Ofenkarotten mit Blumenkohl-Hummus und Weizen

Zutaten

Für 2 Personen

Koriander-Öl

50 g
frischer Koriander
125 ml
Olivenöl

Karotten und Blumenkohl-Hummus

100 g
Weizenkörner
700 g
bunte Karotten
200 g
längliche Schalotten
Salz
1
Orange
1 EL
weißer Balsamico-Essig
1 TL
Koriandersaat
1-2 TL
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
6 EL
Olivenöl
500 g
geputzter, in Röschen geschnittener Blumenkohl
1 TL
gehäuft Ras el-Hanout
2 EL
Tahin
1-2 EL
Limettensaft
1
gepellte Knoblauchzehe
125 g
cremiger Schafskäse

Zubereitung

Kochzeit: 40 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezept für 2 Personen
1 Für das Öl den Koriander kurz kalt abbrausen und trocken schleudern. Sehr grobe Stiele evtl. entfernen. Koriander grob hacken. Das Öl auf 70 °C erhitzen und den Koriander hineingeben. Sofort im Standmixer glatt mixen und anschließend abkühlen lassen. In ein Gefäß füllen und kalt lagern. Vor dem Servieren temperieren. Das Öl hält sich im Kühlschrank rund 2 Wochen.
2 Weizen in einem Sieb 1–2 Minuten kalt abspülen. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken (etwa 2 Fingerbreit über dem Weizen) und zugedeckt zum Kochen bringen. Bei sanfter Hitze 1 Stunde kochen, evtl. etwas Wasser nachfüllen. Abgießen und gut abtropfen lassen.
3 Bei den Karotten, wenn vorhanden, etwas vom Grün stehen lassen – am Ansatz mit einem kleinen Messer sämtliche anhaftende Erde entfernen. Karotten anschließend gründlich waschen und schrubben, aber nicht schälen. Längs halbieren.
4 Die Schalotten 3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Abgießen, abschrecken und pellen. Schalotten längs vierteln.
5 Orange mit einem Messer so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Die Filets aus den Trennhäuten schneiden. Saft auffangen.
6 Ofen auf 220 °C vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Karotten, Schalotten, Orangenfilets und -saft mit dem Essig und Koriandersaat auf das Blech geben. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. 1–2 EL Olivenöl darübergeben. Alles gründlich mischen und mit Alufolie verschlossen im Ofen etwa 20 Minuten backen.
7 Für den Blumenkohl-Hummus die Blumenkohlröschen in kochendem Salzwasser 8–10 Minuten sehr weich kochen, abgießen und sehr gut abtropfen lassen. In einen Standmixer geben und mit 3 EL Olivenöl, Ras el-Hanout, Tahin und Limettensaft sehr fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
8 Nach 20 Minuten die Folie von den Karotten nehmen und diese weitere 5 Minuten backen. Eine Pfanne erhitzen und die Knoblauchzehe darin im restlichen Öl leicht anbraten, gekochten Weizen dazugeben und sanft erwärmen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
9 Blumenkohl-Hummus auf Teller geben, die Karotten und Schalotten darauf anrichten. Den Käse darüberbröseln. Mit Korianderöl beträufeln, mit Weizen bestreuen.

Tipps

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Tanja und Oliver Trific präsentieren ein unkompliziertes Gericht für zwei: Ofenkarotten mit Blumenkohl-Hummus und Weizen

1 Stellen Sie sicher, dass der Weizen vollständig weichgegart ist. Er sollte bis kurz vor dem Aufplatzen kochen, damit er beim Erwärmen zart bleibt. Anstelle von Weizen eignen sich auch andere Körner wie Roggen oder Dinkel. Wenn es schneller gehen muss, kann Buchweizen direkt aus der Packung sehr schmackhaft knusprig geröstet werden. Der gekochte Weizen hält sich im Kühlschrank etwa 4 Tage.

2 Wenn das Grün der Karotten mitverwendet werden soll, muss man auf penible Reinigung achten. Nach dem Waschen sollte der schmale Bereich zwischen Grün und Karotte mit einem kleinen Küchenmesser gründlich ausgekratzt und dann erneut kalt gewaschen werden. Ist das Grün der Karotten sehr frisch, kann man daraus nach gründlicher Wäsche, ähnlich wie mit Basilikum, ein Pesto zubereiten. Ohne Grün schmeckt das Gericht jedoch genauso gut.

3 Ein kleiner Küchenmixer, Standmixer oder Foodprozessor ist bei der Herstellung von Blumenkohl-Hummus zwar nicht unerlässlich, sorgt aber im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Stabmixer für eine besonders cremige Textur.

Weintipp von Johannes Schell-Horn und Willi Schlögl aus der Bar Freundschaft, Berlin

Weingut Edgar Brutler, Transsylvanien, Rumänien: Ein Gemischter Satz aus Rumänien, mineralisch und trocken. Alte Rebstöcke, junger Winzer. Das Ergebnis ist ein wilder Mix aus Frucht und Säure, der am Gaumen seriöser daherkommt, als der erste optische Eindruck vermuten lässt. Perfekt zu den süßlichen Karotten und den orientalischen Gewürzen. ahwas.de, € 22

Olivers Küchentipp

Ras el-Hanout bedeutet auf Arabisch „Chef des Ladens“ und meint die Auslese der besten Gewürze eines Gewürzgeschäftes. Die Mischung ist in jedem Laden anders. Wer sie selbst herstellen will, braucht zumindest folgende Zutaten: Kreuzkümmel, gemahlenen Ingwer, Pfefferkörner, Zimt, Koriandersaat, Piment, Nelken und etwas Chilipulver. Die beste Mischung muss jeder für sich selbst herausfinden. 

Tanjas Stylingtipp

Ein bedruckter Teller bringt noch mehr Leben auf den Tisch als das ohnehin schon farbenfrohe Gericht, der orientalische Tisch sorgt für etwas Basar-Feeling, und dunkle Accessoires bringen das Essen zusätzlich zur Geltung. 

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