Deborah Middelhoff: Chefredakteurin

Deborah Middelhoff ist Chefredakteurin der Magazine DER FEINSCHMECKER, Foodie und Lafer. Hier erfahren Sie, was für sie Genuss bedeutet, was sie am liebsten nach einer Testreise durch die Spitzengastronomie zu Hause isst und welches Gericht sie gern für ihre Freunde kocht. 

Deborah Middelhoff ist in Hamburg geboren. Sie hat familiäre Wurzeln in England, Südafrika und Israel. Kulinarische Bildungsreisen machte sie bereits im Kindergartenalter und lernte Streetfood in Bangkok, Alligatoren-Steak in den USA und afrikanisches Braai kennen. Sie studierte Rechtswissenschaften und arbeitete danach unter anderem bei der BILD und WELT/Welt am Sonntag. Seit 2005 ist Deborah Middelhoff beim FEINSCHMECKER tätig und verantwortlich für die Resorts Reise und Gastronomie. Außerdem ist sie Gastgeber des FEINSCHMECKER-Podcasts, der alle zwei Wochen erscheint. Dort interviewt sie spannende Persönlichkeiten aus der Koch- und Gastronomiebranche. Seit Januar 2020 ist sie Chefredakteurin. 

FEINSCHMECKER-Redakteur ist nicht nur ein Beruf. Wir leben, worüber wir schreiben – jeder und jede einzelne von uns schon seit vielen Jahren. Wie viele Restaurants ich in dieser Zeit für den FEINSCHMECKER besucht habe? Unzählige!

Auf Reportagereisen manchmal drei verschiedene an einem Tag: mittags ein Lokal mit bodenständiger Küche, am frühen Abend etwa ein Weinbistro und danach ein großes Menü in einem FineDining-Restaurant. Was ich nach einer Testreise durch die Spitzenrestaurants zu Hause esse? Ein Stück gutes Brot mit Käse, gern gereiften Gruyère.

„Was für mich Genuss bedeutet? Die Güte eines Produkts zu erkennen und die Leidenschaft des Kochs zu spüren, mit der er es zubereitet hat. Und beides wertschätzen zu können.“

Lieblingsgerichte von Deborah Middelhoff

Die norwegische Königskrabbe bei Christian Bau in Nennig und die Kalbsbratwurst von meinem Metzger mit selbst gemachter Currysauce. Die Torte vom Rinderfilet-Tatar mit Kaviar auf Kartoffelrösti bei Clemens Rambichler im „Sonnora“ oder gute Ölsardinen auf geröstetem Graubrot.

Ob ich selbst koche, fragt man mich oft. Gern, aber mangels Zeit leider zu selten. Und was, wenn doch Zeit ist? Bœuf bourguignon (mit einer Rotwein-Cuvée aus Syrah und Grenache, nicht in Holz ausgebaut!). Am liebsten für Freunde und einen Abend, von dem man schon beim Kochen die schöne Gewissheit hat, dass es ein besonders langer wird.

Der Tisch ist mein Mittelpunkt: Ob als Moderatorin eines Round Table der Redaktion zu „Restaurantkritik der Zukunft“ im Hamburger Verlag, bei der Aktion „FEINSCHMECKER Service Day“ im „Weinhaus Neuner“ in München oder beim Essen im Hamburger Restaurant „100/200 Kitchen“ von Thomas Imbusch.

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