Citytrip Göteborg: Die besten Hotels & Restaurants

Göteborg erleben
Kusthotellet Styrsö

Die Aussicht ist magisch: Vom Infinitypool aus blicken Gäste direkt auf den Schärengarten und das Ufer, an dem Einheimische zu jeder Jahreszeit beherzt ins Meer springen. Vor einem Jahr eröffnet, gilt das Küstenhotel als neuer Hotspot der Insel Styrsö. Gerade mal 15 Minuten braucht die Fähre von der Göteborger Ablegestelle Saltholmen bis zum Wellnesshotel.
Der Pool samt Liegen und blau-weiß-gestreifter Markise versprüht mediterranes Flair. Zum Spa zählen teilweise verglasten Saunen und Relax-Räume mit selbst hergestellten Salzen zur individuellen Anwendung, zudem können Treatments gebucht werden. Die Zimmer sind ansprechend modern eingerichtet, es lohnt sich, eine der stilvollen Maisonette-Suiten zu buchen. Wer die autofreie Insel erkunden möchte, kann sich ein Fahrrad leihen und für unterwegs einen Picknickkorb zusammenstellen lassen.
Alternativ genießt man die regionale Küche im lichtdurchfluteten Restaurant „Astri Bar & Matsal“ oder auf der weitläufigen Terrasse – etwa den Archipelago Caesar Salad mit reichlich Krabben sowie Knäckebrot.
Popsicle

Zunächst nur als Strickladen gestartet, ist das „Popsicle“ auf der Insel Donsö heute auch eine kulinarische Perle im südlichen Schärengarten Göteborgs. Die charmanten Schwestern Klara Gustafsson und Kristin Bergman kommen wie viele der 1500 Einheimischen aus einer Fischerfamilie. Im eklektisch dekorierten Holzhaus am Hafen servieren sie viele lokale Köstlichkeiten. Ein Highlight des innovativen „Blue Food“-Menüs ist der Algensalat aus proteinreichem Zuckertang mit Karotten, Gurken, eingelegtem Ingwer und Yuzu-Wasabi-Dressing.
Tipp: kurz angebratene Flusskrebse oder Miesmuscheln in Weißweinsauce mit Zitronengras, Chiliöl und Bratkartoffeln. Zum „fika“ (Kaffeetrinken) gibt es etwa saftigen Karottenkuchen, duftende Zimtschnecken oder selbst gemachtes Zuckertang-Eis.
Bar Bulot

Schwedisches Savoir-vivre mit französischem Dreh präsentiert das Restaurant in der lebhaften Markthalle, die von den Küchenchefs Emil Bjelke und Gabriel Melim Andersson betrieben wird. Gäste können von der Theke oder von einem der schmalen Tische im Inneren zusehen, wie sie ihre Kreationen in der offenen Küche anrichten. Kerzenlicht und frische Blumen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.
Zum Menü gehört die namensgebende Wellhornschnecke (französisch „Bulot“) – die pochierten Meeresfrüchte werden mit Butter nach Art der Provence gratiniert. Ein weiteres Signature Dish: ihr Steak-Tatar samt scharfer Mala-Öl-Note zwischen zwei herzförmigen Waffeln, als Beigabe gibt es Sour Cream. Auf der Tageskarte findet man je nach Saison Saibling, Scholle oder einen auf frischem Salat gebetteten knusprigen Steinbutt mit Püree. Passend zu jedem Gang empfiehlt das „Bulot“-Team exzellente Weine von der sorgfältig kuratierten Karte oder erfrischende nichtalkoholische Alternativen.
Project

Auf kulinarische Weltreise in skandinavisch-stylishem Ambiente begeben sich Gäste mit dem australischen Koch Cameron Irving und seiner schwedischen Frau Anna, einer Sommelière. Die beiden lernten sich 2007 in London kennen, aus jenem Jahr stammt auch die Kultur für ihr Sauerteigbrot.
Auftakt des Signature-Menüs: Pastete mit Langoustine (Foto). Das kleine Menü beginnt mit auf dem Hibachi-Grill zubereitetem grünem Spargel, Muschelcreme und Bärlauch sowie gerösteten Kartoffeln. Der im Keramikbecher angerichtete Gang ist eine Art warme Umarmung. Dann folgen gebratener Seeteufel an geräuchertem Miso-Dashi und Koji-Salz, begleitet von Kartoffel-Millefeuille. Alternativ: die knusprige Rinderbacke, inspiriert vom lateinamerikanischen Chicharrón. Ein Highlight ist das Rhabarber-Boshi-Eis mit Rhabarberconsommé, Kiefernöl und Haferflocken als Dessert.
Lunch im Hôtel Eggers

Das Eggers ist seit 1859 populärer Treffpunkt für Reisende und Einheimische. Wer nicht in einem der individuell designten Zimmer übernachtet, kann zumindest das von der Belle Époque inspirierte Restaurant zu seinem Wohnzimmer machen. Drinnen locken aufwendige Glasdekorationen, Kristallkronleuchter, gedeckte Tische und purpurrote Stühle, auf der verglasten Terrasse wähnt man sich in einem Pariser Bistro.
Das Lunch-Menü von Marcel Nilsson bietet Klassiker wie Shrimp-Sandwiches und Wallenbergare: Kalbsfrikadelle mit Kartoffelpüree, gebräunter Butter, Preiselbeeren und Erbsen. Abends gibt es ein verfeinertes À-la-carteMenü und Cocktails wie La Bohème oder Eggers Collada.