Satay Maishuhnkeule von Tim Raue

Satay Maishuhn von Tim Raue

Tim Raues Satay Maishuhnkeule ist ein aromenstarkes Gericht mit asiatischer Handschrift: Auf Zitronengrasspießen gegrilltes Maishuhn, begleitet von kunstvoll angerichtetem Gemüse, Himbeeressig-Zwiebeln und einer intensiv-würzigen Satay-Sauce mit grüner Chilipaste und Karangsari.

Zutaten

Maishuhn

4
Maishuhnkeulen
4 EL
Rapsöl
Salz
2 EL
Spicy-Lemon-Gewürz
12
Kaffirlimettenblätter
4
Stängel Zitronengras
Erdnussöl

Gemüse

12
Karottenscheiben à 1 cm Dicke
Salz
12
Zuckerschoten
4
Babymais-Kolben
Kurkuna
1
rote Zwiebel
120 ml
Himbeeressig
4
Shiitake-Pilze
1 EL
Butter

Satay-Sauce

400 ml
Hühnerfond
60 g
Karangsari-Paste (würzige Erdnusssauce, im Asienladen)
3
Kaffirlimettenblätter
1 TL
grüne Chilipaste

Zubereitung

Schwierigkeitsgrad: leicht

Maishuhn

1 Die Maishuhnkeulen in grobe Stücke schneiden und mit dem Rapsöl, Salz und Spicy Lemon 30 Minuten marinieren.
2 Keulen aus der Marinade nehmen und mit den Kaffirlimettenblättern auf die Zitronengrasspieße stecken. Rundherum in einer Pfanne mit etwas Erdnussöl anbraten.

Gemüse

1 Die Karottenscheiben in gesalzenem Wasser blanchieren und in Blütenform ausstechen.
2 Die Zuckerschoten ebenfalls blanchieren.
3 Den Babymais in mit Kurkuma und Salz gewürztem Wasser weich kochen.
4 Die Zwiebel quer in Segmente schneiden und in 500 ml Wasser und dem Himbeeressig blanchieren.
5 Die Kappen der Shiitake-Pilze rund ausstechen, den Deckel einschneiden, langsam in der Butter braten.

Satay-Sauce

1 Alle Zutaten verrühren und in einem Topf zum Kochen bringen und für 20 Minuten leicht einköcheln lassen.

Finish

1 Die vorbereiteten Gemüse erwärmen und dekorativ in Schalen anrichten.
2 Jeweils 1 gebratenen Hühnerspieß dazugeben und die Sauce angießen.

Tim Raue über sein Rezept

Mit den 90er-Jahren verbinde ich Gemüse, das man spielerisch ausgestochen und arrangiert hat, in diesem Fall zu einem Gemüsebouquet. Hier haben wir eine Fusion aus Asiatischem und Französischem: Ein Maishuhn wird zubereitet wie ein Saté. Das Gericht besticht durch die klassische Erdnusssauce, die hier eher zart und fein daherkommt – und durch die Maishuhnkeule, die mariniert und scharf angegrillt wird. Das Rezept spiegelt den Geschmack der 90er, das heißt, asiatische Aromen sind nicht bis auf die Spitze herausgearbeitet, sondern verschwimmen mit dem Harmonischen, das die französische Küche ausmacht.

Restaurant Tim Raue
R Q

Konzept: Der Mix aus asiatischen Aromen und Berliner Schnauze macht das Stammhaus des bekannten Kochs so einzigartig. 3 Menüs in je 7 Gängen (auch vegan), Signature-Gerichte als Upgrades. Zugunsten von Leichtigkeit und purem Geschmack wird auf Brot und weißen Zucker verzichtet.
Küche: Eine Küche von aromenintensiver Eleganz: Schärfe, Säure und Süße sind fein austariert, jedes Menü präzise komponiert. Die Hommage an die Hauptstadt „Kolibri x Berlin“ interpretiert Kindheitsgerichte wie Garnelencocktail, Eisbein oder Hühnerfrikassee neu. „Koi“ enthält asiatische Kreationen wie Seehecht mit Dashi und Schmorgurke oder Yuzu-Cheesecake. Wer mag, ergänzt die Signature-Gänge „Wasabi Kaisergranat“ oder „Ente Marie-Anne“.
Wein: Mit über 1000 Positionen bietet die Karte eine beeindruckende Vielfalt. Pairings (auch ohne Alkohol) greifen die Aromen der Küche sensibel auf und eröffnen zusätzliche Dimensionen.
Atmosphäre: Klare Linien, feine Materialien und viel Preußisch Blau schaffen eine Bühne für den Genuss. Der Service unter Gastgeber und Sommelier Raphael Reichardt arbeitet aufmerksam und mit einer charmanten Mischung aus Professionalität und Lockerheit.
Fazit: Asiatische Raffinesse trifft auf Berliner Charakter – mit präzise komponierten Aromen, exzellenter Weinauswahl und souveränem Service.

Rudi-Dutschke-Str. 26, 10969 Berlin
+49 (0) 30 25937930
www.tim-raue.com
Di-Sa 18-0 Uhr
Menüs € 258 - 292
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