Gutshaustipp: Landgasthof Wagner im Altmühltal

Gute Gasthäuser: Landgasthof Wagner im Altmühltal

Wie man einen Gasthof in fünfter Generation in die Zukunft führt, zeigt Michael Wagner-Zimmermann im Altmühltal mit einem Mix aus Tradition und Moderne.
Datum02.09.2026

110 Einwohner hat Unteremmendorf im wunderschönen Altmühltal, wo sich Fahrrad-, Wander- und Wasserwege kreuzen. Und auf der ausladenden Terrasse des „Landgasthofs Wagner“ legen viele von ihnen eine Pause ein; aber auch für Familienfeiern ist das Haus beliebt, und da die A9 ganz praktisch in der Nähe ist, buchen Gäste aus dem Bereich Ingolstadt und Beilngries hier gern eine kleine Auszeit.

Ihr Gastgeber ist Michael Wagner, der 2010 als 29-Jähriger den Betrieb von Onkel und Tante übernommen hat. Mit viel Elan und mutigen Investitionen machte er ihn fit für die Zukunft: So gestaltete er Gästezimmer und Küche neu, installierte Photovoltaik auf dem Dach – und verpasste dem Restaurant ein zeitgemäßes Finish. Klare Linien und Naturmaterialien sorgen für ein angenehmes, ruhiges Ambiente, vom Frühstück bis zum Abendessen.

Der Wesenskern ist geblieben: „Alles wurde komplett renoviert, aber wichtig war uns, dass wir im Herzen noch Wirtshaus bleiben“, sagt Michael Wagner-Zimmermann. „Das moderne Design war ein richtungsweisender Schritt, damit waren wir in der Region Vorreiter. Das zahlt sich jetzt aus.“ Tatkräftig dabei seine Frau Barbara Münzhuber, Betriebswirtin und Köchin. Sie kümmert sich um Organisation, Finanzen und um den Service – unterstützt von einem sehr engagierten Team.

"Regionalität leben wir hier schon sehr lange, ich kenne eigentlich jeden Lieferanten persönlich."
Michael Wagner-Zimmermann, Chefkoch und Inhaber
Tataki vom Rehrücken.

Die Maxime, Tradition zu bewahren und zugleich Neues zu integrieren, spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider: Lieblingsgerichte der Region wie Zwiebelrostbraten, Wiener Schnitzel und Rindssuppe mit Leberspätzle machen etwa zwei Drittel des Angebots aus. Aber auch moderne Rezepte mit kreativem Dreh sind dabei: etwa Ceviche von der Goldforelle oder in der Saison ganz kurz angebratenes Tataki vom Rehrücken (Foto unten). Hier zeigt sich Wagners Erfahrung in der Topgastronomie, so im Mandarin Oriental in München und bei Heinz Winkler in Aschau.

Goldforelle wie auch Lachsforelle und Zander kommen aus einem eigenen Bassin, das vom Dorfbach gespeist wird. Frischer geht’s nicht. „Der Fischschwerpunkt ist unser Alleinstellungsmerkmal“, erklärt der Chefkoch stolz. Seine Ceviche hat inzwischen einen festen Platz auf der Karte. Zudem werden auch Rezepte mit Karpfen und sowie Innereiengerichte beliebter – fast verschwundene Traditionen, die wieder Zukunft haben.

Landgasthof Wagner
I K M R Q

Im Altmühltal, wo sich Fahrrad-, Wander- und Wasserwege kreuzen legen viele Urlauber auf der großen Terrasse des Landgasthofs eine Pause ein. Gastgeber Michael Wagner-Zimmermann, hat 2010 als 29-Jähriger den Betrieb von Onkel und Tante übernommen. Mit viel Elan und mutigen Investitionen machte er ihn fit für die Zukunft: So gestaltete er Gästezimmer und Küche neu, installierte Photovoltaik auf dem Dach – und verpasste dem Restaurant ein zeitgemäßes Finish. Klare Linien und Naturmaterialien sorgen für ein angenehmes, ruhiges Ambiente, vom Frühstück bis zum Abendessen. Die Maxime, Tradition zu bewahren und zugleich Neues zu integrieren, spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider: Lieblingsgerichte der Region wie Zwiebelrostbraten, Wiener Schnitzel und Rindssuppe mit Leberspätzle machen etwa zwei Drittel des Angebots aus. Aber auch moderne Rezepte mit kreativem Dreh sind dabei: etwa Ceviche von der Goldforelle – dieser Fisch wie auch Lachsforelle und Zander kommen aus einem eigenen Bassin, das vom Dorfbach gespeist wird. Frischer geht’s nicht. „Der Fischschwerpunkt ist unser Alleinstellungsmerkmal“, erklärt der Chefkoch stolz.

Unteremmendorf 5, 85125 Kinding
+49 08467-279
www.landgasthof-wagner.de
1. November-31. März: Mi-So 11.30-13.30 und 17.30-20.45 Uhr, 1. April-30. Oktober: Di 17.30-20.45 Uhr, Mi und Do 11.30-13.30 und 17-20.45 Uhr, Fr-So 11.30-20.45 Uhr