Warum sollte ich Köchin werden?

Warum sollte ich Köchin werden?

Wir haben Köchinnen in der Ausbildung gefragt, warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben, welche Herausforderungen sie sehen und welche Zutat sie am liebsten mögen.
Datum08.03.2026

Noemi, 3. Lehrjahr – Rutz, Berlin

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden?
Ich liebe gutes Essen. Daraus ergab sich der Wunsch, mir möglichst viel Wissen und Erfahrungswerte über einzelne Produkte, Garverfahren, Techniken und Aromenkombinationen anzueignen. Darüber hinaus fasziniert mich der gesellschaftliche Faktor von Essen, angefangen dabei, was es bei Menschen auslösen kann, allein die Gefühle, ein Kindheitsgericht wieder zu essen. Dazu kommt der kulturelle Austausch, der dabei stattfindet, und Menschen auf eine genussvolle Art am Tisch zusammenbringt und verbindet.

Was war bisher die größte Herausforderung?
In einem Team, das so eng und intensiv zusammenarbeitet wie bei uns, gibt es natürlich immer wieder unterschiedliche Sichtweisen und Differenzen. Damit umzugehen, Konflikte auszuhalten, während wir weiter zusammenarbeiten mussten, war für mich eine der größten Herausforderungen.

Was ist deine Lieblingszutat und warum?
Kombu – essbarer japanischer Seetang – vielseitig einsetzbar und vor allem geschmacklich sehr vielschichtig und intensiv. Der Kaltauszug ergibt eine Basis für Fonds oder Saucen, ohne dass ein Tier deswegen leiden oder sterben muss. Trotzdem entsteht ein sehr leckeres, Umami geladenes Endprodukt.

Marie-Hélène, 1. Lehrjahr – Posthotel Alexander Herrmann, Wirsberg

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden, weil ich sehr gerne koche und es mir Spaß macht, mit verschiedenen Produkten und Lebensmitteln zu arbeiten und zu experimentieren. Ich habe die Neugier, jeden Tag Neues dazu zu lernen, kreativ zu sein und Menschen mit gutem Essen glücklich zu machen. Außerdem finde ich es spannend, neue Rezepte und Techniken zu lernen, die mich all die Jahre begleiten werden.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die größte Herausforderung war bisher das Arbeiten unter extremem Zeitdruck in der Küche. Es gibt viele Aufgaben gleichzeitig, und man muss trotzdem sauber, organisiert und schnell arbeiten. Mit der Zeit lerne ich aber, immer besser damit umzugehen.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Meine Lieblingszutat sind frische Kräuter, weil sie Gerichten viel Aroma und Frische geben. Mit Kräutern kann man ein Gericht geschmacklich und optisch verbessern. Es gibt viele verschiedene Kräuter, die jeweils einen eigenen Geschmack haben.

Elisabeth, 3. Lehrjahr – Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Meine Leidenschaft fürs Kochen wurde bereits in meiner Kindheit geweckt. In meiner Familie mit russischen Wurzeln spielt das gemeinsame Kochen eine sehr wichtige Rolle im Alltag. Schon früh habe ich gelernt, Zutaten miteinander zu kombinieren, unterschiedliche Aromen zu erkennen und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Für mich ist der tägliche Anspruch, sowohl körperlich als auch gedanklich auf höchstem Niveau zu arbeiten, eine besondere Motivation. Die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten, unter Dynamik zu kochen und dabei stets präzise zu bleiben, macht diesen Beruf so spannend. Ein besonders prägendes Erlebnis war für mich der jährliche Neujahrsempfang des Hotels Vier Jahreszeiten. Er wird als Dankeschön und Wertschätzung für alle Mitarbeitenden veranstaltet. Traditionell ist das dritte Ausbildungsjahr für die Planung und Organisation dieser Veranstaltung verantwortlich. Ich durfte die Projektleitung in der Küche übernehmen. Unter dem Motto „Disco Fever – die 60er, 70er und 80er Jahre“ haben mein Team und ich die Vorspeisen geplant. Von der ersten Idee über die kreative Umsetzung bis hin zur finalen Durchführung konnten wir alles gemeinsam gestalten. 

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Eine meiner absoluten Lieblingszutaten ist die Tomate. Meine erste bewusste Erinnerung daran stammt aus meiner Kindheit im Garten meiner Großmutter. Dort habe ich zum ersten Mal frisch geerntete Tomaten probiert. Ich erinnere mich gerne daran, wie wir gemeinsam den Gemüsegarten pflegten und aus den frischen Zutaten köstliche Gerichte zubereiteten. Für mich besitzt die Tomate ein besonders intensives Aroma und verleiht vielen Gerichten eine wunderbare Frische. Gerade in herzhaften Gerichten setze ich sie sehr gerne ein – sie ist aus meiner Küche kaum wegzudenken.

Ella, 2. Lehrjahr – hallmann & klee, Berlin

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Kochausbildung entschieden, weil ich einen Beruf lernen wollte, in dem ich praktisch arbeiten und gleichzeitig kreativ sein kann. Außerdem ist es für mich sehr erfüllend, direkt zu sehen, was ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe. Auch die Lebendigkeit und Abwechslung, sowohl im Team als auch mit jeder neuen Jahreszeit und dem Angebot an saisonalen Produkten, begeistert mich!

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die körperliche Belastung war am Anfang eine der größten Herausforderungen. Die ungewohnten Arbeitszeiten, viel Stehen und schnelles Arbeiten. Mit der Zeit habe ich jedoch gelernt, meine Kraft besser einzuteilen.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Liebstöckel steht weit oben auf meiner Liste! Er schmeckt sehr intensiv würzig und verleiht Gerichten eine ganz besondere Tiefe. Sein kräftiger, leicht sellerieartiger Geschmack macht ihn unverwechselbar – und genau das liebe ich so an ihm. In meinem Restaurant servieren wir einen Gang mit cremigem Kartoffelpüree und feinem Molkeschaum – und genau hier spielt Liebstöckel seine ganze Stärke aus. Er sorgt für Tiefe, Frische und diesen besonderen Moment, wenn man den ersten Löffel probiert.

Mialisoa, 1. Lehrjahr – Bio-Berghotel Ifenblick, Balderschwang

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden, weil Kochen für mich mehr als nur ein Beruf ist , es ist eine Leidenschaft. Ich liebe es, kreativ zu sein und Menschen mit meinen Gerichten eine Freude zu machen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die größte Herausforderung ist es, auch in stressigen Momenten den Überblick zu behalten und gleichzeitig präzise zu arbeiten. Aber genau daran wachse ich jeden Tag.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Meine Lieblingszutat ist Schokomousse, weil ich Desserts liebe und es mich glücklich macht, wenn Gäste beim ersten Löffel lächeln.

Amelie, 1. Lehrjahr – Haus Stemberg, Velbert

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden?
Ich bin Köchin geworden, weil für mich keine andere Kunst alle fünf Sinne so berührt wie gutes Essen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?
In der Sterneküche nicht nur mitzuschwimmen, sondern gesehen zu werden.

Was ist deine Lieblingszutat und warum?
Kreativität und Geduld, denn sie sind für mich der Weg zu neuen Aromen.

Marlen, 1. Lehrjahr – Spielweg, Münstertal/Schwarzwald

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden?
Ich habe zuerst studiert und dann nach dem Bachelor festgestellt, dass es mir fehlt mit den Händen zu arbeiten und direkt ein Ergebnis meiner Arbeit zu sehen. Außerdem wollte ich als Kind bereits Köchin werden und nun habe ich die Möglichkeit mein Hobby zum Beruf zu machen. Bisher kann ich mir auch nichts Besseres vorstellen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?
In der Regel arbeiten wir im Team, doch die größte Herausforderung und zugleich eine wichtige Erfahrung, ist für mich wenn ich an meinem Posten die alleinige Verantwortung tragen darf.

Was ist deine Lieblingszutat und warum?
Ich war zuvor in der Patisserie tätig und arbeite nun am Gardemanger. Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit, aber gerade im Winter mag ich Zitrusfrüchte wegen ihrer Frische und Saisonalität ganz besonders.

Louisa, 3. Lehrjahr – Spielweg, Münstertal/Schwarzwald

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden?
Ich bin Köchin geworden, weil ich extrem gerne, gut und lecker esse und dementsprechend lernen wollte, wie man das macht.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung für mich ist, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und dabei aber nicht voll zu verkopfen.

Was ist deine Lieblingszutat und warum?
Meine Lieblingszutat ist Salz. Dadurch, dass Salz auch ein Geschmacksträger ist, werden die Aromen bei allen Produkten nochmal intensiver, wenn man entsprechend salzt.

Klara, 1. Lehrjahr – Spielweg, Münstertal/Schwarzwald

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich liebe es, Geschmäcker miteinander zu verbinden und auszuprobieren, Gerichte neu zu interpretieren. Außerdem ist es das größte Geschenk für mich, wenn den Leuten mein Essen schmeckt.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?
Nachdem ich hauptsächlich am Entremetier gelernt habe, Beilagen zu kochen, ist es enorm schwierig, die Timings für andere Gerichte drauf zu haben.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Jegliche Arten von Kohl, zum Beispiel Rosenkohl, Blumenkohl oder Weißkohl, weil sie sich sowohl in Geschmack und Farbe als auch in der Konsistenz und Zubereitung voneinander unterscheiden und jeder in meinen Augen super lecker ist.

Luisa, 2. Lehrjahr – Hotel Budersand, Sylt

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Liebe geht durch den Magen und genau das will ich unseren Gästen mit meiner Leidenschaft für gutes Essen beweisen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die größte Herausforderung war anfangs, mich an das Tempo in der Küche zu gewöhnen und mit dem Zeitdruck klarzukommen. Eine Küche ist ein Uhrwerk und da muss jeder Handgriff einfach sitzen. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es immer wieder spannend, den dazugehörigen Adrenalinkick zu bekommen. Es ist großartig zu sehen, wie am Ende alle Arbeitsschritte zu einem gelungenen Ergebnis und außergewöhnlichem Geschmack führen.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Chiliflocken sind meine Lieblingszutat, da sie ein Gericht mit ihrer Schärfe lebendig machen und gleichzeitig einen schönen farblichen Akzent setzen.

Jule, 2. Lehrjahr – Edda Brasserie & bi:braud, Ulm

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, eine meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. 

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die größte Herausforderung für mich war es, mich täglich weiterzuentwickeln und auch in stressigen Situationen mein Leistungsniveau zu halten oder zu verbessern.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Meine Lieblingszutat ist Knoblauch. Ich liebe Knoblauch.

Anna, 1. Lehrjahr – Edda Brasserie & bi:braud, Ulm

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung als Köchin entschieden, weil mir das Kochen schon immer von meiner Mutter vorgelebt wurde und es dadurch ganz selbstverständlich ein Teil meines Lebens war. Besonders die Arbeit in der Küche unseres Familienbetriebs hat früh mein Interesse geweckt. Mit der Zeit kam dann auch meine Begeisterung für die Spitzengastronomie dazu, und so war für mich schnell klar, dass ich Köchin werden möchte.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Meine größte Herausforderung bisher war es, meine hohen Erwartungen an mich selbst mit meinem tatsächlichen Können in Einklang zu bringen, ohne mich dabei unnötig unter Druck zu setzen oder enttäuscht von mir selbst zu sein.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Chiliflocken sind meine Lieblingszutat, da sie ein Gericht mit ihrer Schärfe lebendig machen und gleichzeitig einen schönen farblichen Akzent setzen.

Cati, 3. Lehrjahr – Edda Brasserie & bi:braud, Ulm

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Während meines Praktikums bei Alina in der Küche wurde mir sofort klar: Das ist der richtige Weg für mich. Die Energie, das Teamwork und die kreative Arbeit haben mich von Anfang an begeistert. Obwohl ich danach ein Medizinstudium begonnen habe, merkte ich schnell, dass die Küche genau das ist, womit ich meine Zukunft gestalten möchte. Deshalb habe ich mich bewusst für die Ausbildung zur Köchin entschieden – und diese Entscheidung habe ich bis heute keinen einzigen Tag bereut.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Stressresistenter zu werden und in angespannten Momenten die Ruhe zu bewahren.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Meine Lieblingszutat ist Reisessig. Während meiner Ausbildungszeit habe ich gelernt, wie wichtig das richtige Abschmecken von Gerichten ist – und dabei besonders die Rolle der Säure. Reisessig ist etwas sanfter als herkömmlicher Balsamico, wodurch viele Gerichte aromatischer und harmonischer schmecken. Seitdem benutze ich Reisessig fast für alles, wenn es ums Abschmecken geht – er rundet die Aromen einfach perfekt ab.

Ronja, 1. Lehrjahr – Edda Brasserie & bi:braud, Ulm

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden – das klingt jetzt vielleicht ein bisschen einfallslos –, aber ich habe schon immer gerne gekocht und hatte große Lust, das zu professionalisieren. Außerdem liebe ich es, Menschen mit Essen glücklich zu machen oder sie mit scheinbar einfachen Lebensmitteln zu überraschen.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Ich denke, die größte Herausforderung war bisher, alles immer perfekt zum richtigen Zeitpunkt fertigzustellen und mein Mise en Place so zu organisieren, dass alles pünktlich bereitsteht. Ich muss aber auch sagen, dass wir uns in unserem Team alle gegenseitig helfen und unterstützen. Das heißt, ich kann immer auf meine Kolleginnen und Kollegen zählen und habe dadurch großen Rückhalt. Was ich außerdem unterschätzt habe, ist, wie körperlich fordernd dieser Beruf ist – allein viele Stunden am Stück zu stehen, kann sehr anstrengend sein.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Gute Frage … Ich denke, eine Zutat, auf die ich nur ungern verzichten würde, sind im Allgemeinen Zitrusfrüchte. Ich liebe die Frische und die Säure, die sie mitbringen. Sobald man zum Beispiel Zitrone in einem Gericht einbaut, verleiht es dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit. Außerdem kann man sie an so vielen Stellen einsetzen – sei es der Saft, die Filets oder auch die Zeste.

Heike, 2. Lehrjahr – Würzhaus, Nürnberg

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Köchin entschieden? 
Ich habe mich für die Ausbildung zur Köchin entschieden, weil ich während meines Studiums eigentlich immer in der Gastronomie gearbeitet habe. Ich hatte da so ein mega tolles Team, die mir richtig Laune darauf gemacht haben. Ich war auch schon in anderen Gastronomie, wo es dann auch wieder anders war, genau, aber da hab ich halt einfach gecheckt, wie geil die Gastro sein kann und wie viel die zu bieten hat, und dann dachte ich, werde ja auch nicht jünger. Ich fang jetzt die Ausbildung an, weil das macht mir Spaß, das ist meine Leidenschaft und die will ich zum Beruf machen!

Was war bis jetzt die größte Herausforderung? 
Die größte Herausforderung ist eigentlich das Alltägliche, quasi also dieser Alltag, vor allem beim Schicken. So, das war ich hab ich mich kann dich gar nicht in diesem Umfang. Deswegen finde ich es umso spannender, dass ich das jetzt habe und es auch merke, wie gut ich darin werde, so je mehr ich mache. Deswegen finde ich’s voll schön, dass ich da auch wirklich Fortschritte sehe.

Was ist deine Lieblingszutat und warum? 
Meine Lieblingszutat beim Gemüse sind wahrscheinlich Pilze und beim Gewürz wäre es Koriandersamen weil ich durch Diana erst gemerkt habe, wie lecker es sein kann, wenn man sie nur leicht anstößt oder karamellisiert. Das mache ich eigentlich sehr gerne auf meine Teller.

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