Burger: Die 15 besten Adressen in Deutschland

Wo isst man den besten Burger? Hier sind unsere 15 Top-Empfehlungen!

Burger: Die besten Restaurants in Deutschland

HAMBURG

Brooklyn Burger Bar
Zwischen ungeputzten Wänden und urbanem Industrie-Style haben sich Jan Pflüger und Steffen Schröder den Traum von einer eigenen Burger-Bar im New Yorker Stil erfüllt. Sie wollten den Beweis antreten, dass der Burger mehr ist als ein pappig-ungesundes Fast-Food und das ist bestens gelungen. Bun und Patty sind hausgemacht, das Fleisch stammt von friesischen Weiderindern aus biologischer Haltung, die Saucen sind fein gewürzt und die Pommes knusprige Süchtigmacher. Dazu gibt es an der hauseigenen Bar klassische und neuinterpretierte Drinks. Little Brooklyn in Hamburg. 

Dulfs Burger
Dulf ist Kult. Nicht nur das unkomplizierte Ambiente mit viel Holz und schwarzem Metall zieht Burger-Liebhaber an, sondern vor allem die saftig-knusprigen Pattys aus Holsteinischem Premium-Beef, gebettet in das soft-süsse Dulfs Brioche oder eher klassisch im Sesam-Brötchen. Dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt, denn jeder Burger ist individuell zusammenstellbar. Spannend sind dabei die Toppings aus nachhaltig produzierten Zutaten. Übrigens: Für hartgesottene Esser bietet sich der Schlabber-Max-Burger an, ein 500-Gramm-Monstrum aus 3 Patties und Pulled Pork, nach dem garantiert nichts mehr geht.

BERLIN

Shiso Burger 
Im Mini-Restaurant im lebendigen Scheunenviertel bereitet ein junges asiatisches Team neun verschiedene Burger frisch zu, drei davon mit Fisch oder Seafood, zwei sind vegetarisch. Beim Fleisch kann man zwischen Black Angus oder Wagyu wählen. Kombiniert wird auf Wunsch auch mit Cheddar oder Blue Cheese, süß-sauer eingelegten Pickles, Limone-Chili-Mayonnaise oder mit Teriyaki- oder Ingwer-Honig-Sauce. Bei schönem Wetter flaniert die Welt beim Burger-Schmaus an den Picknick-Tischen vor der Tür vorbei.

DRESDEN

Makamaka 
Makamaka – auf Hawaiianisch steht das Wort für Freunde. Das Restaurant in einem Hinterhof, gestaltet im Industrial Style, zieht junggebliebene und weltoffene Fleischfans an, die Homemade Burger und Bowls lieben. Oft wechselnde Karten sorgen für gute Laune. Immer dabei Makamaka-Burger, Poke Bowl und N.Y. Reuben Sandwich. Für alle Speisen gilt: frisch und regional. Die Süßkartoffelbrötchen für die Burger liefert eine Bäckerei aus dem nahen Wehlen, Fleisch und Bacon kommen aus der Lausitz. Was man hier trinkt? Cold-brew-Coffee und Famous Cake Shake, hausgemachte Limonaden, Gins und Cocktails.

LEIPZIG

Killiwilly
Rindfleisch-Burger in traditionellen und immer wieder neuen Kreationen sind Markenzeichen dieses Irish Pub in der Südvorstadt. Als Klassiker begeistert der Galway’s Farmer Burger mit Sweet-Chili-Mayo, Relish und hausgemachter Burger-Sauce, für Abwechslung sorgt ein „Burger of the Month“. Getestet und für gut befunden: Kahuna, in Teryaki mariniertes Rindfleisch, mit roten Zwiebeln, Ananas, Bacon, Gouda, Mayo, Tomaten und Salat. Dazu am besten Twister-Pommes oder Kartoffelecken ordern. In die Gläser fließen frisch gezapftes Kilkenny oder Guinness, danach darf’s ein Whisky sein. Die Auswahl ist kundig zusammengestellt und original.

WEIMAR

Franz & Willi
Das Ambiente ist rustikal, die Burger sind hausgemacht und appetitlich anzuschauen: Zwischen die Hälften der im Holzofen einer Thüringer Bäckerei gebackenen Buns kommen vor allem Rind, Schwein und Huhn, gewürzt und verfeinert mit Camembert oder Ziegenkäse, BBQ-Bacon und Cheddar, Krautsalat und Mayonnaise. Das Fleisch für den Pulled-Pork-Burger wird zwölf Stunden gegart und gezupft, bis es zart und weich wie Butter auf der Zunge zergeht. Serviert werden die Burger mit Chili-Cheese-Fries, Süßkartoffel-, oder klassischen Kartoffelfritten. Vegetarier greifen zum Bohnen-Gemüse-Burger. Den Durst stillen Pils oder fruchtige Himbeer-Rosmarin-Limonade.

HANNOVER

The Harp
Die besten Burger der Stadt gibt’s im Irish Pub. Die junge Crew der urgemütlichen Hafen-Kneipe hat einen schrägen Humor, auch wenn’s ums Essen geht. Statt Fish and Chips wird „Foodporn“ aufgetischt, und ihre derzeit acht verschiedenen Burger sowie der wöchentlich wechselnde „Ehrenburger“ führen in der kleinen Karte buchstäblich einen „Burger Krieg“ mit skurrilen Namen. Jeder Burger für sich ist auch optisch ein Leckerbissen, wahlweise mit Pommes, Sweet Potato Fries, Nachos oder Krautsalat. Dazu passt immer ein korrekt gezapftes Guinness oder Kilkenny und am besten das hopfenfrische „Trainingslager“ aus der Hannoverschen Maschsee-Brauerei.

Noch ein Tipp: Wenn „Ehrenburger Triple Death“ (14,50 Euro) mal wieder auf der Wochenkarte steht, unbedingt zugreifen – aber nicht allein! Der happige Hungerkiller mit doppelt großem Bun und dreimal 140 Gramm Beef, Chili Cheese Nuggets, Bacon, Cheddar, roten Zwiebeln plus Jameson Cocktailsauce dazwischen reicht massig für zwei!

DÜSSELDORF

Richie’n Rose – Burger No.1
Drumherum das urbane Treiben am Belsenplatz. Draußen eine schmucke Fassade aus dem Jahre 1900. Drinnen heimeliger Shabby Chic: Echte Wohlfühlatmosphäre schlägt aufgesetzte Marketing-Coolness! Immer wieder gut schmeckt der klassische Cheeseburger, bei dem man aus fünf verschiedenen Käsesorten wählen kann. Bei den Prime Beef-Burgern punktet „The Latest“ mit Angus-Fleisch, Ziegenkäse und Trüffelhonig. Veganer freuen sich über den „V-Max“ mit einem Bio-Patty aus Buchweizen.

KÖLN

Die Fette Kuh
Seit 2011 werden in der Fetten Kuh in der Bonner Strasse beste Burger gegrillt. Das Fleisch dafür stammt vom Niederrhein, war niemals gefroren und wird täglich frisch gewolft. Die Kartoffeln für die Pommes kommen vom Vertragsbauern aus der Region und die Saucen werden hausgemacht. Der kleine Laden ist in moderner Kachel-Optik gehalten und man isst an geputzten Holztischen, Besteck steht auf den Tischen zur Selbstbedienung. Die Fette Kuh überschreitet mit ihren Burgern nur selten die 10 Euro Grenze und ergänzt ihr Angebot durch den Burger der Woche. Ein Grill ist stets reserviert für vegetarische Varianten. Wer danach noch Platz hat, wählt die Bacon Jam-Pommes mit Ahornsirup, Bacon und Whisky, überbacken mit Cheddar und Chipotle Chili-Mayo. Die hauseigenen Biere wie das "Fette Wiess" runden das Angebot ab.

FRANKFURT AM MAIN

Jamy’s Burger
Gegründet 2013 von drei hungrigen Studenten auf der Suche nach dem vollkommenen Burger ist mittlerweile eine kleine Jamy’s-Kette mit Ablegern in Mainz, Darmstadt und Mannheim entstanden. Das Ambiente sieht aus wie eine Berghütte im Industrial Chic mit viel Holz, nacktem Beton und ein bisschen Grün. In der offenen Küche werden die Burger auf Grillplatten zubereitet und zusammengebaut. Sobald der Buzzer rotiert ist der Burger an der Theke abholbereit. Das zentral platzierte Handwaschbecken ist nötig, das einzige Besteck ist ein filigranes Holzgäbelchen für die Pommes. Der Burger lässt sich nach Wunsch individualisieren. Kulinarisch setzt Jamy's Burger auf „Klassiker der Burger-Kultur“. Das Fleisch heimischer Angus-Rinder mit hohem Roastbeef-Anteil wird mehrmals täglich vor Ort gewolft, alle Zutaten sind hausgemacht und ohne Zusatzstoffe. Getrunken wird Bier, Apfelwein oder gute hausgemachte Limonaden.

Bareburger

Dem „Taste of USA“-Geschmack kommt man nirgends so nah wie am Schweizer Platz, in der ersten Europa-Filiale der New Yorker Edel-Burger-Kette. New Yorker Loft-Style macht sich an Industrielampen, Lüftungsrohre und Stühlen und Barhockern aus recycelten Colaflaschen bemerkbar. Die Fleisch-Patties für das gute Dutzend Burger-Varianten werden aus frisch gewolftem Bio-Fleisch gegrillt, auf Wunsch auch "medium" oder "rare". Sie sind dick und saftig, stecken in prallen Brioche-Brötchen, alternativ Vollkornbrötchen und in Salat gewickelten „No-Carb“-Burger. Beliebt ist „Be my Burger“: Bau' deinen eigenen Burger, vom Fleisch übers Brötchen bis zu Zutaten und Saucen zusammen. Unbedingt bestellen: Die extra knusprigen Onion Rings mit rauchiger Smoke Sauce. Die Beilagen sind zum Teilen da. Gute Getränkeauswahl mit Wien, Milkshakes, hausgemachten Limonaden. Netter flinker Service.

KARLSRUHE

DeliBurger
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Kein Geheimtipp, sondern ein Must-Go für Burger-Fans in Karlsruhe: DeliBurgers in einer Seitenstraße der belebten Fußgängerzone. In dem kleinen 
Laden dreht sich alles um den Fast-Food-Klassiker. Die Karte ist 
übersichtlich aber nicht langweilig. Neben Ham- und Cheeseburgern findet 
man regelmäßig wechselnde Burger-Variationen auf der großen Tafel. Bei 
allen Zutaten achtet das junge Team auf Herkunft und Qualität und macht 
möglichst viel - von den Saucen bis zum Eistee - selbst. Sie arbeiten 
ausschließlich mit regionalen Partnern, über die der Gast auf großen 
Bildern an den Wänden mehr erfahren kann. Sympathisch: Wer nach seiner 
Portion Burger mit Fritten nicht satt ist, bekommt einen 
Pommes-Nachschlag gratis.

STUTTGART

87 Barbecue & Bar
Das 87 lässt sich irgendwo zwischen cooler Bar, schicker Eckkneipe und Grill-Restaurant einordnen. Der Burger ist hier ein Highlight: Fleisch vom Staufen-Rind, gegrillt auf einem 800 Grad Infrarot-Grill und zum Finish im Indoor-Kugel-Grill überbacken sowie mit hochwertigen Zutaten verfeinert. Neben dem eher klassischen Bacon & Jam (mit hausgemachtem Tomato Jam statt Ketchup) gibt es den würzigen Backyard BBQ im Laugen-Bun mit Schmorzwiebeln und Barbecue-Sauce. Überschaubare, aber klug zusammengestellte Weinkarte mit vielen Entdeckungen abseits des Üblichen und tolle Craft Beer Auswahl mit rund 50 handwerklich hergestellten Biere aus Deutschland, Belgien, Großbritannien und den USA.

NÜRNBERG

Auguste
Im legeren Restaurant mit Sitzkissen und bunter Malerei kommt nur regionales Bio-Weiderind auf die (Körner) Buns. Von Simmentaler und Longhorn bis Hereford, das den Monkeyburger mit karamellisierter Banane, Bacon, Gouda, Spiegelei und Soja-Satay-Erdnuss-Sauce unwiderstehlich macht. Die dicken Pommes dazu sind handgeschnitten. Der Spring-Burger gibt sich mit gegrilltem Gemüse, Kräuterpesto und Parmesan mediterran. Neben einem Bun mit marinierter Avocado, Sourcream, Gouda und Röstzwiebeln sind vier weitere leckere fleischlose Alternativen im Angebot. Optional lässt sich der Lieblings-Burger mit hausgemachter Whisky-, Kahuna- oder BBQ-Sauce upgraden. Franken vom Feinsten ist der Pulled Pork-Burger vom 12 Stunden sanft gegarten Bio-Schweinebraten.

MÜNCHEN

M.C. Müller Burger
Der Klassiker: Seit 2006, lang vor der Bundes-Burgerwelle, brutzeln hier Pommes und Premium-Pattys. Zwischen Golddecke und schwarzer Fliesen-Bar werden 17 Varianten serviert, vom Tölzer-Rind-Klassiker „MC Mueller“ über Wisent („Buff Daddy“, mit Rotweinzwiebeln und Greyerzer) bis Veggie („Wenke Möhre“ - ein Oliven-Bratling). Die Bestellungen kommen auf bunten Plastiktabletts und ohne Besteck, die Fritten rustikal mit Schale. Aus den Boxen dröhnen Funk und Classic Rock, das Jeanshemd-Team hinter der Bar macht einen herzlichen Eindruck. Schön auch, dass 2019 BBQ-Sauce und Ketchup in Metalltöpfchen statt Einwegbechern kommen.