Der 1628 errichtete, denkmalgeschützte „Gestütsgasthof Offenhausen“ stand zwölf Jahre lang leer und wurde dann aufwendig kernsaniert. Der mächtige Bau erinnert an ein Kloster, vor dem Haus rauscht ein Bach, gegenüber hält die Schwäbische Alb-Bahn.
Das schlicht-stylishe Ambiente mit viel Holz und Industrielampen passt zur ungezwungenen Atmosphäre. Chef-Patron Marc Winter, der fünf Jahre in den Diensten von Alfons Schuhbeck in München stand, bietet hier eine weltoffene schwäbische Heimatküche, die von Fine Dining ebenso weit entfernt ist wie von deftiger Hausmannskost. Schon die sauren Kutteln zur Vorspeise lohnen die Anreise. Lange geschmort, nur dezent säuerlich abgeschmeckt und von einer sämigen Sauce begleitet, sind sie ein echtes Wohlfühlgericht. Beim Wurstsalat „Oma Clara“ treffen verschiedene Wurstsorten auf fein geschnittenes Ochsenmaul, mit Radieschen und Gewürzgurken für Biss und Frische.