Marrakesch Hotels & Restaurants

Marrakesch kulinarisch entdecken

Orientalische Pracht, zeitloser Luxus und internationale Spitzenküche: Marrakesch vereint opulente Riads, exklusive Hotels und eine Restaurantszene, die Tradition und Moderne mühelos verbindet. Das sind unsere Tipps.
Text Annette Sandner
Datum06.02.2026

Hotel Royal Mansour

Die spektakuläre Anlage ist Orient wie aus dem Bilderbuch: bunte Mosaike, prunkvolle Stoffe, im Park wachsen Zitronenbäume, und die Zimmer sind Riads (Häuser mit Innenhof) – mit Damast-Bettwäsche, absoluter Privatsphäre und Dachterrasse. Den persönlichen Palast verlässt man zwar ungern – es lohnt sich aber, in eines der vier hervorragenden Restaurants des Hotels zu gehen. Zum Frühstück etwa in die französische Brasserie, dessen kulinarisches Konzept von der französischen Drei-Sterne-Köchin Hélène Darroze stammt. Es gibt köstliches Schokoladenbrot, marokkanische Harira-Suppe, perfekte Eggs Florentine. Auch am Pool lässt sich der Tag entspannt verbringen, mit Abstechern in den atem­beraubenden Spa-Bereich – mit weißen Ornamenten. Entsprechend hochpreisig!
www.royalmansour.com

 

Riad Brummell Medina

Die historische Altstadt von Marrakesch ist ein Labyrinth aus kleinen Gässchen. Eselskarren schieben sich vorbei an Rollern, Fahrrädern und Touristen. Da kann man zwischen Shopping und Streetfood eine Pause brauchen. Glücklich also, wer hier in der Medina seinen Zufluchtsort gebucht hat, etwa im Riad Brummell. Hochwertig ausgestattet und zeitgemäß gestaltet, bietet das Hotel eine Dachterrasse, traditionelles Frühstück, kühlende Terrazzo-Böden und viel Ruhe hinter dicken Mauern. Das Team ist mehr als freundlich und hilft bei der Organisation von Ausflügen.
www.riadbrummell.com
 

Riad Tarabel

Diesem Riad mit lediglich zehn Zimmern gelingt der perfekte Spagat zwischen Schlichtheit und Understatement auf der einen, Pracht und Service auf der anderen Seite. Alles ist stilvoll mit kolonialem Touch und hochwertigen Materialien ausgestattet. Die Gastfreundschaft und das sehr gute Essen machen individuelle Dinner im Innenhof zum Erlebnis. Bei Fragen zu Shopping oder Kulinarik in der Medina steht einem stets jemand zur Seite. Im Innenhof sorgt ein Pool für Abkühlung, oder man entspannt dort bei einer Tasse Minztee. Erholung vom Trubel bietet auch der kleine, aber feine Spa-Bereich. Die Treatments lassen sich individuell abstimmen und reichen von der Hot-Stone-Massage bis zur Maniküre. 
www.tarabelmarrakech.com

 

La Grande Table Marocaine

Hier feiern die Einheimischen zu besonderen Anlässen. Alles in diesem Restaurant ist prunkvoll gestaltet – vom Brunnen in der Mitte über die Polstersessel bis zu den verzierten Silbertabletts. Allein die Vorspeisenauswahl spannt den großen Fächer marokkanischer Gewürze und einer Aromenwelt auf, die zwischen Dattel, Rose, Zimt und Safran nie ihren Feinsinn verliert. Auf den Punkt sind Fleisch und Fisch in den Tajines gegart, bei der traditionellen Pastilla umhüllen knuspriger Filo-Teig und Mandeln die mit Ras el-Hanout gewürzte Taube. Als Begleiter stehen auch viele marokkanische Weine zur Wahl. Highlight zum Schluss: die Petits Fours – von Orangenkonfekt bis zu Gewürzkeksen.
www.royalmansour.com

 

Le Petit Cornichon 

Gerade gastronomisch ist der französische Geist in Marrakesch an vielen Orten auch 70 Jahre nach Ende des Protektorats noch sehr präsent. Das „kleine Gürkchen“ im modernen Stadtteil Guéliz ist ein Bistro mit frischem, jungem Flair. Besonders großen Spaß macht hier die französisch dominierte Weinkarte. Außerhalb der internationalen Hotels findet man das in Marrakesch eher selten, und in vielen Bars und Cafés innerhalb der Medina wird überhaupt kein Alkohol ausgeschenkt. Auch bei den Champagnern genießt man im „Le Petit Cornichon“ die Qual, welche Wahl man zur hervorragenden Gänseleber-Terrine mit Birnen-Dattel-Chutney oder dem Romana-Salat César style mit karamellisierter Entenbrust trifft. Im Sommer lädt eine schöne Terrasse zum Draußensitzen ein. 
www.lepetitcornichonmarrakech.com
 

Sesamo 

Der italienische Spitzenkoch Massimiliano Alajmo verantwortet das Konzept in diesem außergewöhnlichen Restaurant. Dass das „Sesamo“ mit seinem Dekor und dem  Murano-Glas auf den Tischen anmutet wie ein venezianischer Palazzo, verweist auf eine Gemeinsamkeit: Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zählten Venedig und Marrakesch zu den wohlhabendsten Städten ihrer Zeit, getragen vom Handel mit kostbaren Waren wie Gewürzen, Seide und Gold. Der Prunk, der beiden Städten bis heute anhaftet, ist auf den weichen Polstersesseln im „Sesamo“ spürbar. Geschmacklich ist man dann aber ganz in Italien: von köstlichen Tortelli mit flüssiger Erbsen-Minz-Füllung und Basilikumpesto über geschmorte Ochsenbacken bis zur avant­gardistischen „Tiramisu-Wolke“.
www.royalmansour.com
 

Kabana Rooftop

In der Rooftop-Bar „Kabana“ am Rande der Medina genießt man nicht nur den Blick auf eines der Wahrzeichen Marrakeschs: die Koutoubia-Moschee. Zur blauen Stunde schmecken hier die ohnehin schon famosen Drinks noch besser, und das goldene Licht beim Sonnenuntergang ist magisch. Es dringt auch bis zu den langen, schimmernden Bartresen und schafft die perfekte Atmosphäre, um in eine orientalische Nacht zu gleiten. Das Food-Angebot ist groß, international und sorgt wie die Musik für Beach-Club-Vibes: Es gibt Brunch (11 bis 17 Uhr) mit Eierspeisen, Sandwiches und Pancakes; viel Seafood, Burger und saftige Steaks vom Josper-Holzkohlegrill; außerdem Falafel, Sushi und verführerische Desserts.
www.kabana-marrakech.com

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