Hamburg: Lässige Bistros & Lokale

Sie lieben legere Lokale und gute Küche? Wir stellen unsere Top 10 in Hamburg vor.

Lässige Bistros & Lokale in Hamburg

Haebel

„Nordic French Cuisine“ hat sich Küchenchef Fabian Haebel auf die Fahne geschrieben, der für die höchstens 20 Gäste ein Menü zubereitet. Er stellt es in derzeit angesagter Manier auf einem Blatt Papier vor, auf dem er die Zutaten auflistet, mehr nicht. Die Saison setzt dabei deutliche Akzente.

Haebels Gerichte sind überraschend, kreativ, akkurat und schmecken überzeugend, das alles in lässiger Atmosphäre und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei steigender Stimmung erheblicher Lärmpegel. Gleich nebenan gibt es auch eine eigene Mini-Weinbar.
St. Pauli, www.haebel.hamburg, Fünf-Gänge-Menü 77€

Heimatjuwel

Etwas ganz Unkompliziertes wollte Inhaber und Küchenchef Marcel Görke für sein erstes eigenes Restaurant. Blanke Holztische mit 28 Plätzen stehen in dem Raum am Stellinger Weg 47, der ebenso überschaubar ist wie die Karte, die alle zwei bis drei Wochen wechselt. Görkes Gerichte sind modern, produktfokussiert und frei von Effekthascherei, die Zutaten kommen aus Norddeutschland, Obst und Gemüse aus dem Alten Land, der Sekt aus der Pfalz, und statt Espresso wird Filterkaffee eingeschenkt. Am Wochenende gibt es Menüs, die man sich selbst zusammenstellt, dienstags bis donnerstags auch eine À-la-carte-Auswahl.
Eimsbüttel, www.heimatjuwel.de, Hauptgerichte 17 - 30€

Witwenball

Das junge Weinlokal in der Weidenallee 20 ist ein Solitär in der Stadt: So schick wie gemütlich zitiert das Design den Art-déco-Stil, etwa 30 Weine gibt's offen, an die 300 weitere liegen im Keller und können zu fairen Preisen eingekauft werden. Unter den Gastgebern Julia und Axel Bode hat sich die Küche erfreulich gesteigert. Als Grundlage zum Wein gibt es viele handfeste Gerichte. Sommerterrasse.
Eimsbüttel, www.witwenball.com, Hauptgerichte 17 - 29€

Stüffel

Vorher in Bergstedt verankert, ist Gastronom Ondrej Kovar mit seinem Restaurant "Stüffel" nun in das Eckhaus direkt am Isekanal gezogen. Das „Stüffel“ ist bodenständig, der Region und deren Böden verpflichtet, wobei das zeitgemäß und unkompliziert auf die Teller gebracht wird. Es gibt ein Menü für attraktive 37 Euro, ein gutes Mittagsangebot und ein ideenreiches À-la-carte-Programm.
Eppendorf, www.restaurantstueffel.de, Hauptgerichte 16 - 32€

Brechtmanns Bistro

Neben ihrem Restaurant in Scharbeutz, haben Ann-Kathrin und Sven Brechtmann in der Erikastraße 43 ein Bistro mit mehreren schlicht-schicken Räumen. Der preiswerte Mittagstisch ist ebenso beliebt wie die Abendkarte. Auf die setzt Sven Brechtmann einerseits fernöstliche Gerichte. Andererseits steht immer auch Regionales zur Auswahl.
Eppendorf, www.brechtmann-bistro.de, Hauptgerichte 15 - 33€

Wolfs Junge

Der Name spielt auf den Vornamen seines Vaters an, doch streifte Küchenchef Sebastian Junge auf der Suche nach Lieferanten auch wie ein Wolf durchs Hamburger Umland. Er fand verlässliche Partner, die ihn für sein erstes eigenes Lokal in der Zimmerstraße 30 in den Räumen des ehemaligen „La Fayette“ mit biologisch erzeugten Zutaten beliefern. Fast alles, was mittags à la carte oder als Businesslunch und abends in drei- bis siebengängigen Menüs mit einfachen, vom Produkt her gedachten Gerichten serviert wird, ist selbst gemacht.
Uhlenhorst, www.wolfs-junge.de, Menü 42 - 79€

Neue Heimat

Charakterstarke Weine sind das Fundament in dem Weinbistro von Petra Trautner – einem Mix aus Bistro, Weinbar und Käsetheke. Neben bestem Käse gibt es eine wöchentlich wechselnde Karte mit veganen Gerichten auf Gemüsebasis, die aber mit Fleisch und Fisch sowie Saucen mit Butter oder Rahm ergänzt werden können.
Altona, www.neue-heimat.hamburg, Hauptgerichte 10 - 20€

Brücke

Wenn sich auch sonst alles verändert: Es muss Orte wie diesen Hamburger Klassiker in der Innocentiastraße 82 am Isemarkt geben, wo die Karte noch von Hand geschrieben wird, keine Experimente daraufstehen und Bargeld das liebste Zahlungsmittel ist. Eine Website hat die „Brücke“ natürlich auch nicht (Tel. 040-422 55 25). Dafür ist es hier immer voll, mittags (Gerichte um € 15). Abends ausgefeiltere Gerichte.
Harvestehude, Hauptgerichte 25 - 35€

Bootshaus Hafencity

Noch ein Newcomer in der HafenCity, der endlich auch mit nennenswerter Gastronomie von sich reden macht. Grillkonzepte funktionieren meistens, in Kombination mit einer Bar umso besser. Aber die Qualität muss stimmen, und das ist hier am Kaiserkai 19 der Fall. Bis auf einen Hinterraum mit gerippten Wänden ist das Ambiente puristisch. New York Strip oder Rib-Eye oder auch ein Kotelett vom Mangalitza-Schwein werden auf den Punkt gegart, dazu gibt es interessante Beilagen. 
HafenCity, www.bootshaus-hafencity.de, Hauptgerichte 24 - 54€

Kinfelts Kitchen & Wine

Kirill Kinfelt („Trüffelschwein“) und der Sommelier Maximilian Wilm haben in der HafenCity am Kaiserkai 56 eine Mischung aus Weinbar und Restaurant eröffnet. Große Fensterfronten lassen tagsüber viel Licht in den hohen Raum mit loftartigem, kühlem Charakter. Der Wein spielt eine bedeutende Rolle, so wird neben den üblichen Flaschen und Gläsern auch jeden Tag ein „dickes Ding“ angeboten – ein besonderer Wein aus der Magnumflasche, den man sonst im offenen Ausschank kaum bekommt. In der Küche legt der Chef auch mal selbst mit Hand an.
HafenCity, www.kinfelts.de, Hauptgerichte 25 - 39€