Restaurants für den Valentinstag in München

Konzept: Im Zweitrestaurant des Tantris Maison Culinaire wird klassisch französische Küche neu interpretiert – als Menü oder à la carte.
Küche: Benjamin Chmura lebt mehr und mehr seine Liebe zum Handwerk, exzellenter Produktqualität und großer französischer Tradition aus. Fisch und Meeresfrüchte kommen direkt aus der Bretagne; das Repertoire ist eindrucksvoll, auch bei Zubereitungen für zwei (Wolfsbarsch im Ganzen, Kalbsbries Rumohr). Ein Highlight sind die Wildgerichte, etwa Paté en croûte aus sieben verschiedenen Wildarten, darunter Fasan, Rebhuhn und Hirsch, dazu Waldpilze und Entenleberfond. Exzellent sein Wildhase „Façon Senateur Couteau“ nach einem Rezept von 1830: Der gebratene Sattel mit Roter Bete, Mangold, Kirsche und Sauce à la Royale, dazu à part buttriges Kartoffelpüree mit Ragout aus Innereien und geschmorter Schulter.
Wein: Auch hier steht der große Tantris-Keller zur Verfügung, mit Frankreich-Schwerpunkt und Jahrgangstiefe.
Atmosphäre: Intimer und lockerer als nebenan, mit blanken Marmortischen und hummerroten Polstern. Das Team um Lukas Reitzenstein sorgt für geschliffenen Service mit Humor. Große Sommerterrasse.
Fazit: Außergewöhnliches Genusserlebnis in stilvollem Rahmen.
Konzept: Junges Fine-Dining in Schwabing. Ein Menü und à la carte.
Küche: Daniel Bodamer kam mit exzellenten Referenzen („Tantris“, „Schwarzwaldstube“, „Le Clarence“) – und machte sich mit seinem zeitgemäß französisch geprägten Stil rasch einen Namen in der Münchner Szene. Schön, dass alles auch à la carte zu haben ist! Seine Zubereitungen zeigen eindrucksvolles Können, von im Tataki-Stil über Holzkohle gegrillter Meeräsche bis Glattbutt mit Kruste von Pfifferlingen und geschmolzenem Rindermark. Großes Handwerk, großer Geschmack: Taubenbrust, nach Art eines Crépinette, in Mangold gehüllt und mit Foie-Gras-Pilzfarce gefüllt. Dazu Artischocken-Deklination und klassisch französische Wildsauce mit den Innereien des Geflügels.
Wein: Tobias Klaas‘ Weinkarte zählt rund 1000 Positionen, von großen Burgundern bis zum nerdigen Naturwein.
Atmosphäre: Legeres Restaurant mit Club-Feeling und offener Küche, kongenial geführt von Gastgeber Markus Klaas; eher kleine Tische, coole Playlist.
Fazit: Ein Ort zum Wohlfühlen und anspruchsvollen Genießen.
Konzept: Jan Hartwigs neue deutsche Küche zählt zur Spitze im Land, er inszeniert sie zeitgemäß attitüdenfrei im urbanen Ambiente. Ein Degustationsmenü, mittags auch reduziert in 5 Gängen.
Küche: Exzellentes Handwerk, geschmacklicher Tiefgang und durchaus eine gewisse Süffigkeit zeichnen Hartwigs Stil aus. Sein Menü startet mit einem Defilee verführerischer Happen von Foie gras à la Chantilly mit Rumrosine bis zum verfeinerten Gaisburger Marsch (schwäbischer Eintopf). Danach reihen sich die Highlights: Hechtnocke, gefüllt mit Johannisbeerstrauch-Butter, mit Nori-Algen-Marmelade und roh aufgeschnittener Jakobsmuschel aus Norwegen. Gegrillte Felsenrotbarbe mit Kalbszunge, dazu Teriyaki-Lack, Kürbis in Variationen und zweierlei Saucen, Sauternes-Safran-Vinaigrette und pikante Seeigel-Nage. Last not least eine neue Spielart von Hartwigs Lieblingsprodukt Kalbsbries, diesmal „Königsberger Art“. Und zum Dessert? Tarte Tatin von der Klassikerkarte!
Wein: Gut aufgestellte Karte mit Schwerpunkt in Deutschland und Frankreich; dazu zahlreiche Raritäten.
Atmosphäre: Puristisch-stilvoll mit geschickt gesetzten Designattributen, viel helles Holz. Das Serviceteam um Kilian Skalet ist herzlich, unkompliziert und gut informiert.
Fazit: Große Küche, gelebte Gastfreundschaft – zeitgemäßes Fine-Dining der Spitzenklasse.
Konzept: Hinter der Altschwabinger Fassade dreht sich alles um den Gast – und um Sigi Schellings klassisch-zeitlose Gourmetküche. Verschiedene Mittags- und Abendmenüs.
Küche: Die Chefin bleibt ihrem Stil treu: Spitzenküche auf französischer Basis mit österreichischem Touch und besten Produkten, der gute Geschmack steht immer an erster Stelle. Das gilt für perfekt glasig gebratene Jakobsmuschel mit Kürbis als Püree und süß-sauer mariniert, Beurre-Blanc und weißem Trüffel ebenso wie für Steinbutt mit Bouchotmuscheln, Sepiagnocchi und herrlich intensiver Bouillabaissecreme. Rücken vom Poltinger Reh kommt mit Selleriepüree, Briochenockerl, Blaukraut, Waldpilzen und Quittencreme. Ein Highlight sind die Saucen – und Desserts wie Marmorsoufflé mit Straciatella-Creme und Passionsfrucht-Eis.
Wein: Xavier Didier empfiehlt charmant aus der kenntnisreich sortierten Karte (ca. 250 Positionen) mit Schwerpunkt in Deutschland, Österreich und Frankreich.
Atmosphäre: Man fühlt sich – und so will es die Chefin – wie in einem guten Gasthaus, mit weiß gedeckten Tischen, dunkler Holztäfelung und Jugendstilfenstern.
Fazit: Stilvoll-herzliche Gastlichkeit mit der Küche im Mittelpunkt.
Konzept: Elegantes französisch-österreichisches Restaurant im Herz der Amalienpassage. Ein Menü, Freitag- und Samstagmittag auch in verkürzter Fassung als Lunch, alternativ Klassiker à la carte. Zwei Bistro-Ableger („Tschecherl“ und „Obers“), weiteres Restaurant in Planung.
Küche: Die wilden Zeiten scheinen vorbei, statt Innereien serviert Jürgen Wolfsgruber lieber klassisch-französisch inspirierte Gerichte mit klar konturierter Stilistik: Bittersalate mit einer schaumig leichten Hollandaise und gerösteter Hefe, bretonischer Hummer mit Topinamburpüree in einer leichten Kräuter-Molke-Vinaigrette oder Rücken vom Blonde-de-Aquitaine-Rind, dazu etwas Petersiliencreme und Sauce riche. Produktqualität und Saucenpflege stehen im Mittelpunkt, angerichtet wird in eleganter Schlichtheit.
Wein: Rund 300 Weine, Schwerpunkte liegen auf Österreich, Deutschland und Frankreich. Beachtliche Auswahl bei Schaumwein und alkoholfreien Begleitern.
Atmosphäre: Locker und unaufgeregt, mit souveränem Service. Der Chef sorgt durch regelmäßige Umbauten dafür, dass auch dem Auge nicht langweilig wird.
Fazit: Große Klassik-Kochkunst in entspanntem Rahmen.
Jürgen Wolfsgruber ist in der Münchner Gastroszene kein Unbekannter. Der Österreicher betreibt in der Schwabinger Amalienpassage das ambitionierte „Sparkling Bistro“, letzten Sommer kam „Das Tschecherl“ mit zeitgemäßer österreichische in legerem Rahmen Küche. Ein Format (er nennt es „Östro“), das offenbar so erfolgreich ist, dass er es jetzt im „Obers“ fortführt. Der Standort: ein historisches Eckhaus im wohlbetuchten Stadtteil Gern, Schloss Nymphenburg liegt um die Ecke. Wolfsgruber peppte das kleine Lokal mit Neonschriftzug über der Tür, eng gestellten Tischen und lebhafter Stimmung so auf, dass es in der Wohnstraße erfrischend exotisch wirkt. Die Speisekarte zeigt auch Einflüsse aus Südtirol, der Heimat von Küchenchef Lukas Gietl, der aus dem Team von Bobby Bräuer kommt. Man wählt à la carte, mittags gibt es zwei Gänge, abends das Überraschungsmenü „Ö-Makase“ mit fünf Gängen. Für guten Einkauf steht die Seeforelle der Fischzucht Birnbaum, im Matjesstil serviert, begleitet von „Hausfrauensauce“ und Salzkartoffeln. Handwerkliche Fertigkeit zeigt der hauchdünn geschnittene Kalbskopf in Aspik mit seinen leicht säuerlichen Noten, Käferbohnen und Kürbiskernöl setzen steirische Akzente. Probieren muss man Klassiker wie Gietls mit Nussbutter getunte Schlutzkrapfen mit Schnittlauch oder den Innviertler Grammelknödel mit Sauerkraut, Erdäpfel und Bratensafterl. Vor dem Essen gibt es gute Cocktails (Restaurantleiter Henning Neufeld kommt von Barlegende Charles Schumann), dazu eine ambitionierte Weinkarte mit Schwerpunkt Deutschland und Österreich sowie einem Faible für Riesling und Grünen Veltliner. Kleiner Gastgarten.
Konzept: Nach Redaktionsschluss hat Anton Gschwendtner das Restaurant im Bayerischen Hof verlassen. Bis ein neuer Nachfolger gefunden ist. Bis zu einem erneuten Test setzen wir die Bewertung aus.
Konzept: Im Herzen der Stadt führt Fabrice Kieffer diese doppelte Genussadresse: Fine Dining im 1. Stock, ambitionierte Brasserie unten; oben zwei Menüs (eines vegetarisch) sowie einige Signatures à la carte.
Küche: Nathalie Leblond setzt in ihrem französisch basierten, zeitgemäß interpretierten Küchenstil auf hochwertige Produkte und raffinierte Leichtigkeit: Zum Start Carpaccio von Jakobsmuschel mit Zitronenconfit, Passepierre, Kartoffelespuma und Piment d’Espelette; dann vielleicht confierte Seeforelle in leicht geräuchertem Ananassud, mit Meerrettichschaum, Karottenvariation und Holunderblüte. Als Hauptgang ist Kalbsbries hier ein Klassiker, stets neu interpretiert, diesmal ausgebacken in Sonnenblumencrunch, mit Mango-Chili-Gel, weißem Spargel, Mais-Espuma und Kalbsjus.
Wein: Bestens bestückter Weinkeller mit deutsch-französischem Schwerpunkt (rund 700 Positionen).
Atmosphäre: Stilvolles Ambiente, großzügig und von zeitgemäßer Eleganz, im rundum verglasten Obergeschoss; Fabrice Kieffer und sein Team stehen für versiert-sympathischen Service.
Fazit: Rundum-Sorglos-Gourmet-Paket, mit viel Charme präsentiert.
Konzept: Christoph Kunz‘ urbanes Fine-Dining-Lokal im Herzen der Altstadt. Ein Menü (abends 8, mittags 4 Gänge).
Küche: Hochgenuss in drei, vier Komponenten, so heißt hier das Leitmotiv; das Menü ist eine Folge geschmacklich extrem austarierter, von der Aromenkombination gerne auch überraschender, filigran angerichteter Köstlichkeiten. Kunz geht gern neue Wege, das zeigt französischer Ikejime-Wolfsbarsch fast roh belassen, eine Art Crudo, serviert mit Pfifferlingen, Zwiebelcreme und Kaviar. Überraschend auch der Seeteufel, ganz klassisch gebraten, inszeniert mit Palmherzen als Püree und rohem Salat, dazu Fingerlimes fürs Säurespiel. Elegant im Geschmack die Lammnuss mit den Aromen von Zitrone, Gelber Bete und Liebstöckel, und, überraschend, Kalbskopf. Desserts mit wenig Süße.
Wein: Fokus auf Deutschland und Österreich sowie Europas traditionelle Anbaugebiete.
Atmosphäre: Urbanes Ambiente mit großzügiger Raumhöhe, hellem Holz und gekonnt platzierten Farbakzenten. Chef’s Table mit Küchenblick; schöne Bar im Entree.
Fazit: Hier dreht sich in stilvollem Rahmen alles um die Küche.
Konzept: Gourmetrestaurant des Delikatessenhauses Dallmayr. Ein Menü in 16 (kleinen) Gängen, mittags reduzierte Version.
Küche: Rosina Ostlers Menü sprengt bewusst Konventionen und startet mit einer Kaskade raffinierter Häppchen, allen voran Mini-Tacos aus Spitzpaprika, gefüllt mit Gamskeulen-Ragout. Lammbauch kommt als Terrine, mit Honig karamellisiert, dazu grüne unreife Johannisbeeren und kräftige Lammjus mit Kürbiskernen. Gemüse spielt eine wichtige Rolle, etwa als Duett von Gelber Bete und Quitte in diversen Zubereitungen, garniert mit gerösteten Haselnüssen, am Tisch wird hausgemachte Mandelmilch angegossen. Im Hauptgang: Taube, sanft an der Karkasse gegart und über offenem Feuer gegrillt. Darunter Grünkohl in Texturen (u.a. als Kimchi, eingelegt und mariniert), Säurenoten von grüner und weißer Tomate, dazu klassische Taubenjus. An der Seite Pfannenbrot, gefüllt mit Taubenkeule, dazu ein Parfait von den Innereien.
Wein: Hochkarätige Weinkarte und Top-Sommelier: Julien Morlat steht für spannende Pairings.
Atmosphäre: Zwei stimmungsvolle Salons, edle Tapeten, hochfloriger Teppich – im stilvollen Ambiente servieren die Köche mit.
Fazit: Spannungsreiches Rundumerlebnis der Extraklasse.
Tohru Nakamura hat einen Lauf, das gilt nicht nur für sein Fine-Dining-Restaurant im ersten Stock, sondern auch für das Zweitlokal „Bar Tatar“ im Erdgeschoss der Schreiberei. Draußen lockt ein herrlicher historischer Innenhof, drinnen sitzt man unter Kreuzgewölbe rund um die Bar. Im Zentrum des Angebots stehen Tatar-Kreationen mit kreativem Twist. Etwa Balfegó-Thunfisch mit Avocado und knusprigem Reis oder Rinderfilet mit Roter Bete, Gurke und Meerrettich. Auch an Vegetarier ist gedacht, besonders gut ist die Rote-Bete-Variante, der Anis alle Erdigkeit nimmt. Dazu gibt es knusprige Begleiter wie Pommes frites „Sour Cream & Onion“ und eine engagierte Weinkarte, kuratiert vom Südtiroler Topsommelier Christian Rainer aus dem „Tohru“.
Konzept: Mittags à la carte mit Pastrami-Sandwich, Pasta, Ramen oder Tagesfisch sowie einem dreigängigen Lunchmenü. Abends ausschließlich Menüs in fünf bis sechs Gängen, optional vegetarisch oder pescetarisch. Davor oder danach: Cocktail- und Weinbar „Weinstube“ nebenan.
Küche: Ganzjährig werden sommerlich-leicht gezeichnete Gerichte serviert, etwa der „salade de la bavière urbaine“, marinierte Tomaten in einem fruchtig-würzigem Basilikumsud mit Olivenkrokant. Die knusprig ausgebackene Zucchiniblüte ist mit Ricotta gefüllt, Frische steuert ein Tatar des Sommerkürbis mit Salzzitrone bei. Ein Dauerbrenner ist die kross gebratene Forelle mit Mandelbutter und zweierlei Kohlrabi, das Dessert tendenziell eislastig.
Wein: Rund 100 vorwiegend weiße Positionen aus Deutschland, Österreich und Südtirol (rot). Stilistisch eher klassisch als experimentell.
Atmosphäre: Lebendig, bistronomisch, ohne gekünstelte Barrieren. Man wird schnell geduzt und darf sich wie ein Stammgast fühlen.
Fazit: Genussort mit einer sympathischen Mischung aus Leichtigkeit und Anspruch.
Konzept: Zeitgemäßes Gourmet-Konzept in ehemaliger Giesinger Eckkneipe. Ein Menü, vegetarisch auf Vorbestellung.
Küche: Florian Berger beherrscht die Grundlagen der französischen Küche, er interpretiert sie mit Kreativität und regionalem Anspruch immer wieder neu. Fein abgeschmeckt und enorm genussvoll sind seine Ravioli von Wildschwein und Eigelb mit Kakao und Berberitze; schon des Längerem auf der Karte hält sich die vegetarische „Faux Gras“, die er immer wieder neu interpretiert, etwa mit Feige und Haselnuss. Für seine raffinierte Gemüseküche steht der mit Tonburi, Ingwer und Senfkohl spannungsreich inszenierte Blumenkohl.
Wein: Gut sortierte Weinkarte und engagierte Getränkebegleitung (auch nichtalkoholisch).
Atmosphäre: Intim und reduziert im sympathischen Bistrostil mit blanken Holztischen.
Fazit: Entspanntes Ambiente trifft auf kulinarischen Anspruch.
Konzept: Gourmetrestaurant im traditionsreichen Hotel Vier Jahreszeiten. Zwei Menüs (eines vegetarisch); samstags Gourmet-Brunch.
Küche: Franz-Josef Unterlechner kocht ideenreich und eigenständig, mit Liebe zum guten Produkt und klassischem Handwerk. Bildschön die Kornblume aus lila und schwarzem Rettich, darunter versteckt sich roh marinierte Seeforelle mit Radieschen, umgeben von Buttermilch-Vinaigrette. Das Filet einer richtig großen Scholle inszeniert der Chef mit Avocado, Gurke, Jalapeño und gegrillter roter Paprika, dazu gleich zwei Saucen (gelbe Paprika und Chorizo). Und schließlich Lamm „von Kopf bis Fuß“ mit Leber, Bries und Lammkeule als Crépinette, dazu mediterrane Aromen von Artischocke, Dicken Bohnen und grüner Olive, umspielt von Salsa Verde und klassischer Lammjus.
Wein: Engagierte Empfehlungen, gut sortierte Karte.
Atmosphäre: Großzügiges Raumgefühl, die Harmonie von Crème- und Beigetönen sowie Wandreliefs der Porzellanmanufaktur Nymphenburg prägen das Ambiente. Zugewandt-freundlicher Service.
Fazit: Hochkarätiges Genusserlebnis und stilvolle Gastlichkeit.
Konzept: Casual Fine Dining im lebhaft-urbanen Rahmen. Zwei Menüs (eines vegetarisch) und à la carte.
Küche: Ali Güngörmüş prägt trotz Fernseh-Engagements weiterhin den Küchenstil, balanciert gekonnt zwischen französisch geprägtem Handwerk und orientalischer Gewürzvielfalt. Bester Einstieg in seine Aromenwelt ist die große Meze-Tafel, wenn der Tisch vollgestellt wird – cremiger Hummus mit geräucherter Paprika und Granatapfel, Feta-Börek mit Zucchini und Dattel-Dip, Oktopus mit Spitzkohl und Korinthen. Beliebtes Highlight ist die im Ofen kross gebratene Pageou-Ente für zwei, am Tisch tranchiert und mit Ingwer-Preiselbeeren, Apfelblaukraut und Knödel begleitet.
Wein: Gut sortierte Karte mit vielen bekannten Namen (rund 300 Positionen).
Atmosphäre: Großzügig, hell, mit hoher Decke – ein kosmopolitisches Restaurant mit geschickt gesetzten Lichteffekten und guter Stimmung. Schöne Terrasse; sympathischer Service.
Fazit: Entspannter Genuss, hoher Wohlfühlfaktor.

