Feinschmecker-Podcast mit Cédric Staudenmayer

„Einmal im Jahr kommt mein Opa zum Essen und freut sich, dass sein alter Herd noch in Betrieb ist“
Mit gerade einmal 27 Jahren gehört Cédric Staudenmayer zu den spannendsten Köchen des Landes: Im eigenen Restaurant „Cédric“ in Weinstadt kocht er als Solist – ohne Brigade, auf dem alten Herd seines Großvaters. Seine Küche verbindet schwäbische Wurzeln mit französischen Einflüssen und feinen, internationalen Akzenten.
Im Gespräch erzählt er, wie er vom Praktikum in der Zirbelstube zur Selbstständigkeit fand, warum er sein Menü allein plant, kocht und teilweise sogar selbst serviert. Außerdem spricht er über Stammgäste, montägliche Besuche von Kolleginnen und Kollegen und darüber, warum ein Löffel für ihn das wichtigste Arbeitsgerät ist.
Konzept: Ein Küchenchef steht allein am Herd und serviert ein fünfgängiges Menü, das auf Vorbestellung auch in einer vegetarischen Variante erhältlich ist.
Küche: Die Basis von Cédric Staudenmayer ist klassisch französisch, seine Aromakombinationen jedoch nicht. So wird Thunfisch mit Kohlrabi und Liebstöckelvinaigrette kombiniert und Fregola Sarda trifft auf Rote Bete und Schaum aus grünem Curry. Diese Kombinationen sind ungewohnt, aber erstaunlich gut. Der sanft gegarte Lachs wird mit Linsen von der Schwäbischen Alb und Safransauce serviert. Zum auf den Punkt gegrillten Tafelspitz kombiniert der Koch intensive Madeira-Jus und in der Pfanne geschwenkte Mini-Zucchini – die Qualität des Fleisches braucht keine weiteren Elemente.
Wein: Den Kern der Karte bilden schöne Gewächse aus den umliegenden Regionen. Doch auch Neuentdeckungen erfreuen die vielen Stammgäste.
Atmosphäre: Der Charme des alten Gasthauses ist deutlich zu spüren. Moderne Akzente wurden behutsam gesetzt. Der Service durch den Küchenchef und einen Mitarbeiter ist freundlich und sehr zugewandt.
Konzept: Top-Küche aus einer Hand.

