48 Stunden in Las Vegas

Hier ist alles möglich: Die Casino-Resorts um den berühmten Strip bieten kulinarisch eine eklektische Vielfalt.

Las Vegas

Freitag

12:00 Uhr:

Nach der Landung klingeln schon in der Ankunftshalle die ersten Spielautomaten. Fahrt mit dem Taxi zum „The Cosmopolitan“ am Strip, dem Herzstück des Las Vegas Boulevard. Viele der sehr großzügig gestalteten Zimmer wurden kürzlich renoviert, haben einen Wohnbereich und, ungewöhnlich in dieser Stadt, eine Terrasse. Wer in einer der höheren Etagen Richtung Norden einbucht, genießt einen traumhaften Weitblick und sieht das Wasserspiel-Spektakel in der Lagune des „Bellagio“ nebenan.

13:30 Uhr:

Auf dem Rundgang durch den „Cosmo“-Kosmos, vorbei an diversen Pokertischen, Pools, Bars und Läden, stärken wir uns im griechischen Restaurant „Estiatorio Milos“. Frischer Fisch und Meeresfrüchte werden hier gekonnt zubereitet. Köstlich ist auch der Turm fein geschnittener, frittierter Zucchini- und Auberginenscheiben. Der Patron Costas Spiliadis aus Patras führt inzwischen weltweit sieben Restaurants, unter anderem in Montreal, New York, London und Athen.

15:00 Uhr:

Wir lassen uns den Strip entlangtreiben, wundern uns über die leicht bekleideten Showgirls, die gegen Honorar für ein Foto posieren, und über die gigantischen Leuchtreklamen für Shows mit Weltstars oder solchen, die es einmal waren. Aus den Bars und Restaurants klimpern Spielautomaten oder dröhnen die Bässe der Livebands.

18:30 Uhr:

Dinner in der „Bardot Brasserie“ von Michael Mina im Casinoresort „Aria“. Die knusprig gebackenen Entenflügel à l’orange schmecken herrlich fruchtig, die Weinbergschnecken kommen im luftigen Blätterteig, begleitet von aromatischer Fenchelbutter.

20:00 Uhr:

Zum Dessert geht es in die „Cucina“ des Starkochs Wolfgang Puck (gesprochen „Wulfgäng Pack“), denn hier kreiert die Patissière Angela Ippolito die besten süßen Sünden auf dem Strip. Geradezu himmlisch ist die Creme von gesalzenem Karamell mit Schokobiscotti und geschlagener Crème fraîche.

20:30 Uhr:

Auf zum „Glitter Gulch“ in Downtown Las Vegas. Das frühere Zentrum der Spielerstadt nördlich vom Strip wurde mit viel Gefunkel und Geglitzer aufgepeppt und lockt – natürlich – zum Spielen, aber auch mit zahlreichen Clubs und Bars.

22:30 Uhr:

Absacker in der Bar „The Laundry Room“, die wie ein speakeasy aus Prohibitionszeiten gleich neben der „Commonwealth Bar“ versteckt ist. Wir haben rechtzeitig per SMS (Tel. 702- 701 14 66) reserviert, ansonsten kommt man nicht rein.

Samstag

8:30 Uhr:

Frühstück mit kräftigem Cappuccino im „Primrose“, einem empfehlenswerten neuen Restaurant des „Park MGM“. Eggs Benedict mit Blaukrabbenfleisch geben die nötige Energie für den Tag.

10:00 Uhr:

Per Taxi oder Uber geht es wieder in den Norden der Stadt. Das „Mob Museum“ zeigt, wie der Aufstieg der Spielermetropole in den 1940er-Jahren mit den Gangsterbanden um Bugsy Siegel, Meyer Lansky oder Frank Costello verbunden war.

11:30 Uhr:

Im nicht weit entfernten „Neon Museum“ führt eine einstündige Tour zu mehr als 150 abmontierten Neonreklamen von alten Casinos wie dem „Stardust“ oder dem „Sahara“, die im „Neon Boneyard Park“ ausgestellt sind.

13:30 Uhr:

Lunch im „Mon Ami Gabi“. Nur wer rechtzeitig reserviert, kann einen der Logenplätze vis-à-vis der „Bellagio“-Wasserspiele ergattern. Zu den Mittagsfavoriten gehören Zwiebelsuppe mit Gruyère und Weinbergschnecken mit Knoblauch-Kräuter-Butter.

15:00 Uhr:

Bummeln im „The Shops at Crystals“ und in den „The Forum Shops at Caesars Palace“. Neben Filialen bekannter Designer sind auch diverse Galerien und originelle Geschäfte für Kunstgewerbe vertreten.

18:00 Uhr:

Abendessen im „Libertine Social“. Die Gerichte des Gastropubs im „Mandalay Bay“ sind zum Teilen gedacht. Das pochierte Ei mit Sevruga-Kaviar geriet ebenso köstlich wie das aromatische Skirt Steak vom Wagyu mit gegrillter Shishito-Paprika.

21:30 Uhr:

Showtime im „Bellagio“. Der Cirque du Soleil zeigt „O“, eine geradezu unglaubliche Performance mit Akrobatik und Poesie rund um das Thema Wasser, die wegen ihrer ausgefeilten Bühnentechnik wohl nie auf Welttournee wird gehen können.

24:00 Uhr: 

Ein guter Rye Whiskey im „Downtown Cocktail Room“ ist jetzt der richtige Drink, um die eindrücklichen Bilder der Show zu verarbeiten.

Sonntag

10:00 Uhr:

Brunch im „Tableau“, einem eleganten amerikanischen Restaurant, in dem auch die Gäste der exklusiven „Wynn Tower Suites“ frühstücken. In lichten Räumen oder auf der Terrasse zum Pool werden Sandwiches mit Butterkrebsfleisch, Apfel- Pancakes mit Pekannüssen, French Toast mit weißer Schokolade und Früchten oder fein geschnittene Bratkartoffeln mit Eiern und Ente serviert.

12:00 Uhr:

Auf zum Airport – oder mit einem Mietwagen durch die Wüste zu einem der nicht weit entfernten Nationalparks wie Death Valley oder Grand Canyon.