55 Tipps – Wo Topköche privat essen

Persönliche Empfehlungen der Besten – vom Biergarten bis zum Spitzenrestaurant und von Hamburg bis Bayern

Restaurantempfehlungen der Topköche

Johannes King, „Söl'ring Hof", Slyt

„Ich habe schon zu meiner Frau gesagt: Wir müssen unbedingt ins Restaurant ‚Kleine Küchenkate‘ hier in Keitum. Hausmannskost auf hohem Niveau, richtig gut. Das sind Produkt-Fetischisten, da lacht dich die fette Schnitte Kabeljau auf dem Teller an. Dazu richtig gute Stampfkartoffeln. Großartig!“ 

 

Pierre Binder, „Fischers Fritz", Kiel

„Erst mal will ich mit Freunden im Garten grillen. Aber danach möchte ich gerne ins Restaurant ‚Meierei Dirk Luther‘ in Glücksburg. Da hatte ich mal ein großartiges Menü, und der Abschluss war ein sensationelles Dessert. Allein dieser Gang ist den Weg wert.“

Cornelia Poletto, Hamburg

„Mich zieht es ins ,Lenz‘ in Hamburg: Unkomplizierte Atmosphäre, nette Gastgeber, und alles wird mit viel Liebe zubereitet. Außerdem gibt’s dort die beste Ente vor den Toren Hamburgs.“

 

 

Christoph Rüffer, “Haerlin", Hamburg

„So ein Spitzencurry, dazu eine halbe Ente, asiatisch gewürzt, darauf habe ich Lust. Dazu viel Herz und Liebe, das gibt’s in ‚Brechtmanns Bistro‘ in Hamburg. Deutsch-asiatische Küche, aber nicht vermischt, sondern beides sehr gut gemacht.“

 

 

Arne Linke, „Clara – Restaurant im Kaisersaal", Erfurt

„Mein Lieblingsrestaurant in Hamburg würde ich gern wieder besuchen: das ,Zeik‘. Das ist locker, leger und lecker. Ein richtig gutes Konzept. Vor allem die alternative Getränkebegleitung hat es mir angetan, sehr ausgefallen und alles selbst gemacht – die ziehe ich sogar dem Wein vor."

 

Holger Mootz, Ronny Bell, “Weinhaus Uhle", Schwerin

„Da sind wir uns einig: Ganz bald ins ,Piment‘ nach Hamburg. Wahabi Nouri zaubert tolle Gerichte – französische Küche mit marokkanischen Gewürzen. Das ist einfach außergewöhnlich. Vor allem seine Tajine ist jedes Mal hervorragend. 

 

 

Johann Lafer, Kochschule Table D'or, Guldental

„Für mich ist das ,Restaurant Klinker‘ in Hamburg ein ganz besonderer Ort mit einem schönen Konzept – modern und nachhaltig. Das Essen ist hervorragend, nicht zu große Portionen, und alles kann geteilt werden. Dazu ein wunderbar entspannter Service.“

 

Kevin Fehling, „The Table", Hamburg

„Worauf ich mich auf jeden Fall freue, ist das Restaurant ,Herr He‘ in Hamburg, dort gibt es herausragende Dim Sum und ganz tollen Tintenfisch mit fermentierten schwarzen Bohnen und Paprika. Das habe ich bestimmt schon 20-mal gegessen, aber es ist immer wieder gut.“

 

Claus-Peter Lumpp, „Bareiss", Baiersbronn

„Es gibt viele tolle Kollegen, ob regionale Küche oder Spitzenrestaurant. Die muss man alle unterstützen. Aber mein letzter fabelhafter Restaurantbesuch, bevor die Krise zugeschlagen hat, war bei Kevin Fehling im ,The Table‘ in Hamburg. Da würde ich gern noch mal hin. Ganz große Klasse!”

 

Marcel Görke, „Heimatjuwel", Hamburg

„Für mich ist es das ,Le Canard Nouveau‘ in Hamburg. Da freue ich mich auf ein tolles Menü und eine entspannte Atmosphäre. Hingehen und genießen.“

Locations
Meierei Dirk Luther
H M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
M Übernachtung möglich
N besonderes Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Konzept: Hochklassiges Gourmetrestaurant im Wellnesshotel Alter Meierhof an der Flensburger Förde mit Menüs mit sechs bis acht Gängen (€ 198-218).
Küchenstil: Französische Küche in Perfektion, oft mit zeitgemäßen Akzenten und in herausragender Zubereitung. Sautierter Kaisergranat mit Schaum von grünem Curry und Papaya-Chutney, konfierter Kabeljau in einer Dashi-Beurre-blanc mit knusprigem Pancetta und Erbsen in verschiedenen Texturen oder die gebratene Entenleber mit Auster und intensiver Shiitake-Bouillon überzeugen durchweg und zeigen die Klasse des Küchenteams. Die Patisserie präsentiert zum Abschluss eine Variation von der Kirsche.
Wein: Mehr als 500 Positionen stehen auf der Karte, vor allem aus Frankreich, Österreich, Italien, Spanien und Deutschland.
Atmosphäre: Schon der Blick durch die bodentiefen Fenster auf die Förde und die gegenüberliegende Küste Dänemarks sorgt für entspannte Stimmung, dazu nordisch-elegantes Ambiente mit schönen Holztischen. Der Service ist auf top Niveau.
Fazit: Sympathisch-professionelle Gastlichkeit in stilvoll-modernem Rahmen – ein besonderes Genusserlebnis.

Uferstr. 1, 24960 Glücksburg
+49 (0) 4631 6199411
Mi-Sa 18.30-21.30 Uhr
Menüs € 198 - 218
Lenz
H I K R Q
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich

Konzept: Sympathisches Nachbarschaftsrestaurant im Norden der Hansestadt, mit Menü- und großem À-la-carte-Angebot in mehreren Räumen und Nischen mit einsehbarer Küche.
Küchenstil: Regional geprägt ist die zeitgemäße Wohlfühlküche von Dennis Kerber, der mittlerweile fest Regie in der Küche führt; Patron Leslie Himmelheber kümmert sich primär um die Gäste. Die Karte liest sich wie ein Best of von allerlei saisonalen Lieblingsgerichten sowie Klassikern: Kalbsbäckchen bis Wiener Schnitzel, Matjes bis Skrei und in der Saison eine exzellente Ente. Außerdem Grillgerichte und Vegetarisches wie Bowls.
Wein: Vor allem deutsche Winzer stehen auf der Karte, darunter gute jüngere Namen, aber auch Südafrika.
Atmosphäre: Unprätentiös,mit zeitgemäßem Wohlfühlfaktor und Holztischen, die Terrasse trennt eine Glasscheibe vom Fußweg.
Fazit: Angenehm unkompliziertes und entspanntes Restaurant mit zeitgemäßer Wohlfühlküche.

Poppenbütteler Chaussee 3, 22397 Hamburg
+49 (0) 40 60558887
Mo, Do, Sa 12-15 und 17.30-22 Uhr, Fr 12-15 und 17-22 Uhr, So 12-21.30 Uhr
Menüs € 28 - 48
Brechtmanns Bistro
I R Q
I Mittags geöffnet
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich

Konzept: Unprätentiöses Bistro mit gutem Mittagsangebot und interessantem Küchenmix.
Küchenstil: Fernöstliche und regionale Einflüsse verarbeitet Sven Brechtmann gleichermaßen gut und können individuell kombiniert werden. Saté vom Huhn mit Erdnuss, Chili und Koriander (€ 8,90) und handgeschnittenes Tatar vom Rinderfilet (€ 14,90), rotes Thai-Curry mit Pak-Choi, Auberginen und Litschi (€ 15) und hausgemachte Pasta mit Kalbsragout und jungem Lauch (€ 17,50). Ob Fernost oder Region darf man zur knusprigen Oldenburger Flugente für zwei Personen frei wählen (€ 70).
Wein: Mehr als 100 Flaschenweine aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien, einige im glasweisen Angebot. Gutes Digestifprogramm.
Atmosphäre: Modern und schlicht eingerichtete Gasträume, in denen die Hamburger mittags ihren Lunch und abends – alternativ zum À-la-carte-Angebot – das saisonale Vier-Gänge-Menü bestellen.

Erikastr. 43, 20251 Hamburg
+49 (0) 40 41305888
www.brechtmanns-bistro.de
Di-Do 12-15 und 17.30-23 Uhr, Fr 12-15 und 17.30-0 Uhr, So, Mo, Sa 17.30-23 Uhr
Menüs € 39 - 55
Piment
K R Q
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich

Konzept: Kleines Gourmetrestaurant im Stadtteil Eppendorf, angeboten werden zwei Menüs: „Nouri’s Menü“ und „Piment Menü“ (beide € 155). Alle Gerichte können auch à la carte bestellt werden.
Küchenstil: Die Wurzeln von Küchenchef Wahabi Nouri liegen in Casablanca, Marokko, was diese Küche so spannend macht. Beste Produkte werden hier mit den Aromen seiner Heimat kombiniert. So zum Beispiel die Bio-Foie-gras, die mit Quitte und Arganöl-Eis serviert wird. Auch die Marokkanische Gemüsetarte mit Aubergine und Spitzpaprika wird mit einer Beure Blanc aus „Smen“, einer fermentierten, gesalzenen Butter aus Nordafrikan serviert. Nuancenreich und fein das orientalische Wild-Tatar mit Tomatensud und Apfel-Ingwer-Schaum.
Wein: Aus Deutschland und Frankreich stammt ein Großteil der Weine, insgesamt gibt es 150 Positionen.
Atmosphäre: Zurückhaltende Farbtöne bestimmen in Weiß, Creme und Nougat das Ambiente in dem eleganten Restaurant. Der Service ist sehr persönlich.
Fazit: Stilvoll-entspannter Genuss mit Anspruch in schönem, aber zwanglosem Rahmen.

Lehmweg 29, 20251 Hamburg
+49 (0) 40 42937788
www.restaurant-piment.de
Mo, Di 19-21.30 Uhr, Do-Sa 19-21 Uhr
Menüs € 85 - 155
The Table Kevin Fehling
R Q
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich

Konzept: In Kevin Fehlings unverwechselbares Chef‘s Table-Konzept sitzen die Gäste an einem einzigen wellenförmigen Tisch in dem einen Raum, der Gastraum und Küche zugleich ist. Es gibt ein Menü, das saisonal wechselt und von Signature-Elementen geprägt ist.
Küchenstil: Die weltläufige Kreativküche von Kevin Fehling ist von seinen Reisen inspiriert und von eleganten Aromen geprägt. Asiatische Elemente spielen eine tragende Rolle, kontrastreiche Kombinationen sorgen bisweilen für überraschende Effekte. Ein aparter Reigen macht als Amuse-Bouche den Auftakt, darunter etwa eine Fehling‘sche Interpretation von „Birne, Bohne, Speck“ oder ein japanischer Taco. Die Nordsee inszeniert er mit Makrele, Kaisergranat, Krabben und Dillperlen, den Kabeljau mit AKI-Kaviar, Kressepüree, Champagnerschaum und Rapsöl.
Wein: Rund 130 Positionen, David Eitel stellt gute Begleitungen zusammen.
atmosphäre: Urban-kosmopolitisches Fine Dining in der Hafencity in einem hohen Raum im Industrial Design. An dem wellenförmigen Tisch sitzen die Gäste jeweils dennoch geschickt in Nischen separiert. Man ist Teil der Gesamtinszenierung und zugleich faszinierter Beobachter.
Fazit: Weltläufiges Genusserlebnis mit hohem Unterhaltungsfaktor und Spitzenküche.

Shanghaiallee 15, 20457 Hamburg
+49 (0) 40 22867422
Di-Sa 19-0 Uhr
Menüs € 240 - 240

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