Maximilian Schmidt ist von seinem „Roten Hahn“ exakt zwei Schritte und eine Tür weitergezogen. Dort kommen in seiner Gourmetlounge „smith“ 14 genussaffine Foodies auf ihre Kosten. Eine hippe Location, der Edelstahloptik und Spiegel auf zwei Ebenen weltstädtisches Flair verleihen. Im Souterrain sitzen die Gäste am „Chef’s Tresen“ hautnah an der Frontcooking-Bühne, wo Schmidt und Souschef Jonas Fechner finessenreiche Kreationen in 16 hochspannenden Szenen realisieren.
Jeder Teller ist auf einen Hauptdarsteller fokussiert, die globalen Aromen der Mitspieler stützen, peppen oder kontrastieren, ohne zu übertönen. Brillant beim „Macaron-Burger“ zum Auftakt, einem prickelnden Texturspiel mit Entenlebermousse im Apfelbaiser-Bun, dem Bratapfel-Gel warme Süße und Pekannuss Crunch verleihen. Das neue Fine Dining verleiht der Kreativität des Küchenchefs auch neuen Schwung.
Sein Signature Dish, krosses pulled Schweineschwänzchen, wird mit Gurke vom Holzkohlengrill, Sauerklee, Chimichurri, Koriander, Gurkenkaltschale und Dashi zum elaborierten Streetfood. Ein fein ausbalanciertes Meisterwerk ist Impérial-Taube, fünf Tage dry aged und mit Szechuan-Pfeffer-Lavendel-Lack zitrisch herb aromatisiert. Sie zieht vor dem Servieren kurz im Heißrauch, wird über Feuer gegart und mit Baba Ganoush und fruchtig-kräutiger Sauce vierge serviert.
Sommelier Julian Potschacher hegt 270 Gewächse, vorzugsweise aus Deutschland, Österreich und Südeuropa mit Neuentdeckungen wie einem sensationellen Vermentino aus der Toskana, der vier Monate in Terrakotta-Amphoren reift.