Restaurants für den Valentinstag in Frankfurt

Konzept: Unfassbar aufwendige vegane Küche mit ausschließlich heimischen Zutaten im Überraschungsmenü. Start ist für alle Gäste in der Bar im Erdgeschoss.
Küche: Ricky Saward kocht mit seinem Mini-Team beeindruckende Kreationen, die selbst kundige Gaumen überraschen. Aus freiwilliger Selbstbeschränkung heraus werden aus regional-saisonalen Produkten durch verschiedenste Techniken sehr spannende Geschmacksbilder erschaffen. Die Zutaten stammen aus der Region, meist aus seinem Biogarten in Bad Homburg (kein Pfeffer, kein Olivenöl, kein Kaffee, keine Schokolade!), aus denen der Chef finessenreiche Kunststücke – auch für das Auge – mit starken Aromen und sinnlicher Freude macht. Zum Start etwa Karottenbaiser mit dreierlei Zubereitungen der Karotte, knusprige Rote-Bete-Rolle mit Rose und Johannisbeerstrauch und ein hervorragendes Bohnen-Sauerteig-Tartelette mit Wiesenklee – top. Weiteres spannendes Beispiel: Annabelle-Kartoffeln im etwas zu röststarken Sud von Kartoffelschalen. Dazu wurde eine wunderschön aussehende Kartoffeltarte mit Sonnenblumenblättern und Creme gereicht. Zum süßen
Abschluss eine Art Mirabellen-Donut, eine Knusperrolle mit Wildapfel und eine vegane Milchschnitte, wo Rote Bete und Felsenkirsche den Schokoladen-Part einnahmen.
Wein: Übersichtliche Auswahl aus dem Natur- und Biobereich, die zur Philosophie des Hauses und der Gemüseküche passen.
Atmosphäre: Das schmale, stylishe Restaurant ist über zwei Etagen verteilt, mit teilweisem Blick auf das Mainufer. Hier herrscht eine persönliche Atmosphäre, alle Gäste essen gleichzeitig, das Team serviert und erläutert jeden Gang umfangreich. Passend zum Konzept ist das handgemachte Geschirr.
Fazit: Ein verblüffendes Gesamterlebnis – „Farm to table“ und „Root to Leaf“ sind keine Floskeln, sondern tatsächlich radikal umgesetzt.
Konzept: Eingebettet in den weißen Museumsbau von Stararchitekt Richard Meier entwickelt Inhaber Anton de Bruyn seine pflanzenbetonte Regioküche mit hohem Anspruch stetig weiter. Mittagstisch um € 15.
Küche: Über den Tag hinweg gibt es kleine und große Gerichte, allesamt originell und von bester Qualität,. Das hausgemachte Sauerteigbrot mit Rapskernbutter (€ 4) besitzt Kultstatus, hohe Fertigungstiefe beweisen hausgemachte Blutwurst (€ 13) sowie
Coppa vom Bio-Schwein (€ 12). Handwerk und kreative Offenheit manifestieren sich in Dinkelrisotto mit Blumenkohl, Schafskäse und Salzzitronenpaste (€ 25) oder gegrilltem Knochenmark mit Erbse und Minze (€ 13). Sehr gut: luftige Buchweizen-Madeleines (€ 5) und (Hart-)Käse vom Allgäuer Affineur Thomas Breckle (€ 16).
Getränke: Saisonal wechselnde (Natur-)Weinkarte; hausgemachte Limonaden und roter Vermouth, Manufakturbiere.
Atmosphäre: Geradlinig mit starken Farbakzenten, Glühbirnenhimmel und Wandspiegel ist das Thema Bistro zeitgemäß inszeniert. Herrliche Terrasse im Museumspark.
Konzept: Nobelgasthaus mit österreichischem Touch und gekonntem kulinarischem Blick über den heimischen Tellerrand. Mittags- und Abendmenü, dazu À-la-carte-Gerichte.
Küche: Küchenchef Mario Lohninger macht ohne Zweifel das beste Wiener Schnitzel, erstklassiges Ochsenbackerlgulasch und den besten Zwiebelrostbraten in der Mainmetropole. Doch der gebürtige Österreicher trumpft fern der Heimat auch auf mit einem perfekt gebratenen bretonischen Seeteufel in Schalotten-Thymian-Jus, Yellowfin Tuna-Sashimi mit Edamame-Tofu-Creme und Shiso-Gurken-Salat oder einer Bio-Rübe aus dem Ofen, die mit Ziegenfrischkäse, altem Balsamico und steirischem Kürbiskernöl aufpeppt ist.
Wein: Der gesamte Service kennt sich mit Weinen bestens aus, natürlich stehen Gewächse aus Österreich ganz oben auf der Empfehlungsliste.
Atmosphäre: Das elegante Restaurant mit seinen strahlend weiß gedeckten Tischen versprüht urbanes Flair, der freundliche Service sorgt für das familiäre Wohlgefühl.
Fazit: Fast schon ein Klassiker mit Persönlichkeit, Stil und Wohlfühlambiente.
Konzept: Casual Fine Dining in Downtown Frankfurt. Serviert wird abends ein Menü mit maximal sieben Gängen, der Lunch umfasst maximal vier Gänge.
Küche: Das kleine Ein-Raum-Restaurant mit offener Miniküche in einer Hintergasse bietet eine erstklassige und schnörkellose Bistroküche, die es in sich hat. Küchenchef André Rickert gelingt es, Bodenständiges wie eine profane Pilzsuppe, aufgepeppt mit Petersilie und Sauerteig, oder Kürbisravioli in feinaromatische Geschmackssphären zu katapultieren. Immer eine Empfehlung wert ist der Fisch des Tages, frisch aus dem Wasser, und angerichtet mit Paprikakraut, Kartoffeln und einer klassischen
Beurre blanc. Einfach gut.
Wein: Zu jedem Gang, mittags und abends, wird ein passendes Glas Wein empfohlen. Darüber hinaus bietet die Weinkarte noch einiges an trinkenswerten Tropfen aus Nah und Fern.
Atmosphäre: Ein bisschen Frankfurter Großstadtflair in einer sympathisch unkomplizierten Mischung aus lockerer Wohnzimmer-Atmosphäre und urbanem Bistro.
Konzept: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.
Konzept: Ganz im Frankfurter Spirit wird im 53. Stock des Main Tower eine weltoffene Küche
zelebriert. Ab 21 Uhr ist ein Besuch in der Lounge auch ohne Abendessen möglich. Menü in 5/6 Gängen mit Upgrades.
Küche: Moderne, teils französisch grundierte Küche mit japanischen Einflüssen. Küchenchef Martin Weghofer bietet aromastarke Gerichte wie den Seesaibling mit Kohlrabi, erstklassigen Hummer mit Feldsalat oder perfekt gegartes Ris de veau (Kalbsbries) mit weißem italienischem Speck (Lardo). Als Zusatzgang empfiehlt die Küche japanisches Wagyu mit Steinpilzen und weißer Trüffel.
Wein: Die Begleitung ist perfekt auf das Menü zugeschnitten, dazu bietet die Karte
deutsche und internationale Weine.
Atmosphäre: Im modernen Ambiente ist man ein Teil der Frankfurter Skyline, und schaut aus
fast 190 Meter Höhe auf die pulsierende Main-Metropole.
Fazit: Tolle Location mit Weitblick, Genusserlebnis im schicken Interieur.
Weltläufiges Fine-Dining von Shooting-Star Niclas Nußbaumer: Das trendige Interior Design erinnert an einen Club; die Küche glänzt mit bester Produktqualität, zeitgemäßer Leichtigkeit und geschliffener Präzision. Saisonale Zutaten treffen auf französisch basiertes Handwerk und subtile asiatische Einflüsse.
Gemeinsam mit seinem Freund Philipp Günther als Maître startet Jochim Busch (Ex-„Gustav“) neu durch. Seinen Anspruch „frei und innovativ zu kochen“ realisiert Busch scheinbar mühelos und kreiert mit gewohnter Verve, handwerklich perfekte, optisch wie geschmacklich kunstvolle und dabei aromatisch austarierte Kunstwerke. Den erfrischenden Auftakt bildet sauer gebeizte Nordseemakrele mit Buttermilch-Kohlrabi-Vinaigrette, Rettich, Kapuzinerkresse und Dillschmand, angerichtet wie eine Blumenwiese. Es wird geräuchert und gegrillt – etwa Jakobsmuschel auf Sauerkraut-Muschel-Vinaigrette, einseitig gegarter Dry-aged-Saibling auf Räucherfischnage. Für ein „Rausch“-Erlebnis sorgen eigens angemischte Farben in Erd- und Pudertönen – eine rosa Küche! – und das entspannt-elegante Ambiente in skandinavischem Design. Die mit gut 500 Positionen bestückte Weinkarte, Schwerpunkt Europa, und der muntere Service tragen zum Wohlbefinden bei.
Konzept: Asiatisches Fine Dining, trendig interpretiert, vereint auf einer Karte in überbordendem, spektakulärem Ambiente.
Küche: Im Restaurant der Mook-Gruppe („Ivory Club“, „Franziska“, „Mon Amie Maxi“) startet man etwa mit üppigen Rolls im Crossover-Stil (auch zum Teilen): Die „Sexy Freak Wave Sake Roll“ kombiniert Lachs, Gurke, Avocado & Frischkäse im Knuspermantel, die „Papaya Burrata Roll“ vereint Papaya, Burrata, Koriander-Pesto und Chili. Sashimi in mehreren Ausführungen gibt es auch, dazu Dumplings, Gyozas und Buns. Vom Robata-Grill kommen Steaks – auch vom Wagyu – und Seafood.
Wein: Rund 150 Weine aus aller Welt begleiten die aromenreiche Küche.
Atmosphäre: Goldene Äste ragen von der Decke, japanische Krieger, Riesenvasen, Buddhaköpfe hinter Glas als Raumteiler, verschiedene Separees – das alles auf 2000 qm in schwarzem Ambiente. Valet Parking.
Fazit: Eine Genussreise, die Spaß macht und zum Ausprobieren animiert.
Konzept: Opulent dekoriertes Restaurant, das in Look & Feel der Grande Nation zur Ehre gereicht. Unweit der Alten Oper ist Frankreich mit seinen Klassikern präsent und wird die Meeresfrüchtetheke stets gut bestückt.
Küche: In der verglasten Küche wird mit Butter und Sahne nicht gespart. Vive la France signalisieren Gerichte wie gratiniertes Knochenmark (€ 21,90), hausgemachte Gänsestopfleber mit Portwein-Gelee (€ 29,90) und Austern Rockefeller (ab € 6,90 pro Stück). Es gibt Innereien (Boudin noir, Kalbsnieren), Steak Tartare (€ 26,90), gern auch mit Kaviar (€ 99,90). Tipp: Plateaux des fruits de mer (ab € 49,90).
Getränke: Umfangreiches internationales Weinangebot.
Atmosphäre: Das Foyer der herrschaftlichen Villa May hat sich zum eleganten Boudoir in Pudertönen gewandelt. Mittags dominieren Businessgäste, abends Paare, Freunde, Nachbarn, gern im Ausgehlook. Abends Valet Parking. Große Terrasse.
Konzept: Italienisches Gourmetrestaurant im Ortsteil Sachsenhausen. Serviert wird ein Degustationsmenü und ein vegetarisches Menü. Alle Gänge werden auch á-la-carte serviert.
Küche: Je nach Marktlage wird die Speisekarte zusammengestellt, doch immer triumphiert Bella Italia auf dem Teller. Allerdings ohne Pizza aus dem Ofen, dafür mit erstklassigen hausgemachten Ravioli, Gnocchi und einem Risotto, das man möglicherweise in ganz Italien nicht besser finden wird. Steinbutt aus dem Wildfang, serviert mit Mangold und verfeinert mit Pecorino und Amalfi-Zitrone, ebenso japanisches Wagyu-Filet mit Norcia-Trüffeln und Schwarzwurzeln sind herausragende Gerichte, die immer wieder auf der Karte aufblitzen.
Wein: Die Auswahl konzentriert sich auf die weißen und roten Gewächse aus italienischen Anbauregionen. Der Service kennt sich damit bestens aus!
Atmosphäre: Italienische Herzlichkeit vom Feinsten, hier ist der Gast wahrhaft König und genießt im schicken und geschmackvoll gestylten Ambiente die Grandezza der Küche und des Service.
Fazit: Souveräne Empathie und erstklassige Stimmung mit dem Gast im Mittelpunkt.
Konzept: Authentisches japanisches Fine Dining im Frankfurter Ostend. Mittags und abends wird jeweils ein Omakase-Menü mit bis zu neun Gängen serviert.
Küche: Für Küchenchef Masaru Oae steht seine Küche in einem interkulturellen Austausch, seine Gerichte sind denn auch raffinierte Kreationen, die europäische Geschmacksvorlieben mit traditioneller japanischer Küche zusammenführen und verfeinern. Ein ganzheitliches kulinarisches Erlebnis, das der talentierte Koch perfekt inszeniert. Alles wird frisch aus besten Produkten produziert, von den ausgezeichneten Sushis bis zur Dashi-Beurre-blanc, die zur Jakobsmuschel angerichtet wird.
Wein: Am besten, aber vor allem am authentischsten fährt man mit der angebotenen Sake-Begleitung zum Menü. Daneben gibt es eine feine Auswahl an deutschen und französischen Weinen, die allerdings nicht zum Dessert serviert werden.
Atmosphäre: Die japanische Gastfreundschaft steht im Fokus des Restaurants, das puristisch und schnörkellos modern eingerichtet ist.
Fazit: Kulinarische Bildungsreise für neugierige Gourmets und fortgeschrittene Feinschmecker.

