Alpen. Diesen Sommer sorgt die Werkschau „Baselitz jetzt“ für Aufsehen: Der vor Kurzem verstorbene Wahl-Salzburger Georg Baselitz zeigt noch bis 18. Oktober sein radikal persönliches Spätwerk – kraftvoll, großformatig und, typisch für ihn, auf dem Kopf stehend. Per Mönchsberg-Aufzug oder zu Fuß erreichbar.
Schrannenmarkt
Der Markt ist gelebter Alltag: Bauern aus dem Umland verkaufen, was Saison hat, Stammkunden kennen „ihre“ Standler seit Jahren. Wer früh kommt, findet die beste Auswahl. Tipps: Bergkäse aus dem Tennengau, Bauernspeck, Holzofenbrot.
Salzburger Festspiele
Das wichtigste Klassikfestival der Welt. 2026: 17. Juli-30. August. Oper, Schauspiel, Konzerte auf höchstem Niveau.
Karten: www.salzburgerfestspiele.at

