Die besten Cafés und Röstereien in Deutschland 2022 | Seite 11

Die besten Cafés und Röstereien in Deutschland 2022

Bewertung mindestens
PLZ-Bereich
Weitere Filter
Firstcrack Roasters Berlin
K R Q

Coffee-holics wissen, was der Name bedeutet: der „first crack“ ist das erste Knacken der frisch gerösteten Bohnen – ab da ist größte Vorsicht geboten, dass die Bohnen nicht verbrennen. Dies weiß Röstmeister und Chef Andreas Kuhn zu vermeiden: Der El Salvador Las Mercedes begeistert mit blumigen Noten und Kirsch-Orange-Fruchtaromen, deutlich verspielter ist der sehr hip anaerob, also unter Sauerstoffausschluss, aufbereitete India Ekata Natural mit Pflaumen- und Vanillenoten. Beides hochkarätige Röstungen in Topqualität. In der Senefelder Straße sind auch exquisite Schokoladen zu bekommen, im Café Pakolat in der Raumer Straße 40 präsentiert die gläserne Tortenmanufaktur beste Törtchen und Kuchen. Starkoch Sebastian Frank aus dem Restaurant „Horváth“ ist Stammgast.

Raumer Str. 40, 10437 Berlin
+30 (0) 30 44793883
firstcrack-roasters.com
Konditorei & Café G. Buchwald
K R Q

Berlins ältestes Café hat Kriege, Gentrifizierung und Corona überstanden. Immer noch werden Linzer Torte, Sachertorte oder der Berliner Kranz nach überlieferten Rezepten hergestellt, in die „Hohe gebackene Käsetorte“ kommen etwa dunkle Werderaner Kirschen. 1852 stellte Konditormeister Gustav Buchwald seine Baumkuchen erstmals über offenem Feuer her, heute ist das immer noch DIE Spezialität. Neu im Sortiment sind die Torten Pistazie-Erdbeer-Tiramisu und Kokos-Ananas-Ingwer. Die historischen Räume wurden bei unserem Besuch renoviert.

Bartningallee 29, 10557 Berlin
+49 (0) 30 3915931
www.konditorei-buchwald.de
Arielle’s Macarons
R Q

Arielle Artszteins Macarons sind in Berlin unereicht, und wer am Vormittag kommt, kann im kleinen, farbenfrohen Laden mit gläserner Manufaktur bei der Zubereitung zuschauen. 26 Sorten sind im Sortiment, darunter sämtliche Macaron-Klassiker, aber auch – je nach Saison – Esskastanie, Feige, Orange-Karamell, Passionsfrucht mit Vanille-Canache, Birne mit Ingwer, Earl Grey-Bergamotte, Zwetschge-Zimt oder Chai-Latte, feine Noten von schwarzem Sesam hatte „Matcha“. Künstliche Aromen und Zusatzstoffe sind tabu, eine Zutatenliste für jede Sorte liegt auf der Theke parat. Die Schokolade kommt von Valrhona, die Vanille aus Madagaskar, und alle Macarons sind koscher, halal und glutenfrei. Arielle Artsztein kommt aus Israel und Lyon und war Dokumentarfilmerin, bis sie während eines Besuchs in Paris ihre Leidenschaft für Macarons entdeckte. Es gibt auch Schoschanim, „Rosen“ aus Mürbeteig, Vanille und Baiser nach einem Plätzchenrezept ihrer Mutter. Marktstand am Samstag (10-18 Uhr) auf dem Karl-August-Platz in Charlottenburg.

Schillerstr. 93, 10625 Berlin
+49 (0) 30 31102095
www.arielles-macarons.de
Patisserie Avnon
K R Q

Gil Avnon hat schon Karriere gemacht, er war Chef-Patissier im Dolder Grand in Zürich und im Londoner Dorchester. Seine erstes eigenes Café hat sich schnell zum Magneten entwickelt, denn seine Kreationen sind außergewöhnlich. „Sir Raffles“ heißt ein süßsaures Asia-Törtchen auf knusprigen Mürbeteigboden; schön buttrig und aromatisch ist der Berliner Kranz aus Schoko-Biskuit und Himbeerganache. Für die Tochter einer Stammkundin kreierte er sogar vegane Florentiner. Renner – auch in der kühlen Jahreszeit – sind Eisparfaits wie „Passionsfrucht“ oder „Pfefferminz-Limette“. Zu den hohen jüdischen Feiertagen und freitags auf Bestellung backt er Challah, den traditionellen Hefezopf, oder auch Hamantaschen (mit Mohn oder Pflaumenmus gefülltes Gebäck in Dreieckform). Sehr guter Kaffee von Andraschko. Auch schön: die Decke in Brombeer-, die Polster in Himbeerrot.

Schlüterstr. 71, 10625 Berlin
+49 (0) 30 28654513
www.patisserie-avnon.de
Café Kredenz
K R Q

An das historische Stettin erinnert die ehemaligen Ingenieurin Maria Bojarzynska: Gründerzeitstühle und -tische, geschnitzte Schiffsmodelle auf dem Rückbuffet, Klöppeldeckchen, Sammeltassen und antikes Porzellan hat sie aus der alten Heimat mitgebracht – ebenso wie die Rezepte. Klassiker sind Mohnstrudel, Himbeertorte mit Krokant und die mit Sahne und Mascarpone gefüllte Dacquoise-Torte mit knusprigem Baiser-Dattel-Walnuss-Boden. Zum guten Kaffee gibt es auf Wunsch auch noch einen Wodka. Viele Stammgäste sind Künstler und Musiker, das 2019 als „bester ausländischer Film“ für den Oscar nominierte israelisch-deutsche Drama „The Cakemaker“ wurde hier gedreht.

Kantstr. 81, 10627 Berlin
+49 (0) 30 32704295
www.kredenz-cafe.de
In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
Partner