One Pot Fish Curry

one-pot-fish-curry

Allgemeines

SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT

ZUBEREITUNGSZEIT 35 MINUTEN

Zutaten

Roti (Fladenbrot)

  • 75 g Vollmilchjoghurt
  • 2-3 EL Speiseöl
  • 7 g Salz
  • 250 g Mehl (Typ 405/550)
  • 5 g Backpulver
  • ggf. 1 TL Fenchelsaat

Fish Curry

  • 150 g Kirschtomaten an der Rispe
  • 50 g Schalotten
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 20 g Ingwerwurzel
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g EW)
  • 300 g Kabeljaufilet oder anderer weißer Fisch
  • Salz
  • 2 EL Öl
  • 4-5 frische Curryblätter (ersatzweise getrocknet oder TK-Ware)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Madras-Curry-pulver, mild
  • 1/2-1 EL Madras Curry, hot
  • 300 ml Kokosmilch
  • 250 ml Fischfond aus dem Glas
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 TL Limettensaft

Gewürz-Basmati

  • 150 g Basmati-Reis
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Öl
  • 1 TL Koriandersaat
  • 2 Kardamom-Kapseln
  • 1 TL Kurkuma-Pulver
  • Salz
  • 3 Stiele frischer Dill
  • 30 g Butter ,in kleinen Stücken

Zubereitung

Für das Roti

  1. Joghurt, 100 ml Wasser, 1 EL Öl und Salz verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben, alles gründlich mit den Knethaken eines Handrührgeräts verkneten. Auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 5 Minuten kneten.
  2. Teig in 4 Stücke teilen und rund formen. Jedes Stück in leicht geölte Klarsichtfolie einwickeln und bis zur weiteren Verwendung oder etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Teigballen mit den Händen zu 0,5 cm dicken Fladen flach drücken und dabei in eine runde Form bringen. Ggf. Fenchelsaat leicht in den Teig drücken. Eine schwere (Gusseisen-)Pfanne erhitzen, mit etwas Öl ausstreichen. Brote darin nacheinander von jeder Seite unter mehrmaligem Wenden 1–2 Minuten backen. Bis zum Verzehr in ein Tuch einschlagen.

Für das Fish Curry

  1. Tomaten waschen und trocken tupfen. Schalotten und Knoblauch pellen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken. Kichererbsen abgießen, aber nicht abspülen. Fischfilet in 4–6 gleich große Stücke schneiden und leicht salzen. Beiseitestellen.
  2. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Tomaten darin bei starker Hitze kräftig anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Schalotten, Knoblauch und Ingwer mit den Curryblättern in die Pfanne geben, bei mittlerer Hitze 3 Minuten sanft anschwitzen. Tomatenmark und Kichererbsen dazugeben und mit dem Curry bestreuen, kurz unter Rühren erwärmen, Kokosmilch und Fischfond dazugeben. Alles aufkochen und zugedeckt bei sanfter Hitze 5–6 Minuten köcheln lassen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen. Fischstücke und Tomaten in die Sauce legen und weitere 2–3 Minuten zugedeckt sanft kochen. Der Fisch sollte noch leicht glasig sein. Sofort servieren.

Für den Gewürz-Basmati

  1. Reis mehrmals in einer Schüssel mit kaltem Wasser waschen und anschließend abtropfen lassen.
  2. Knoblauch pellen, längs halbieren. Öl in einem Topf erhitzen, Koriander und Kardamom mit Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anschwitzen. Kurkuma und abgetropften Reis dazugeben und unter Rühren anbraten. Salz dazugeben und mit 280 ml Wasser aufgießen. Zum Kochen bringen und zugedeckt bei niedriger Hitze quellen lassen, bis das Wasser aufgesogen wurde (etwa 20 Minuten).
  3. Dill grob hacken. Reis mit einer Gabel auflockern, die Butter untermischen. Reis mit dem Dill bestreut servieren.

Besonderheiten der Zubereitung

1 In Indien gibt es zwei bekannte Fladenbrote: Roti und Naan. Naan wird in einem Tandoor-Ofen gebacken, Roti ist die schnellere Version und gart auf einem Stein oder auf einer Grillplatte. Durch etwas Backpulver geben wir unserem Roti Trieb. Wichtig: Die Pfanne muss sehr heiß sein und der Teig sehr rasch garen, damit er nicht zäh wird. Die Pfanne mit etwas Öl ausstreichen, damit das Brot nicht klebt, aber auf keinen Fall so viel Öl verwenden, dass das Brot darin brät.

2 Wenn die aromatischen Zutaten angeröstet werden, wird der Reis noch schmackhafter – und durch das Rühren wird das Kurkuma-Pulver gut verteilt und färbt die Körner gleichmäßig. Traditionell verwendet man in Indien zum Braten Ghee, das geklärte reine Butterfett, das manchmal bereits mit Gewürzen versehen ist. Butterschmalz aus dem Supermarkt ist ebenfalls geeignet, ich nehme lieber Öl, da mir der Buttergeschmack bei diesem Gericht zu intensiv ist, und wir übrig gebliebenen Reis auch anderweitig verwenden.

3 Erst gegen Ende der Zubereitung wird der Fisch hinzugefügt, um sanft zu garen. Kabeljau zerfällt sehr leicht, wenn er gekocht ist. Daher ist es wichtig, dass dieser in der Sauce kaum bewegt wird. Durch das sanfte Köcheln unter einem fest schließenden Deckel gart das Filet gleichmäßig – jedoch nicht zu lange, er sollte in der Mitte noch leicht glasig sein. Neben dem feinen Kabeljau eignen sich auch gut andere Fische: Zander oder Rotbarsch etwa. Welsfilet ist eine etwas rustikalere Alternative und gart etwa doppelt so lang