Rezept Radieschen-Brunnenkresse-Salat| Izakaya Kochbuch

Radieschen-Brunnenkresse-Salat

Knackige Radieschen, frische Brunnenkresse und würziges Wafu-Dressing: Dieser japanische Salat aus dem Kochbuch "Izakaya" von Tim Anderson vereint Umami, Frische und feine Schärfe. Getoppt mit knusprigen Shirasu bringt er authentisch japanischen Geschmack auf den Teller.

Zutaten

2-4

Wafu-Dressing

¼
einer kleinen Zwiebel oder 2 Schalotten
2 cm
Ingwerwurzel, geschält
100 ml
Sojasauce
100 ml
Mirin
100 ml
Reisessig
1 EL
Sesamöl
1 EL
Sesamsamen, geröstet

Alternatives Dressing

2 EL
Essig
2 EL
Sojasauce
2 EL
Zucker
1 TL
Zitronensaft
¼ TL
Dashi-Pulver oder MNG-Gewürz (Mononatriumglutamat)

Salat

1 EL
Öl, je nach Geschmack
15 g
Shirasu (gesalzene halb getrocknete Baby-Sardellen); knackig geröstete Zwiebeln sind eine gute Alternative
250 g
Radieschen (eigentlich wäre Wassermelonen-Rettich, also roter Rettich mit grüner Schale, ideal)
50 - 60 g
Brunnenkresse, Spitzkohl oder anderes knackiges grünes Blattgemüse
5 -6 EL
Wafu-Dressing (s.o.)
¼ Blatt
Nori-Algen

Zubereitung

Schwierigkeitsgrad: leicht
2-4
1 Für das Wafu-Dressing Zwiebel und Ingwer klein hacken. Mit den anderen Zutaten verrühren. Am besten 1–2 Stunden ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Ersatzweise alles in die Küchenmaschine geben und pürieren. Die Sauce hält sich in Schraubgläser gefüllt im Kühlschrank bis zu 1 Monat.
2 Für das alternative Dressing alle Zutaten mischen.
3 Öl in eine Pfanne geben und Shirasu bzw. Baby-Anchovis 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren anbraten, bis sie goldbraun sind.
4 Fische auf Küchenpapier ausbreiten, um überschüssiges Öl aufzusaugen.
5 Radieschen reiben oder in Stifte schneiden und über die Brunnenkresse geben.
6 Das Wafu-Dressing oder alternative Dressing darübergießen. Mit fein geschnittenen Nori-Algen garnieren. Mit dem knusprigen Fisch toppen.

Tipp: Dieses Rezept erfordert Shirasu, gesalzene getrocknete Babyfische. Die sind schwer erhältlich, besonders die japanischen. Ihr koreanisches Äquivalent wird jedoch oft in den Tiefkühlkost-Abteilungen fast aller Asia-Märkte unter dem Label „Baby-Anchovis“ angeboten. Aber auch mit knusprig frittierten Zwiebeln als Ersatz wird der Salat köstlich

Tim Anderson hat bereits in mehreren Kochbüchern Rezepte für die asiatische Küche vereinfacht aufbereitet. Dabei verzichtet er auf spezielles Kochgerät und Zutaten. Hier stellt er 100 Gerichte der japanischen Izakayas, einer Mischung aus Kneipe, Bar und Imbiss, vor. 240 S., Südwest Verlag, € 32

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