Radieschen-Brunnenkresse-Salat
Knackige Radieschen, frische Brunnenkresse und würziges Wafu-Dressing: Dieser japanische Salat aus dem Kochbuch "Izakaya" von Tim Anderson vereint Umami, Frische und feine Schärfe. Getoppt mit knusprigen Shirasu bringt er authentisch japanischen Geschmack auf den Teller.

©
Laura Edwards
Zutaten
2-4Wafu-Dressing
¼
einer kleinen Zwiebel oder 2 Schalotten
2 cm
Ingwerwurzel, geschält
100 ml
Sojasauce
100 ml
Mirin
100 ml
Reisessig
1 EL
Sesamöl
1 EL
Sesamsamen, geröstet
Alternatives Dressing
2 EL
Essig
2 EL
Sojasauce
2 EL
Zucker
1 TL
Zitronensaft
¼ TL
Dashi-Pulver oder MNG-Gewürz (Mononatriumglutamat)
Salat
1 EL
Öl, je nach Geschmack
15 g
Shirasu (gesalzene halb getrocknete Baby-Sardellen); knackig geröstete Zwiebeln sind eine gute Alternative
250 g
Radieschen (eigentlich wäre Wassermelonen-Rettich, also roter Rettich mit grüner Schale, ideal)
50 - 60 g
Brunnenkresse, Spitzkohl oder anderes knackiges grünes Blattgemüse
5 -6 EL
Wafu-Dressing (s.o.)
¼ Blatt
Nori-Algen
Zubereitung
Schwierigkeitsgrad:
leicht
2-4
1
Für das Wafu-Dressing
Zwiebel und Ingwer klein
hacken. Mit den anderen
Zutaten verrühren. Am besten
1–2 Stunden ziehen lassen,
damit sich die Aromen verbinden. Ersatzweise alles in die
Küchenmaschine geben und
pürieren. Die Sauce hält sich
in Schraubgläser gefüllt im
Kühlschrank bis zu 1 Monat.
2
Für das alternative Dressing
alle Zutaten mischen.
3
Öl in eine Pfanne geben und
Shirasu bzw. Baby-Anchovis
5 Minuten bei mittlerer Hitze
unter Rühren anbraten, bis sie
goldbraun sind.
4
Fische auf Küchenpapier
ausbreiten, um überschüssiges
Öl aufzusaugen.
5
Radieschen reiben oder in
Stifte schneiden und über
die Brunnenkresse geben.
6
Das Wafu-Dressing oder
alternative Dressing darübergießen. Mit fein geschnittenen
Nori-Algen garnieren. Mit
dem knusprigen Fisch toppen.
Tipp: Dieses Rezept erfordert Shirasu, gesalzene getrocknete Babyfische. Die sind schwer erhältlich, besonders die japanischen. Ihr koreanisches Äquivalent wird jedoch oft in den Tiefkühlkost-Abteilungen fast aller Asia-Märkte unter dem Label „Baby-Anchovis“ angeboten. Aber auch mit knusprig frittierten Zwiebeln als Ersatz wird der Salat köstlich

Tim Anderson hat bereits in mehreren Kochbüchern Rezepte für die asiatische Küche vereinfacht aufbereitet. Dabei verzichtet er auf spezielles Kochgerät und Zutaten. Hier stellt er 100 Gerichte der japanischen Izakayas, einer Mischung aus Kneipe, Bar und Imbiss, vor. 240 S., Südwest Verlag, € 32
Das könnte Ihnen auch gefallen

