Promotion Malta: Ein Genuss zu jeder Jahreszeit

An kaum einem anderen Ort in Europa findet man so einen kulturellen und kulinarischen Mix wie auf Malta. Phönizier, Römer, Araber, Spanier, Kreuzfahrer und Engländer haben nachhaltige Spuren hinterlassen. Ein Ziel, das zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist.

 

Valetta

Es ist schon erstaunlich, welche Bedeutung ein paar ins Meer gestreute, winzige Steininseln haben können, wenn sie nur an der strategisch richtigen Stelle liegen. Im Fall von Malta zwischen Nordafrika und Sizilien, an der Grenze zwischen zwei Kontinenten und vielen Kulturen.

Das eine bedingt das andere. Weil Malta so zentral liegt, war es im Lauf seiner über 7000-jährigen Geschichte von vielen Herren begehrt und stand immer wieder im Fokus militärischer Auseinandersetzungen. Die vielen Herren brachten aber auch immer ihre kulturellen Eigenheiten, ihre Religion, ihre Architektur, ihre Sprache und vor allem ihre Küche, ihre Rezepte und Zutaten mit. Das gilt bis heute, wo sich die Herrschaft aufteilt zwischen traditionellen maltesischen Familien, Europa- und zukunftsorientierten Politikern, Unternehmern und Finanzexperten  – und natürlich den Touristen, die die Vielfalt Maltas, seine kulinarischen Angebote und sein auch im Winter so angenehmes mediterranes Klima mit 300 Sonnentagen im Jahr schätzen. Sie alle finden auf den gerade mal 246 Quadratkilometern der Hauptinsel und auf den kleineren Nebeninseln wie Gozo und Comino zu jeder Jahreszeit „ihr“ Malta.

Valletta: Nur einen Quadratkilometer misst Europas kleinste Hauptstadt
Foto: PR visitmalta.com


Kulturelle und kulinarische Rafinesse

Malta bietet eine immense Vielfalt, geboren aus seiner wechselvollen Geschichte – und lockt das ganze Jahr über Reisende an, die südliches Flair gemischt mit englischer Lässigkeit und einen faszinierenden kulturellen Mix suchen – und ganz und gar nicht britischer Küche.

Die gefüllten Blätterteigtaschen "Pastizzi" sind Nationalspeise
Foto: PR visitmalta.com

Quasi das Nationalgericht sind neben Kaninchen mit Oliven, Rosmarin und Knoblauch, die Pastizzi, die man hier überall und zu jeder Tageszeit bekommt und isst: Blätterteigpastete gefüllt mit Fleisch, Spinat, Erbsen oder Ricotta, aber auch mit Roter Bete, Ziegenkäse und Thymian. Typisch für Malta sind auch die Bohnenpaste Bigilla oder eingelegter Ġbejniet-Käse.

Auf Malta mischen sich auch die kulinarischen Kulturen
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Die Insel ist bekannt für ihre Oliven, den Honig, köstliches Brot und ganz besonders für ihren Wein etwa aus der ältesten Weinkellerei Marsovin. Welches Weinbaugebiet kann schon von sich sagen, dass dort seit weit über 4000 Jahren Wein, auf Malta aus den autochthonen Rebsorten Girgentina und Ġellewża angebaut wird.

Auf den Inseln wird gut und gern gegessen
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Fine Dining: Ein Stern geht auf

Ob maltesische Klassiker, kulinarische Moderne oder mediterran-asiatische Fusionküche – auf Malta sorgt eine Reihe junger Köche dafür, dass hier gastronomisch gerade eine Menge los ist. Allen voran Jonathan Brincat, genannt „Noni“, der Küchenchef und Inhaber der gleichnamigen Restaurants in Valletta, der traditionelle Malteser und mediterrane Küche in seinem Kellerlokal so modern interpretiert, dass er sich inzwischen seinen ersten Michelin-Stern erkocht hat. Neben dem Noni machen fünf weitere Sterne-Restaurants Malta zu einer Top-Adresse für alle, die gerne exzellent essen.

Frischer geht's nicht
Foto: Unsplash | Mgg Vitchakorn

Bestes, frisches Seafood finden Gourmets in der Bucht von Marsalforn, im Restaurant Il-Kartel. Kulinarische Glücksfälle sind auch das Restaurant Muza in Valletta und Hammett’s Maċina in Senglea. Wer in der Hauptstadt eine Weinbar sucht, kommt im Trabuxu Bistro bestens in Stimmung und im ebenso berühmten wie wundervollen Klassiker-Café Cordina ist ein Besuch geradezu Pflicht.
 


Geschichte hinter prächtigen Fassaden

Wenn man sich ein bisschen mit der Historie Maltas beschäftigt, erschließen sich einem die Schönheiten und Besonderheiten der Inseln erst wirklich. Hinter den prächtigen Fassaden wird Geschichte dann real und lebendig. Die hat schon vor mehr als 7.000 Jahren ihre Spuren hinterlassen. Das sogenannte Hypogäum, eine beeindruckende Tempelanlage einer neolithisch-jungsteinzeitlichen Hochkultur im Osten des Inselstaats ist älter als die ägyptischen Pyramiden. Die unterirdischen Gänge, Säle und Kammern waren vermutlich einst eine Begräbnisstätte und gehören heute zum vielbesuchten Weltkulturerbe der UNESCO.

Älter als die Pyramiden: die Tempelanlage des Hypogäum
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Valletta: Die erste exakt geplante Stadt Europas

Der Johanniter-Großmeister Jean Parisot de la Vallette begründete 1566 die heutige Hauptstadt Valletta. Die von ihm beauftragten italienischen Architekten entwarfen den Plan für das Schachbrettmuster der Straßen, das sich bis heute bewahrt hat. Auf nur einem Quadratkilometer konzentrieren sich in der kleinsten Hauptstadt Europas eine überwältigende Anzahl an vor allem barocken Kulturdenkmälern.

Die Altstadt von Valletta
Foto: PR Visit Malta

Napoleons Invasion 1798 bedeutete das Ende der Ordensritter. Schon zwei Jahre später vertrieben die Briten französischen Konkurrenten von der strategisch bedeutsamen Insel, die sie 1814 für 150 Jahre zur Kronkolonie machten. Damit begann der erneute wirtschaftliche Aufstieg Maltas. Als Malta 1964 unabhängig wurde, hinterließen die Engländer einen bleibenden Eindruck: den Linksverkehr und die im Handy-Zeitalter inzwischen eher musealen roten Telefonzellen. Geblieben ist auch Englisch als zweite Landesprache neben Maltesisch oder „Malti“, einem ursprünglich arabischen Dialekt Lehnwörtern aus dem Englischen und Italienischen. Maltesisch ist übrigens die einzige semitische Sprache in Europa die obendrein lateinische Buchstaben verwendet.


Wasser, wohin man schaut

Eine sehr viel friedlichere Oase in der Innenstadt sind die zum Picknick einladenden Barracca Gardens (Il-Barrakka ta' Fuq) mit ihren Springbrunnen und Palmen und den umliegenden Cafés. Durch die großen Torbögen hat man freie Sicht aufs Meer und die drei anderen maltesischen Städte der Ordensritter Cospicua, Vittoriosa und Senglea. Sie kann man übrigens bequem per Boot, genauer gesagt mit dem traditionellen Wassertaxi Dghajsa erreichen, das vom Grand Harbour unterhalb der Festungsmauern startet.

Die blaue Lagune hat sich ihren Namen redlich verdient
Foto: PR_ViewingMalta

Ein Badeausflug ins azurblaue Wasser der Blauen Lagune zwischen der Nebeninsel Comino und dem Inselchen Cominotto gehört natürlich dazu, auch wenn es Wochenende ganz schön voll werden kann. Mehr Ruhe hat man unter Wasser.

Entdeckungen unter Wasser
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Vom Tauchen in der Cathedral Cave vor der Nebeninsel Gozo schwärmen selbst erfahrenste Tauchreisende wegen der spektakulären Felsformationen und den leuchtend-bunten Fischen die es hier zu sehen gibt. Die Tauchreviere der Inselgruppe bieten beste Sichtverhältnisse. In Höhlen und Schiffswracks, an Riffen und Sandbänken kann man hier Fische beobachten, die im restlichen Mittelmeer kaum noch anzutreffen sind.

Ruhe finden im Hafen des Fischerorts Marsaxlokk
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Wer Fische nicht nur unter Wasser ansehen, sondern auch essen will, ist samstags im sonst so ruhigen Fischerdorf Marsaxlokk im Osten Maltas richtig, wenn hier Fischmarkt ist und man den Lieblingsfisch der Einheimischen, Lampuki, die Goldmakrele, begutachten kann.


Ghadira: Wo die Zugvögel Rast machen 

Alle die Vögel interessanter als Fische finden, müssen zur Ghadira Nature Reserve mit ihren 150 Vogelarten. Im Frühjahr und Herbst rasten hier Millionen Zugvögel auf ihren Flügen zwischen Afrika und Europa. Neben Vögeln gibt es in freier Wildbahn auf den Inseln übrigens angeblich nur Kleintiere.

24 Liter Meerwasser bringen 1 Kilo Salz
Foto: PR visitmalta.com

Spannend wird es auch bei einer Tour mit dem Miet-Motorroller über Maltas Zweitinsel Gozo. Bei der Xwejni Bay an der Nordküste findet man die sogenannten Salzpfannen. Wie es schon die alten Römer machten wird das Salz nach dem Trocknen in Handarbeit gesäubert.

Bootsausflug nach Comino
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Das nur drei Quadratkilometer kleine Comino ist unbewohnt, aber vor allem im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde und Fotografen.


Von Troja bis zu Game of Thrones

Wo die einen Landschaft, Pflanzen und Vögel fotografieren, bekommen andere noch viel Aufregenderes vor das Objektiv: Die Kameraleute der internationalen Filmcrews, die Malta schon vor vielen Jahren für sich entdeckt haben: Die alte, labyrinthische Hauptstadt Mdina diente beim Dreh der ersten Staffel von Game of Thrones als King's Landing, das Stadttor wurden zum Stadttor von Königsmund und auch der Schwertkampf zwischen Ned Stark und Jayme Lannister wurden hier gedreht. Legendäre Filme wie Gladiator, Troja oder Assassin's Creed wurden in der maltesischen Landschaft gedreht. Wer will kann sich die Originalschauplätze bei einer mehrstündigen Filmtour ansehen. Wer selber aktiv werden möchte, ist im Popeye-Themenpark, der in den Neunzigern als Kulisse für den Film mit Robin Williams aufgebaut wurde. In Malta steckt eben hinter jeder Fassade eine originelle Geschichte.

Das Stadttor von Mdina war Drehort für „Game of Thrones“
Foto: PR visitmalta.com