55 Tipps – Wo Topköche privat essen

Persönliche Empfehlungen der Besten – vom Biergarten bis zum Spitzenrestaurant und von Hamburg bis Bayern

Restaurantempfehlungen der Topköche

Jens Rittmeyer, „NO. 4", Buxtehude

„Ich freue mich auf den ,Biohof Ottilie‘ in Mittelnkirchen. Da sitzt man so schön auf der Wiese, umgeben von Apfelbäumen und kann die hausgemachten Kuchen genießen. Dazu die freundlichen Gastgeber, die Familie Hintz – traumhaft.“

 

Daniel Schmidthaler, „Alte Schule Fürstenhagen", Feldberger Seenlandschaft

„Wenn ich dafür Zeit finde, freue ich mich auf das Restaurant ,Zum Schwalbennest‘ in Wittenhagen. Ländlich-rustikal, aber die Salate werden selbst angebaut und frisch geerntet. Das schmeckt man!“

 

Daniel Schröter, „Schröter's Leib und Seele", Bremen

„,Isaak’s Garden‘ in Bremen ist ein Restaurant, auf das ich mich freue. Arabisch-mediterrane Küche und ein Hummus zum Reinlegen. So gut!”

 

 

Falk Heinrich, „Villa Esche", Chemnitz

„Vor zwei Jahren war ich das letzte Mal im ,Rutz‘ in Berlin und hatte das für Anfang 2020 fest eingeplant. Das wird jetzt auf jeden Fall nachgeholt. Sehr kreativ, ausgesuchte Produkte und perfektes Handwerk – ich lass mich überraschen.“

 

Tim Raue, Berlin

„Für mich ist es die ,Osteria Centrale‘ in Berlin. Beste Zutaten, wie Kalmar, hauchzart gegrillt mit hinreißender Knoblauchsauce oder eine Parmigiana, die wie die liebende Umarmung einer nonna nachklingt – was willste mehr?“

 

René Frank, „Coda", Berlin

„Auf jeden Fall draußen sein – da ist der Biergarten vom ‚BRLO BRWHOUSE‘ in Berlin mein Favorit. Dort kann man herrlich sitzen und neben Craft-Beer leckere Rippchen vom Landschwein genießen. Aber auch das Gemüse, fermentiert, eingelegt oder gesmoked, ist richtig gut.“

 

Volker Drkosch, „Dr. Kosch", Düsseldorf

„Das ,Coda‘ in Berlin mit dem großartigen Dessertkonzept ist für mich ein Restaurant, in dem ich wieder essen will. Die Inszenierung vom Lichtkonzept bis zur Perfektion auf dem Teller – das ist ein herausragendes Niveau. Echt außergewöhnlich.“

 

Micha Schäfer, „Nobelhart & Schmutzig", Berlin

„Es gibt ein Lokal, das für mich den Inbegriff von entspanntem Essengehen bedeutet: das ,Lode Stijn‘ in Berlin. Die Gerichte sind einfach und auf den Punkt gebracht, trotzdem kocht dort niemand ohne Herzblut. Man schmeckt Klarheit bei dem Gemüse, Fisch und dem Fleisch. Das macht Spaß!“

 

Alexander Dressel, „Kabinett F. W.", Potsdam

„Ich freue mich darauf, Gastronomie mit der ganzen Familie zu erleben. Ein gutes Glas Wein und bodenständige Küche, wunderbar in der ,Taverna Pikilia‘ in Berlin-Zehlendorf.”

 

 

Marco Müller, „Rutz", Berlin

„Wir gehen in den Biergarten ,Loretta am Wannsee‘ in Berlin. Ein Radler, den Wurstsalat und den Blick auf den See genießen. Einfach schön.“

Locations
Rutz Restaurant
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Keine Bar vorhanden

2019 wurde das Rutz volljährig, seit 15 Jahren arbeitet Marco Müller im nach dem ersten Sommelier benannten Beletage-Restaurant – aktuell bärenstark! Lokale Erzeuger, Sammeln und Fermentieren: Der 49-Jährige kocht mit Versatzstücken aktueller Küchentrends und ohne Zutatenbeschränkung intensive, feinsinnige Gerichte mit grandiosen Saucen. Lokale Frischwasser-Forelle servierte er mit säuerlich-frischer Molke aus eigener Butterherstellung und Steinbutt-Bottarga; Flusskrebse aus dem Berliner Tiergarten (!) mit süßlichem Mais und knusprigem Schweineohr. Erdiger „Waldboden“ aus Flechte, Haselnüssen und Kohlrabisaft kam mit schinkenartigem, trocken gereiftem Rinderrücken aus Nebraska. Zum kräftigen, durchwachsenen Nackenkern Presa vom Ibérico-Schwein begleiteten exzellent Rüben-Dashi und Apfelasche. Einem genialen, vegetarischem Gang aus komplett verarbeitetem Kohl verlieh Rösthefe „fleischige“ Saucenintensität. Bereichernd auch Sommelière Nancy Großmanns exakte Weinbegleitung und ausgefeilte alkoholfreie Alternativen.

Chausseestr. 8, 10115 Berlin
+49 (0) 30 24628760
www.rutz-restaurant.de
Di-Sa 18.30-22.30 Uhr
Menüs € 180 - 220
Coda Dessert Dining
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Im ersten anspruchsvollen Dessertrestaurant hierzulande serviert Top-Patissier René Frank ein Menü in sieben Gängen das am Ende keine Wünsche offen lässt, weil es nicht allein auf süße Elemente setzt, im Gegenteil. Virtuos spielt er mit deftigen Noten und verzichtet weitestgehend auf Zucker, tierische Milch, Sahne, Butter. Einem Dattel-­Zimt-Sorbet mit samtiger Creme aus Reis und Mandelmilch gab krosse Hühnerhaut einen herrlichen Crunch, eine Kombination aus Birne und Bergkäse war mit geeistem Sauerkrautsaft und Sauerkrautstaub verfeinert. Fein ausbalanciert waren sanfte Süße und Umami bei der Mousse aus hausgemachter Schokolade mit Eis aus Amazake, einem Getränk aus fermentiertem Reis, sowie Reischips, gehobeltem Bonito, Bonitosauce und karamellisierten Cashewnüssen. Begleitende alkoholische Getränke sind im Preis für das Menü eingeschlossen – und das beginnt pünktlich um 19 Uhr.

Friedelstr. 47, 12047 Berlin
+49 (0) 30 91496396
www.coda-berlin.com
Di, Do 19-23 Uhr, Fr, Sa 19-23.45 Uhr
Menüs € 58 - 158
Lode & Stijn
H I K M N R Q F
H Kein Parkplatz vorhanden
I Mittags geschlossen
K Keine Terrasse und/oder Garten vorhanden
M Übernachtung nicht möglich
N Kein Weinangebot
R EC-Zahlung möglich
Q Kreditkartenzahlung möglich
F Bar vorhanden

Das Restaurant der beiden Holländer Lode van Zuylen und Stijn Remi wurde umgebaut, Bar, Tresen und die Trennwand zur Küche machten Platz für zusätzliche Tische. Auch das Team in der Küche scheint beflügelt: Die Gerichte sind noch fokussierter. Die Saison prägt das Menü, das etwa mit einer Auster aus dem holländischen Wattenmeer beginnt, die gegrillt und im Austernwasser mit Olivenöl pochiert wurde, dazu überraschten als bittersüße, erdige Kontrapunkte grüne Pistazie und roher Spinat. Filet, Nacken, Herz und Zunge vom Spreewälder Zicklein kamen mit Radieschenblättern, Majoran und einer Lauchzwiebel samt ihrer Wurzel. Raffiniert auch Joghurt-Eis und mit Johannisbeerholz aromatisierte Panna Cotta mit Sauerampfer und schwarzer Johannisbeere. Neben Wein gibt es auch gute belgische Biere und Genever. Das Hauswasser ist kostenlos.

Lausitzer Str. 25, 10999 Berlin
+49 (0) 30 65214507
www.lode-stijn.de
nur Abendessen, So, Mo geschl.
Menüs € 75 - 75

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