Das „Elsa“ ist das, was in München merkwürdigerweise immer noch selten ist: Ein junges Lokal, wo man auf zeitgemäß interpretierte bayerische Küche setzt, ganz generell auch auf „deutsche Wohlfühlküche“. Das Ambiente hat Stil, der recht kleine Raum ist geschickt in zwei Ebenen aufgeteilt, die Holztäfelungen in gedeckten Farben gehalten. Dazu kommt eine kleine Bar, die Stirnseite schmücken Schwarz-Weiß-Fotos mit Münchner Motiven. Patron Lucas Kuzc und Küchenchef Philipp Naase bringen beide Erfahrungen aus der gehobenen Hotellerie und Gastronomie mit. Naase war viele Jahre im Team des Leipziger „Falco“. Man spürt den Fine-Dining-Hintergrund auf jedem Teller, gleich zu Beginn bei der „Bayerischen Auster“, einer Fine-de-Claire, alpin eingestimmt mit Speckwürfelchen, Apfelsud, Schnittlauchöl und Brez’n-Krumen. Die Speisekarte führt auch die Rubrik „Schweinereien“: Schweinebauch, in Dunkelbier und Senf geschmort, ist geschmacklich in Bayern verwurzelt, aber mit Sauerkraut, frittiert und als luftiger Schaum, optisch im Fine-Dining-Kanon zu Hause. Die Weinkarte zeigt wie Küche und Service einen sympathischen Mix aus Spaßfaktor und Ambition, sie reicht von deutschem Riesling bis zu ausgewählten Bouteillen aus Burgund und Bordeaux.
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Restaurant
Elsa
Bräuhausstraße 8, 80331 München, DE
Rating
KÜCHE IM FOKUS
Menü:
ab € 69
Hauptgericht:
Hauptgerichtpreise von € 28 bis € 36
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