Wie kocht Daniel Schimkowitsch im L. A. Jordan?

Fine Dining auf höchstem Niveau im historischen Ketschauer Hof: Das L.A. Jordan serviert Menüs mit fünf bis sieben Gängen, mittwochs und donnerstags auch ein Vier-Gänge-Menü auf Vorbestellung.
Wie ist das Küchenkonzept?
Daniel Schimkowitschs Menüs zählen zu den durchdachtesten und ausgefeiltesten im Land, seine Faszination für Japan und beste Produkte zeigt sich in puristisch angelegten Menüs.
Aromenstark und hochpräzise gearbeitet schon die ersten Kleinigkeiten, vom intensiven Thai Beef Salat bis zum „Pot au feu“ vom Poltinger Lamm. Norwegische Jakobsmuschel mit Miyagawa-Mandarine spielt ihre Frische und Qualität ebenso aus wie festfleischiger, feinlasierter Kaisergranat, akzentuiert mit Wasabi-Beurre-blanc und Sauerkraut-Mirin-Nocke.
Auch Hauptgänge sind spannungsreich: Lammrücken vom Gutshof Polting kommt mit kross ausgebratenem Fettdeckel, dazu knackiges Kopfsalatherz und gleich zwei Saucen (klassische Jus und Vinaigrette) mit Lamm-Elementen.
Wie ist die Weinkarte?
Stephan Nitzsche empfiehlt kundig und charmant; seine Karte mit rund 1000 Gewächsen ist international orientiert mit Pfalz-Schwerpunkt (Jahrgangstiefe!).
Wie ist die Atmosphäre?
Stilvolle Räume mit historischem Flair (Kuppelgewölbe) und zeitgemäßem Purismus, mal mit, mal ohne weiße Tischdecken. Sympathisch-entspannter Service; schöne Terrasse im Innenhof.
Dieser anonyme Test fand im Rahmen des Feinschmecker-Restaurantguides „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2026” statt.

