TOP 30 RESTAURANTS - Die Konzepte der Zukunft

Die Spitzengastronomie ist im Umbruch: Gäste haben heute andere Ansprüche an gute Restaurants. Küche, Atmosphäre, Philosophie – das Gesamterlebnis muss stimmen. Köche, die in der Krise gute Ideen hatten und Haltung zeigten, werden auch weiterhin Maßstäbe setzen. Hier sind 30 Lokale, die viel bewegen

Feinschmecker-Top-20-Restaurants-2020-1
30 RESTAURANTS, die mit ihren Konzepten die Zukunft prägen
einsunternull
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Der neue Küchenchef Silvio Pfeufer ist gebürtiger Berliner und arbeitete zuletzt im „Atelier“ in München. In einem Menü mit sieben Gängen inszeniert er seine Vision von seiner Berliner Heimat: Den „Kalbskopf mit Kapern“, ein Gericht aus Pfeufers Kindheit, verfeinert er mit Filet vom geflämmtem Saibling und gibt dazu Saiblingskaviar, Gurke, Granny Smith und Zitronenöl. Eine Hommage an Neukölln ist der Hauptgang „Sonnenallee: saftige Short Rib mit einer Kruste aus Papadam (frittierte Fladen aus Linsenmehl), Salzpistazie und Bienenpollen, dazu geröstete Aubergine, Spinat-Minz-Salat und Mini-Falafel mit Limetten-Joghurt. Ein vegetarisches Menü gibt es auch. Große Weinkarte mit den Schwerpunkten Deutschland und Frankreich und vielen gereiften Jahrgängen.

Hannoversche Str. 1, 10115 Berlin
+49 (0) 30 27577810
restaurant-einsunternull.de
Do 19-0 Uhr, So, Mo, Fr, Sa 12-14.30 und 19-0 Uhr
Menüs € 129 - 201
Nobelhart & Schmutzig
H I K M N R S F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
S Keine Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Im Restaurant von Patron Billy Wagner wird das Konzept saisonal-regionaler Küche radikal zugespitzt. Ausschließlich Produkte aus dem Berliner Umland, Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee werden hier verwendet, Pfeffer, exotische Salze und Öle sind tabu. Man sitzt am u-förmigen Küchentresen und bekommt ein Menü aus elf Gängen, die sich jeweils auf wenige Zutaten konzentrieren. Roggen wird da mit Fichtensprossen angerichtet, Karotte mit Kamille, Aal mit Spinat, Lamm mit Radieschen. Für Würze und Aroma sorgen Kräuter, Pilze und Essig. Süße für Demeter-Joghurt-Eis oder Dampfnudeln liefern eingelegte Blüten oder Beeren. Und Küchenchef Micha Schäfer arbeitet da dabei feine Nuancen heraus. Dazu gibt es Berliner Craftbiere und Weine, die dem Terroir verpflichtet sind.

Friedrichstr. 218, 10969 Berlin
+49 (0) 30 25940610
www.nobelhartundschmutzig.com
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 105 - 130
Rutz Restaurant
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

2019 wurde das Rutz volljährig, seit 15 Jahren arbeitet Marco Müller im nach dem ersten Sommelier benannten Beletage-Restaurant – aktuell bärenstark! Lokale Erzeuger, Sammeln und Fermentieren: Der 49-Jährige kocht mit Versatzstücken aktueller Küchentrends und ohne Zutatenbeschränkung intensive, feinsinnige Gerichte mit grandiosen Saucen. Lokale Frischwasser-Forelle servierte er mit säuerlich-frischer Molke aus eigener Butterherstellung und Steinbutt-Bottarga; Flusskrebse aus dem Berliner Tiergarten (!) mit süßlichem Mais und knusprigem Schweineohr. Erdiger „Waldboden“ aus Flechte, Haselnüssen und Kohlrabisaft kam mit schinkenartigem, trocken gereiftem Rinderrücken aus Nebraska. Zum kräftigen, durchwachsenen Nackenkern Presa vom Ibérico-Schwein begleiteten exzellent Rüben-Dashi und Apfelasche. Einem genialen, vegetarischem Gang aus komplett verarbeitetem Kohl verlieh Rösthefe „fleischige“ Saucenintensität. Bereichernd auch Sommelière Nancy Großmanns exakte Weinbegleitung und ausgefeilte alkoholfreie Alternativen.

Chausseestr. 8, 10115 Berlin
+49 (0) 30 24628760
www.rutz-restaurant.de
Di-Sa 18.30-22.30 Uhr
Menüs € 180 - 220
Tulus Lotrek
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Überraschende Kombinationen und präzise Details überzeugen auf ganzer Linie im unkonventionellen Restaurant. Zu Steinbutt im aromatischen Sud mit Petersilienöl, cremigem Lauch und Beurre blanc wird Sauerteigbrot gereicht, mit dem man gern den Sud aufnehmen möge. Auf zweierlei Art kam das Lamm, einmal als frisches, fein salziges Tatar mit Auster, Algen nebst Austernmayonnaise und andererseits als saftiges, feuriges Rippchen mit Kichererbsen, Hummus und Harissa. Sehr gute Weinbegleitung durch den neuen Sommelier Felix Fuchs, herzlich Gastgeberin Ilona Scholl.

Fichtestr. 24, 10967 Berlin
+49 (0) 30 41956687
www.tuluslotrek.de
nur Abendessen, Mi geschl.
Menüs € 124 - 155
Wild X Berg
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude im Grünen und Weiden für die eigene Zucht von Bisons, Galloways und Rotwild bilden den Rahmen für die zeitgemäß-kreative Küche. Saison und Region prägen originelle Gerichte, allesamt auch optisch apart präsentiert. Ein Wolfsbarsch kommt mit Wermut-Butter und Jalapeno, Kiwi und Portulak besänftigen die Schärfe angenehm. Großes Aromen-Kino ist das „Reisfleisch“ vom Räucheraal mit Taleggio und weißen Johannisbeeren. Mindestens ebenso gut: Brust und Keule vom Huhn mit gegrillten Aprikosen und roh marinierten Kartoffeln. Ansprechende Weinkarte.

Abtsteinacher Str. 2, 69488 Birkenau
+49 (0) 6201 845030
www.lammershof.de
Mi-Sa 18.30-23 Uhr
Menüs € 79 - 105
Klassenzimmer in der Alten Schule Fürstenhagen
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Herausragend, wie raffiniert Daniel Schmidthaler die Regionalität hier neu interpretiert! Da pflückt der Chef auch mal selbst die Lindenblätter für das Kaninchen, um die besten Zutaten der Feldberger Seenlandschaft für seine ideenreichen Gerichte zu bekommen, vor allem aber kann er auf Erzeuger und Jäger der Region vertrauen. Und weil die Natur sich nicht lenken lässt, gibt es bei ihm auch kein festes Menü, sondern die tagesaktuelle Interpretation dessen, was an exzellenten Produkten zur Verfügung steht. Das alles auch noch hinreißend präsentiert. Ein Rundum-glücklich-Erlebnis!

Zur Alten Schule 5, 17258 Feldberger Seenlandschaft
+49 (0) 39831 22023
www.hotelalteschule.de
nur Abendessen, April-Juni und Sept.-Okt: Mo, Di geschl., Juli, August: Mo geschl.
Menüs € 94 - 124
Emma Metzler
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Hinter den bunten Jahrmarktzitaten der Einrichtung steckt das vielleicht lohnenswerteste Museumsrestaurant der Stadt, mit günstigen Lunch-Gerichten und selbstgebackenem Kuchen. Am Abend erweitert Anton de Bruyn seine Karte etwas, das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt höchst sympathisch: Süß und herzhaft zugleich schmilzt die Leberterrine mit Mirabellen im Mund, Quinoa steuert Nuss und Biss bei. Eine Scheibe geröstetes Sauerteigbrot mit Kalbsherz, roten Zwiebeln und Salbeipuder kommt als Rummel-Snack auf Butterbrotpapier, die geschmorte Rinderschulter mit Kapuzinerkresse und Essigzwetschgen. Schöne Weinauswahl und sortenreine Apfelweine vom Obsthof am Steinberg.

Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main
+49 (0) 69 83040094
emmametzler.de
Mo geschl.
100/200 Kitchen
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Große Klasse, wie Thomas Imbusch im ersten Jahr weiter an seinem Konzept gefeilt hat! Massive Tische aus amerikanischer Eiche rund um die Koch-Bühne mit eindrucksvollem Molteni-Herd, dazu der Blick auf die Elbbrücken – spektakulär. In jeweils einem Menü unter wechselnden Mottos wie „Feld & Flur“ inszeniert er Produkte direkt vom Erzeuger in kompromisslos perfekter Qualität. Dafür kooperiert er mit zwei Bauernhöfen im Hamburger Umland, hat eigene Hühner und jene Tiere, die unmittelbar verarbeitet werden – und zwar ganz. Die Färse (junge Kuh) liefert Fleisch (Rücken und Entrecote) von bestem Geschmack und ungeheurer Zartheit. Wer das (auf sautiertem tagesfrisch geernteten Mangold) probiert hat, will nie mehr etwas anderes. Braisiertes von Lunge, Herz und Zunge umhüllt er mit hauchzartem Nudelblatt zum Cannelloni in einem Ring aus Fenchelpüree auf „schmutzigem Nudelwasser“ (aus mehrfach verwendetem und eingekochten Pasta-Kochwasser) – zum Niederknien gut! Das Lamm, als Tatar angerichtet, stammt von einem sechs Monate jungen, wild aufgezogenen Tier und ist von grandioser Klarheit. Alles noch aparter angerichtet, die Getränkebegleitung ist spannend und der Service so charmant wie souverän.

Brandshofer Deich 68, 20539 Hamburg
+49 (0) 40 30925191
100200.kitchen
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 95 - 119
Jante
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Wenn die Köche ihre Gerichte selbst an die Tische tragen, spürt man deutlich, mit welcher Leidenschaft sie hier bei der Arbeit sind. Tony Hohlfeld hat mit seinem Team einen inspirierenden neuen Genuss-Ort etabliert, der die Gäste zu recht anzieht und die gastronomische Landschaft der Stadt endlich zu beflügeln scheint. Wunderbar wie dynamisch sie im monatlich wechselnden Menü moderne deutsche Küche präsentieren. Da wird auch mal überraschend kombiniert, das Ergebnis ist aber stets eine harmonische Balance der Aromen und große Geschmacksfülle, vor allem bei den Saucen. Kohlrabi bekommt mit Eigelb, Speck und Liebstöckel einen eindrucksvollen Auftritt, Kopfsalat mit Rinderherz, Apfel und Meerrettich sorgt für einen Wow-Effekt. Originalität bis zum Finale – und das alles zu gastfreundlichen Preisen. Charmantes Interieur und eine schöne Terrasse.

Marienstr. 116, 30171 Hannover
+511 (0) 511 54555606
www.jante-restaurant.de
Di-Sa 18-22 Uhr
Menüs € 115 - 130
La Vallée Verte
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Wo ein Hideaway so idyllisch mitten in der Schatzkammer der Natur gelegen ist, da ist es nur konsequent, dass man ihre Schätze auch den Gästen präsentiert. Genau das tut Patron und Küchenchef Peter Niemann im intimen Gourmetrestaurant, der wie ein Foodscout stets auf der Suche nach den besten Produkten und Produzenten (alle werden auf der Karte auch genannt) ist. Und zwar sowohl in der Region als auch aus der Bretagne: Beides stellt er jeweils in einem separaten Menü vor, dazu gibt es eine Handvoll Klassiker und immer vorweg einen aparten Reigen kleiner Einstimmungen. Da kommt im Menü „Hohenhaus edelsauer“ der Stör aus einer Zucht in Fulda (ja, wirklich!) und wird roh und geräuchert mit Beluga Kaviar, Schmand und Grüner Soße serviert. Vieles kommt von nahe gelegenen Demeter-Höfen, und die Krähe, die hier eine Renaissance erlebt, aus der Hohenhauser Jagd von Thomas Gross – wenn er denn erfolgreich ist, wie die Karte charmant vermerkt. Die wird gebraten und geschmort und mit Schokolade und Kürbis aromatisiert. Die Makrele (aus Pointe de Brézellec, Bretagne) wird im „Feinschmeckermenü à la breton“ mit schwarzem Rettich, bretonischen Algen und Senf zum meeresfrischen Genuss, und der St. Pierre kommt als Filet und Bottarga (gepresster gesalzener Rogen) mit Sandkarotten, Fenchel und Fenchelpollen.

Hohenhaus 2, 37293 Herleshausen
+49 (0) 5654 9870
www.hohenhaus.de
nur Abendessen, So-Di geschl.
Menüs € 109 - 179
Sosein
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Konsequent, nachhaltig, mit Pioniergeist und teils klassischem Wohlgeschmack de­finieren Felix Schneider und sein treues Team im modern-urigen Fachwerkhaus den Regionaltrend neu. Sie produzieren eigenes Signalkrebs-Garum (Würzsauce), fermentieren, sulzen und intensivieren Geschmack mit dem Schimmelpilz Koji. Ungewöhnlich und süffig ein Emu-Ei mit Spinat; zart, intensiv als Sashimi sanft Ikejime-geschlachtete, 16 Tage trocken gereifte fränkische Lachsforelle. Sauerteig-Fladenbrot mit Ochsenfett und fermentiertem Rahm spielte auf Döner an – freudvoll wie das spektakuläre Hausbrot-Brechen. Nach dem Erwerb einer Gänseherde pökelte und räucherte man das Fleisch zum Haltbarmachen im Sinne von nose to tail, servierte aus der Brust köstliches Gänsekasseler, milchsauervergorener Navettensaft spielte auf Sauerkraut an, frittierte Kümmelkörner wie die fränkische Schlachtschüssel zu Beginn auf avancierte Deftigkeit. Erfrischende Desserts mit Kräutern und Gemüse erfordern ein Einlassen, wie die Getränkebegleitung von Sommelière Monique Steinke aus charakterstarken Biodyn- und Naturweinen, Bier, Cidre.

Hauptstr. 19, 90562 Heroldsberg
+49 (0) 911 95699680
www.sosein-restaurant.de
nur Abendessen, So-Di geschl.
Menüs € 195 - 195
Intense
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Es war die spektakulärste Neueröffnung seit Langem, als Benjamin Peifer in Kallstadt das puristisch-moderne „Intense“ eröffnete, und ein Erfolg von Anfang an. Mittlerweile hat er sich nicht nur etabliert, sondern gehört zur kreativsten deutschen Spitze: Seine zeitgenössische deutsche Küche mit asiatischen Einflüssen gehört derzeit zur innovativsten und originellsten des Landes. Eine Karte gibt es bei ihm nicht, man sitzt unter einem Kreuzgewölbe an edel-schlichten Holztischen und lässt sich von wahlweise 13 oder 15 Gängen überraschen. Motto: „’S werd gesse, was uff de Disch kummt.“ Selbstredend, dass die Zutaten für dieses kulinarische Feuerwerk vom Feinsten sind (Fische werden nach der japanischen Ike-Jime-Methode schonend getötet). Top-Weine aus der Pfalz. Ein inspirierendes Gesamterlebnis!

Weinstr. 80, 67169 Kallstadt
+49 (0) 6322 9591150
www.restaurant-inten.se
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 120 - 150
Maximilian Lorenz
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Deutsche Küche ohne Didaktik – trotz rein deutsch bestückter Weinkarte – ist das Thema im modern-elegant eingerichteten Restaurant in Hauptbahnhof- und Dom-Nähe. Patron Lorenz und Küchenchef Enrico Hirschfeld setzen auf hiesige Produkte und lassen sich bei ihrem kreativen, aromatischen Stil gern von deutschen Gerichten inspirieren. Der Felchen stammt aus dem Laacher See, wird mit dem typischen rheinischen Gemüse Rübstiel serviert. Dass auch Geflügel aus der Eifel seinen Reiz hat, zeigt der Hahn im Hauptgang. Klassiker sind der mit Makrele, jungem Knoblauch und Liebstöckel variierte Kalbsmarkknochen und der Halve Hahn als Käsegang mit Lokalkolorit. Nebenan lockt die Weinbar „Heinzhermann“ mit opulenter internationaler Weinkarte.

Johannisstr. 64, 50668 Köln
+49 (0) 221 37999192
www.maximilianlorenz.de
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 115 - 144
Ursprung - das Restaurant im Widmann's Alb.leben
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Hier führt die Natur Regie: Andreas Widmann baut Kräuter und Gemüse selbst an, Fleisch bezieht er von bekannten Landwirten, die der Nachhaltigkeit verpflichtet sind, und die Teller werden im Ort getöpfert. So wird die Region erleb- und schmeckbar: Seine Interpretation offeriert er den Gästen in einem kreativen Menü, aus dem man die Anzahl der Gänge wählt. Hähnchenleber, mit Waldmeister aromatisiert, dazu Kopfsalat und geräucherter Joghurt zum Beispiel, danach gegrilltes Short Rib vom Limpurger Weideochsen mit Fichtensprossen und Vespergurke und dann Filet und Haxe vom Kalb mit Erbsen und Schwarzwald-Miso. Die Patisserie hält da stets mit, etwa mit sommerlichen Kompositionen wie Kirsche mit Zitronenmelisse, Grieß und geflämmtem Baiser.

Struthstr. 17, 89551 Königsbronn
+49 (0) 7328 96270
www.loewen-zang.de
nur Abendessen, Mo, Di geschl.
Menüs € 98 - 120
Alois - Dallmayr Fine Dining
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Dallmayrs Imagewandel vom Delikatesspalast zum modernen Gourmet-Kaufhaus ist ein Kraftakt, sein größter Einschnitt war der Wechsel im Gourmetrestaurant. Christoph Kunz bekam letzten Herbst eine runderneuerte Beletage als Bühne, optisch halb Boutique, halb Boudoir. Seine auf blanken Marmortischen servierten Gerichte gewannen im Lauf des Jahres Balance und Sicherheit: Schlicht großartig ist das Spiel aus Frische und Fleischigkeit bei der Auster mit hauchdünnen Apfel- und Kalbszungenstreifen, getoppt von kleinen Meerrettichperlen. Eine saftig-intensive Grüncurry-Mousseline setzt danach einen eleganten Akzent zu geschmortem Wagyu-Bugstück mit säuerlicher Mango. Besondere Beachtung verdient auch der stets fröhliche Restaurantleiter Julien Morlat, gleichzeitig grandioser Sommelier und Schöpfer origineller Kombucha-Drinks.

Dienerstr. 14-15, 80331 München
+49 (0) 89 2135100
Mi 19-0 Uhr, Do-Sa 12-15 und 19-0 Uhr
Menüs € 170 - 220
Mural
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Das aktuell beste Museumsrestaurant Deutschlands, versteckt im ehemaligen Umspannwerk des Hackenviertels. Tagsüber gibt’s Tatar von Rind oder Saibling, Pastrami-Sandwich oder Backhendl – ideal für die Pause, vor oder nach der Street-Art-Ausstellung. Am Abend kocht ein separates Team, das trotz seiner Jugend die Latte hochlegt: Zum Auftakt ruht ein glasiges Stück Seeforelle auf einer hauchdünnen Sauerkrautfolie, darunter gewürfelter Kalbskopf in Sauerkraut-Estragon-Sud – toll! Auch die Kombination von Abensberger Spargel mit Bergkäseschaum gefiel uns sehr, eine gebackene Hechtnocke und Speck-Kartoffelstampf rückten das Gericht in eine verfeinert deftige Richtung. Eine Adresse für Entdecker, deren Weinkarte viel Außergewöhnliches bietet.

Hotterstr. 12, 80331 München
+49 (0) 89 23023186
www.muralrestaurant.de
Mi-Sa 10-0 Uhr, So 10-19 Uhr
Menüs € 99 - 129
Tian
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Direkt am Viktualienmarkt liegt die vegetarische Alternative zum Münchner Haxen-Klischee. Fleischliebhaber werden dennoch nichts vermissen, denn Umami spielt eine große Rolle. Petersilienwurzel und Chicorée kommen als eine Art Waldorfsalat unter Brunnenkressegelee, dazu ein sehr fleischig schmeckender Schaum aus geräucherten Pilzen. Auch beim „Ratatouille“ ist der tiefenwürzige Tomatenfond rund um eine gefüllte Gemüse-Halbkugel eine aromatische Wucht. Gern geht die Küche in Sachen Extrakt und Salz merklich ans obere Limit. Weinseitig gibt’s viel Neues aus Österreich, ein Großteil der Flaschen stammt aus biodynamischen Betrieben. Auch alkoholfrei zeigt sich Passgenauigkeit: Zu jedem Gang mischt Sommelier Matthias Götz individuelle Cocktails aus Verjus und selbstgemachten Sirups.

Frauenstr. 4, 80469 München
+49 (0) 89 885656712
www.tian-restaurant.com
Di mittag, So, Mo geschl.
Menüs € 99 - 118
Spielweg
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Spannender kann ein kreativer Küchenmix kaum sein: Im familieneigenen Hotel im Münsterteil verbindet die junge Küchenchefin Viktoria Fuchs badische Küche mit asiatischen Elementen. Als „besonderes Zwischengericht“ kommt dann schon mal Viki’s Wildschwein-Dim-Sum mit Zitronengras und Sojasauce auf den Tisch, später rotes Thai-Curry mit Wildschwein oder Phò mit Wan-Tan von der Poularde. Natürlich gibt es weiterhin Sauté von Kalbsbries und –nierle in Pommery-Senfsauce wie auch rosa gebratenen Rehrücken und geschmorte Rehschulter mit Pfifferlingen und Schupfnudeln. Im Hause Fuchs stammen im übrigen Käse, Wurst und Backwaren zum Teil aus eigener Produktion, die Weine überwiegend von badischen Weingütern.

Spielweg 61, 79244 Münstertal
+49 (0) 7636 7090
www.spielweg.com
kein Ruhetag
Forsthaus Strelitz
H I K M N R S F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
S Keine Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Farm oder Gasthaus? Landhotel? Geheimtipp? Das hübsch herausgeputzte Forsthaus ist alles in einem. Deshalb braucht Wenzel Pankratz auch gar nicht groß trommeln: Die Authentizität, die man hier, gut 100 Kilometer nördlich von Berlin findet, wünschen sich derzeit viele. "Brutal lokal" würde angelehnt an den Hauptstadt-Hype auch hier das Motto lauten: Das meiste baut er im eigenen Garten selbst an, bis zur Wassermelone, und auch Fleisch kommt von eigenen Tieren. Da braucht es in seinem mit der Saison und der Ernte wechselnden Menü auch keine überbordende Kreativität, der Eigengeschmack der Produkte ist schon pur so stimmig, dass er sie mit nur wenigen Elementen unterstreicht. Ein Unikum.

Berliner Chaussee 1, 17235 Neustrelitz
+49 (0) 3981 447135
www.forsthaus-strelitz.de
nur Abendessen, Okt.-April: Mo-Mi geschl., Mai-Sept.: Mo, Di geschl.
Menüs ab € 69
Waidwerk
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Bei Valentin Rottner passen postmoderne Küche und Hirschgeweih bestens zusammen. Die Gourmetstube im Traditionshaus mixt raffiniert historische Substanz und zeitgemäßes Interieur. Das prominente Geweih am Kamin zeugt von der Passion unseres Aufsteigers 2018 und davon, dass Wild stets seinen Platz im Menü findet. Schwarzkittel etwa als ausgebackener Würfel im Dreiklang mit gepuffter Lachshaut und Entenleberpraline im Sauerrahmmantel, der die präzise Aromatik und Konsistenz der folgenden Gänge spannend andeutet. Konzentriert war Ragout von Ochsenschwanz und Gänseleber unter Kartoffelespuma und gebackenem Ei, prickelnd mediterran Fjordforelle in ihrer Beurre blanc mit erfrischendem Staudensellerie und dem nussigen Akzent von Pistazienmousse. Aufreizend und stimmig: Dessertminiaturen wie dunkle Schokocreme mit Kaffirlimettenöl und Shiitakepilz.

Winterstr. 15-17, 90431 Nürnberg
+49 (0) 911 612032
www.rottner-hotel.de
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 107 - 130
Iko
H I K M N R S F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
S Keine Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Gut, dass Osnabrück nach der Schließung des "La Vie" noch Restaurants wie das "Iko" hat. Es ist Teil eines Dreiklangs aus Künstler-Atelier, Blumen-Manufaktur und eben Gastronomie. Die muntere, moderne Weltküche von Tom Elstermeyer ist ideenreich und immer wieder überraschend: Kingfish mit Yuzu, Gurken, Mairübchen und Estragon-Hollondaise zum Beispiel oder Scarlet-Shrimp mit Onsen-Ei und grünem Spargel von Schloß-Ippenburg. Die Schulter vom Wagyu-Rind Tandoori Style wird mit Papardelle, Erbsen und Parmesan angerichtet und zum Abschluss kommt da etwa gelbe Kiwi mit gestockter Mandelmilch und Sake-Maiseis. Osnabrück ist eben doch für Überraschungen gut!

Stadtweg 38 a, 49086 Osnabrück
+49 (0) 541 44018030
www.iko-restaurant.de
Mi-Sa 18-0 Uhr
Menüs € 85 - 115
Restaurant 1797
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Mit seinen ideenreichen Kreationen bleibt Küchenchef Volker M. Fuhrwerk auf dem Holsteiner Gut Panker stets der Nordregion verbunden – bei der Produktauswahl wie beim Einsatz von kräftigen Aromen. Die Fische stammen aus Nord- oder Ostsee, manchmal auch aus einem der nahen Seen: etwa bei der Komposition von Hechtnocken und Flusskrebsen, begleitet von Bachkresse, Erbse und Kohlrabi. Der sanft gegarte Kabeljau aus dem Meer wird mit Vogelmiere, Zitronenmelisse und geröstetem Blumenkohl zu einem aromatisch akzentuierten Gericht. Einen Teil der Kräuter, Gemüse- und Obstsorten holt Fuhrwerk aus dem eigenen Garten hinter dem Haus – wie den Rhabarber, der mit Walnüssen und Jona Gold auf den Dessertteller kommt. Im gemütlichen Restaurant mit den fünf Tischen hat Gastgeberin Yasmin Fuhrwerk den Service im Griff und die gut sortierte Weinkarte abrufbereit.

Gut Panker, 24321 Panker
+49 (0) 4381 90690
www.ole-liese.de
nur Abendessen, So, Mo, Di geschl.
Menüs € 89 - 119
Robert Stolz
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R Keine EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Puristisch und klar ist die Einrichtung des neuen Lokals von Robert Stolz in dem alten Pastorat in Plön, in das er nach einigen Jahren zurückgekehrt ist. „Eat.share.live“ ist das Motto des social-dining-Konzeptes mit nordisch inspirierter Küche: ein Eichentisch für zwölf Gäste. Sechs Gänge umfasst das Menü, in dem er etwa warmen Winterporree mit Ingwer, Apfel, Bücklingscreme, Porree-Asche und frischem Giersch aus dem Garten kombiniert. Die Küche ist frei zugänglich, dort lässt sich der Meister gern über die Schulter schauen.

Markt 24, 24306 Plön
+49 (0) 4522 7895295
www.robertstolz.de
nur Abendessen, So, Mo, Di, Mi geschl.
Menüs ab € 85
Villa Kellermann
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Mangerstr. 34, 14467 Potsdam
+49 (0) 331 291572
www.villakellermann.de
außer Sa, So nur Abendessen, Mo, Di geschl.
Menüs ab € 62
Storstad
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Eines der urbansten und schicksten Top-Restaurants der Republik! Was Anton Schmaus aus seiner Küche schickt, passt perfekt auf diese moderne designte Bühne mit den Panoramafenstern. Ein furioses Spiel mit Aromen und spannungsreichen Kombinationen gelingt ihm durch alle Gerichte überzeugend: Beim Ora King Lachs mit Sauerampfer, Fenchel und Ziegenjoghurt ebenso wie bei der Scholle mit Yuzu, Eismeer-Garnelen und Lardo di Collonata. Dem Rehrücken mit Gänseleber und Kirsche verleiht er mit dem japanischen Reisgewürz Furikake einen überraschenden Akzent. Und das Schwarzfederhuhn mit weißem Pfirsich, Spitzkraut und San Daniele Schinken ist mittlerweile ein Klassiker, der als solcher auch auf der Karte steht. 200 Weine, gute Empfehlungen vom entspannten, souveränen Service.

Watmarkt 5, 93047 Regensburg
+49 (0) 941 59993000
www.storstad.de
Di-Do 12-16 und 18.30-0 Uhr, Fr, Sa 12-16 und 18-0 Uhr
Menüs € 99 - 125
Heimat
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Allein die Stuben des Restaurants im schönen Chalet-Hotel "Gut Steinbach" sind ein besonderer Wohlfühlort: mit viel Liebe zum Detail im behutsam modernisierten bayerischen Look eingerichtet, inklusive Intarsien auf jedem der Holztische und Originalabbildung des historischen Gutshofs auf acht Metern Länge. Achim Hack lässt in diesem authentischen Setting erstklassige Heimatküche servieren: herausragend das am Knochen gereifte Chateaubriand von der bayerischen Färse mit Sauce béarnaise für zwei, wunderbar frisch die kalte Gurkensuppe mit geflämmter Kollerbach-Forelle und Dillöl. Nachmittags gute Vesperkarte (tolle Currywurst!). Außerordentlich herzlicher Service.

Steinbachweg 10, 83242 Reit im Winkl
+49 (0) 8640 807515
kein Ruhetag
Söl’ring Hof
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Schluss mit den Klassikern: Das À-la-Carte-Angebot des “Söl’ring Hofs” ist gestrichen, dafür das Degustationsmenü auf neun Gänge angewachsen. Jan-Philipp Berner sorgt bereits seit 2013 neben Johannes King in Sylts erster Genussadresse für Hochgenuss, nach der offiziellen Übergabe setzt der 31-Jährige jetzt mit fulminanter Aromatik und perfekter Balance noch mehr eigene Akzente. Und die sind groß­artig! Schon der Reigen zum Einstieg ist famos, Huchels Alpha, eine alte Spargelsorte, macht ob ihres Aromas sprachlos, das von Holunder, Apfel, Fichte und Kopfsalat mit raffinierter Frische flankiert wird. Dänischen Hummer schickt Berner in Wiesenbutter ge­röstet und genial flankiert vom intensiven Süppchen aus den Karkassen, fein cremigem, mit Meerrettich und Kohlrabi gearbeitetem Tatar des Tieres sowie einer Nocke frisch-kräutrigen Apfel-Melissen-Sorbets. Ein tolles Texturen- und Temperaturenspiel, unterstützt durch aparte Schärfe und Säure. Auch mit dem Liebstöckel-Weidehuhn als fabelhaftem Frikassee von saftig confierter Keule mit Babygemüse, knusprig ausge­bratener Brust, auf einem Ast angerichtet, sowie Hühnerhautchips zeigt Berner, wie sich Bewährtes mit der Moderne elegant und geschmacklich treffsicher verbinden lässt. Dazu vermitteln er und sein Team mit der wunderbaren Sommelière Bärbel Ring eine erfrischend unbeschwerte und dennoch hochsouveräne Herzlich- und Leichtigkeit, die den Besuch im geschmackvoll designten Gastraum auf der Rantumer Düne immer wieder zu einer herausragenden Freude machen. Und für Stammgäste? Kocht Berner dann doch noch ein Extra­menü. Hervorragende Weinkarte, nach Ländern und Gütern übersichtlich sortiert.

Am Sandwall 1, 25980 Sylt
+49 (0) 4651 836200
nur Abendessen, So geschl., i. d. Nebensaison Mi, So geschl.
Menüs € 214 - 254
Haus Stemberg
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Eine Lieblingsadresse im Bergischen Land! Und zwar weil das Ein-Menü-­Konzept inzwischen fast flächendeckend zum Prinzip geworden ist, was verständlich ist in schwierigen Zeiten, weil es wirtschaftlicher zu handhaben ist. Und deshalb freuen wir uns über dieses sympathische Gasthaus, in dem es eigentlich alles gibt – und zwar alles erstklassig: das Gourmetmenü und das perfekte Schnitzel, wirklich großartige Steaks (Greater Omaha Packers „Gold Label“ aus Nebraska) vom Big-Green-Egg-Grill, Klassiker wie „Stemberg’s Blutwurst“ mit jungem Wirsing à la creme, zerdrückten Kartoffeln und glasiertem Boskoop, bretonische Jahrgangssardinen und eben die Gourmetabteilung. Und da komponiert Sascha Stemberg ungeheuer raffinierte Aromenspiele: Ceviche von der Fjordforelle kennen wir hinlänglich (derzeit allenthalben ein Trendgericht), aber bei ihm wird es mit Koriander, Avocado, Kalamansi, Tomate, Piment und Tequila zur wunderbar frischen Überraschung. Selten ist ein Aal so geschmackvoll-elegant wie hier, wenn er mild geräuchert mit geröstetem Schwarzbrot, eingelegten Zwiebeln und Rauchaalemulsion mit Schwarzwald-Miso angerichtet wird. Und der bretonische Seeteufel ist mit südlichen Noten eine helle Freude, wenn er von Artischocke, Bohne, Salzzitrone und würzigem Chorizo-Fumet begleitet wird. 200 Weine, ein eigener Gin und ein herzlich-charmanter Service.

Kuhlendahler Str. 295, 42553 Velbert
+49 (0) 2053 5649
www.stemberg.tv
So-Mi, Sa 12-15 und 18-23 Uhr
Menüs € 34 - 99
Schwarzer Adler
H I K M N R Q F
H Garage oder Parkplatz vorhanden
I Mittags geöffnet
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Seit Jahrzehnten Sehnsuchtsorten unzähliger Genießer dank Gänseleber mit Portweingelee, Froschschenkel in Knoblauch-Petersilienbutter, Atlantik-Steinbutt auf Beurre blanc und Kartoffel-Kapern-Ragout oder getrüffelter Poularde in der Blase. Klassische Harmonie, Süffigkeit und erstklassige Produktqualität sind hier gesetzt, in jüngster Zeit ist eine zarte Modernisierung spürbar. Bitte nicht übertreiben! An der republikweit spektakulärsten Weinkarte hinsichtlich ihrer Jahrgangstiefe und ihrem Preis/Genussverhältnis darf – und wird – sich ohnehin nichts ändern.

Badbergstr. 23, 79235 Vogtsburg im Kaiserstuhl
+49 (0) 7662 933010
www.franz-keller.de
Fr 18.30-0 Uhr, So-Di, Sa 12-15 und 18.30-0 Uhr
Menüs € 105 - 135
ZeitWerk
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

Robin Pietsch tischt im modernisierten Fachwerkhaus ab Punkt 19 Uhr ein Menü mit zehn Gängen für alle Gäste auf. Da kommen Produkte aus dem Harz zur Geltung wie saftiges Bries vom Zicklein mit roh mariniertem Spitzkohl und Rosmarin-Mayonnaise. Lachsforelle serviert er einmal als würzige Ceviche mit Zwiebel und Dill sowie gegart in einer Samtsuppe mit Dillöl und -creme, dazu steuert eine aufgegossene Vinaigrette aus grünen Tomaten mit Forellenkaviar Frische bei. Europäische Weine.

Große Bergstr. 2a, 38855 Wernigerode
+49 (0) 3943 6947884
www.dein-zeitwerk.com
nur Abendessen, So, Mo, Di geschl.
Menüs € 99 - 110