Die besten Restaurants in Deutschland 2022

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Schote
N R Q V

Konzept: Fine-Dining-Restaurant und gleichsam die Herzkammer des kleinen Gastroreichs, das Nelson Müller im Laufe der Zeit aufgebaut hat. Menü in vier bis zehn Gängen (€ 122-189) und vegetarisches Menü „No Meat No Fish“ (nur auf Voranmeldung zwei Tage im Voraus) mit vier und sechs Gängen (€ 122 und 146). Küchenstil: Elegant, kreativ und weltläufig. Aber auch mit Bezug zum heimischen Ruhrgebiet. Da spannt sich ein weiter Bogen von der getauchten Jakobsmuschel aus dem Nordatlantik mit Granny-Smith-Apfel, Topinambur und Avocado über Tom Kha Hed, eine im Ursprung thailändische Ingwer-Kokos-Suppe, mit Bio-Tofu und Steckrübe bis zum sibirischen Stör, dem Kaviar zu einem imperialen Auftritt verhilft. Gezupftes und gedörrtes Schweinefleisch mit Sauerrahm und Coleslaw firmiert, ein bisschen Kohlenpott-Idiom muss sein, als „Donut auffe Hand“. Mit Hummerjus und Sauce Rouille präsentiert sich der Wolfsbarsch im „Bouillabaisse Style“. Was nach gewagtem Crossover klingt, formt sich zu einem sehr stimmigen, in sich harmonischem Gesamtbild, das die unterschiedlichsten Kochkulturen vereint. Wein: Gewaltig ist die international bestückte Karte, sehr hochwertig die Weinbegleitung zu den Menüs. Atmosphäre: Cooles Design ist hier nicht angesagt, dunkles Holz und freundliche Grüntöne sorgen für eine warme und naturnahe Anmutung. Dezenter Service. Fazit: Kulinarische Entdeckungsreise auf hohem Niveau, die Spaß macht.

Rüttenscheider Str. 62, 45130 Essen
+49 (0) 201 780107
Di-Sa 18.30-23 Uhr
Menüs € 122 - 189
Rôtisserie du Sommelier
K N R F V

Konzept: Kleines französisches Lokal im Bistronomie-Stil. Hier begegnen sich Küche und Weinkultur auf Augenhöhe. In loser Folge werden saisonale Themen-Menüs angeboten. À la carte mit täglich wechselnder Speisekarte. Küchenstil: Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Traditionelle Brasseriegerichte und Landküche von der Normandie bis zum Mittelmeer treffen auf deutsche Regionalkost. Alles sehr gekonnt modernisiert und verfeinert. Und ganz undogmatisch darf auch mal ein Tupfer Asien sein. Dann begleitet ein Sobanudel-Algen-Salat Oktopus und Garnelenkrokette (€ 16,50). Klassisch gut das Zweierlei, was Ragout und Rücken meint, vom Sauerländer Hirsch nebst sautiertem Rosenkohl und Brioche-Semmelkloß (€ 30). Beim achtgängigen „Menu de Fruits de Mer“ (€ 125) gefallen besonders der Pot au Feu vom bretonischen Hummer und die korsische Wildgarnele auf Nektarinen-Couscous. Wein: Über 300 Weine aus Frankreich und Deutschland. Darunter eine umfangreiche Auswahl an offenen Weinen sowie halben und Großflaschen. Atmosphäre: Intimes Bistro – wenn der Weg nach Paris, ans Rive Gauche mal wieder zu weit ist … Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Wegenerstr. 3, 45131 Essen
+49 (0) 201 9596930
Di-Do 17-22 Uhr, Fr, Sa 17-23 Uhr
Menüs € 45 - 67
Pierburg – Erika Bergheim
H I K R Q

Konzept: Die neue Location von Topköchin Erika Bergheim ist ein gelungener Mix aus Landgasthaus 2.0 und Casual Fine Dining. Gourmetmenü mit vier oder sechs Gängen (€ 79 bzw. € 115); nur abends, die Gerichte können auch einzeln bestellt werden. À la carte mit gehobenem Bistroangebot mittags und abends. Küchenstil: Die langjährige Chefköchin des Essener Schlosshotels Hugenpoet fährt am Herd zweigleisig. Einerseits ansprechende, dabei alltagstaugliche Küche, die Einflüsse aus aller Welt aufnimmt und ebenso regionale wie gutbürgerliche Klassiker in Ehren hält. Dafür stehen die von Edamame-Bohnen und Shiitake-Pilzen begleitete Meeräsche (€ 16), eine Gänseterrine (€ 13) nach Art französischer Brasserien oder das Backhendl vom Maishuhn mit Kartoffel-Gurken-Salat (€ 22). Andererseits knüpft Bergheim mit dem „Selection E.B.“-Menü an das hohe Niveau ihres „Laurushaus“ auf Hugenpoet an. Heilbutt mit süßsaurer Hagebutte und schwarzem Rettich oder das wunderbare Bries vom Milchlamm nebst Chicorée, Pancetta und Birne sind Gerichte von puristischer Klarheit, die das Produkt zum Star machen. Wein: Die fast rein europäische Weinkarte listet rund 220 Positionen auf. Großartige Bordeaux-Abteilung mit Grands Crus zurück bis in die 1980er-Jahre. Atmosphäre: Das Traditionslokal von 1901 wurde kernsaniert und völlig neu gestaltet. Modernes Design in warmen Gold-, Grün- und Brauntönen prägt das Bild. Reizvoll kontrastiert damit die sorgfältig restaurierte historische Holzdecke. Sehr netter und flotter Service. Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Schmachtenbergstr. 184, 45219 Essen
+49 (0) 2054 5907
www.pierburg-essen.com
Mi-So mittags und abends geöffnet
Menüs € 79 - 115
Chefs & Butchers
H K R Q

Konzept: Der Name, der sich aus der Partnerschaft von Patron Michael Scheil mit den Inhabern der Werdener Fleischerei „Bremen“ erklärt, führt ein wenig in die Irre: Hier handelt es sich nicht um ein Edel-Steakhaus, sondern um ein Casual-Fine-Dining-Restaurant mit Pfiff und kulinarischem Ehrgeiz. Menü mit Fisch und Fleisch (€ 79) und vegetarisches Menü (€ 55), jeweils in vier Gängen, und à la carte. Küchenstil: Auf der Speisenkarte, die alle drei Wochen wechselt, gefallen ambitionierte, weltläufige Gerichte. Ein Sashimi von der Gelbschwanzmakrele etwa, das in Kombination mit Fenchel, Granny-Smith-Apfel, Koriander und Rettich für einen überraschenden Umami-Effekt sorgt. Geschmacksintensiv ist das Zusammenspiel von gebratenem Zander und Sauerampfer mit einem Graupenrisotto, dem geräucherter Bauchspeck vom Mangalitza-Schwein Kraft gibt. Der Raviolo mit rotem Mangold und Zwiebeltee zeigt, dass die Metzger-Location auch veggie ausgezeichnet beherrscht. Und ebenso die kreative Verfeinerung bodenständig regionaler Genüsse wie „Himmel und Erde“ mit der hervorragenden Blutwurst der Fleischerei „Bremen“. Wein: In Klimaschränken lagern Weinen aus Europa und Übersee. Atmosphäre: Schicker Loft mit bodentiefen Fenstern und bequemen Lederstühlen in elegantem Grau. Einen kleinen Chef’s Table gibt es auch. Ausgesprochen freundlicher Service. Fazit: Entspannter Genuss mit Anspruch in zwanglosem Rahmen.

Im Löwental 64, 45239 Essen
+49 (0) 201 40870000
www.chefsandbutchers.de
Mi, Do 17.30-22 Uhr, Fr, Sa 17.30-23 Uhr, So 16.30-21.30 Uhr
Menüs € 59 - 75
Hannappel
R Q

Konzept: Fine-Dining-Restaurant, mit großer Innovationsfreude und hervorragendem Preis-Genuss-Verhältnis. Menü in fünf und acht Gängen (€ 85-118), vegetarisches Überraschungsmenü in fünf und acht Gängen (€ 75-108) und à la carte. Küchenstil: Mit den gleichberechtigten Chefköchen Knut Hannappel und Tobias Weyers steht ein Duo der mittleren und jungen Generation am Herd, bei dem sich die Achtung vor der klassischen französischen Küche vereint mit dem gemeinsamen Willen, neue, sehr spannende Wege zu gehen und auch nicht alltägliche Produktkombinationen zu wagen. Dann trifft die Jakobsmuschel auf Haselnuss und Kaffee-Ponzu oder Rauchaal auf Leber und Zunge von der Ente. Ein herbstliches Vergnügen ist der wunderbare Rehrücken mit Karotte, Quitte und Chicorée. Wein: Internationale Weinkarte mit Schwerpunkten in Deutschland und Frankreich. Kreativ und hausgemacht ist die Getränkebegleitung ohne Alkohol,. Atmosphäre: Nach der kompletten Erneuerung von Einrichtung und Tischkultur prägt klares, geradliniges Design das hochwertige Ambiente. Alles strahlt sehr viel Modernität aus, und so passt nun auch die Optik des Gastraumes zum Stil der Küche. Ebenso aufmerksamer wie herzlicher Service. Fazit: Anspruchsvolles Genusserlebnis in entspannter Atmosphäre mit dem Gast im Mittelpunkt.

Dahlhauser Str. 173, 45279 Essen
+49 (0) 201 534506
Mi-Sa 17.30-23 Uhr, So 11.30-15 und 17.30-22 Uhr
Menüs € 85 - 118
In jeder Hinsicht perfekt
Küche und Service herausragend, Ambiente und Komfort außergewöhnlich
Exzellente Küche, sehr guter Service, Komfort und Ambiente bemerkenswert
Sehr gute Küche, guter Service, angenehmes Ambiente, komfortabel
Gute Küche, ansprechendes Ambiente
Solide Küche, sympathisches Lokal
Bewertung ausgesetzt
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