Die besten Restaurants in Deutschland 2022

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Caroussel Nouvelle
H I M N R Q F

Konzept: Das neu konzipierte Restaurant in Hotel Bülow Palais vereint Bistro und Fine Dining in Gastraum und Wintergarten. Klassiker- und Gourmet-Menüs mit je vier oder fünf Gängen, davon eins vegetarisch. Küchenstil: Sven Vogels anspruchsvolle Speisekarte kombiniert internationale Gourmetküche mit regionale Spezialitäten, serviert auf Meissener Porzellan. Nach frisch gebackenem Brot und Olivenöl kommen flott die Vorspeisen: Aufgeschäumte Hummersüppchen, dezent aromatisiert mit Limettenblättern sowie Tomate, Birne, Fenchel und Walnuss, kühl oder geeist, arrangiert: als Gelee, Mousse, getrocknete Scheibe, Kügelchen oder Perle. Höhepunkt ist das Filet vom Lamm: Rosa gegart überrascht es mit einem scharfen Mousse von Kreuzkümmel und Kichererbsen obendrauf. Aus dem Vollen schöpft die Patisserie beim Dessert aus dunkler Schokolade, Ananas und Shiso: Mit edlem Schmelz zergehen Raspel, Brocken, Pralinen und feiner Staub auf der Zunge. Wein: Die ersten Seiten der kompakten Weinkarte dominieren Winzer, die in Sachsen Rang und Namen haben, darunter Martin Schwarz und Karl-Friedrich Aust. Die internationale Auswahl startet mit Champagnerhäusern, listet danach Weiß-, Rosé- und Rotweine der neuen und alten Weinwelt auf. Atmosphäre: Das Ambiente vereint traditionelle Eleganz und moderne Kunst. Die loungige Palais-Bar lädt auf einen ersten Drink zu klassisch-dezenter Musik, live oder vom Band. Fazit: Exzellenter Genuss mit hohem Anspruch

Königstr. 14, 01097 Dresden
+49 (0) 351 8003140
Mo-So mittags und abends geöffnet
Menüs € 94 - 110
Stadtpfeiffer
H N R Q V

Konzept: Stylishes Restaurant mit hohem Gourmetanspruch und Kochschule. Ein klassisches und ein vegetarisches Menü mit drei bis sechs Gängen (€ 120-150) Küchenstil: Im Takt der Saison gestaltet Detlef Schlegel seine Menüs, zum Beispiel mit Limousin-Lamm oder Hirsch aus der Dübener Heide als Hauptzutaten. Zu diesen setzt seine Crew gern starke Kontraste, so erlebt beim Filet vom Saibling aus dem Buchenrauch, arrangiert mit Muskatkürbis und Ingwer, oder sanft glasig gegartem Faröer Lachs, den Avocado und Salzzitrone zum großen Auftritt helfen. Als Auftakt empfiehlt der Service um Petra Schlegel Gillardeau Austern mit Zitroneneis zum Pinot Blanc Winzersekt von Schloss Proschwitz. Feine Aromen sowie würzige Details wie Schäume, Saucen und fruchtige Tupfen krönen die auf weißem Porzellan aufwendig arrangierten Gerichte. Wein: Die einst vom Riesling dominierte Weinkarte mit mehr als 300 Positionen ist erweitert und internationaler geworden. Gastgeberin Petra Schlegel empfiehlt auch ausgewählte Ports zu einzelnen Gängen oder hochwertige Säfte als Begleitung zum Menü. Atmosphäre: Das moderne Ambiente lädt zum kulinarisch anspruchsvollen Dinner bei dezenter Musik. Das Serviceteam agiert umsichtig und mit persönlichem Charme. Fazit: Zuverlässige Gourmet-Adresse für Klassikfreunde.

Augustusplatz 8, 04109 Leipzig
+49 (0) 341 2178920
Di-Sa abends geöffnet
Menüs € 120 - 150
Zeik
K R Q V

Konzept: Junge kreative Gourmetküche im kleinen Restaurant in zwei sechsgängigen Menüs, eines davon vegetarisch (€ 89). Neu ist der Private Dining Room für bis zu zehn Personen. Küchenstil: Der ambitionierte Patron und Chefkoch Maurizo Oster gilt immer noch als Geheimtipp in der Stadt, obwohl er sich seit der Eröffnung 2018 eine Fangemeinde erkocht hat. In seinen Menüs steckt jeder Gang voller feiner ideenreicher wie aromatischer Details und zeugt von Liebe zum Produkt. Die Basis ist klassisch: Aal, Taube, Lamm oder Hecht werden ins Zentrum gerückt – und auch vermeintlich schlichte Zutaten wie Karotten, Spitzkohl und Sellerie widmet er große Aufmerksamkeit und weckt ihr Gourmet-Potenzial. Markenzeichen ist die Präsentation eines Produkts in pfiffigen Varianten – etwa Kohlrabi als Püree, gepickelt, als eine mit Eigelbcreme gefüllte Tasche oder Knusper. Auch Huhn (von Odefey) kommt als Ragout, Eis (von der Leber) und Schaum aus dem Fett der Haut daher, die Saison sowie Produkte der norddeutschen Region hat er dabei immer im Blick, das Handwerk ist sauber. Maurizio Oster ist jüngst zu Recht in die Riege der Jeunes Restaurateurs aufgenommen worden Wein: Ausgesuchte Weine von sehr guten Winzern aus Deutschland Europa, spannend ist auch die alkoholfreie Begleitung. Ein Tipp der hausgemachte Wermut als Aperitif. Atmosphäre: Schlichtes kleines, etwas schummriges Lokal mit Terrasse im Sommer. Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Sierichstr. 112, 22299 Hamburg
+49 (0) 40 46653531
www.zeik.de
Di-Sa 18.30-0 Uhr
Menüs ab € 89
Hardy’s
H M N R Q F

Konzept: Seit mehr als 25 Jahren führt Küchenchef Ulrich Person Regie im Casual Fine Dining Restaurant des feinen Sylter Traditionshotels. Etwa drei Dutzend Gerichte werden à la carte serviert, und dazu „Hardy’s Menü“ mit fünf Gängen für € 120,50. Küchenstil: Seine Klassiker listet Person auf der Karte getrennt auf, etwa Hummersuppe mit Estragon (€ 18,50), Steinbutt, an der Gräte gebraten, (€ 56) oder Filetsteak mit Rotweinjus (€ 44). Im eher modern orientierten Teil des Programms setzt der Chef auf würzstarke Kombinationen, in jedem Fall harmonisch ausgerichtet: Seeteufel mit Wildgarnelen und Bouillabaisse (€ 44), Dorsch mit Sobanudeln, Wasabi und Dashi-Sud (€ 39) oder Lamm-Variation mit Poweraden und Sangiovese-Jus (€ 42). Als kulinarischer Schlusspunkt gefällt ein Krokantparfait mit Whiskeyschaum (€ 14). Wein: Aktuelle Jahrgänge und etliche Raritäten aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien finden sich unter den mehr als 400 Positionen auf der Weinkarte. Zum Menü gibt es eine empfohlene Weinbegleitung (€ 40). Atmosphäre: Im großzügig dimensionierten Restaurant speist man in farbig aufgehübschten Ambiente unter moderner Kunst an den Wänden. Zur Wohlfühlatmosphäre trägt nicht zuletzt der entspannt und charmant agierende Service bei. Fazit: Ungezwungenes Genusserlebnis, das einfach Spaß macht.

Strandstr. 2, 25980 Sylt
+49 (0) 4651 8580
www.hotelstadthamburg.com
Di-Sa abends geöffnet
Menüs € 113 - 121
Bembergs Häuschen
H M N R Q

Konzept: Ein bildhübsches kulinarisches Ensemble in der Voreifel: Gasthaus mit Biergarten, dahinter Kochschule und Hotel – und im Zentrum „Bembergs Häuschen“, in dem Küchenchef Filip Czmok ein Menü aus maximal neun Gängen anbietet: fünf Gänge für € 119, jeder weitere € 17. Küchenstil: Regionale Produkte stehen im Mittelpunkt, mal raffiniert einfach ausgelegt wie die Biotomaten mit einem Granité aus weißem Tee und Jasminbüte, mal variantenreich wie die Entenleber, gebraten, als Crème brûlée und gefroren, mal humorvoll interpretiert wie das „Herrengedeck“ mit der Zigarre aus Ochsenschwanz, Asche aus Apfel und Sellerie und Ochsenschwanzbrühe. Schulter und Rücken vom Flamersheimer Lamm, klassisch gebraten und geschmort, kombiniert Czmok mit dem Fleisch einer Sardine. Den pfiffigen Abschluss stellt der „Kräutergarten“ dar: Sorbet aus Gundermann und Kerbel mit gegrilltem Pfirsich, ein paar Klecksen Frischkäse und Rapsöl. Wein: Der Fokus liegt auf Deutschland, drumherum ein kleines Sortiment für jeden Geldbeutel. Eine Auswahl an Spitzenweinen gibt es mit dem Coravin-System auch glasweise. Atmosphäre: Entspannt genießen in unaufdringlichem Design in gedeckten grünen, braunen und goldenen Farben, zugleich herzlich betreut von Gastgeberin Katharina Röder und ihrem Team. Fazit: Hoher Wohlfühlfaktor in entspannter Atmosphäre, hier möchte man Stammgast sein.

Burg Flamersheim 1, 53881 Euskirchen
+49 (0) 2255 945752
Mi-Sa 18-23 Uhr
Menüs € 119 - 180
In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
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